0800 8833880
Montag bis Freitag: 8.00 – 18.00 Uhr mehr Infos mehr Infos

Budgetrechner: Wie viel Haus kann ich mir leisten?

Ermitteln Sie mit dem Budgetrechner, wie viel Ihr Hauskauf kosten darf

Der Budgetrechner hilft Ihnen bei einer ganz grundsätzlichen Frage vor Abschluss einer Baufinanzierung: Wie viel Haus oder Wohnung kann ich mir eigentlich leisten? Viele potenzielle Immobilienbesitzer grübeln darüber, wie viel Geld sie monatlich für ein Darlehen verwenden könnten. Damit Ihre monatliche Belastung bei einer Baufinanzierung nicht zu hoch ausfällt, können Sie sich mit Hilfe des Budgetrechners hier einen schnellen Überblick über Ihre Möglichkeiten verschaffen. Geben Sie einfach Ihr monatliches Nettohaushaltseinkommen ein. Darunter zählen sämtliche Einkommen aller Personen Ihres Haushalts abzüglich Steuern- und Sozialabgaben, Kindergeld sowie zusätzliche Einnahmen wie zum Beispiel Mieteinnahmen. Wenn Sie bereits wissen, wie viel Eigenkapital Sie investieren möchten, geben Sie auch diesen Wert ein.

Budgetrechner

Mit dem Budgetrechner finden Sie heraus, wie viel Sie für Ihren Hauskauf einplanen können.

Wie der Budgetrechner funktioniert

Nach der Eingabe Ihres monatlichen Nettohaushaltseinkommens sowie den Angaben zum Eigenkapital erhalten Sie erste Orientierungswerte über den Kaufpreis der Immobilie sowie Auskunft über die Kaufnebenkosten. Die maximale monatliche Rate entspricht der maximalen Einstellung des Reglers. Sie macht 35 Prozent Ihres Nettohaushaltseinkommens aus.

Die voreingestellte monatliche Rate entspricht 80 Prozent der maximalen monatlichen Rate und ermöglicht Ihnen einen finanziellen Puffer. In einem zweiten Schritt können Sie die Angaben zu Notar- und Grundbuchkosten, Grunderwerbsteuer, Maklerkosten, Sicherheitspuffer und Modernisierungskosten Ihrer aktuellen Lebenssituation anpassen. Tragen Sie die Werte ein, die Ihnen bereits bekannt sind, oder folgen Sie unseren Empfehlungen und voreingestellten Angaben.

Der Budgetrechner ermittelt aus der monatlichen Rate, dem eingesetzten Eigenkapital und den zu erwartenden Kaufnebenkosten den möglichen Kaufpreis. So erfahren Sie, wie viel Haus Sie sich leisten können. Je genauer Ihre Angaben, desto realistischer ist die Einschätzung für Ihren maximalen Kaufpreis.

Welche Ergebnisse der Budgetrechner anzeigt

In der Budgetrechnung werden die grundlegenden Eckdaten einer Immobilienfinanzierung abgefragt. Um eine möglichst realitätsnahe Auskunft über Ihre finanziellen Möglichkeiten zu erhalten, reicht es zunächst, Ihr monatliches Nettohaushaltseinkommen sowie die Höhe des Eigenkapitals einzugeben. Daraufhin gibt der Budgetrechner einen ersten Anhaltspunkt darüber, wie viel Haus Sie sich leisten können. Ihr zukünftiges Haus darf sich ungefähr auf dem Preisniveau des Kaufpreises befinden. Eine Immobilie braucht jedoch immer auch ein Grundstück, auf dem sie steht. Denken Sie bei Ihrer Planung daran, dass Sie mit der Darlehenssumme eine Immobilie, aber auch ein Grundstück erwerben müssen. Wenn Sie also noch kein Grundstück besitzen, steht Ihnen die errechnete Summe für eine Immobilie und ein Grundstück zur Verfügung.

Die errechneten Angaben sind lediglich ein Richtwert. Um eine konkrete Baufinanzierung abzuschließen, fordern Sie jetzt unsere Finanzierungsvorschläge an oder vereinbaren Sie einen Termin mit einem unserer Berater vor Ort.

Potenzieller Kaufpreis im Überblick

Erfahren Sie anhand der folgenden Tabelle, wie viel Ihre Immobilie kosten darf, wenn Sie ein bestimmtes monatliches Nettohaushaltseinkommen vorweisen können. Die Angaben entsprechen einer Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital

Monatliches NettohaushaltseinkommenPotenzieller Kaufpreis Ihrer ImmobilieMonatliche maximale Rate zur Tilgung Ihres Darlehens
2.000 €177.728 €700 €
3.000 €266.592 €1.050 €
4.000 €355.457 €1.400 €
5.000 €444.321 €1.750 €
Tabelle: Maximaler Kaufpreis einer Immobilie in Hamburg anhand Nettohaushaltseinkommen, Berechnungsgrundlage: 0 € Eigenkapital, 1,5 % Notar, 4,5 % Grunderwerbst., 6,25 % Maklerkosten, 5 % Puffer, 0 € Modernisierungskosten

Der Budgetrechner und seine Begriffe

Monatliches Nettohaushaltseinkommen: Ihr monatliches Nettohaushaltseinkommen ist Grundlage für die Ermittlung der maximalen monatlichen Rate. Aus dem Nettohaushaltseinkommen ergibt sich der maximale Darlehensbetrag, den Sie für Ihre Traumimmobilie aufnehmen könnten. Rechnen Sie dafür alle Einkünfte Ihres Haushalts zusammen, abzüglich Steuern und Sozialabgaben.

Eigenkapital: Als Faustregel gilt, dass die Höhe des Eigenkapitals mindestens die Summe der Kaufnebenkosten abdecken sollte. Als Eigenkapital gelten alle aus eigenen Mitteln zur Verfügung gestellten Geldmittel wie Barvermögen, Bausparverträge oder auch Erspartes aus Tagesgeld- oder Festgeldkonten. Die Höhe des Eigenkapitals hat unmittelbar Einfluss auf den maximalen Kaufpreis für die Immobilie. Je mehr Eigenkapital Sie hier angeben, desto höher ist der Kaufpreis, den dieser Budgetrechner ausgibt.

Monatliche Rate: Eine Bank finanziert Ihr Darlehen mit einer maximalen Monatsrate von bis zu 35 % Ihres monatlichen Nettohaushaltseinkommens. Der Budgetrechner nimmt daher 35 Prozent Ihres Nettohaushaltseinkommens als Grundlage für Ihre maximale monatliche Rate. Im Budgetrechner entspricht dies der maximalen Einstellung des Reglers. Sie gibt an, wie viel Sie monatlich in einen Kredit investieren könnten. Die voreingestellte Höhe der monatlichen Rate spiegelt unsere Empfehlung wider, die maximale Rate nicht auszureizen.

Notar- und Grundbuchkosten: Die Kosten für Notar und Grundbuch sind vom Kaufpreis Ihrer Immobilie abhängig. Verändert sich der Preis für Ihr Haus, verändern sich auch die Angaben zu den Notar- und Grundbuchkosten. Die Voreinstellung des Budgetrechners zeigt den Durchschnittswert in Höhe von 1,5 Prozent an. Möchten Sie wissen, ob das Ihren tatsächlichen Kosten entspricht, nutzen Sie unseren Grundbuchkostenrechner.

Grunderwerbsteuer: Die Höhe der Grunderwerbsteuer ist Ländersache. Sie liegt zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises. Wählen Sie hier das Bundesland aus, in dem Sie Ihre Immobilie kaufen oder bauen wollen, um einen entsprechenden Wert zu erhalten. Entsprechend des ausgewählten Bundeslandes ändert sich auch der landesübliche Wert für Maklerkosten.

Maklerkosten: Die Kosten für die Maklercourtage schwanken zwischen drei und sechs Prozent des Kaufpreises. Diesem Wert werden 19 Prozent Mehrwertsteuer zuaddiert, sodass sich daraus maximal 7,14 Prozent Maklerkosten ergeben. Die Eingabe des Bundeslandes unter dem Punkt „Grunderwerbsteuer“, legt die Höhe der Maklercourtage des entsprechenden Bundeslandes fest. Diesen Wert können Sie selbst korrigieren. Kennen Sie die Maklerkosten, tragen Sie hier den Wert in Prozent ein. Haben Sie keine Maklerkosten, weil Sie beispielsweise von einer Privatperson kaufen oder in einen Neubau investieren, geben Sie „0 %“ ein. Die Höhe der Maklerprovision und auch wer die Courtage zahlt, ist gesetzlich nicht festgelegt. So ergeben sich in den einzelnen Regionen unterschiedliche Maklerprovisionen.

Sicherheitspuffer: Während einer Bauphase kann es zu unvorhergesehenen Ereignissen kommen. Plötzlich werden doch mehr Materialien gebraucht oder ein Anbau muss noch erweitert werden. Das sind Kosten, die anfangs nicht gänzlich einkalkulierbar sind. Daher rechnen wir mit einem Sicherheitspuffer von fünf Prozent, die Sie jedoch nach Belieben anpassen können.

Modernisierungskosten: Möchten Sie einem alten Haus wieder zu neuem Charme verhelfen, kommen zum Kaufpreis für die Immobilie noch Modernisierungskosten auf Sie zu. Die Modernisierungskosten sind abhängig vom Alter des Altbaus. Ist das Haus nicht älter als 15 Jahre, sollten Sie circa 16 Prozent des Kaufpreises für die Modernisierung einplanen. Stammt Ihr Haus aus den Achtzigern oder Neunzigern, sind 20 Prozent des Kaufpreises realistisch. Ist Ihre zukünftige Traumimmobilie älter als 50 Jahre, sollten Sie etwa 40 Prozent des Kaufpreises investieren.

Eckdaten zur Finanzierung

Sollzinsbindung in Jahren: Die Ereignisse auf dem Finanzmarkt beeinflussen den Sollzins, wodurch es zu Schwankungen kommen kann. Mit der Angabe zur Sollzinsbindung Ihres Darlehens legen Sie den Zeitraum fest, in dem der gebundene Sollzins nicht verändert wird. Sie haben die Wahl: Legen Sie eine Zinsbindung zwischen 5 und 30 Jahren fest. Wir raten in Zeiten niedriger Zinsen zu einer langen Laufzeit, während in Zeiten hoher Zinsen eine kurze Laufzeit empfehlenswert ist.

Effektiver Jahreszins p.a.: Mithilfe des effektiven Jahreszinses lassen sich die Angebote von unterschiedlichen Banken miteinander vergleichen. Er gibt die Gesamtkosten für einen Kredit über die vereinbarte Laufzeit an. Je niedriger der effektive Jahreszins, desto günstiger ist der Kredit.

Gebundener Sollzins p. a.: Mit der Höhe des Sollzinses wird die Darlehensverzinsung festgelegt. Das bedeutet, diese Zinsen zahlen Sie der Bank dafür zurück, dass sie Ihnen Geld leiht. Der Sollzins wird von den Banken selbst bestimmt. Angebot und Nachfrage am Kapitalmarkt sowie der Verwendungszweck Ihres Kredites beeinflussen unter anderem den Sollzins. Der Ihnen angezeigte Wert entspricht dem aktuell günstigsten Wert unter Berücksichtigung aller Bankpartner von Dr. Klein.

Anfänglicher Tilgungssatz: Ihre monatliche Rate, die sich aus einem Tilgungs- und einem Zinsanteil zusammensetzt, bleibt über die vereinbarte Laufzeit immer gleich. Während der Zinsanteil im Laufe der Zeit sinkt, steigt der Tilgungsanteil. Mit der Höhe des anfänglichen Tilgungssatzes legen Sie fest, wie viel Prozent der Darlehenssumme Sie im ersten Jahr tilgen wollen. Daraus ergeben sich die Tilgungsraten über die gesamte Laufzeit Ihres Darlehens. Bei der derzeitigen Zinslage empfehlen wir eine Tilgungsrate von mindestens zwei Prozent.

Restschuld: In den meisten Fällen ist die Darlehenssumme nach der vereinbarten Laufzeit nicht vollständig getilgt. Es bleibt eine Restschuld, die Sie im Anschluss finanzieren. Erfahren Sie die Höhe Ihrer Restschuld nach der von Ihnen ausgewählten Sollzinsbindung in Jahren.

Beachten Sie, dass alle Werte Orientierungswerte sind und keinem konkreten Finanzierungsvorschlag entsprechen.

Wie Sie Ihr Budget schonen? – Mit diesen fünf Tricks Bares sparen

Auf Erspartes zurückgreifen:

Prüfen Sie, wie viel Eigenkapital Sie in Ihre Baufinanzierung einbringen können. Denn: Je höher der Anteil des Eigenkapitals, desto sicherer ist Ihre Finanzierung aufgestellt. Dazu zählen Einnahmen aus Bausparverträgen, Privatkredite aus dem Familienkreis oder auch Erbschaften genauso wie Rücklagen aus Tagesgeld- und Festgeldkonten. Wir empfehlen Ihnen mindestens die Kaufnebenkosten aus eigenen Mitteln aufzubringen, um Ihre Finanzierung auf solide Beine zu stellen.

Förderungen nutzen:

Verschiedene Förderungsprogramme greifen Eigenheimbesitzern finanziell unter die Arme. Mit einem Bausparvertrag können Sie – je nach Einkommen – von der Wohnungsbauprämie oder der Arbeitnehmersparzulage profitieren. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet KfW-Förderungen an, die unter anderem die Energieeffizienz oder den Wohnkomfort einer Immobilie erhöhen. Es lohnt, sich vorab über die unterschiedlichen Möglichkeiten zu informieren. Zusammen mit einem Finanzdienstleister wie Dr. Klein finden Sie die für Sie maßgeschneiderte Finanzierung – mit dem größtmöglichen Spareffekt.

Eigenleistung einbringen:

Sind Sie handwerklich begabt, führen Sie Arbeiten an Ihrem Haus selbst durch. Banken akzeptieren zwischen 5.000 und 30.000 Euro als Eigenleistung, sodass Sie den Darlehensbetrag um diese Summe verringern können. Das reduziert wiederum Ihre monatliche Rate und Sie sind schneller mit der Rückzahlung Ihrer Baufinanzierung fertig. Gehört das Handwerk nicht zu Ihren Stärken, binden Sie Freunde oder Verwandte in die Baumaßnahmen ein.

Baukindergeld beantragen:

Das Baukindergeld unterstützt einkommensschwache Familien mit einem maximal zu versteuernden Einkommen von 75.000 Euro im Jahr plus 15.000 Euro Freibetrag pro Kind. Die staatliche Förderung stellt für jedes im Haushalt lebende Kind 1.200 Euro pro Jahr zur Verfügung, und das 10 Jahre lang. Diese Summe können Sie in Ihre Baufinanzierung investieren. Die Förderung wird über höchstens zehn Jahre gewährt und muss nicht zurückgezahlt werden. Die Beantragung erfolgt über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Angebote einholen:

Lassen Sie sich vor einem Immobilienkauf ausführlich beraten, um die Frage: „Wie viel Haus kann ich mir leisten?“ realistisch zu beantworten. Planen Sie einen finanziellen Puffer ein und beschönigen Sie Ihr eigenes Budget nicht, um später keine bösen Überraschungen zu erleben. Unser Rechner gibt Ihnen einen ersten Überblick über Ihre aktuelle finanzielle Situation und zeigt, ab welchem Gehalt Sie sich ein Haus kaufen können. Holen Sie sich verschiedene Finanzierungsangebote für eine Baufinanzierung ein, um diese dann miteinander zu vergleichen. Der Vorteil von Finanzdienstleistern wie Dr. Klein: Unsere Berater vor Ort unterstützen Sie bei der Suche nach den besten Konditionen für Ihre Finanzierung, angepasst auf Ihre individuellen Bedürfnisse.

Grunderwerbsteuer einsparen:

Beim Kauf oder Bau einer Immobilie werden in vielen Fällen Bauland und Immobilie zusammen erworben. Als Eigentümer müssen Sie dann Grunderwerbsteuer auf den gesamten Kaufpreis entrichten. Je nach Bundesland zahlen Sie zwischen 3,5 und 6,5 Prozent. Dabei können vor allem Bauherren einer neugebauten Immobilie sparen. Erwerben Sie zunächst lediglich das Grundstück, denn dann wird die Grunderwerbsteuer anhand des Grundstückspreises ermittelt. Bauherr und Verkäufer des Grundstücks dürfen allerdings nicht wirtschaftlich miteinander verbunden sein. Ansonsten fallen auch Grunderwerbsteuern für die (noch nicht gebaute) Immobilie an. Die Käufer einer bestehenden Immobilie gehen auch nicht leer aus. Nicht fest mit dem Gebäude verbundenes Inventar kann von der Grunderwerbsteuer ausgeschlossen werden, wenn sie im Kaufvertrag getrennt von den Kosten des Kaufpreises aufgeführt werden. Unter „nicht verbundenes Inventar“ werden Küchen, Schränke, Markisen oder auch eingebaute Saunen gezählt. Das so eingesparte Budget können Sie in Ihren Darlehensbetrag investieren.

Der Traum der eigenen vier Wände kann schon bald Wirklichkeit werden. Mit unserem Budgetrechner und den Tipps, wie Sie beim Kauf von Haus oder Wohnung sparen können, sind Sie bereits die ersten Schritte in Richtung eigener Immobilie gegangen.

 

 

 

Unsere Spezialisten helfen Ihnen gerne weiter

Sie haben noch Fragen zum Budgetrechner oder ganz allgemein zum Thema Baufinanzierung? Unsere Berater vor Ort helfen Ihnen gerne weiter – online, per Telefon oder auch im persönlichen Gespräch. Vereinbaren Sie ganz einfach einen Termin mit einem Berater in Ihrer Nähe und fordern Sie aktuelle Finanzierungsvorschläge an.

Jetzt Finanzierungsvorschläge anfordern unverbindlich und kostenlos
 

Diese Website verwendet Cookies, um Ihr Nutzungserlebnis zu verbessern. Durch die weitere Nutzung stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Wenn Sie nähere Informationen zu Cookies und deren Deaktivierung wünschen, lesen Sie bitte unsere Datenschutzhinweise .