0800 8833880
Montag bis Freitag: 8.00 – 18.00 Uhr mehr Infos mehr Infos

Zinsrechner: Ihr Darlehenszins nach Zinsbindung

Dieser Zinrechner vergleicht verschiedene Zinsbindungen

Bevor die Finanzierung startet, heißt es für Immobilienkäufer: rechnen, rechnen, rechnen – und die besten Darlehenszinsen finden. Welche Zinsen bietet Ihnen Dr. Klein? Das zeigt Ihnen unser Bauzinsrechner. Achten Sie dabei ruhig auch auf die Stellen hinter dem Komma, denn: Je niedriger der Zins ist, umso günstiger wird Ihre Baufinanzierung.

Der Darlehenszins ist aber in dieser Hinsicht nicht die einzige, interessante Variable: Auch die Zinsbindung, die Sie selbst zu Beginn auswählen, hat Einfluss darauf, wie viel Ihre Baufinanzierung kostet und wie schnell Sie Ihre Schulden begleichen können. Unser Zinsrechner hilft Ihnen dabei, verschiedene Zinsbindungen miteinander zu vergleichen und zeigt Ihnen, wie sich die Restschuld dabei verhält.

Das leistet unser Zinsrechner ganz konkret:

  • Er stellt Zinsbindungen von 5 bis 30 Jahren gegenüber.
  • Er berechnet dementsprechend Restschuld und Monatsrate.
  • Er berücksichtigt dabei individuelle Zinsen für die verschiedenen Zinsbindungen.
Mehr lesen

Zinsrechner: Zinsen für verschiedene Zinsbindungen berechnen

Warum ist ein Vergleich der Zinsbindungen sinnvoll?

Bevor Sie eine Immobilienfinanzierung abschließen, bestimmen Sie, wie lange Sie den dazu gehörenden Sollzins festlegen möchten. Sie haben meist die Wahl zwischen 5, 10, 15, 20, 25 oder sogar 30 Jahren. Wofür Sie sich auch entscheiden: Während dieser Zeit kann sich der Sollzins nicht verändern, Ihre Finanzierung bleibt stabil und vorhersehbar.

Doch diese Sicherheit gibt es nicht umsonst: Je länger Sie sich festlegen, desto teurer wird der Sollzins. Pro fünf Jahre erhöht er sich um etwa 0,2 Prozent, und das gilt für die gesamte Zinsbindung. Weil bereits wenige Prozentpunkte hinter dem Komma mehrere tausend Euro Unterschied machen können, lohnt es sich, genau abzuwägen: Sind lange oder kurze Zinsbindungen besser, und woran lässt sich das erkennen? Durch einen direkten Vergleich der Zinsbindungen kann unser Zinsrechner Ihnen die Entscheidungsfindung erleichtern. Bei der Eingabe sehen Sie, welche Darlehenszinsen es für die verschiedenen Zinsbindungen gibt, und im Ergebnis zeigt er Ihnen, welche Restschuld dabei jeweils herauskommt. So bekommen Sie ein gutes Gefühl dafür, welchen Einfluss die Zinsbindung auf den Verlauf der Baufinanzierung hat.

Bedienungsanleitung: Wie der Zinsrechner funktioniert

Mit dem Zinsrechner können Sie immer zwei verschiedene Zinsbindungen einander gegenüber stellen. Dazu fragt er ein paar Angaben ab, die benötigt werden, um eine Vergleichbarkeit herzustellen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, welche Daten das sind und woher Sie sie gegebenenfalls bekommen.

1. Nettodarlehensbetrag

Wenn Ihnen bereits eine Immobilie vorschwebt, kennen Sie auch den Kaufpreis. Gleichzeitig wissen Sie, wie viel Eigenkapital Ihnen zur Verfügung steht. Nun müssen Sie nur noch das Eigenkapital vom Kaufpreis abziehen, um herauszufinden, wie hoch Ihr Darlehensbedarf ist. Diesen Betrag tragen Sie nun im Eingabefeld zum „Nettodarlehensbetrag“ im Zinsrechner ein. Die Vorsilbe „Netto-“ weist darauf hin, dass es auch noch einen Bruttodarlehensbetrag gibt. Er enthält den Nettodarlehensbetrag plus etwaige Finanzierungsnebenkosten wie zum Beispiel Gebühren für Sonderservices wie Tilgungssatzwechsel oder Sondertilgungen. An dieser Stelle wird aber nur der Nettodarlehensbetrag abgefragt.

2. Langfristige Sollzinsbindung und kurzfristige Sollzinsbindung

Nun müssen Sie entscheiden: Welche langfristige Zinsbindung (zwischen 8 und 30 Jahren) möchten Sie mit welcher kurzfristigen (zwischen 5 und 15 Jahren) vergleichen? Beachten Sie bitte, dass die langfristige Zinsbindung immer höher sein muss als die kurzfristige, sonst gibt der Zinsrechner kein Ergebnis aus. 

Unsere Empfehlungen zur Zinsbindung

Sie fragen sich, welche Zinsbindungen Sie im Zinsrechner eingeben sollen? Im aktuell niedrigen Zinsumfeld hilft es, sich an folgender Faustregel zu orientieren: Bei niedrigen Darlehenszinsen möglichst lange Zinsbindungen wählen, bei hohen kurze. Der Grund ist ganz einfach: Sind die Marktzinsen besonders gering, dann lohnt es sich, sie möglichst lange festzulegen. So sichern Sie sich ab, falls sie wieder steigen. Und sind die Marktzinsen gerade eher hoch, dann lieber nur kurz daran binden, denn so bewahren Sie sich die Chance, den Vertrag bald wieder zu wechseln, falls die Zinsen in der Zwischenzeit sinken. Mit dem günstigeren Zins können Sie dann zum Beispiel Ihre Monatsrate reduzieren, oder Sie belassen die Rate so, wie sie ist, tilgen damit aber mehr und bauen Ihre Schulden zügiger ab.

Zinsentwicklung beobachten

In beiden Fällen ist eines ganz wichtig: Behalten Sie die Zinsentwicklung im Blick, bevor Sie Ihre Baufinanzierung abschließen. Stellen Sie sich die Frage: Wie wird es mit den Zinsen weitergehen? Nur, wenn Sie diese Situation richtig einschätzen, können Sie eine gute Entscheidung in Sachen Zinsbindung treffen.

Welche Zinsbindungen derzeit üblich sind

Unser aktueller Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung (DTB) zeigt: Begünstigt durch das schon seit Längerem sehr niedrigen Zinsniveau, ist die Länge der durchschnittlichen Zinsbindungen in letzter Zeit immer weiter gestiegen und liegt im Augenblick bei etwa 14 Jahren. Das bedeutet: Weil Immobilienkäufer von einem geringeren Sollzins profitieren, können Sie den Zinsaufschlag für längere Zinsbindungen besser verkraften und tendieren dementsprechend dazu, sich langfristiger abzusichern.

3. Fester Sollzins für langfristiges / kurzfristiges Darlehen

In den nächsten beiden Eingabefeldern des Zinsrechners werden die jeweiligen Sollzinsen abgefragt. Für die kürzere Zinsbindung gibt es in der Regel einen niedrigeren Sollzins als für die längere. Falls Ihnen dazu bisher noch keine Daten vorliegen, bietet Ihnen unsere Topzins-Tafel  auf der Seite Aktuelle Bauzinsen eine erste Orientierung, denn hier können Sie sehen, welche Darlehenszinsen Dr. Klein zu den jeweiligen Zinsbindungen anbietet. Diese Angaben können Sie für den Vergleich heranziehen.

4. Anfängliche Tilgung für langfristiges Darlehen

Zum Schluss fragt der Zinsrechner ab, mit welcher anfänglichen Tilgung das langfristige Darlehen starten soll. Worum handelt es sich dabei? Tilgung bedeutet frei übersetzt so viel wie „Begleichung einer Schuld“. Bei einer Baufinanzierung zahlen Sie jeden Monat eine Rate an die Bank. Diese Rate besteht aus einem Zinsanteil und einem Tilgungsanteil. Mit dem Zinsanteil bezahlen Sie die Bank Monat für Monat dafür, dass sie Ihnen das Geld leiht. Mit dem Tilgungsanteil tragen Sie jeden Monat einen Teil Ihrer Restschuld ab.

„Anfängliche Tilgung“ bedeutet in diesem Zusammenhang: Zu Beginn legen Sie einen Starttilgungssatz in Prozent pro Jahr fest. Dazu stellen Sie sich die Frage: Wie viel Euro möchten Sie von Beginn an von Ihrer monatlichen Rate in die Rückzahlung Ihrer Schulden investieren? Bereits mit der allerersten Rate tilgen Sie einen minimalen Teil Ihrer Schulden. Weil sich der Sollzins prozentual an der Restschuld berechnet, die schon mit der ersten Zahlung gesunken ist, sinkt auch der Zinsanteil Ihrer Rate nach der ersten Zahlung, während der Tilgungsanteil in der Rate steigt. Deshalb „anfängliche“ Tilgung: Sie symbolisiert lediglich den Ausgangspunkt, denn fortan steigt der Tilgungsanteil kontinuierlich.

Früher – in Zeiten höherer Darlehenszinsen – wurde die Tilgung oftmals auf gerade mal 1 Prozent gesetzt. Heutzutage sind anfängliche Tilgungssätze von 2 oder sogar 3 Prozent üblich. Bleibt noch die Frage, weshalb Sie nur bei der Variante mit der langen Zinsbindung die anfängliche Tilgung frei wählen können: Der Zinsrechner ist so ausgelegt, dass er für beide Varianten ein und dieselbe Monatsrate ansetzt, um eine direkte Vergleichbarkeit der Restschuld herzustellen. Um die Monatsrate auf denselben Betrag setzen zu können, muss der Rechner die anfängliche Tilgung für das kurzfristige Darlehen automatisch berechnen, deshalb gibt es hierfür kein frei editierbares Feld.

Tilgung mitberechnen: Unser Bauzinsrechner hilft

Der Zinsrechner vernachlässigt die Frage, ob Sie bei einer langen Zinsbindung eventuell eine höhere Monatsrate akzeptieren würden, um damit mehr zu tilgen und die Restschuld schneller zu reduzieren. Dazu bietet sich ein flexiblerer Vergleich an, mit dem Sie nicht nur kurze und lange Zinsbindungen, sondern gleichzeitig auch bei beiden Varianten unterschiedliche, anfängliche Tilgungsraten ausprobieren und einander gegenüber stellen können.

Das Ergebnis kann eine höhere Monatsrate bei der langen Zinsbindung sein. Aber mit der Erkenntnis, dass sich die Restschuld bei einer langen Zinsbindung aufgrund höherer Tilgung genauso schnell zurückzahlen lässt wie bei einer kurzen Zinsbindung mit niedrigerem Darlehenszins. Um diesen Vergleich zu ziehen, empfehlen wir unseren Rechner für Bauzinsen. Bei ihm müssen Sie die Berechnung zwar für jede Variante einzeln durchführen und erhalten die Ergebnisse nicht nebeneinander angezeigt, dafür sind Sie bei der Eingabe der einzelnen Variablen aber flexibler.

Die richtige Zinsbindung finden mit unseren Spezialisten für Baufinanzierung

Baufinanzierungen werden von vielen Faktoren bestimmt – die Zinsbindung ist nur eine davon. Um herauszufinden, welche Finanzierung am besten zu Ihnen passt, müssen Sie nicht alleine mit dem Zinsrechner hantieren. Unsere Spezialisten für Baufinanzierung sind dazu da, Sie dabei zu unterstützen: Sie vergleichen Angebote mit verschiedenen Zinsbindungen für Sie und bereiten die Ergebnisse übersichtlich auf. Im persönlichen Gespräch wird dabei auf Ihre individuellen Voraussetzungen eingegangen. Setzen Sie sich einfach mit Ihrem Berater vor Ort in Verbindung und vereinbaren Sie einen Termin oder fordern Sie gleich online Ihre Finanzierungsvorschöäge an.

Jetzt Finanzierungsvorschläge anfordern unverbindlich und kostenlos
Zufrieden? So bewerten andere Kunden den Dr. Klein Service.
Alle Kundenbewertungen im Überblick
Wir haben unserer Kunden befragt.
Kundenbewertung
/5
Kundenempfehlung
%