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Fallen bei einer Anschlussfinanzierung Bereitstellungszinsen an?

Auch bei einer Anschlussfinanzierung können Bereitstellungszinsen anfallen. Diese Zinsen müssen immer dann gezahlt werden, wenn die Darlehenssumme nicht sofort, sondern erst später benötigt wird. Die Bank stellt Ihnen also ein Darlehen bereit, welches Sie aber noch nicht abrufen. Damit entgehen ihr potentielle Zinseinnahmen, da sie das Geld nicht anderweitig gewinnbringend anlegen kann.

Beim Abschluss Ihrer Immobilienfinanzierung können Sie aber eine bereitstellungfreie Zeit vereinbaren, in der keine Zinsen anfallen. In der Regel beträgt diese zwischen drei und zwölf Monaten. Bereitstellungszinsen fallen somit erst nach dieser Zeit an, müssen dann aber zusätzlich zu der monatlichen Tilgungsrate gezahlt werden.

Achten Sie darauf, dass die bereitstellungsfreie Zeit nicht schon mit der Kreditbeantragung beginnt. Denn so verkürzt sich die Frist und Sie verlieren wertvolle Zeit. Startet die bereitstellungsfreie Zeit dagegen erst mit dem Abschluss des Kreditvertrages, sparen Sie Kosten.

Bereitstellungszinsen bei der Anschlussfinanzierung vermeiden

Steht Ihre Anschlussfinanzierung in den nächsten zwölf Monaten an, können Sie sich eventuell für einen Anbieter entscheiden, der eine entsprechend lange bereitstellungsfreie Zeit anbietet. Achten Sie dabei aber darauf, dass das Ende Ihrer ersten Baufinanzierung und der Beginn der Anschlussfinanzierung nahtlos ineinander übergehen. Sonst kann es passieren, dass Sie doppelt zahlen müssen: Immobilienzinsen für das auslaufende Darlehen und Bereitstellungszinsen für den anschließenden Kredit.

Eine Alternative zur herkömmlichen Anschlussfinanzierung kann auch der Abschluss eines Forward-Darlehens sein. Denn: Nehmen Sie ein normales Darlehen auf, fallen nach der vereinbarten bereitstellungsfreien Zeit Zinsen an. Ein Forward-Darlehen dagegen beginnt erst zu einer bestimmten Zeit in der Zukunft. Bis dahin fallen keine Bereitstellungszinsen an.

Zu bedenken ist aber, dass für diese Vorlaufzeit ein Zinsaufschlag auf den Sollzinssatz berechnet wird, der für die gesamte Darlehenslaufzeit gilt. Trotzdem kann dies günstiger sein als die Zahlung von Bereitstellungszinsen. Um herauszufinden, ob dies auch bei Ihrer Anschlussfinanzierung der Fall ist, sollten Sie beide Varianten einmal durchrechnen und deren Kosten gegenüberstellen. Eine erste Hilfe bietet Ihnen unser Forward-Darlehen-Rechner. Gern helfen Ihnen auch unsere Berater vor Ort bei Fragen zur Anschlussfinanzierung weiter.

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