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Maklerprovision 2015: Was ändert sich; was bleibt?

Viele Neuerungen bei Vermietung: Das Bestellerprinzip bei der Maklerprovision

Welche Änderungen bringt die Maklerprovision 2015?

Der Bundestag hat auf Initiative des Justiz- und Verbraucherschutzministeriums Anfang März 2015 gemeinsam mit der Mietpreisbremse auch Änderungen bei der Maklercourtage verabschiedet. Das Gesetz ist noch nicht Kraft getreten, doch dies wird bald geschehen, spätestens Mitte des Jahres 2015. Die Gewinner sind die Mieter. Sie sollen und werden durch das neu eingeführte Bestellerprinzip entlastet: insgesamt um 571 Millionen Euro jährlich. Dieses besagt: „Wer bestellt, der zahlt“. In der Regel beauftragen Immobilieneigentümer einen Makler für die Vermietung, um Zeit und Aufwand zu sparen.

Neu ist: Nun muss also der Vermieter die Maklerprovision in Höhe von maximal 2,38 Nettokaltmieten übernehmen. Diese Änderung wird besonders in Großstädten und in Regionen mit Wohnungsmangel zum Tragen kommen, gleichwohl das Prinzip deutschlandweit gilt.

Bei der Maklercourtage herrscht Uneinheitlichkeit

Für Käufer von Immobilien ändert sich mit dem neuen Gesetz nichts. Hier herrscht nach wie vor bundesweit Uneinheitlichkeit: Sowohl die Höhe betreffend als auch die Frage, wer die Maklercourtage übernimmt. Die Summe der Provision für den Immobilienmakler ist damit streng genommen frei wählbar. In der Praxis übersteigt sie dennoch selten 7,14 Prozent des Kaufpreises. In Berlin, Brandenburg, Hamburg, Bremen und Hessen trägt in der Regel der Käufer die gesamte Provision. In den restlichen Bundesländern teilen sie sich Verkäufer und Käufer, oder der Verkäufer übernimmt sie komplett.

Funktioniert Handeln bei der Maklerprovision?

Beim Hauskauf lässt sich an der Courtage schrauben, vor allem, wenn der Aufwand für den Immobilienmakler gering war. Hat der Kaufinteressent selbst ein Objekt gefunden, kann er mit einer konkreten Vorstellung zum Preis und zur Höhe der Maklercourtage an den Vermittler herantreten. Reduziert sich der  Kaufpreis, sinkt natürlich auch die Maklerprovision, da sie sich an ihm bemisst.

Hier haben wir noch einmal die wichtigsten Fakten zur Immobilienmakler-Provision zusammengefasst:

Bei der Vermietung maximal 2,38 Prozent Nettokaltmieten.

Beim Kauf gibt es keine Obergrenze, üblich sind ca. sieben Prozent.

Bei Vermietung gilt bald das Bestellerprinzip: "Wer den Makler beauftragt, bezahlt ihn."

Beim Immobilienkauf ist dies uneinheitlich geregelt. In großen Städten und Regionen mit hoher Nachfrage nach Wohnraum übernimmt oft der Käufer die Maklercourtage.

Kurz gesagt: Wenn ein Maklervertrag abgeschlossen und ein Miet- oder Kaufobjekt erfolgreich vermittelt wurde. Ersteres kann auch mündlich geschehen.

Bei Abschluss eines Miet- bzw. Kaufvertrages.

Maklerprovision sparen beim Hauskauf

Studie besagt: Kaufen günstiger als Mieten.

In Zeiten niedriger Zinsen überlegen immer mehr Menschen, in die eigenen vier Wände zu ziehen. Gerade hat eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft gezeigt, dass Kaufen in ganz Deutschland günstiger ist als Mieten. Die einzigen Ausnahmen bilden vier Landkreise in Bayern. Ein Grund mehr, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Gute Vorbereitung spart Geld: Nebenkosten bei der Baufinanzierung

Wer sich entschieden hat, ein Eigenheim zu kaufen, dem sei eine ausführliche Beratung empfohlen. Denn nicht nur die Maklercourtage, sondern auch Notarkosten oder Grunderwerbsteuer fallen als Nebenkosten beim Hauskauf an. In einem Beratungsgespräch mit einem Baufinanzierungs-Spezialisten von Dr. Klein werden all diese Kosten erläutert. Natürlich klären Sie auch gemeinsam mit Ihrem Berater, welcher Immobilienwert überhaupt zu den Vorstellungen passt.

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