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Erfolgreiche Preisverhandlung beim Hauskauf

Die Suche nach einer Immobilie war erfolgreich, doch das Traumhaus ist noch ein wenig zu teuer? Jetzt ist Verhandlungsgeschick gefragt. Erfahren Sie, wie Sie sich am besten auf auf Preisverhandlung beim Hauskauf vorbereiten können.

Introbild Preisverhandlung Hauskauf
  • Inhaltsverzeichnis
    • Preisverhandlung beim Hauskauf mit Feingefühl

      Eine erfolgreiche Preisverhandlung beim Hauskauf erfordert vor allem zwei Dinge: gute Vorbereitung und Sensibilität. Allerdings ist Feilschen nicht jedermanns Sache. Gerade bei der preislichen Größenordnung eines Immobilienkaufs haben viele Käufer im ersten Moment Hemmungen, den Verhandlungsspielraum auszuloten. Die Überwindung lohnt sich aber, denn der Kaufpreis lässt sich meist wesentlich moderater gestalten. Mit der richtigen Taktik kann die Preisverhandlung beim Hauskauf zum aussichtsreichen Unterfangen werden. Wir geben Ihnen an dieser Stelle hilfreiche Tipps mit auf den Weg, die auch den schüchternen Käufer zum gestandenen Verhandlungsprofi machen.

      Erfolgreich einen günstigen Hauspreis verhandeln

      Damit Sie für Ihre Wunschimmobilie nicht zu viel bezahlen, sollten Sie sich auf die Preisverhandlung gut vorbereiten.

      Vier Schritte für eine gelungene Preisverhandlung

      1. Stellen Sie sich selbst auf die Preisverhandlung ein

        Machen Sie sich klar: Es handelt sich aller Voraussicht nach um die größte Anschaffung in Ihrem Leben, da zählt schon aus Prinzip jeder Cent. Es geht schließlich um Ihre finanzielle Belastung, die bei einer Immobilienfinanzierung über einen langen Zeitraum Bestand hat. Wenn Sie sich die Preisverhandlung beim Hauskauf zutrauen, ist das eine einmalige Chance, diesen Zeitraum erheblich zu verkürzen. Legen Sie außerdem schon vorher für sich fest, wo Ihre maximale Preisgrenze liegt, um gut vorbereitet zu sein. Dies sollten Sie bereits wissen, wenn Ihr Finanzierungsplan zu diesem Zeitpunkt schon steht.

      2. Nutzen Sie vorhandene Mängel als Verhandlungsgrundlage

        Jede Bestandsimmobilie hat irgendwo Mängel – es liegt aber an Ihnen, zu entscheiden, wie schwer sie ins Gewicht fallen. In jedem Fall sollten Sie die vorhandenen Schwachpunkte vorher kennen, denn sie sind eine gute Verhandlungsgrundlage für den Kaufpreis. Ein kaputtes Dach oder Mängel an der Bausubstanz spielen Ihnen hierbei in die Karten. Oft lohnt es sich, eine professionelle Immobilienbewertung vornehmen zu lassen. So können versteckte Mängel aufgedeckt werden. Das hilft Ihnen nicht nur dabei, einen fairen Preis zu ermitteln, sondern kann Sie auch generell vor einem Fehlkauf schützen.

        Dokumentieren Sie, bevor die Preisverhandlung beim Hauskauf beginnt, alle Missstände und erwähnen Sie dazu im Verhandlungsgespräch, was das Beheben kosten würde. So führen Sie der Verkäuferseite plastisch vor Augen, welche Zusatzkosten auf Sie als Käufer hinzukämen. Seien Sie dabei aber auch nicht zu detailversessen, denn Haarspalterei sorgt garantiert für Missfallen. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf die schwerwiegenden Mängel, denn sie verleihen Ihren Argumenten automatisch Zugkraft.

      3. Identifizieren Sie den Verkäufertyp

        Die Frage, ob der Verkäufer überhaupt bereit ist, den Hauspreis zu verhandeln, hängt in erster Linie von seiner persönlichen Ausgangssituation ab. Versuchen Sie, so viel wie möglich über ihn herauszufinden, ohne dabei unangenehm aufzufallen. Handelt es sich beim Verkäufer um eine Privatperson, dann werden Sie ihn vermutlich während den ersten Besichtigungen kennen lernen. Oft ergibt sich dann Gelegenheit, mehr über die Gründe des Verkaufs zu erfahren.

        Dabei zeichnen sich bereits Unterschiede ab: Handelt er aus der Not heraus, oder scheint er auf das Geld weniger angewiesen? Im ersten Fall haben Verkäufer es oft eilig, die Immobilie loszuwerden. Das verschafft Ihnen eine bessere Ausgangsposition hinsichtlich der Preisverhandlungen. Im zweiten Fall sitzt der Verkäufer am längeren Hebel, und Sie müssen davon ausgehen, dass die Preisverhandlung beim Hauskauf zäher wird.

      4. Verhandeln Sie mit Fingerspitzengefühl

        Die Preisverhandlung beim Hauskauf direkt mit dem Verkäufer vorzunehmen, erfordert ein gewisses Maß an Sensibilität. Gegenseitige Sympathie zwischen beiden Parteien ist hierbei von Vorteil: Je besser Ihr Draht zueinander, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass der Anbieter Ihnen entgegen kommt, weil er Sie als Käufer haben möchte. Denn nicht unterschätzen: Oft ist der Verkauf eines Eigenheims auch eine emotionale Angelegenheit.

        Das eigene Zuhause, an dem man hängt, verkauft man nicht gerne an eine pfennigfuchsende Nervensäge, die sofort mit Gutachter um die Ecke kommt, um am Ende den Preis zu drücken. Die Herausforderung liegt für den Käufer also darin, den schmalen Grat zwischen vorsichtigem Ausloten und penetrantem Ausreizen der Grenzen zu finden.

      Preisverhandlung beim Hauskauf mit Makler

      Gerade in Bezug auf die Preisverhandlung beim Hauskauf sind Makler eine nicht zu unterschätzende Kommunikationsbarriere: Oft bekommen Verkäufer und Käufer sich kaum zu Gesicht, der Makler trägt alle Informationen hin und her. Gemäß Stille-Post-Prinzip kann dabei Wichtiges verloren gehen. Hinzu kommt: Die Höhe der Maklercourtage wird prozentual zum Kaufpreis angesetzt.

      Mit anderen Worten: Das Herunterhandeln liegt nicht gerade im Interesse des Maklers. Er sollte allerdings so clever sein, den Ausgangspreis mit dem Verkäufer gemeinsam so hoch anzusetzen, dass er genügend Verhandlungsspielraum offen lässt, um selbst eine akzeptable Marge zu erzielen. Im Übrigen ist es sein Job, auch bezüglich der Preisverhandlung beim Hauskauf zwischen Ihnen und dem Verkäufer zu vermitteln, denn auch dafür wird er bezahlt.

      Fragen Sie ihn also ruhig bereits bei der Besichtigung nach den Beweggründen des Verkaufs und erkundigen Sie sich, ob der im Exposé angegebene Preis als Verhandlungsbasis zu verstehen ist. Zeigt sich der Makler im Hinblick auf diese Angaben kurz angebunden, scheuen Sie sich nicht davor, den Käufer direkt zu kontaktieren, um mit ihm aufgrund des Preises ins Gespräch zu kommen.

      Der erste Eindruck kann entscheidend sein

      Hilfreich ist es, das Ganze wie eine Bewerbung zu betrachten: Geben Sie gegenüber Makler und Verkäufer von Beginn an ein gutes Bild ab. Zeigen Sie, dass Sie zuverlässig sind, indem Sie pünktlich zu vereinbarten Terminen erscheinen, signalisieren Sie frühzeitig Ihr Interesse, machen Sie klar, dass Sie über die notwendigen Geldmittel verfügen und vermitteln Sie einen sympathischen Eindruck – damit schaffen Sie die beste Basis für die spätere Preisverhandlung beim Hauskauf. Aber treten Sie gleichzeitig selbstbewusst auf, denn mit Sicherheit werden auch Mitbewerber versuchen, den Kaufpreis zu reduzieren. 

      Finanziellen Rahmen für die Preisverhandlung kennen

      Die wichtigste Punkt und die Basis für Ihre Preisverhandlung beim Hauskauf bleibt aber Ihr Budget. Wie viel Haus können Sie sich leisten beziehungsweise wie viel möchten Sie ausgeben? Oft hilft ein Finanzierungsplan, die maximale Obergrenze für die Preisverhandlung zu erkennen. Lassen Sie sich dazu am besten von einem erfahrenen Spezialisten für Baufinanzierung beraten: Er berücksichtigt nicht nur Ihre individuelle Lebenssituation, sondern kalkuliert auch alle Nebenkosten beim Hauskauf und möglichen Risiken ein. Auf dieser Grundlage entsteht ihr persönlicher Finanzierungsplan, der Ihnen Ihren finanziellen Spielraum für die Preisverhandlung aufzeigt.

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