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Wohneigentumsprogramm (KfW-Programm 124)

So erwerben Sie eine Immobilie mit Hilfe der KfW-Förderung

KfW Wohneigentumsprogramm

Mit dem Wohneigentumsprogramm unterstützt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) den Erwerb oder Bau von selbst genutzten Immobilien, indem sie Darlehen zu sehr günstigen Zinsen vergibt. Und zwar unabhängig davon, ob Objekte einen bestimmten Effizienzhaus-Standard erfüllen. Welche anderweitigen Voraussetzungen hierfür gelten, wie die Förderung beantragt werden kann und wie die Konditionen des KfW Wohneigentumsprogramm aussehen, stellen wir Ihnen an dieser Stelle vor.

  • Förderungszweck: Bau und Kauf einer selbst genutzten Immobilie
  • 50.000 Euro maximale Darlehenssumme pro Vorhaben
  • Zinsbindung von fünf oder zehn Jahren
  • Darlehenslaufzeiten von 4 bis 25 Jahren
  • 1 bis 3 tilgungsfreie Jahre (abh. von Laufzeit)
  • kombinierbar mit allen anderen Förderprogrammen der KfW


Weitere Daten zum Programm siehe KfW-Förderung.

Was wird durch das KfW Wohneigentumsprogramm gefördert?

Im Rahmen des Wohneigentumsprogramms der KfW (Programmnummer 124) wird der Bau oder Kauf von selbst genutztem Wohnraum mit zinsgünstigen Krediten gefördert. Die Darlehen kommen damit für all diejenigen in Frage, die Wohneigentum bauen oder kaufen und selbst darin wohnen werden.

Welche Kosten sind beim Bau und beim Kauf förderfähig?

Beim Immobilienbau werden neben den Kosten für den Grundstückserwerb auch die Baukosten, die Kosten für Außenanlagen sowie die Baunebenkosten, beispielsweise für Architektenleistungen oder Notar- und Maklergebühren gefördert. Beim Immobilienkauf werden der Kaufpreis, die Kosten für Umbau, Modernisierung und Instandsetzung sowie die Kaufnebenkosten gefördert.

Welche Maßnahmen sind von der Förderung ausgeschlossen?

Von der Förderung durch das KfW Wohneigentumsprogramm ausgeschlossen sind der Bau oder Kauf von Ferienwohnungen und -häusern sowie Flächen zur gewerblichen Nutzung oder Vermietung, die Umschuldung bestehender Kredite, die Nach- oder Anschlussfinanzierung für begonnene oder beendete Projekte sowie Maßnahmen an selbstgenutztem Wohneigentum, beispielsweise Wohnraumerweiterungen. 

Um welche Art von Darlehen handelt es sich beim KfW Wohneigentumsprogramm?

Bei den im Rahmen des KfW Wohneigentumsprogramms vergebenen Darlehen handelt es sich um Annuitätendarlehen, für die verschiedene Darlehenslaufzeiten gewählt werden können. Die Mindestlaufzeit beginnt bei vier Jahren, die Höchstlaufzeit endet bei 25 Jahren.

Welche Darlehenssummen sind beim KfW-Programm 124 möglich?

Mit dem Wohneigentumsprogramm der KfW können Darlehen von bis zu 50.000 Euro pro Vorhaben realisiert werden. Allerdings können Sie das Wohneigentumsprogramm mit anderen KfW-Programmen kombinieren, wodurch sich die maximal möglichen Fördersummen einfach addieren (Kombinationsmöglichkeiten siehe Reiter "Überblick"). Benötigen Sie für den Erwerb der Immobilie weitere Geldmittel, können Sie die darüber hinaus gehenden Summen über gängige Immobilienkredite finanzieren.

Welche Laufzeiten sind beim KfW Wohneigentumsprogramm wählbar?

Die minimale Laufzeit des Darlehens beträgt vier Jahre, die maximale Laufzeit bis zu 25 Jahre. Wichtig zu beachten: Die Darlehenslaufzeit entspricht nicht der Zinsbindung. Die Zinsbindung fällt kürzer aus; die Zinsen können nur für fünf oder zehn Jahre festgeschrieben werden. Bevor die Zinsbindung abläuft, erstellt die KfW ein Prolongationsangebot. 

Neben den Annuitätendarlehen können Kreditnehmer wie auch bei den anderen KfW Förderprodukten beim KfW Wohneigentumsprogramm ein endfälliges Darlehen mit einer Laufzeit von bis zu zehn Jahren wählen. Diese Kredite beinhalten bis zu zehn tilgungsfreie Jahre, da eine vollständige Tilgung erst zum Laufzeitende erfolgt. Mehr über die möglichen Laufzeiten und den Vorteil tilgungsfreier Jahre lesen Sie auf der Seite KfW Förderung.

Welche Sondertilgungsmöglichkeiten bietet das KfW-Programm 124?

Im Gegensatz zu den KfW Programmen „Energieeffizient Sanieren“ und „Energieeffizient Bauen“, bei denen während der Zinsbindungsfrist auch Teilbeträge außerplanmäßig zurückgezahlt werden können, sind vorzeitige Teilrückzahlungen beim KfW Wohneigentumsprogramm ausgeschlossen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung den gesamten ausstehenden Darlehensbetrags vorzeitig zu tilgen. 

Wer eine Immobilie erwirbt und diese nicht komplett aus eigener Tasche bezahlen kann, hat verschiedene Möglichkeiten und wird früher oder später auf die KfW-Darlehen und ihre günstigen Zinsbedingungen stoßen. Dabei stellen sich verschiedene Fragen: Wie funktioniert die Beantragung eines KfW-Darlehens? Welche Voraussetzungen muss die Immobilie erfüllen? Welche Darlehensbeträge sind bei der KfW möglich? Ist diese Art der Förderung die richtige für mich?

Die Spezialisten für Baufinanzierung von Dr. Klein haben auf all Ihre Fragen zum Thema die konkrete Antworten parat. Bei einem persönlichen Beratungsgespräch erläutern sie Ihnen vor Ort die Bedingungen der KfW und unterbreiten Ihnen auf Wunsch auch die passende Finanzierungslösung. Kontaktieren Sie uns einfach, und wir vereinbaren einen gemeinsamen Termin.

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*Beispielrechnung

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