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Ihr Immobilienkauf - Haus oder Wohnung, das ist hier die Frage!

Eigentumswohnung oder Haus, bauen oder kaufen - gute Vorbereitung zahlt sich aus

Haus oder Wohnung - das ist hier die Frage!

Ob als Altersvorsorge, um Mietzahlungen zu vermeiden oder das derzeit günstige Zinsniveau zu nutzen – für einen Immobilienkauf gibt es viele gute Gründe, und der Wunsch nach dem Eigenheim ist bei mehr als 80 Prozent aller Mieter vorhanden. Bevor man die vielleicht größte Investition seines Lebens angeht, ist jedoch eine sorgfältige Planung empfehlenswert. Dabei sind vor einem Immobilienkauf die beiden wichtigsten Fragen zu beantworten: „Wie möchte ich leben - Wohnung oder Haus, bauen oder kaufen?“ und „Was kann ich mir leisten?“.

Eigene Präferenzen und die Lage bestimmen den Immobilientyp

Für viele Menschen ist das eigene Haus ein Symbol für Unabhängigkeit und Freiheit. Andere wiederum bevorzugen, die Geldanlage in eine Eigentumswohnung und sich in eine Eigentümergemeinschaft zu integrieren. Außerdem entscheidet auch oft die bevorzugte Wohnlage über die vorhandenen Immobilien: im urbanen Stadtinneren findet man eher Wohnungen, in der Peripherie und auf dem Land eher Häuser. So entscheiden die eigenen Bedürfnisse und die individuelle Finanzsituation über die Frage nach Hauskauf oder Wohnungskauf.

Haus bauen oder kaufen – auch eine Frage der Finanzen

Ist die Entscheidung für das eigene Haus gefallen, steht auch schon direkt die nächste an: Soll es ein Neubau oder eine Bestandsimmobilie sein? Wer seinen Traum vom Immobilienkauf ganz individuell verwirklichen möchte, tendiert wohl eher zu einem Neubau. Denn damit ist es möglich, individuelle Gestaltungswünsche von Anfang an zu berücksichtigen.

Energiekosten sprechen für einen Neubau

Bei der Frage "Haus bauen oder kaufen?" sind die niedrigen Energiekosten ein weiterer Vorteil. Aufgrund der energieeffizienten Bauweise lassen sich mit einem modernen Niedrigenergiehaus gegenüber einem Altbau rund 50 Prozent der Heizkosten sparen – auch nach einer Modernisierung der Heizungsanlage. Gerade vor dem Hintergrund stetig steigender Energiepreise können so hohe Einsparungen erzielt werden. Für die Finanzierung solcher Vorhaben gibt es besonders günstige Konditionen, zum Beispiel für KfW Darlehen.

Beim Immobilienkauf mit allem rechnen – auch mit den Kaufnebenkosten

Unabhängig davon, ob Haus oder Wohnung, ob eine Bestandsimmobilie oder ein Neubau erworben werden soll, ist eine solide Baufinanzierung das Fundament jedes Immobilienkaufs. Dazu gehören im Finanzierungsplan deshalb neben dem eigentlichen Kaufpreis auch unbedingt die Nebenkosten. Sie werden oft im Voraus nicht bedacht, fallen aber bei jedem Immobilienkauf an und können je nach Region bis zu 15 Prozent des Kaufpreis betragen. Ist Eigenkapital vorhanden, dann bestreitet der Darlehensnehmer zunächst die Nebenkosten damit. Er muss dann bedenken, dass die Darlehenssumme, die er für den reinen Kauf des Hauses benötigt, entsprechend erhöht.

Die Kaufnebenkosten: Grunderwerbsteuer, Notar, Makler und Co.

Zu den Kaufnebenkosten zählen die Notarkosten, die bundesweit einheitlich 2 Prozent vom Kaufpreis betragen. Hinzu kommen oft die Maklerprovision in unterschiedlicher Höhe und vor allem die Grunderwerbssteuer, die von den Bundesländern geregelt wird und mit bis zu 6,5 Prozent des Kaufpreis in den letzten beiden Jahren ein neues Rekordhoch erreicht hat.

Auch beim Neubau sieht es nicht anders aus: Denn wenn das Grundstück und das Haus gemeinsam von einem Bauträger gekauft werden, wird die Grunderwerbssteuer ebenfalls auf den gesamten Kaufpreis fällig – selbst wenn das Eigenheim noch nicht gebaut wurde. Hinzu kommen noch Kosten für Behördengänge, die Grundstücksvermessung und eventuell -erschließung, die Baugenehmigungen sowie Kosten für Versicherungen.

Wichtige Schritte beim Immobilienkauf

Sowohl für die Objektauswahl als auch für die Finanzierung der eigenen Immobilie ist die sorgfältige Planung entscheidend. Mit den folgenden Tipps kann der Kauf bestmöglich vorbereitet werden:

Wer ein Haus bauen möchte, fängt mit der Grundstückssuche an. Dabei ist die richtige Lage entscheidend. Ist das Baugrundstück gefunden, können die Verhandlungen mit dem Bauträger oder dem Architekten beginnen. Dieser Prozess braucht Zeit – ebenso wie auch die Suche nach einer geeigneten Bestandsimmobilie. Denn als Käufer einer Immobilie sollte man das Angebot kennen. Dazu ist eine langfristige Marktbeobachtung von mindestens einem halben Jahr ratsam. 

Ein Immobilienkauf kann nur dann solide finanziert werden, wenn der tatsächliche Wert des Hauses ermittelt wird. Denn häufig werden beim Hauskauf Mängel wie zum Beispiel Feuchtigkeitsschäden übersehen, die später zu teuren Folgekosten führen können. Um diesen vorzubeugen, sollte unbedingt ein Sachverständiger (zum Beispiel vom TÜV, der DEKRA oder den Verbraucherzentralen) hinzugezogen werden, wenn ein Wunschobjekt echtes Interesse geweckt hat. 

Finden Sie die passende Baufinanzierung für Ihren Immobilienkauf

Ist das Traumhaus gefunden und der Immobilienkauf beschlossene Sache, gilt es die wichtigste Hürde zu nehmen – die verbindliche Kreditzusage der Bank, um den Kaufvertrag abzuschließen. Dabei ist es optimal, einen Finanzierungspartner mit Marktüberblick, langjähriger Erfahrung und Zugang zu günstigen Konditionen an seiner Seite zu haben. Gern unterstützen unsere Finanzberater vor Ort Sie dabei, eine passende Finanzierungslösung zu finden – ob am Telefon oder in einem persönlichen Gespräch.

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