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Zahlen, bitte: Was kostet ein Haus?

Sie möchten Ihrem Vermieter Lebewohl sagen und endlich ins eigene Heim ziehen? Hier erfahren Sie, wie Sie die Kosten beim Hausbau oder Hauskauf richtig einschätzen und so herausfinden, was ein Haus kostet.

Introbild Hauskosten
  • Inhaltsverzeichnis
    • Unterschiedliche Hauskosten bei Hausbau und Hauskauf

      Der Weg zur eigenen Immobilie ist mit allerlei Ausgaben gepflastert. Wie hoch die Hauskosten werden, hängt auch von der Frage ab, wo Sie zukünftig wohnen möchten. Soll es ein Altbau im Stadtkern sein oder bauen Sie Ihr Traumhaus lieber ganz neu im Grünen? Sowohl ein Neubau als auch der Kauf einer Bestandsimmobilie bringen spezifische Vor– und Nachteile mit sich – und ihre ganz eigenen Kosten. Aber was kostet ein Haus denn nun konkret?

      Haus bauen mit Durchblick – Durchschnittswerte für Kosten

      Welche Kosten auf Sie zukommen, wenn Sie ein Haus bauen möchten, hängt von vielen Faktoren ab: Planen Sie ein Massiv– oder ein Fertighaus? Welche Ausstattung soll es haben? In welcher Lage befindet sich das Grundstück und wie groß ist es? Diese und viele weitere Variablen machen es schwierig, greifbare Kosten beim Hausbau zu nennen. Um mehr Klarheit zu gewinnen, haben wir Ihnen viele Durchschnittswerte zusammengestellt.

      Demnach muss ein Bauherr, der sich für ein Grundstück mit 850 Quadratmetern und ein Massivhaus mit einer Wohnfläche von 150 Quadratmetern entscheidet, im bundesweiten Durchschnitt mit Kosten in Höhe von rund 320.000 Euro rechnen. Der eigentliche Hausbau macht dabei mit circa 60 Prozent den Löwenanteil aus.

      Der Grundstock: Die Grundstückskosten

      Einen erheblichen Anteil an den Hauskosten beim Eigenheimbau hat die Grundstücksfinanzierung. Im bundesdeutschen Durchschnitt hat es eine Fläche von rund 850 Quadratmetern und kostet knapp 90.000 Euro. Das entspricht einem Quadratmeterpreis von knapp 104 Euro. Jedoch variieren die Preise stark. Eine erste Orientierung zu diesem Thema bieten Bodenrichtwerte Ihrer Region. Auch wenn diese nur grobe Angaben machen, so helfen sie doch weiter, einen ersten Überblick zu bekommen, welche Stadtteile oder Ortschaften wie teuer sind. Darüber hinaus werden im Zusammenhang mit dem Grundstück auch Aufwendungen für den Bauplatz, Grunderwerbssteuer und Erschließungskosten fällig. Etwaige Erdarbeiten schlagen dabei noch einmal kräftig zu Buche.

      Hausbaukosten pro Quadratmeter: Wie viel Wohnfläche kann ich mir leisten?

      Anhand der Baukosten pro Quadratmeter können Sie die anfallenden Ausgaben für Ihren Raumbedarf ermitteln. Zu beachten ist, dass ausschließlich die Wohnfläche als Berechnungsgrundlage dient; Balkon, Terrasse und Keller spielen keine Rolle. Im Durchschnitt lassen sich die Hauskosten pro Quadratmeter bei einem selbstgebauten Einfamilienhaus mit normaler Ausstattung mit 1.300 Euro beziffern. Bei 150 Quadratmetern Wohnfläche liegen die Kosten damit bei 195.000 Euro. Allerdings können sowohl die Ausstattung als auch verschiedene Häusertypen diesen Wert schnell in die Höhe treiben.

      Einen zusätzlichen Posten machen die Baunebenkosten aus. Darin enthalten sind beispielsweise Ausgaben wie Hausanschlüsse (ca. 25 €/qm), Genehmigungsgebühren oder Bauversicherungen. Insgesamt können dafür noch einmal bis zu 15 Prozent der Gesamtbaukosten anfallen.

      Nicht bauen, nur kaufen: Was kostet ein Haus, das schon fertig ist?

      Eine bereits vorhandene Immobilie zu finanzieren heißt zwar, sich nicht mit Details wie Verkehrserschließungsplänen oder der Positionierung der Steckdosen beschäftigen zu müssen. Eine Antwort auf die Frage nach konkreten Kosten fällt aber auch beim Hauskauf schwer. Eine Rolle spielen u. a. Alter, Renovierungszustand und Ausstattung der Immobilie. Richtwerte zur Immobilienbewertung gibt es kaum, da gerade in Ballungszentren Angebot und Nachfrage die Preise ordentlich verzerren können.

      So kommen wir zu einem weiteren gewichtigen Einflussfaktor auf den Preis: die Lage. Günstig ist es zumeist in ländlichen Gegenden. Wer jedoch in Ballungszentren wie Hamburg, Frankfurt oder München ein Haus kaufen möchte, muss sehr tief in die Tasche greifen. Wie tief genau, verdeutlichen die Ergebnisse des Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise (Stand: Q4/2016). Dieser basiert auf den tatsächlich gezahlten Kaufpreisen für Ein- und Zweifamilienhäuser in verschiedenen Regionen.

      RegionMedianwert für Alt- und NeubauPreisspanne
      Hamburg2.484 €/qm544 – 11.520 €/qm
      Berlin2.253 €/qm508 – 9.000 €/qm
      Dresden2.083 €/qm520 – 4.633 €/qm
      Frankfurt2.332 €/qm543 – 6.062 €/qm
      München3.867 €/qm974 – 9.430 €/qm

      Tabelle: Durchschnittliche Kaufpreise für Immobilien in Ballungszentren

      Modernisierung in die Hauskosten einschließen

      Wer unsicher ist, ob das Haus nicht überbewertet ist, der kann einen Sachverständigen für Immobilienbewertung beauftragen. Dieser erkennt auch etwaigen Modernisierungsbedarf und sagt Ihnen, mit welcher Summe Sie beispielsweise für eine Altbausanierung rechnen müssen. Denn für Laien ist es oft schwer zu erkennen, ob die Leitungen wirklich neu oder das Dach auch noch auf dem neusten Stand ist.

      Nebenkosten für Haus und Bau nicht vergessen

      Egal, ob Sie ein Haus bauen oder ein fertig gestelltes kaufen möchten: Nebenkosten fallen immer an, wenn auch in unterschiedlichem Maße. Alles in allem belaufen sich die so entstehenden Zusatzkosten auf etwa 5 bis 15 Prozent des Kaufpreises. 

      Diese splitten sich folgendermaßen auf:

      • Gebühren für Notar: ca. 1,5 % des Kaufpreises
      • Grundbuchkosten: ca. 1,5 % des Kaufpreises
      • Grunderwerbssteuer (abhängig vom Bundesland): 3,5 bis 6,5 %
      • Maklercourtage: 5,95 bis 7,14 % des Kaufpreises

       Auch finanzielle Rücklagen für den Werterhalt und die Instandhaltung Ihrer Immobilie sollten Sie als frischgebackener Hauseigentümer nicht vernachlässigen. Als Faustregel gilt hier, dass bei einem Neubau pro Quadratmeter etwa 50 Cent im Jahr in den Sparstrumpf gehören, bei einem Altbau rund ein Euro.

      Wie viel Eigenkapital zur Finanzierung benötigt wird

      Sowohl beim Hausbau als auch beim Hauskauf empfehlen Experten in der Regel Eigenkapital von mindestens 20 Prozent der Bau– oder Kaufsumme. Das bedeutet, dass Sie bei einer Kaufsumme von 360.000 Euro mindestens 72.000 Euro aus eigenen Mitteln beisteuern müssten. Die Durchschnittswerte in Deutschland liegen allerdings niedriger: Hierzulande stellen 71 Prozent der Bauherren und Immobilienkäufer höchstens 50.000 Euro selbst bereit. Mehr als jeder fünfte Deutsche entscheidet sich sogar für eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital. Dies ist jedoch nur für Bauherren mit einem hohen und gesicherten Einkommen zu realisieren.

      Egal ob Hausbau oder Hauskauf: Bei einem solchen Großprojekt hat man gerne einen Partner an der Seite, auf den man sich verlassen kann. Unsere Spezialisten für Baufinanzierung kennen den Markt seit Jahren und stehen Ihnen bei allen Fragen rund um Ihren Immobilienkauf und der anschließenden Finanzierung zur Verfügung. So wissen Sie schon bald, was ein Haus kostet, und können Ihren persönlichen Finanzierungsplan erstellen.

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      Gern begleiten wir Sie von Beginn an, geben Ihnen Tipps für die Haussuche, errechnen mit Ihnen die Hauskosten und unterstützen Sie bei der Wahl des passenden Darlehens. Sprechen Sie dazu einfach einen unserer 550 Berater vor Ort an – einer ist garantiert auch in Ihrer Nähe.

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