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Zinsprognose 2022: Wie geht's weiter mit den Bauzinsen?

Kommt nun das dicke Ende der Niedrigzinsen oder bleiben Baufinanzierungen so günstig wie sie es die letzten Jahre waren? Lesen Sie hier die Zinsprognose von Dr. Klein zur Entwicklung der Bauzinsen 2022.

Zinsprognose 2021: Wie geht's weiter mit den Bauzinsen?
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Kommt nun das dicke Ende der Niedrigzinsen oder bleiben Baufinanzierungen so günstig wie sie es die letzten Jahre waren? Lesen Sie hier die Zinsprognose von Dr. Klein zur Entwicklung der Bauzinsen 2022.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Inflation treibt die Baufinanzierungszinsen weiter nach oben.
  • In den letzten 4 Wochen sind die Baufinanzierungszinsen um etwa 0,25 Prozentpunkte gestiegen.
  • Kurzfristig erwartet Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender von Dr. Klein, keine großen Zinssprünge bei den Baufinanzierungszinsen..

Wie ist die aktuelle Entwicklung der Bauzinsen?

In den letzten Monaten sind die Bauzinsen rasant gestiegen. Doch in den letzten 4 Wochen hat sich das Tempo verlangsamt.

Aktuell liegt der Bestzins (Repräsentatives Beispiel, 23.05.2022)

  • für ein 10-jähriges Hypothekendarlehen bei 2,62 %
  • für ein 15-jähriges Hypothekendarlehen bei 2,91 %
  • für ein 20-jähriges Hypothekendarlehen bei 2,92 %

Zum Vergleich: Im Mai 2012 lag der Bestzins für ein 10-jähriges Hypothekendarlehen bei 2,76 %. Wurden die Zinsen auf 15 Jahre festgeschrieben, waren es zum selben Zeitpunkt 3,11 %. Und bei den langfristigen Baufinanzierungszinsen lag der Bestzins für ein 20-jähriges Hypothekendarlehen bei 3,25 %.

Wenn Sie eine Baufinanzierung benötigen, bekommen Sie diese daher auch in 2022 aller Wahrscheinlichkeit nach zu äußerst günstigen Konditionen. 

Auf unserer Seite zur Zinsentwicklung finden Sie ein Zinschart zur Entwicklung der Bauzinsen. Hier können Sie die die historische Entwicklung der Zinsen detailliert nachvollziehen.

Zinsprognose von Dr. Klein: Steigen die Bauzinsen 2022 wieder?

Portrait: Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender von Dr. Klein

Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender von Dr. Klein, erwartet auch für die zweite Jahreshälfte weiter steigende Bauzinsen. „Gut möglich, dass beispielsweise das Zinsniveau für ein 10-jähriges Hypothekendarlehen am Jahresende bei 3 % liegt.“

Der aktuelle rasante Anstieg der Bauzinsen sollte sich aber in der zweiten Jahreshälfte verlangsamen, da der Markt die Leitzinserhöhungen der EZB bereits eingepreist hat.

Kurzfristige Zinsprognose: der aktuelle Zinstrend

Ein Blick auf die Zinsentwicklung in den letzten 4 Wochen zeigt: Die Baufinanzierungszinsen sind nur leicht gestiegen. Im Schnitt kletterten sie um 0,25 Prozentpunkte. Der rasante Anstieg bei den Baufinanzierungszinsen hat sich also im Mai nicht fortgesetzt. Doch wie geht’s weiter mit den Baufinanzierungszinsen? Eine Zinsprognose für die nächsten 4 Wochen finden Sie in unserem aktuellen Zinskommentar Mai 2022.

  • Zinskommentar April 2022: kurz und kompakt

    Prognose: Die Zeit der Tiefzinsen ist vorbei 
    Vorstand Michael Neumann erwartet höhere Bauzinsen in den nächsten Monaten.

    EZB hält Kurs
    Das monatliche APP-Programm wird bis Ende Juni 2022 auf 20 Mrd. € reduziert.

    Inflation: Neuer Rekordwert im Euroraum
    Laut Eurostat stieg die jährliche Inflation im Euroraum im März auf 7,4 % – ein neuer Rekordwert.

  • Zinskommentar März 2022: kurz und kompakt

    Prognose: Bauzinsen steigen weiter
    Vorstand Michael Neumann erwartet einen moderaten Anstieg bei den Bauzinsen.

    EZB drosselt das Tempo bei den Anleihekäufen
    Das monatliche APP-Programm wird bis Ende Juni 2022 auf 20 Mrd. € reduziert.

    Inflation: Neuer Rekordwert im Euroraum
    Laut einer veröffentlichten Schätzung von Eurostat stieg die Inflation im Euroraum im Februar auf 5,8 %.

  • Zinskommentar Februar 2022: kurz und kompakt

    Prognose: Bauzinsen steigen nur moderat
    Vorstand Michael Neumann erwartet einen moderaten Anstieg bei den Bauzinsen.

    Keine neuen Beschlüsse: EZB spielt auf Zeit
    Die EZB hält die Füße still und setzt ihre lockere Geldpolitik fort.

    Inflation: Neuer Rekordwert im Euroraum
    Laut einer veröffentlichten Schätzung von Eurostat stieg die Inflation im Euroraum im Januar auf 5,1 % – ein neuer Rekordwert.

  • Lohnt sich der Hauskauf 2022?

    Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, in 2022 ein Haus bauen oder kaufen zu wollen, dann sagen wir: nur zu. Baufinanzierungen bleiben laut unserer Zinsprognose noch eine ganze Zeit lang günstig. Allerdings haben sich in den letzten Jahren die Immobilienpreise sehr dynamisch entwickelt. Starke Zuwächse gab es vor allem in den Großstädten, aber auch in deren Speckgürtel. 

    „Die Immobilie ist als Anlagealternative für die Altersvorsorge prädestiniert. Diese Entwicklung heizt die Nachfrage nach Immobilien weiter an – und damit auch die Preise, wenn nicht gleichzeitig das Angebot an Immobilien zunimmt. Und das tut es in Deutschland zu langsam“, erläutert Michael Neumann.

    Unter dem Strich bedeutet das: Finden Sie in 2022 eine passende Immobilie, ist deren Kaufpreis gerechtfertigt und können Sie sich die Finanzierung auch nachhaltig leisten, dann schlagen Sie zu.

    Zinsprognose 2022: Anschlussfinanzierung jetzt aktiv werden?

    Im aktuellen Zinsumfeld empfehlen wir Ihnen, die Anschlussfinanzierung schnell voranzutreiben. „Sichern Sie sich eine lange Vertragslaufzeit von beispielsweise 15 Jahren oder länger. So zahlen Sie wahrscheinlich den Anschlusskredit komplett zurück und schließen zugleich das Zinsänderungsrisiko aus“, empfiehlt Michael Neumann.

    Dauert es länger, beispielsweise 2 Jahre, haben Sie die Möglichkeit, mit einem Forward-Darlehen gegen potenziell steigende Bauzinsen anzukämpfen. Es richtet sich also an Darlehensnehmer, die bereits jetzt ihre Anschlussfinanzierung planen wollen, obwohl die Zinsbindung erst in 2 bis 5 Jahren ansteht. Der Clou: Mit einem Forward-Darlehen können Sie sich die aktuell günstigen Bauzinsen für die Zukunft sichern und erhalten somit Planungssicherheit für Ihren Anschlusskredit.

    Wie wirkt sich die Zinsprognose auf meine Baufinanzierung aus?

    Für Bau- und Anschlussfinanzierungen verheißt die Zinsprognose 2022 nach wie vor niedrige Bauzinsen. Doch steigen die Bauzinsen, kann das einen erheblichen Einfluss auf Ihre Finanzierung haben. Wir zeigen Ihnen, wie sich ein erhöhter Zinssatz bei einer gleichbleibenden Rate von 1.000 € auf die Laufzeit und Ihre Zinszahlungen auswirkt.

     Niedrige BauzinsenHöhere Bauzinsen
    Effektivzins p.a.0,82 %2,5 %
    Zinszahlungen nach 15 Jahren20.790,82 €75.482,49 €
    Gesamtlaufzeit22 Jahre und 11 Monate29 Jahre und 4 Monate
    Annahmen: Kaufpreis 300.000 €, Darlehenshöhe 250.000 €, Tilgung von 4 %, gleichbleibende Monatsrate von 1.000 €, Zinsbindung 15 Jahre

    Wie Sie sehen, hat der höhere Zinssatz bei gleichbleibender Rate von 1.000 € einen großen Einfluss auf Ihre Baufinanzierung. Zum einen zahlen Sie viel mehr Zinsen an die Bank. In unserem Fall sind es rund 55.000 €. Zum anderen verlängert sich die Gesamtlaufzeit des Darlehens − um knapp 6,5 Jahre. Es ist also wichtig, die Zinsprognose immer im Auge zu behalten, um sich die bestmöglichen Konditionen zu sichern.

    Wir empfehlen Ihnen, in der aktuellen Niedrigzinsphase eine möglichst lange Sollzinsbindung von 15 oder mehr Jahren zu wählen.

    Nutzen Sie einfach unseren Hauskreditrechner, um sich einen Überblick zu verschaffen, wie sich verschiedene Sollzinsbindungen auf Ihre Baufinanzierung auswirkt. So entwickeln Sie ein Gefühl dafür, welche Sollzinsbindung am besten zu Ihnen passt.

    Immobilienfinanzierung in der Niedrigzinsphase: 5 Tipps

    Solange die Corona-Pandemie in Europa nicht überwunden ist, die EZB an ihrer lockeren Geldpolitik festhält und die deutsche Wirtschaft nicht deutlich anzieht, sollten die Bauzinsen in 2022 niedrig bleiben. Ein Seitwärtstrend bei der Bauzinsentwicklung in 2022 ist daher sehr wahrscheinlich, so die Zinsprognose. Daraus ergeben sich 5 Tipps für Ihre Immobilienfinanzierung in der aktuellen Niedrigzinsphase: 

    • Kaufen lohnt sich, wenn der Preis für Ihre Immobilie passt
      Haben Sie eine passende Immobilie gefunden und steht die Finanzierung auf soliden Füßen, sollten Sie sich den Wunsch von den eigenen 4 Wänden in 2022 erfüllen. Denn tendenziell werden die Immobilienpreise weiter steigen, während die Bauzinsen eher stagnieren. 
    • Behalten Sie die Bauzinsenentwicklung im Auge
      Nutzen Sie das Zinschart, um sich einen Überblick zu verschaffen. Hier sind vor allem die letzten 6 Monate interessant. Sind die Bauzinsen günstig, lohnt sich ein Abschluss. Zeigt das Zinsbarometer ein hohes Zinsniveau, sollten Sie eventuell besser warten. Es sei denn, dass die langfristige Zinsprognose weitere Zinsanstiege vorsieht.
    • Wählen Sie eine lange Sollzinsbindung und eine hohe Tilgung
      Damit reduzieren Sie die Zinskosten und die Restschuld. Zudem wirkt sich dies positiv auf die Konditionen der Anschlussfinanzierung aus. Sie sind also schneller schuldenfrei.
    • Denken Sie an das Sonderkündigungsrecht
      Läuft Ihre Baufinanzierung bereits 10 Jahre, habe Sie die Möglichkeit, mit dem Sonderkündigungsrecht (§ 489 BGB) Ihre bestehende Finanzierung zu kündigen, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt.
    • Stellen Sie die Weichen für eine günstige Anschlussfinanzierung
      Mit einem Forward-Darlehen frieren Sie die aktuell günstigen Bauzinsen für die zweite Finanzierungsrunde ein.

    Vergessen Sie nicht: Sie können den Zinssatz Ihrer Baufinanzierung zum Teil selbst positiv beeinflussen, zum Beispiel durch entsprechendes Eigenkapital oder Eigenleistungen. Wie Sie den Zinssatz außerdem niedrig halten können, haben wir für Sie im Ratgeberartikel 10 Tipps zum Zinsen sparen bei der Baufinanzierung zusammengefasst.


    Ihre Baufinanzierung zum perfekten Timing

    Wann der richtige Zeitpunkt ist, um aktiv zu werden, welche Zinsbindung Sie wählen und wie viel Eigenkapital Sie einbringen sollten, wissen unsere Berater vor Ort. Sie helfen gerne weiter und besprechen mit Ihnen jeden Schritt in Richtung Traumimmobilie.

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