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Wohnungsbauförderung: Die Programme der Bundesländer

Sie möchten ein Haus bauen? Dann können Sie von staatlichen Fördermöglichkeiten profitieren. Welche Vorteile Ihnen die Wohnungsbauförderung bietet und welche Einrichtung in Ihrem Bundesland dafür zuständig ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

Introbild Wohungsbauförderung
  • Inhaltsverzeichnis
    • Was ist eine Wohnungsbauförderung?

      Wohnungsbauförderungen, oder auch Wohnbauförderungen, sind aus Steuermitteln finanzierte Geldbeträge, die Hausbesitzer oder die, die es werden wollen, bei ihrem Vorhaben unterstützen. Bei den Vorhaben kann es sich unter anderem um den Erwerb, Neubau oder die Modernisierung von Immobilien handeln. Die Wohnungsbauförderungen werden häufig als zinsgünstige Darlehen oder einmalige Zuschüsse vergeben, nachdem die Bauherren die Förderung beantragt haben. Es gibt Wohnungsbauförderungen für Kommunen oder Bauunternehmen, aber auch für private Bauherren.

      Es gibt sowohl regionale Wohnungsbauförderungen, die von den einzelnen Bundesländern ausgeschüttet werden, als auch deutschlandweite Förderungen. Die wohl bekannteste Institution für Wohnungsbauförderungen ist die deutschlandweit agierende Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Mit ihren KfW-Darlehen unterstützt sie Eigenheimbesitzer und Bauherren mit zahlreichen Programmen und Zuschüssen.

      Ziele der Wohnungsbauförderungen

      Mit Wohnungsbauförderungen verfolgen der Bund und die Länder bestimmte Ziele. Unter anderem sollen durch die Förderprogramme energieeffiziente Baumaßnahmen vorantreiben ober barrierefreies, altersgerechtes Wohnen gefördert werden. Auch bestimmte Zielgruppen, wie Familien, sollen explizit mit Wohnungsbauförderungen unterstützt werden.

      Die fördernden Städte, Kommunen und Orte versprechen sich auch ganz konkret etwas von ihren angebotenen Wohnungsbauförderungen. Sie möchten dadurch ihr Stadtgebiet oder die ländliche Umgebung zu attraktiven Wohnorten machen. Fördern sie beispielsweise den Neubau, können dadurch familienfreundliche Ortsteile geschaffen werden. Das wieder kann zu einem wirtschaftlichen Aufschwung des geförderten Gebiets führen und Geschäfte oder Einrichtung in die Ortschaft ziehen.

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      Voraussetzungen für eine Wohnungsbauförderung

      Je nachdem, welche Wohnungsbauförderung Sie beantragen wollen, müssen Sie bestimmte und ganz unterschiedliche Voraussetzungen erfüllen. So erhalten Sie Familienförderungen beispielsweise nur, wenn auch kindergeldberechtigte Kinder in Ihrem Haushalt leben. Sehr häufig sind die Förderungen auch an eine bestimmte Einkommensgrenze gekoppelt. Beim Baukindergeld zum Beispiel gibt es neben der Voraussetzung der im Haushalt lebenden Kinder auch eine Einkommensgrenze.

      Auch eine bestimmte Höhe an Eigenkapital oder der Bezug eines anderen Darlehens können Voraussetzung für eine regionale Förderung sein. So gibt es in einigen Bundesländern Wohnungsbauförderungen, die Sie nur erhalten, wenn Sie parallel ein bestimmtes KfW-Darlehen beziehen.

      Regionale Förderungen können, wie der Name vermuten lässt, zudem nur innerhalb einer bestimmten Region oder eines Bundeslandes vergeben und beantragt werden. Das hat den Grund, dass die Fördermittel aus regionalen Steuern stammen und dem Bundesland wieder zugutekommen sollen. Beantragen Sie eine Wohnungsbauförderung beispielsweise im Bundesland Hessen, so erhalten Sie diese nur, wenn die Mittel auch in Hessen investiert werden. Sie können also mit hessischen Fördermitteln kein Haus an der Nordseeküste bauen.

      Regionale Wohnungsbauförderung in den Bundesländern

      Nachfolgend möchten wir Ihnen einen Überblick über die Wohnungsbauförderungen der einzelnen Bundesländer geben. Hierzu haben wir eine Auswahl an Förderprogrammen zusammengetragen, die für private Bauherren bestimmt sind.

      Die einzelnen Förderprogramme sind kompakt umrissen und verdeutlichen, was und wer gefördert werden und welche Konditionen für das Förderprogramm gelten. Die Informationen sind ein Überblick und keine vollständige Förderungsbeschreibung. Die vollständigen Informationen haben wir in den jeweiligen Förderungsübersichten für Sie verlinkt. Trotz unseren hohen Sorgfaltsstandards gelten immer die Angaben und Konditionen der verlinkten Landesbanken und Förderer.

      • Baden-Württemberg

        1. Programm „Wohnen mit Kind“

        In Baden-Württemberg ist die staatliche L-Bank Anlaufstelle in Sachen Wohnungsbauförderung. Sie konzentriert sich in diesem Bereich auf die Vergabe von günstigen Finanzierungen, so auch beim Förderprogramm „Wohnen mit Kind“.

        Förderfähige Maßnahmen & Bedingungen

        Das Programm „Wohnen mit Kind“ richtet sich an Familien mit mindestens einem Kind und hilft ihnen mit langfristigen Förderdarlehen bei der Finanzierung von Immobilien, egal ob Eigentumswohnung oder Haus. Handelt es sich um einen Neubau, können die Kosten für das Grundstück inklusive der Kaufnebenkosten (Notar- und Maklergebühren, Grunderwerbsteuer) darüber abgedeckt werden. Ebenso die Kosten für die Erschließung des Grundstücks, die Baukosten (z.B. Rohbau / Ausbau), die Baunebenkosten (z.B. der Architekt) oder auch die Kosten für die Anlage des Gartens. Handelt es sich um bereits bestehende Immobilien und Eigentumswohnungen, wird der Kaufpreis einschließlich der Kaufnebenkosten gefördert. Ebenfalls über das Förderdarlehen finanzierbar sind die Kosten für die Modernisierung und Instandsetzung der Immobilie.

        Darlehenshöhe und Zinssätze

        Die Grundbedingungen des Programms „Wohnen mit Kind“ sind nahezu identisch mit denen des KfW-Programms 124: Wohneigentumsprogramm . Das Gute daran: Die L-Bank verbilligt das KfW-Darlehen noch mal, die Zinsen sind also noch günstiger. Die Höhe des Förderdarlehens beträgt 15.000 bis 50.000 Euro, die Laufzeit 25 Jahre, die Zinsbindung läuft zuerst über 10 Jahre hinweg. Es gibt außerdem 1 bis 3 tilgungsfreie Anlaufjahre, in denen keine Tilgung stattfindet. Weitere Informationen zur Wohnungsbauförderung „Wohnen mit Kind“ erhalten Sie hier.

        2. Programm „Eigentumsförderung Z 15-Darlehen“

        Die regionale Wohnungsbauförderung „Z 15-Darlehen“ besteht, wie der Name schon sagt, aus einem zinsgünstigen Darlehen, das von der staatlichen L-Bank in Baden-Württemberg vergeben wird. Es richtet sich an alle Familien, die ein Eigenheim erwerben möchten. Auch hier gibt es langfristig angelegte Förderdarlehen zu günstigen Zinsen.

        Förderfähige Maßnahmen & Bedingungen

        Mit der Wohnungsbauförderung „Z 15“ lässt sich der Bau und Erwerb von neuen, selbstgenutztem und bereits bestehenden Immobilien finanzieren. Voraussetzung für den Erhalt des Darlehens ist mindestens ein minderjähriges, im Haushalt lebendes Kind oder erwarteter Nachwuchs, der innerhalb von sechs Monaten nach Antragstellung geboren wird.

        Darlehenshöhe und Zinssätze

        Das Darlehen „Z 15“ deckt maximal die Gesamtkosten des Vorhabens abzüglich erforderlicher Eigenleistungen in Höhe von mindesten 15 Prozent ab. Darüber hinaus gelten für die maximale Darlehenshöhe bestimmte Obergrenzen, die von der Anzahl der Personen im Haushalt und der Art der geförderten Maßnahme (Neubau oder bestehende Immobilie) abhängen. Die Zinsbindung beträgt bei „Z 15“ zuerst 15 Jahre, der Tilgungssatz ist mit 3 Prozent festgelegt. Zudem gibt es eine Ergänzungsförderung pro Kind in Form eines einmaligen Zuschusses. Die genauen Bedingungen für diese Ergänzungsförderung gibt es hier.

      • Bayern

        1. „Bayerisches Wohnungsbauprogramm“

        Der Freistaat Bayern vergibt über das bayerische Wohnungsbauprogramm zinsgünstige Darlehen an Privatpersonen. Die Wohnungsbauförderung wird über die Bayerische Landesbodenkreditanstalt („BayernLabo“) abgewickelt.

        Förderfähige Maßnahmen

        Im Mittelpunkt der Förderung steht der Erwerb von selbstgenutztem Wohnraum: Das bayerische Wohnungsbauprogramm fördert den Bau (Neubau sowie Gebäudeerweiterung) sowie den Erst- und Zweiterwerb von Eigenwohnraum. Das beinhaltet sowohl Einfamilienhäusern als auch Zweifamilienhäusern und Eigentumswohnungen. Ebenfalls gefördert werden bauliche Maßnahmen, um Wohnraum an die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung anzupassen. Das bayerische Wohnungsbauprogramm beinhaltet neben einem zinsgünstigen Darlehen und für Familien mit Kindern auch einen Zuschuss.

        Darlehenshöhe und Zinssätze

        Förderfähig sind zunächst einmal bei Neubauten die Gesamtkosten des Bauvorhabens. Beim Erwerb bestehender Immobilien sind der Kaufpreis und die Kaufnebenkosten förderfähig. Bei einem Zweiterwerb lassen sich auch die Kosten für erforderliche Modernisierungen und Instandsetzungen durch das Programm finanzieren. Bei allen Vorhaben gelten aber gewisse Höchstgrenzen: Beim Bau und beim Ersterwerb kann die Wohnungsbauförderung maximal 30 Prozent der förderfähigen Kosten betragen, beim Zweiterwerb maximal 40 Prozent.

        Die Zinsbindung des Darlehens beträgt in jedem Fall zu Beginn 15 Jahre. In diesen 15 Jahren ist der Zins sehr niedrig, anschließend wird er an den dann geltenden Marktzins angepasst. Die Besonderheit bei der Finanzierung: Die ersten zwei Jahre findet keine Tilgung statt. Anschließend startet die Tilgung bei einem Prozent pro Jahr. Familien mit Kindern erhalten darüber hinaus einen einmaligen Zuschuss von 5.000 Euro pro Kind. Und auch für den Zweiterwerb gibt es einen Zuschuss: Er beträgt 10 Prozent der förderfähigen Kosten und maximal 30.000 Euro. Nähere Informationen zum bayerischen Wohnungsbauprogramm gibt es hier auf der Website des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr sowie in in dieser PDF-Datei.

        2. „Bayerisches Zinsverbilligungsprogramm

        Das bayerische Zinsverbilligungsprogramm ist eine Förderung, die von der Bayerischen Landesbodenkreditanstalt („BayernLabo“) vergeben wird. Es richtet sich vor allem an Familien mit niedrigem oder durchschnittlichem Einkommen und besteht aus einem zinsgünstigen Darlehen in Höhe von bis zu einem Drittel der Gesamtkosten, die für den Kauf der Immobilie anfallen.

        Förderfähige Maßnahmen & Bedingungen

        Das Bayerische Zinsverbilligungsprogramm unterstützt beim Erst- und Zweiterwerb von selbstgenutztem Wohnraum, sowohl von Neubauten als auch von bestehenden Immobilien. Diese Unterstützung wird in Form von günstigen Darlehen gewährt. Eine Kombination dieses Programms mit dem bayerischen Wohnungsbauprogramm ist möglich.

        Um die bayrische Wohnungsbauförderung zu erhalten, müssen Antragsteller mindestens 25 Prozent der Gesamtkosten in Eigenleistung tragen, 15 Prozent hiervon in Form von Eigenkapital. Finanziell muss die Investition zudem vom Antragsteller zu stemmen sein. Nach Abzug aller Kosten müssen dem Antragsteller noch mindestens 1.000 Euro, für jede weitere Person im Haushalt 250 Euro, zum Leben bleiben.

        Darlehenshöhe und Zinssätze

        Das Darlehen ist nicht auf eine bestimmte Höhe begrenzt, sondern darf ein Drittel der Gesamtkosten, die für den Kauf des selbstgenutzten Wohnraums entstehen, nicht überschreiten. Bei der Sollzinsbindung kann zwischen 10 und 15 Jahren gewählt werden, alternativ steht auch ein Volltilgerdarlehen mit 30 Jahren Zinsbindung zur Verfügung. Die anfängliche Tilgung beträgt ein Prozent pro Jahr, der Zinssatz ist aktuell (Stand 7. Mai 2019) auf 0,5 Prozent festgelegt.

        Nähere Informationen zum bayerischen Wohnungsbauprogramm gibt es hier auf der Website des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr sowie in in dieser PDF-Datei.

        3. Bayerisches Baukindergeld Plus

        Das bayerische Baukindergeld Plus ist eine Ergänzung des Bundeslandes Bayern zum bundesweit erhältlichen Baukindergeld. Das bedeutet konkret: Nur, wer das Baukindergeld des Bundes erhält, kann auch das bayerische Baukindergeld Plus bekommen.

        Förderfähige Maßnahmen & Bedingungen

        Eine Bewilligung des bundesweiten Baukindergeldes ist erste Voraussetzung, um auch das bayerische Baukindergeld Plus zu erhalten. Deshalb muss das Bewilligungsschreiben, das die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zuvor für das Baukindergeld des Bundes ausgestellt hat, bei der Beantragung des bayerischen Baukindergeld Plus vorgelegt werden. Gefördert werden dann, wie beim bundesweiten Baukindergeld auch, Familien mit mindestens einem Kind und Alleinerziehende.

        Höhe der Förderung

        Das bayerische Baukindergeld Plus stockt das bundesweite Baukindergeld um zusätzlich 300 Euro pro Kind und Jahr auf. Somit erhalten baukindergeldberechtigte Familien in Bayern 1.200 Euro pro Kind und Jahr vom Bund und 300 Euro pro Kind und Jahr extra, also insgesamt 1.500 Euro pro Kind und Jahr.

        Nähere Informationen rund um das Baukindergeld Plus gibt es hier.

      • Berlin

        Wohnraum modernisieren

        Die Wohnungsbauförderung „Wohnraum modernisieren“ der Investitionsbank Berlin (IBB) richtet sich sowohl an private als auch an kommunale oder unternehmerische Eigentümer, die ihre Immobilien modernisieren oder sanieren wollen. Die Förderung erfolgt als zinsgünstiges Darlehen.

        Förderfähige Maßnahmen

        Gefördert werden konkret Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz. Darunter fallen Wärmedämmung, neue Fenster oder neue Heizungstechnik. Auch barrierefreie oder barrierereduzierende Umbaumaßnahmen sowie die Erweiterung bestehenden Wohnraums sind förderfähig.

        Darlehenshöhe und Konditionen

        Die Berliner Wohnungsbauförderung wird als Darlehen mit bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit vergeben. Der Zinssatz für das Darlehen koppelt sich an die Darlehenssumme und die gewählte Zinsbindung. Bei einem Darlehensbetrag von 100.000 Euro und einer Sollzinsbindung von 20 Jahren fällt ein Zinssatz von 2,18 Prozent an. Die anfängliche Tilgung beträgt bei dieser Summe und Zinsbindung 2,38 Prozent pro Jahr. Der aktuell höchste Zinssatz (Stand 29.04.2019) fällt bei einem Darlehen mit weniger als 30.000 Euro, zehn Jahren Zinsbindung und einer Tilgung von 9,05 Prozent an. Diese Darlehensbedingungen erhalten Sie zu einem Zinssatz von 4,46 Prozent. Weitere Informationen zu dieser Wohnungsbauförderung erhalten Sie unter diesem Link.

        Das Land Berlin hat noch kleinere Wohnungsbauförderungen für Privathaushalte im Portfolio. Darunter auch spezifische für Genossenschaftseigentümer. Eine Übersicht über alle Förderprogramme in Berlin finden Sie unter diesem Link.

      • Brandenburg

        1. Wohneigentum – Erwerb, Neubau und Ausbau

        Die Wohnungsbauförderung „Wohneigentum – Erwerb, Neubau und Ausbau“ des Landes Brandenburg richtet sich an private Haushalte und dient – wie der Name schon sagt – dem Erwerb, Neubau und Ausbau von selbstgenutztem Wohneigentum. Die Wohnungsbauförderung besteht aus zinslosen Darlehen und Zuschüssen, muss also teilweise zurückgezahlt werden.

        Förderfähige Maßnahmen & Bedingungen

        Die regionale Wohnungsbauförderung aus Brandenburg dient unter anderem dem Erwerb von Wohnungen, bei denen die Sanierungs- oder Modernisierungskosten mindestens 500 Euro pro Quadratmeter betragen. Die Fördermittel werden auch bei Umbau oder Erweiterung von Bestandsimmobilien, bei Neubau eines Eigenheims oder Eigentumswohnung sowie für die Errichtung einer Einliegerwohnung für Familienangehörige ausgeschüttet.

        Voraussetzungen für die Förderung sind, dass Sie die Immobilie mindestens 20 Jahre selbst bewohnen und die förderfähigen Maßnahmen noch nicht begonnen sind. Außerdem müssen Sie eine Eigenleistung in Höhe von mindestens 10 beziehungsweise 15 Prozent der Gesamtkosten aufbringen.

        Darlehenshöhe und Konditionen

        Das für 20 Jahre zinsfreie Darlehen umfasst eine Grundförderung von 50.000 Euro. Leben in Ihrem Haushalt Kinder oder schwerbehinderte Angehörige oder wollen Sie Ihre Immobilie energieeffizient gestalten, können Sie weitere Darlehen beantragen. Haben Sie ein geringes Einkommen, erteilt das Bundesland Zuschüsse. Die jährliche Tilgung des Darlehens beträgt drei Prozent.

        Für jedes nach Antragstellung geborenes Kind reduziert sich zudem bei diesem Förderprogramm des Landes Brandenburg die Darlehensschuld um 5.000 Euro.

        Weitere Informationen zur Wohnungsbauförderung „Erwerb, Neubau und Ausbau“ der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) finden Sie hier.

        2. Wohneigentum – Modernisierung/Instandsetzung mit energetischer Sanierung

        Die Förderung zur „Modernisierung und Instandsetzung mit energetischer Sanierung“ richtet sich ebenfalls an private Haushalte mit selbstgenutztem Wohneigentum. Ziel der Wohnraumförderung ist die Reduzierung des CO2-Ausstoßes und des Wärmeverlustes durch Kältebrücken oder veraltete Heizungsanlagen. Die Förderung des Landes Brandenburg besteht aus zinsfreien Darlehen und Zuschüssen.

        Förderfähige Maßnahmen & Bedingungen

        Gefördert werden Maßnahmen, die dazu beitragen, dass Ihre bereits bestehende Immobilie energetisch auf dem Stand eines Neubaus entsprechend der Energiesparverordnung (EnEV) ist. Förderfähig sind Sanierungen und Modernisierungen, deren Kosten mindestens 500 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche betragen.

        Voraussetzung, um die Wohnungsbauförderung zu erhalten, sind unter anderem eine Eigenleistung von mindestens 15 Prozent und eine Selbstnutzung der Immobilie von mindestens 20 Jahren. Zudem muss das Eigenheim vor dem 2. Februar 2002 gebaut worden sein.

        Darlehenshöhe und Konditionen

        Die für 20 Jahre zinsfreie Grundförderung dieses Programm beträgt 40.000 Euro. Zusätzliche Darlehen können für besonders energieeffiziente Sanierungen oder bei Häusern unter Denkmalschutz gewährt werden. Bei niedrigem Einkommen können Sie Zuschüsse beantragen. Die jährliche Tilgung ist mit drei Prozent festgelegt.

        Weitere und detailliertere Informationen zur Wohnungsbauförderung „Modernisierung/Instandsetzung mit energetischer Sanierung“ finden Sie hier.

      • Bremen

        1. Eigenheimzuschuss

        Die freie Stadt Bremen fördert mit dem Eigenheimzuschuss den Kauf oder Bau von selbstgenutztem Wohneigentum durch Familien oder Alleinerziehende mit mindestens einem minderjährigen Kind. Sie kommen ebenfalls für diese Wohnungsbauförderung in Frage, wenn Sie ein Kind erwarten. Das Kind muss bei Antragstellung noch nicht geboren worden sein.

        Bedingungen

        Um die Wohnungsbauförderung in Anspruch zu nehmen, muss der der Standort der Immobilie in einem geförderten Bremer Stadtteil liegen. Außerdem dürfen der Kaufpreis beziehungsweise die Baukosten eine Höhe von 330.000 Euro nicht überschreiten.

        Zuschusshöhe

        Als Bauförderung erhalten Sie einen einmaligen Zuschuss von 15.000 Euro. Diesen Zuschuss müssen Sie nicht zurückzahlen.

        Hier erhalten Sie mehr Informationen zum Eigenheimzuschuss der Bremer Aufbau-Bank.

        2. Modernisierungszuschuss für Wärmeschutzmaßnahmen

        Das Land Bremen bietet für Immobilienbesitzer das Förderprogramm „Wärmeschutz im Wohngebäudebestand“ an. Gefördert werden Maßnahmen zur Gebäudedämmung wie beispielsweise die Dämmung des Dachbodens und der Kellerdecke oder der Einbau von hochwärmedämmenden Fenstern.

        Bedingungen

        Voraussetzung für die Wohnungsbauförderung ist eine Immobilie im Land Bremen, die ganz oder teilweise zu Wohnzwecken genutzt wird. Der Bauantrag der Immobilie muss vor dem 1. Januar 1995 gestellt worden sein, zudem muss die Zahl der Wohneinheiten unter zwölf liegen.

        Zuschusshöhe

        Die Höhe der Wohnungsbauförderung hängt von der Qualität und Dicke des verwendeten Dämmstoffes ab. Außerdem vergibt das Land Bremen Boni für umfangreiche Dämmmaßnahmen sowie für den Zusammenschluss von Nachbarn bei der Außenwand- und Dachdämmung.

        Erfahren Sie mehr über die Maßnahme und die Förderhöhen des Programms „Wärmeschutz im Wohngebäudebestand“.

      • Hamburg

        1. IFB-Konstantdarlehen

        Das IFB-Konstantdarlehen der Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) unterstützt den Bau und Kauf von selbstgenutzten Immobilien. Die Wohnungsbauförderung umfasst beim Erwerb den Kaufpreis einschließlich der Nebenkosten und eventuell anfallenden Modernisierungskosten.

        Förderfähige Maßnahmen & Bedingungen

        Wird gebaut, können Sie die Fördermittel für die Grundstückskosten, die Baukosten sowie die Aufwendungen für die Außenanlagen nutzen. Das Darlehen kann mit anderen Bauförderungen kombiniert werden. Die Wohnungsbauförderung der Stadt Hamburg kann nur bei Kreditinstituten beantragt werden, die eine Kooperation mit der IFB Hamburg für die Vermittlung von KfW-Darlehen und ergänzenden Darlehen vereinbart haben.

        Darlehenshöhe und Zinssätze

        Maximal können 100.000 Euro als Darlehen aufgenommen werden. Der Zinssatz orientiert sich an der aktuellen Marktsituation. Das IBF-Konstantdarlehen wird für eine Laufzeit von 25 Jahren inklusive einem tilgungsfreien Jahr aufgenommen.

        Hier lesen Sie mehr über das Förderprogamm der IBF Hamburg.

        2. FamilienStartDarlehen

        An Ehepaare und Lebenspartnergemeinschaften ohne Kind richtet sich die Wohnungsbauförderung FamilienStartDarlehen. Hierbei haben Sie die Möglichkeit, die Zinsbelastung um zwei bis drei Prozentpunkte zu reduzieren, sollte in den nächsten zehn Jahren ein Kind geboren oder adoptiert werden. Eine Einkommensgrenze für die Inanspruchnahme des Darlehens existiert nicht.

        Bedingungen

        Voraussetzung für das FamilienStartDarlehen der IFB Hamburg ist, dass das Kinderzimmer von Anfang an mit eingeplant wird. Für die Zinsreduzierung müssen die Einkommensgrenzen der Hamburger Eigenheimförderung eingehalten werden. Diese orientieren sich an der Anzahl der im Haushalt lebenden Personen.

        Darlehenshöhe und Zinssätze

        Maximal dürfen 70.000 Euro aufgenommen werden. Der Sollzinssatz ist marktabhängig und orientiert sich am KfW-Wohneigentumsprogramm. Die Tilgung des Förderdarlehens erfolgt ab dem zweiten Jahr. Die Zinsbindung dieser Wohnungsbauförderung beläuft sich auf zehn Jahre, die Laufzeit kann auf maximal 30 Jahre festgelegt werden.

        Hier erhalten Sie Informationen zum FamilienStartDarlehen.

        3. Zuschuss „Barrierefreier Umbau“

        Die IFB Hamburg fördert mit dem Programm „Barrierefreier Umbau“ die rollstuhl- und altersgerechte Umgestaltung und Erweiterung von selbstgenutztem Wohneigentum. Der Zuschuss kann mit anderen Förderprogrammen der IFB Hamburg und der KfW kombiniert werden.

        Bedingungen

        Um die Wohnungsbauförderung in Anspruch nehmen zu können, darf das Einkommen der im Haushalt lebenden Personen die Einkommensgrenze des Hamburgischen Wohnraumförderungsgesetzes nicht mehr als 70 Prozent überschreiten. Für einen Haushalt mit zwei Personen bedeutet dies eine Einkommensgrenze von 30.600 Euro.

        Zuschusshöhe

        Für jede Einzelmaßnahme zur Herstellung der Barrierefreiheit können pauschale Zuschüsse beantragt werden. Die Gesamthöhe der Zuschüsse muss mindestens 3.000 Euro, aber maximal 15.000 Euro betragen.

        Erfahren Sie mehr über das Programm „Barrierefreier Umbau“.

      • Hessen

        1. Förderung bei Bau & Kauf von neuem selbstgenutzten Wohneigentum

        Das Land Hessen unterstützt mit dieser Wohnungsbauförderung zukünftige Bauherren, die sich eine Immobilie ohne finanzielle Hilfe nicht leisten können. Damit wird der Wohnungsbau im Land gefördert. Finanzielle Unterstützung gibt es für Ein- und Zweifamilienhäuser, aber auch für Eigentumswohnungen, die selbst genutzt werden. Dabei werden Haushalte bevorzugt, in denen zwei oder mehr Kinder wohnen. Besteht aus anderen Gründen ein besonderer Bedarf, beispielweise durch eine im Haushalt lebende Person mit Behinderung, werden auch diese Haushalte vorrangig behandelt.

        Förderfähige Maßnahmen & Bedingungen

        Die Baumaßnahmen dürfen vor der Bewilligung der Förderung noch nicht begonnen haben. Das ist oberste Voraussetzung. Das bedeutet gleichsam, dass Sie erst mit dem Bau beginnen dürfen, wenn die finanzielle Unterstützung genehmigt worden ist. Erwerben Sie eine Eigentumswohnung darf der Kaufvertrag noch nicht unterschrieben sein. Einzige Ausnahme: Sie haben eine Rücktrittsklausel vereinbart, nach der Sie vom Vertrag zurücktreten können, sollte die Förderung nicht bewilligt werden. Eine finanzielle Unterstützung zu bekommen, dürfen Sie bei einem Zweipersonenhaushalt ein Jahresbruttoeinkommen von 57.700 Euro nicht überschreiten. Für jede weitere Person werden 11.500 Euro addiert. Für jedes Kind erhöht sich der Betrag um 920 Euro im Jahr.

        Darlehenshöhe und Zinssätze

        Das Land Hessen gewährt zusammen mit der KfW ein zinsgünstiges Darlehen in Höhe von bis zu 115.000 Euro. Der Zinssatz beträgt rund 0,85 Prozent, die Tilgung liegt dabei bei knapp vier Prozent. Das Darlehen wird in vier Phasen ausgezahlt: Die ersten 25 Prozent werden nach der Fertigstellung der Kellerdecke auf Ihr Konto überwiesen. Den zweiten Teil gibt es nach der Fertigstellung des Rohbaus. Nachdem der Innenputz angebracht wurde, folgt der dritte Teil. Die letzten 25 Prozent erhalten Sie, wenn das Gebäude komplett fertiggestellt wurde. Ab einem Betrag von 85.000 Euro haben Sie die Möglichkeit, Sondertilgungen zu leisten. Den Antrag stellen Sie bei der zuständigen Wohnungsbauförderstelle. Zuständig ist der Landkreis, in dem das Bauvorhaben durchgeführt wird. Sind Sie förderungsberechtigt, wird Ihr Antrag an die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) weitergeleitet.

        Weitere Informationen erhalten Sie bei der WIBank.

        2. Wohnungsbauförderung bei Kauf von selbstgenutzten Bestandsimmobilien

        Wenn Sie sich in Hessen in eine Bestandsimmobilie verliebt haben, die nicht mehr als zwei Wohneinheiten umfasst oder wenn Sie von einer Eigentumswohnung träumen, dann nutzen Sie das Förderprogramm „Wohnungsbauförderung bei Kauf von selbstgenutzten Bestandsimmobilien“ in Hessen. Sie erhalten für selbstgenutzte Immobilien bis zu 100.000 Euro als zinsgünstiges Darlehen.

        Förderfähige Maßnahmen & Bedingungen

        Um die Wohnungsbauförderung zu erhalten, darf Ihr Jahresbruttoeinkommen 34.700 Euro nicht übersteigen. In einem Zweipersonenhaushalt liegt die Grenze bei rund 57.700 Euro Jahresbrutto. Mindestens 15 Prozent der Gesamtkosten sollten Sie als Eigenleistung aufbringen. Die Wohnfläche sollte mindestens 40 Quadratmeter betragen. Die Größe ist insgesamt der im Haushalt lebenden Personen anzupassen. Wohnen vier Personen in dem Haus oder der Wohnung, sollte darin auch Platz für vier Personen sein. Eine weitere Voraussetzung betrifft die Bausubstanz. Für Gebäude, die extrem baufällig sind, bekommen Sie in der Regel keine Förderung. Lässt sich der Wohnraum jedoch durch Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen erneuern, haben Sie gute Aussichten auf eine finanzielle Unterstützung.

        Darlehenshöhe und Zinssätze

        Das Darlehen bekommen Sie zu einem Zinssatz von 0,85 Prozent, die auf zehn Jahre festgelegt sind. Danach sind die marktüblichen Konditionen maßgeblich. Ihnen werden zwei tilgungsfreie Jahre gewährt. Das Darlehen beträgt mindestens 20.000 Euro, maximal 100.000 Euro. Die Absicherung erfolgt nachrangig im Grundbuch. Ab einem Darlehensbetrag von 85.000 Euro haben Sie die Möglichkeit, Sondertilgungen zu leisten.

        Weitere Informationen erhalten Sie bei der WIBank.

        3. Förderung des behindertengerechten Umbaus von selbstgenutzten Wohneigentum

        Mit diesem Programm fördert das Land Hessen den Umbau von Immobilien, die es Menschen mit Behinderung ermöglichen, einen eigenen Haushalt zu führen und unabhängig leben zu können. Dabei soll der Wohnraum auch barrierefrei erreichbar sein. Einen Antrag können der Eigentümer selbst oder die Angehörigen einreichen, die den Wohnraum nutzen.

        Förderfähige Maßnahmen & Bedingungen

        Die baulichen Maßnahmen dürfen bei Antragstellung noch nicht begonnen haben. Außerdem muss der Wohnraum selbstgenutzt sein. In diesem Fall hat der Eigentümer selbst eine Behinderung oder der Antragsteller ist ein Angehöriger eines Menschen mit Behinderung, bis zum dritten Verwandtschaftsgrad. Zu den baulichen Maßnahmen gehören die Verbesserung des Sanitärbereichs oder der Zugang zu diversen Räumlichkeiten, Einbau von geeigneten Aufzügen oder Rampen sowie der Umbau von Einrichtungen, um die Verletzungsgefahr zu minimieren. Bauliche Veränderungen dürfen dabei auch auf dem Wohnungsgrundstück vorgenommen werden.

        Darlehenshöhe und Zinssätze

        Förderungsfähig sind Kosten bis zu 25.000 Euro. Dabei gelten allerdings auch Höchstbeträge von 5.000 Euro für den Um- und Einbau im Bad, 5.000 Euro für bauliche Veränderungen in der Küche, 6.000 Euro für Lift- und Aufzugsbaumaßnahmen sowie 2.500 Euro für alle weiteren Umbauarbeiten.

        Weitere Informationen erhalten Sie bei der WIBank.

      • Mecklenburg-Vorpommern

        Darlehensprogramm zur Modernisierung und Instandsetzung von Wohnraum

        Der Schwerpunkt dieser regionalen Wohnungsbauförderung für Mecklenburg-Vorpommern liegt auf dem barrierefreien Umbau von Wohnraum für Ältere oder Menschen mit Behinderung. Hierfür gewährt das Land Mecklenburg-Vorpommern Bauherren zweckgebundene Darlehen an.

        Förderfähige Maßnahmen & Bedingungen

        Förderfähige Maßnahmen sind Modernisierungen und Instandsetzungen von Eigenheimen oder Eigentumswohnungen, die vor dem 1. Januar 1990 fertiggestellt worden sind und in Gemeinden stehen, die im großzügigen Landesraumentwicklungsprogramm festgelegt sind. Eine Auflistung dieser Städte und Gemeinden finden Sie über den unten stehenden Link.

        Die Modernisierungsmaßnahmen sollen die Bausubstanz oder den Wohnwert des Eigentums verbessern, heißt es auf der Webseite des Landesförderinstituts. Förderfähig sind somit unter anderem die „Wiederherstellung oder Erneuerung des Dachs, der Fassade, der Fenster oder Bauteile im Wohngebäude, [der] Einbau von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien“ oder „bauliche Maßnahmen zum barrierefreien oder Barrieren reduzierenden Umbau von Wohnungen.“

        Darlehenshöhe und Zinssätze

        Die maximale Höhe der regionalen Wohnungsbauförderung für Mecklenburg-Vorpommern beträgt 40 Prozent der Gesamtausgaben und maximal 50.000 Euro je Wohneinheit. Zusätzlich gewährt das Land Mecklenburg-Vorpommern für jedes zum Haushalt zugehörige Kind eine weitere Förderung von 3.000 Euro Darlehensbetrag und weitere maximal 15.000 Euro für nachgewiesene Maßnahmen zur barrierefreien Umgestaltung. Der Zinssatz des Darlehens wird am Tag der Bewilligung festgelegt. Der Sollzins liegt aber bei mindestens 0,7 Prozent und in der Regel 0,4 bis 0,5 Prozentpunkte über dem geltenden Zinssatz des KfW-Förderprogramms 151.

        Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat auf der Webseite des Landesförderinstituts einen Förderfinder eingerichtet. Hier geht’s zu den Details zum genannten Förderprogramm.

      • Niedersachsen

        1. Eigentum für Haushalte mit Kindern

        Das Förderprogramm „Eigentum für Haushalte mit Kindern“ des Landes Niedersachsen unterstützt Familien bei Baumaßnahmen. Dazu gehören der Aus- und Umbau oder die Erweiterung von selbstgenutztem Wohneigentum, der Kauf einer Immobilie sowie der Neubau einer Immobilie in energiesparender Bauweise.

        Bedingungen

        Für die Inanspruchnahme der Wohnungsbauförderung darf das gesamte Haushaltseinkommen festgelegte Einkommensgrenzen nicht überschreiten. Ein Grundstück muss bereits vorhanden sein. Es werden außerdem Eigenleistungen in Höhe von 15 Prozent der Gesamtkosten gefordert.

        Darlehenshöhe und Zinsen

        Die Höhe des Förderdarlehens richtet sich nach der Maßnahme und der Anzahl der Kinder. So erhalten beispielsweise Haushalte mit bis zu 2 Kindern für einen Neubau bis 40.000 Euro, für jedes weitere Kind unter 15 Jahren können bis zu 15.000 Euro beantragt werden. Die Tilgungshöhe beträgt zwei Prozent, Zinsen müssen Sie bis zum 15. Laufzeitjahr nicht zahlen – sofern die Einkommensgrenzen eingehalten werden. Ab dem 16. Jahr wird der marktübliche Zins berechnet, jedoch nicht mehr als 6 Prozent.

        Mehr Informationen zur Bauförderung „Eigentum für Haushalte mit Kindern“ erhalten Sie bei der NBank des Landes Niedersachsen.

        2. Energetische Modernisierung von Wohneigentum

        Hauseigentümer können für die Modernisierung ihres Wohnraums mit dem Ziel, Energie einzusparen und erneuerbare Energien einzusetzen, die Wohnungsbauförderung der NBank in Anspruch nehmen. Gefördert werden unter anderem Maßnahmen zur Wärmedämmung, die Erneuerung von Fenstern und Außentüren sowie der Einbau einer Heizung auf Basis fossiler Brennstoffe.

        Bedingungen

        Voraussetzung für Nutzung der Fördermittel ist, dass die Immobilie vor dem 1. Januar 1995 fertiggestellt wurde und selbst genutzt wird. 15 Prozent der Gesamtkosten werden als Eigenleistung erwartet, zudem darf das Gesamteinkommen des Haushalts die Einkommensgrenze nach § 7 Abs. 2 Nr. 2 DVO-NWoFG nicht überschreiten. Dieses beträgt beispielsweise für ein Ehepaar mit zwei Kindern 35.000 Euro. Der Abschluss der Maßnahme muss außerdem durch einen Energieberater bestätigt werden.

        Darlehenshöhe und Zinsen

        Für die Wohnungsbauförderung können Kosten zwischen 10.000 und 75.000 Euro mit einem Darlehen von 60 Prozent der Gesamtkosten aufgenommen werden. Darlehen über 25.000 Euro werden bis zum 15. Jahr mit 0 Prozent verzinst. Bei Darlehen bis zu 25.000 Euro fällt eine Verzinsung von bis zu 2 Prozent an. Ab dem 16. Jahr wird zu marktüblichen Konditionen verzinst.

        Hier erhalten Sie nähere Informationen zum Förderprogramm „Energetische Modernisierung von Wohneigentum“.

        3. Altersgerechte Modernisierung von Wohneigentum

        Diese regionale Förderung wendet sich an Hauseigentümer, die altersgerecht modernisieren möchten. Dazu gehören beispielsweise die Wohnraumanpassung durch barrierereduzierende Maßnahmen als auch die Anpassung von Sanitäranlagen und Bedienelementen.

        Bedingungen

        Für das Förderprogramm dürfen die festgelegten Einkommensgrenzen nach § 7 Abs. 2 Nr. 2 DVO-NWoFG nicht überschritten werden. Diese liegen für einen Zwei-Personen-Haushalt bei 23.000 Euro. Außerdem müssen Eigenleistungen in Höhe von 15 Prozent der Gesamtkosten erbracht werden.

        Darlehenshöhe und Zinsen

        Förderdarlehen bis zu 25.000 Euro werden mit maximal 2 Prozent verzinst. Bei Kosten zwischen 10.000 und 75.000 Euro kann ein Darlehen in Höhe von bis zu 60 Prozent der anfallenden Kosten aufgenommen werden. In diesem Fall fallen für das Darlehen in den ersten 15 Jahren keine Zinsen an, ab dem 16. Jahr werden marktübliche Zinsen fällig.

        Weitere Informationen zur Wohnungsbauförderung „Altersgerechte Modernisierung von Wohneigentum“ finden Sie auf der Website der NBank.

      • Nordrhein-Westfalen

        1. Förderung selbst genutzten Wohnraums: Kredit für Neubau & Kauf der NRW.BANK

        Die Wohnungsbauförderung von selbstgenutztem Wohneigentum unterstützt Einzelpersonen und Familie beim Kauf oder Bau einer Immobilie. Das bedeutet: Wollen Sie in Nordrhein-Westfalen ein Haus bauen oder kaufen, bekommen Sie durch die NRW Bank einen langfristigen und zinsgünstigen Kredit. Dafür sind einige Voraussetzungen zu erfüllen.

        Förderfähige Maßnahmen & Bedingungen

        Um die Förderung zu erhalten, ist der Erwerb einer Immobilie Grundvoraussetzung. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie einen Neubau planen oder bereits eine Bestandsimmobilie ins Auge gefasst haben. Für die Förderung kommen ausgewählte Städte und Gemeinden infrage, in denen es einen erhöhten Bedarf gibt. Dabei gilt es zu beachten, dass der Bau oder der Kaufvertrag nicht vor der Zusage der Wohnungsbauförderung beginnen beziehungsweise unterschrieben werden dürfen. Außerdem dürfen die Wohn- und Schlafräume nicht kleiner als zehn Quadratmeter sein. Eine weitere Voraussetzung betrifft die Eigentumswohnung. Der Wohnraum darf nicht Teil eines Hochhauses sein.

        Darlehenshöhe und Zinssätze

        Eine Förderung ist bis zu einem Betrag von 78.000 Euro plus weitere Boni möglich. Je Kind oder schwerbehinderter Person bekommen Sie einen Familienbonus in Höhe von 15.000 Euro. Wird das Gebäude barrierefrei errichtet, erhalten Sie weitere 10.000 Euro als zinsgünstiges Darlehen. Die Zinsen belaufen sich auf 0,5 Prozent für 20 Jahre Zinsbindung. Die Tilgung ist auf ein Prozent für einen Neubau festgelegt. Erwerben Sie eine Bestandsimmobilie, beträgt die Tilgung zwei Prozent. Die Auszahlung erfolgt bei einem Neubau etappenweise. Die ersten 40 Prozent bekommen Sie bei Baubeginn. Weitere 40 Prozent erhalten Sie, wenn der Rohbau fertiggestellt ist. Nach der Fertigstellung der Immobilie werden die restlichen 20 Prozent ausgezahlt.

        Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite der NRW Bank unter diesem Link.

        2. Energieeffizienz, Ressourceneffizienz, Umweltschutz, Modernisierung Wohneigentum

        Bei diesem Programm steht die Energieeffizienz im Vordergrund. Damit leistet die Förderung einen Beitrag zum Klimaschutz in Form eines zinsgünstigen Darlehens. Aber auch bauliche Maßnahmen zum Einbruchschutz werden hier vom Land in Zusammenarbeit mit der NRW Bank unterstützt.

        Förderfähige Maßnahmen & Bedingungen

        Gefördert werden alle Privatpersonen, die entsprechende Maßnahmen an Ihrer selbstgenutzten Immobilie vornehmen. Dazu gehören Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und des Umweltschutzes sowie Maßnahmen des barrierefreien Umbaus. Die Förderung ist sehr vielfältig. Planen Sie beispielsweise neue Fenster oder eine Wärmedämmung, können Sie von diesem Programm profitieren. Bauliche Maßnahmen zum Hochwasserschutz oder auch zur Behebung baulicher Mängel erhalten ebenfalls finanzielle Unterstützung.

        Darlehenshöhe und Zinssätze

        Die baulichen Maßnahmen müssen mindestens 2.500 Euro betragen. Die Höchstsumme liegt bei 75.000 Euro. Sie haben die Wahl zwischen einer Laufzeit von 10, 15 oder 20 Jahren. Dabei gewährt Ihnen die NRW Bank jeweils ein tilgungsfreies Jahr. Der Zinssatz liegt zwischen 0,75 und 1,47 Prozent – abhängig von der gewählten Laufzeit.

        Weitere Informationen finden Sie bei der NRW Bank.

        3. Eigentumsförderung Modernisierung

        Wenn Sie eine Modernisierung an Ihrer bestehenden Immobilie planen, ist diese Wohnungsbauförderung genau das Richtige für Sie. Mit einem zinsgünstigen Kredit können Sie mit dieser Förderung bauliche Veränderungen an Ihrer Immobilie vornehmen. Dafür sind jedoch bestimmte Einkommensgrenzen einzuhalten.

        Förderfähige Maßnahmen & Bedingungen

        Leben Sie allein im Haushalt, darf Ihr Jahresbruttoeinkommen 30.000 Euro nicht übersteigen. Leben zwei Personen und ein Kind zusammen, darf das Jahresbruttoeinkommen nicht über 45.500 Euro liegen. Gefördert werden alle Modernisierungsmaßnahmen im und am Gebäude (inklusive Grundstück), die den Wert des Wohnraums nachhaltig erhöhen. Wollen Sie mit den baulichen Maßnahmen die Energieeffizienz erhöhen oder auch ein sicheres Wohnumfeld schaffen, haben Sie ebenfalls gute Aussichten auf die Förderung.

        Darlehenshöhe und Zinssätze

        Sie haben die Möglichkeit, bis zu 100.000 Euro in Form eines zinsgünstigen Darlehens zu erhalten. Dabei muss die Maßnahme mindestens 5.000 Euro betragen. Ein Vorteil: Sie können die Förderung auch mehrfach in Anspruch nehmen, bis die maximale Höhe von 100.000 Euro erreicht ist. Der Zinssatz liegt für zehn Jahre Zinsbindung bei null Prozent. Danach zahlen Sie 0,5 Prozent Zinsen, bis zum Ablauf der Zinsbindung. Die Zinsbindung kann auf 20 oder 25 Jahre festgelegt werden. Die Auszahlung erfolgt in zwei Schritten. Zunächst erhalten Sie die Hälfte bei Beginn der Maßnahme. Die zweite Hälfte dann nach Fertigstellung.

        Weitere Informationen finden Sie bei der NRW Bank.

      • Rheinland-Pfalz

        1. Wohnen in Orts- und Stadtkern

        Mit diesem Programm soll der Bau in Innenstädten und Innerortslagen unterstützt werden. Ziel ist es, diese Gebiete wieder attraktiver zu machen sowie die Flächen, die in diesen Gebieten brach liegen, zu bebauen. Zudem werden Bauprojekte gefördert, die unter anderem die kulturelle, soziale und Versorgungsinfrastruktur verbessern.

        Förderfähige Maßnahmen & Bedingungen

        Förderfähig sind alle Bauprojekte, die den erwähnten Zielen dienen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Objekte selbstgenutzt oder vermietet werden. Dafür gelten Miet- oder Einkommensobergrenzen. Bei einer Person liegt die Grenze bei knapp 25.000 Euro, bei zwei Personen im Haushalt bei etwas über 35.000 Euro. Leben ein Erwachsener und ein Kind zusammen liegt die Grenze bei 36.800 Euro. Gefördert werden außerdem alle Umbau-, Ausbau- Modernisierungs- sowie Erweiterungsmaßnahmen. Damit ist diese Wohnungsbauförderung sehr umfangreich gestaltet.

        Darlehenshöhe und Zinssätze

        Wenn Sie förderberechtigt sind, erhalten Sie einen Zuschuss von bis zu 250 Euro für jeden Quadratmeter Wohnfläche. Diese Zahl ist begrenzt. So werden höchstens 40 Prozent der förderfähigen Kosten übernommen. Ein zusätzlicher Zuschuss kann gewährt werden für jede Wohnung, die barrierefrei erbaut wird. Hier kann es bis zu 5.000 Euro geben.

        Infos dazu stellt das Land Rheinland-Pfalz auf seiner Internetseite zur Verfügung.

        2. Förderung von selbstgenutzten Wohnraum

        Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt den Bau oder Kauf von Wohneigentum zur Selbstnutzung. Die ISB gewährt Ihnen dafür ein zinsgünstiges Darlehen.

        Förderfähige Maßnahmen & Bedingungen

        Es spielt keine Rolle, ob Sie ein Haus bauen oder kaufen wollen, das Land Rheinland-Pfalz unterstützt jede Form der Eigentumsübertragung, sobald Sie die Immobilie selbst nutzen. Dabei besteht die Möglichkeit, die zunächst gemietete Wohnung zu erwerben oder aber auch der Abriss eines zuvor gekauften Hauses, um einen Neubau zu erschaffen. Um die Wohnungsbauförderung zu erhalten, sollten Sie mindestens zehn Prozent Eigenkapital in die Finanzierung einbringen sowie die Einkommensobergrenze einhalten. Sie beträgt maximal knapp 17.000 Euro bei einer Person und etwas über 25.000 Euro bei zwei im Haushalt lebenden Personen.

        Darlehenshöhe und Zinssätze

        Das Darlehen wird zu einem Zinssatz ab 0,9 Prozent gewährt bei zehnjähriger Laufzeit. Maßgeblich ist jedoch der Zins bei Antragstellung. Sobald die Unterlagen zur Antragsstellung vollständig bei der Bank vorliegen, legt die ISB den Zins am Tag der Antragstellung fest. Dieser Zinssatz ist für die ISB über die festgelegte Laufzeit bindend. Der Tilgungssatz wird mit 2,2 Prozent festgelegt. Dafür sind pro Jahr bis zu zehn Prozent der Darlehenssumme als Sondertilgung möglich. Angenommen Sie nehmen ein Darlehen über 240.000 Euro auf. Dann tilgen Sie monatlich 620 Euro und können pro Jahr bis zu 24.000 Euro kostenlos sondertilgen. Damit sind Sie früher schuldenfrei.

        Weitere Details und Informationen entnehmen Sie diesem Link.

      • Saarland

        Saarländische Wohnungsbauförderung - Neubau von selbstgenutzten Wohneigentum

        Mit dieser Wohnungsbauörderung richtet sich das Saarland an einkommensschwache Haushalte, die auf Unterstützung angewiesen sind. Ihnen gewährt das Land einen zinsgünstigen Kredit. Der Wohnraum muss selbstgenutzt werden sowie Modernisierungsmaßnahmen erforderlich machen. Erwerben Sie Wohnraum von einem Verwandten, steht Ihnen die Förderung nicht zu.

        Förderfähige Maßnahmen & Bedingungen

        Um die Wohnungsbauförderung zu bekommen, dürfen Sie nicht mehr als 19.500 Euro im Jahr verdienen, wenn Sie alleinstehend sind. Führen Sie einen Zweipersonenhaushalt liegt die Einkommensgrenze bei 30.000 Euro. Der Umfang der Modernisierung muss mindestens 12.500 Euro betragen. Er reicht also nicht, nur eine Wand zu verputzen. Die Eigenleistung, die Sie einbringen, muss mindestens 20 Prozent betragen. Eigenleistung meint hier sowohl Eigenkapital als auch Helfer mit entsprechender Berufserfahrung. Die Wohnfläche bei Einfamilienhäusern darf nicht mehr als 156 Quadratmeter betragen. Bei Zweifamilienhäusern liegt die Grenze bei 240 Quadratmetern Wohnfläche.

        Darlehenshöhe und Zinssätze

        Erfüllen Sie die Voraussetzungen bekommen Sie bis zu 75.000 Euro in Form eines zinsgünstigen Kredits. Sie erhalten dann ein Darlehen über maximal 30 Jahre mit einem Zinssatz in der ersten zehn Jahren von 0,7 Prozent. Ab einer Laufzeit von elf Jahren bekommen Sie das Darlehen zu einem Zins in Höhe von 1,7 Prozent. Die 75.000 Euro werden aufgeteilt: Für den Erwerb der Immobilie bekommen Sie bei dieser Förderung einen Pauschalbetrag von 25.000 Euro. Für die Modernisierung werden bis zu 80 Prozent der förderfähigen Modernisierungskosten übernommen, maximal jedoch 50.000 Euro.

        Ausführliche Informationen erhalten Sie auf dem Merkblatt der SIKB-Bank unter diesem Link (PDF-Datei).

      • Sachsen

        Die Förderprogramme des Landes Sachsen sind sehr vielfältig. Wir erläutern Ihnen eine Auswahl von drei Wohnungsbauförderungen der Sächsischen Aufbaubank (SAB). Einen Überblick über alle Förderungen für Privatpersonen erhalten Sie hier.

        1. Familienwohnen

        Die Wohnungsbauförderung „Familienwohnen“ unterstützt Familien mit Kindern unter 18 Jahre beim Hauskauf oder Neubau von selbstgenutztem Wohneigentum. Die Förderung erfolgt in Form eines verzinsten Darlehens und ist mit KfW-Darlehen kombinierbar.

        Förderfähige Maßnahmen & Bedingungen

        Gefördert werden Neubauprojekte oder der Kauf einer Bestandsimmobilie. Auch Modernisierung- oder Sanierungsmaßnahmen sind bei diesem Wohnungsbauprogramm des Landes Sachsen förderfähig, sofern sie im Zuge des Kaufs erforderlich sind.

        Voraussetzungen, um eine Förderung zu erhalten, sind mindestens ein kindergeldberechtigtes Kind, das im Haushalt lebt und bei Antragstellung jünger als 18 Jahre ist, ein Maximaleinkommen von 60.000 Euro bei Alleinstehenden und 100.000 Euro bei Paaren. Jedes weitere Kind erhöht das Maximaleinkommen um 10.000 Euro.

        Darlehenshöhe und Konditionen

        Je im Haushalt lebendem, minderjährigem Kind erhalten Sie im Rahmen der regionalen Wohnungsbauförderung des Landes Sachsen 50.000 Euro als Darlehen mit einer 25-jährigen Sollzinsbindung. Der Sollzins beträgt für die Zeit der Zinsbindung 0,75 Prozent. Nach zwei tilgungsfreien Jahren zahlen Sie das Darlehen „Familienwohnen“ in Raten und mit einem Tilgungssatz von 3,99 Prozent pro Jahr zurück. Jährlich können Sondertilgungen geleistet werden.

        Weitere Informationen zum Förderprogramm „Familienwohnen“ des Landes Sachsen erhalten Sie unter diesem Link.

        2. Wohneigentum ländlicher Raum

        Die sächsische Wohnungsbauförderung „Wohneigentum im ländlichen Raum“ richtet sich an all diejenigen, die planen, ein Haus auf dem sächsischen Land zu bauen, zu kaufen oder zu sanieren. „Ländlicher Raum“ definiert das Förderprogramm im Sinne der Richtlinie „Wohneigentum ländlicher Raum“. Sie schließt alle ländlichen Gegenden des Freistaates, bis auf das Umland der kreisfreien Städte Chemnitz, Leipzig und Dresden, ein. Die Förderung erfolgt in Form zinsgünstiger Darlehen.

        Förderfähige Maßnahmen & Bedingungen

        Gefördert werden Vorhaben wie der Neubau von selbstgenutztem Wohnraum, der Erwerb von Bestandsimmobilien sowie deren Sanierung oder Umbau, der Umbau von Nichtwohnraum in Wohnraum und die Erweiterung von bestehendem Wohnraum. Auch pure, zeitgemäße Sanierungsmaßnahmen von bestehendem Eigentum können gefördert werden.

        Um diese Förderung zu erhalten, darf das jährliche positive Haushaltseinkommen 60.000 Euro bei Alleinstehenden beziehungsweise 100.000 Euro bei Paaren nicht übersteigen. Leben kindergeldberechtigte Kinder im Haushalt, erhöht sich die Einkommensgrenze um 10.000 Euro je Kind. Eine weitere Voraussetzung, um die Förderung zu erhalten, ist die Inanspruchnahme des KfW-Darlehens 124.

        Darlehenshöhe und Konditionen

        Für den Neubau und Erwerb von Wohneigentum im ländlichen Raum stellt das Förderprogramm Sachsens Darlehen in Höhe von bis 80.000 Euro zur Verfügung. Für die zeitgemäße Sanierung bestehenden Wohnraums gewährt der Freistaat zwischen 8.000 und 40.000 Euro Darlehen. Die Darlehen haben eine Sollzinsbindung von maximal 25 Jahre und einen Sollzinssatz von 0,75 Prozent. Nach einer tilgungsfreien Zeit von zwei Jahren ist das Darlehen in gleichbleibenden Monatsraten zurück zu zahlen.

        Weitere Informationen und Details zur Wohnungsbauförderung „Wohneigentum im ländlichen Raum“ finden Sie unter diesem Link.

        3. Förderergänzungsdarlehen

        Das Förderergänzungsdarlehen des Landes Sachsen richtet sich an alle, die im Freistaat Wohneigentum bauen, kaufen oder sanieren möchten. Die Förderungsergänzung dient dazu, Finanzierungslücken zu vervollständigen und soll Privatpersonen den Traum vom Eigenheim ermöglichen.

        Förderfähige Maßnahmen & Bedingungen

        Die regionale Wohnungsbauförderung dient dem Neubau, Kauf, dem Um- oder Ausbau sowie der Modernisierung von selbstgenutztem Wohneigentum. Das Förderergänzungsdarlehen soll die Basisförderungen des Landes Sachsen abrunden und so eine Gesamtfinanzierung bilden. Sie können das Förderungsergänzungsdarlehen beispielsweise zusätzlich zu einem KfW-Darlehen oder einem der oben genannten Förderprogramme beantragen, um so Ihre Baufinanzierung zu komplettieren.

        Darlehenshöhe und Konditionen

        Da der Förderungsbedarf eines jeden Bauherren unterschiedlich hoch ist, ist auch die Höhe des Förderergänzungsdarlehens unterschiedlich hoch. Die Höhe richtet sich nach dem individuellen Bauvorhaben und den persönlichen Voraussetzungen des Bauherrn.

        Die Höhe des Zinssatzes hängt von der gewählten Sollzinsbindung ab. Aktuell (Stand 29.04.2019) liegt der Zinssatz zwischen 0,8 Prozent (5 Jahre Sollzinsbindung) und 1,62 Prozent (15 Jahre Sollzinsbindung). Die Tilgung dieser Wohnungsbauförderung Sachsens beginnt regulär ein Jahr nach der Zusage, frühestens aber nach der vollständigen Auszahlung. Dann zahlen Sie die Förderung in monatlichen Raten und bei einem Tilgungssatz von mindesten 2 Prozent zurück.

        Weitere Informationen und Details zum Förderungsergänzungsdarlehen des Freistaates Sachsen finden Sie hier.

      • Sachsen-Anhalt

        1. Programm „IB-Förderdarlehen“

        Die Wohnungsbauförderung liegt in Sachsen-Anhalt in den Händen der Investitionsbank Sachsen-Anhalt. Sie wendet sich mit ihren Förderprogrammen an Privatpersonen und bietet dazu verschiedene Förderwege an. Ihr Schwerpunkt liegt auf Förderdarlehen für Neubauten, bestehende Immobilien und selbstgenutztes Wohneigentum. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Haus oder eine Eigentumswohnung angeschafft werden soll. Das IB-Förderdarlehen zeichnet sich durch sehr attraktive Zinskonditionen aus und kann deshalb eine sinnvolle Ergänzung zur Baufinanzierung darstellen.

        Förderfähige Maßnahmen & Bedingungen

        Die Wohnungsbauförderung „IB-Förderlarlehen“ unterstützt den Bau oder Erwerb einer neuen Immobilie, den Erwerb bestehender Immobilien zum Erstbezug oder den Erwerb bestehender Immobilien, die nach dem Kauf modernisiert werden. Es besteht aus einem zinsgünstigen Darlehen.

        Das Darlehen erhalten Sie nur, wenn Sie mindestens 10 Prozent der Gesamtkosten aus eigenen Mitteln stemmen können. Auch nicht näher benannte Einkommensgrenzen müssen eingehalten werden.

        Darlehenshöhen und Zinssätze

        Die maximale Darlehenshöhe 65.000 beträgt Euro. Als Zinsbindungen stehen 10 oder 20 Jahre zur Wahl. Zusätzlich gibt es hier einen „Baby-Bonus“: Fünf Jahre lang erhalten Familien pro Kind und Jahr 800 Euro dazu sowie 1.600 Euro Zuschuss für Kinder mit Behinderung und einmalig 5.000 Euro für jedes weitere Kind, das im Förderzeitraum von 5 Jahren zur Welt kommt.

        Nähere Informationen zum „IB-Förderdarlehen“ für Neubauten gibt es hier und für bestehende Immobilien auf dieser Seite.

        2. Programm „IB-Wohneigentumsprogramm“

        Das „IB-Wohneigentumsprogramm“ ist bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt erhältlich. Es hilft Privatpersonen bei der Anschaffung selbstgenutzter Immobilien durch ein zinsgünstiges Darlehen.

        Förderfähige Maßnahmen & Bedingungen

        Bei dieser regionalen Wohnungsbauförderung werden spezielle Maßnahmen, die dem Bau und Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum dienen, finanziert. Zum Beispiel die Kosten des Grundstücks, die Bau- und Baunebenkosten sowie Modernisierungskosten oder auch die Gestaltung der Außenanlagen.

        Um das Darlehen zu erhalten, müssen mindestens 10 Prozent der Gesamtkosten als Eigenanteil in die Finanzierung einfließen, mindestens 5 Prozent davon als Barmittel. 40 Prozent der Gesamtkosten müssen zudem über Bankdarlehen finanziert werden.

        Darlehenshöhe und Zinssätze

        Die Förderbedingungen des „IB-Wohneigentumsprogramms“ gestalten sich folgendermaßen: Hier gibt es ein Darlehen von 20.000 bis 100.000 Euro mit einer Zinsbindung von 10 Jahren. Die maximale Laufzeit des Darlehens beträgt 30 Jahre.

        Nähere Informationen zum „IB-Wohneigentumsprogramm“ der Investitionsbank Sachsen-Anhalt gibt es hier.

      • Schleswig-Holstein

        1. Darlehen IB.SH Immo Eigentum

        Mit der Wohnungsbauförderung „IB.SH Immo Eigentum“ kann die eigene Baufinanzierung beim Kauf oder Bau einer Immobilie ergänzt werden. Zusätzlich ist auch die Kombination mit anderen Fördermitteln der Investitionsbank Schleswig-Holstein sowie der KfW möglich - Ausnahmen sind hier lediglich die Programme IB.SH Immo Effizienzhaus und das KfW-Wohneigentumsprogramm (124).

        Bedingungen

        Es ist eine Eigenbeteiligung von 7,5 Prozent der Gesamtkosten erforderlich, diese kann in Form von Eigenkapital oder Eigenleistungen erfolgen.

        Darlehenshöhe und Zinssätze

        Die maximale Höhe dieser Bauförderung beträgt 40 Prozent der Gesamtkosten und ist auf maximal 100.000 Euro beschränkt. Der Tilgungssatz kann entweder auf zwei oder drei Prozent festgesetzt werden. Die Sollzinsbindung wird für 15 Jahre festgelegt, der Sollzins beträgt bei zweiprozentiger Tilgung 1,83 Prozent und bei einer Tilgung von drei Prozent 1,77 Prozent. Ab dem siebenten Monat nach der Darlehenszusage fallen Bereitstellungszinsen an.

        Hier erhalten Sie weitere Informationen zur Wohnungsbauförderung „IB.SH Immo Eigentum“. Außerdem bietet die Investitionsbank Schleswig-Holstein weitere Darlehen für den Kauf, Bau oder die Modernisierung von selbst genutzten Immobilien an.

        2. Soziale Wohnraumförderung für Eigentumsmaßnahmen

        Haushalte mit Kindern und/oder schwerbehinderten Menschen können als Wohnungsbauförderung ein Darlehen für den Bau oder Kauf von selbstgenutzten Wohneigentum in Anspruch nehmen. Diese Bauförderung kann auch für den Ausbau und der Erweiterung von vorhandenem Wohneigentum genutzt werden.

        Bedingungen

        Es werden nur Haushalte mit Kindern oder schwerbehinderten Menschen gefördert. Zudem müssen Einkommensgrenzen eingehalten werden, welche sich nach der Region und der Anzahl der Familienmitglieder richten. Für die regionale Förderung sind des Weiteren energetische Mindeststandards, Wohnflächengrenzen und Kostengrenzen zu erfüllen. So beträgt beispielsweise die Wohnflächengrenze für einen Haushalt mit vier Personen 130 Quadratmeter.

        Darlehenshöhe und Zinsen

        Die Höhe des Darlehens ist abhängig von der zu fördernden Immobilie. Je nach geplantem energetischen Niveau beträgt der Sollzinssatz zwischen 1,5 und 2,5 Prozent. Die Zinsfestschreibung erfolgt über 20 Jahre.

        Hier erfahren Sie mehr zum Förderprogramm Soziale Wohnungsbauförderung für Eigentumsmaßnahmen.

        3. Modernisierungszuschuss für Selbstnutzer

        Mit diesem Zuschuss unterstützt die Investitionsbank Schleswig-Holstein Maßnahmen zur Barrierereduzierung und zur Energieeinsparung. Gefördert werden energetische Aktionen zur CO2-Einsparung von mindestens 20 Prozent sowie der Anschluss an eine energieeffiziente Nah- und Fernwärmeversorgung.

        Bedingungen

        In Anspruch nehmen können diese regionale Fördermaßnahme ausschließlich Eigentümer einer selbstgenutzten Immobilie. Die investierte Summe muss mindestens 12.000 Euro betragen. Zudem ist die Wohnungsbauförderung auf bestimmte Städte und Gemeinden beschränkt. Stellt die Kommune eine Bestätigung nach den Förderungsbedingungen aus, können auch andere Städte und Gemeinden den Zuschuss nutzen.

        Zuschusshöhe

        Die Zuschusshöhe beträgt 2.000 Euro – unabhängig von den anfallenden Kosten. Nach Beendigung der Maßnahmen wird der Zuschuss in voller Höhe ausgezahlt. Der Modernisierungszuschuss kann zudem mit allen Darlehen und Zuschüssen der KfW und der Investitionsbank Schleswig-Holstein kombiniert werden.

        Hier erhalten Sie alle Informationen zum Modernisierungszuschuss für Selbstnutzer.

      • Thüringen

        1. Programm „Eigenwohnraum – Modernisierung“

        Die Wohnungsbauförderung wird in Thüringen von der Thüringer Aufbaubank vergeben. Im Fall des Programms „Eigenwohnraum – Modernisierung“ besteht sie aus einem zinsgünstigen Kredit und richtet sich an Immobilieneigentümer, die ihr Eigenheim modernisieren möchten.

        Förderfähige Maßnahmen & Bedingungen

        Das Programm „Eigenwohnraum – Modernisierung“ unterstützt die Instandsetzung von selbstgenutzten Immobilien. Dabei können beispielsweise Maßnahmen zur Optimierung der Barrierefreiheit, der Belichtung und Belüftung oder der Energieversorgung getroffen werden.

        Voraussetzung für die Wohnungsbauförderung ist die Einhaltung bestimmter Einkommensgrenzen. Die Staffelung umfasst beispielsweise ein jährliches Haushaltsbruttoeinkommen von 32.900 Euro bei Einzelpersonen, 49.300 Euro in einem 2-Personen-Haushalt oder 63.000 Euro bei drei Personen im Haushalt.

        Darlehenshöhe und Zinssätze

        Beim Programm „Eigenwohnraum – Modernisierung“ gibt es Darlehen in Höhe von bis zu 68.000 Euro zu einem Zinssatz von aktuell (Stand 7. Mai 2019) von 0,5 Prozent pro Jahr. Das Darlehen muss mit 3 Prozent pro Jahr getilgt werden. Ein besonderer Vorteil: Liegt die Darlehenshöhe unter 20.000 Euro, ist in der Regel kein Grundbucheintrag notwendig.

        Nähere Informationen zum Programm „Eigenwohnraum – Modernisierung“ der Thüringer Aufbaubank gibt es hier.

        2. Programm „Thüringer Familienbaudarlehen“

        Die Wohnungsbauförderung „Thüringer Familienbaudarlehen“ richtet sich an Familien und andere Haushalte mit mindestens einem Kind oder einfach nur an Ehepaare und eingetragene Lebenspartner, die unter 40 Jahre alt und noch nicht länger als 10 Jahre verheiratet/verpartnert sind. Außerdem wendet es sich auch an Haushalte mit einem Familienmitglied, das mit einem Grad von 50 Prozent oder mehr schwerbehindert ist. Die Förderung besteht aus einem zinsgünstigen Darlehen, das bei der Thüringer Aufbaubank erhältlich ist.

        Förderfähige Maßnahmen & Bedingungen

        Diese regionale Wohnungsbauförderung unterstützt beim Neubau und Ersterwerb einer selbstgenutzten Immobilie. Ebenfalls gefördert werden der Zweiterwerb eines vorhandenen Eigenheims und der Ausbau oder die Erweiterung des Eigenheims mit Baukosten von mindestens 25.000 Euro.

        Neben den oben beschriebenen familiären Voraussetzungen müssen Antragsteller auch festgelegte und gestaffelte Einkommensgrenzen einhalten. Unter anderem darf das maximale Haushaltsbruttoeinkommen für einen 2-Personen-Haushalt 49.300 Euro nicht überschreiten. Pro im Haushalt lebendem Kind erhöht sich der Grenzwert um 2.285 Euro.

        Darlehenshöhe und Zinssätze

        Das Programm „Thüringer Familienbaudarlehen“ enthält Darlehen von mindestens 10.000 und maximal 50.000 Euro. Eine Besonderheit dieser Wohnungsbauförderung: Liegen die gesamten Aufwände bei weniger als 60.000 Euro, muss das Darlehen der Aufbaubank erstrangig im Grundbuch besichert werden. Der Darlehensnehmer kann zwischen 5 und 10 Jahren Zinsbindung wählen, muss aber auch mindestens 3 Prozent pro Jahr tilgen.

        Nähere Informationen zum Programm „Thüringer Familienbaudarlehen“ der Thüringer Aufbaubank gibt es hier.

        3. Sanierungsbonus

        Beim Sanierungsbonus handelt es sich um einen einmaligen Zuschuss, den die Thüringer Aufbaubank für Modernisierungsmaßnahmen an Eigenheimen vergibt. Förderfähige

        Maßnahmen & Bedingungen

        Mit dem Sanierungsbonus werden Modernisierungen und Instandsetzungsmaßnahmen zur Erhaltung beziehungsweise Wiederherstellung von Eigenheimen oder Eigentumswohnungen unterstützt. Ebenfalls gefördert wird damit die Wiedernutzung von Brachflächen.

        Um den Sanierungsbonus zu erhalten, dürfen beim Haushaltsbruttoeinkommen bestimmte Grenzen nicht überschritten werden. Bei einem 4-Personen-Haushalt liegt diese Grenze beispielsweise bei 76.800 Euro.

        Zuschusshöhe

        Der Sanierungsbonus beträgt 12.000 Euro, erweitert sich aber um Zuschläge für jedes Kind: Bei einem Kind gibt es 1.000 Euro mehr, beim zweiten Kind 2.000 Euro und bei jedem weiteren Kind 3.000 Euro mehr. Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt nicht auf einen Schlag, sondern über 10 Jahre hinweg in Raten.

        Weitere Informationen und Details zu dieser Wohnungsbauförderung finden Sie hier.

      Vermittlung von KfW-Förderungen: Das leistet Dr. Klein

      Bei der Vermittlung von regionalen Wohnungsbauförderungen können wir Ihnen nicht behilflich sein, da sie direkt von Ihnen bei der entsprechenden Landesbank beantragt werden müssen. Wir greifen Ihnen jedoch gern bei Ihrer Baufinanzierung und den für Sie passenden KfW-Förderungen unter die Arme.

      Entscheiden Sie sich, Ihre Baufinanzierung mit Dr. Klein als Partner zu gestalten, vermitteln wir Ihnen gern folgende KfW-Programme: KfW 124 (Wohneigentumsprogramm), KfW 153 (Energieeffizient Bauen), KfW 151/152 (Energieeffizient Sanieren), KfW 159 (Altersgerecht Umbauen) sowie KfW 167 (Ergänzungskredit).

      Günstig finanzieren mit Dr. Klein

      Welche Wohnungsbauförderung passt zu mir, bei welcher Bank finde ich den passenden Immobilienkredit? Wenn Sie Antworten auf diese Fragen suchen, sind Sie bei Dr. Klein genau richtig. Unsere mehr als  550 Berater vor Ort informieren Sie gern über die verschiedenen Möglichkeiten der Baufinanzierung und finden für Sie das günstigste Angebot.

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