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Zinsprognose 2021: Wie geht's weiter mit den Bauzinsen?

Kommt nun das dicke Ende der Niedrigzinsen oder bleiben Baufinanzierungen so günstig wie sie es die letzten Jahre waren? Lesen Sie hier die professionelle Zinsprognose von Dr. Klein zur Entwicklung der Bauzinsen 2021.

  • Inhaltsverzeichnis
    • Wie ist die aktuelle Entwicklung der Bauzinsen?

      Die Niedrigzinsphase hält mittlerweile über zehn Jahren an und ist damit eher zu einem Dauerzustand geworden. Das niedrige Zinsniveau setzte sich auch im Jahr 2020 fort. Der Bestzins für ein 10-jähriges Hypothekendarlehen sank im Laufe des Jahres beispielsweise um rund 50 Prozent.

        Unsere Zinsprognose für 2021 kurz und knapp: Es spricht vieles dafür, dass die Bauzinsen auch in 2021 weiterhin günstig bleiben. Zwar sind die Bauzinsen in den letzten Monaten leicht angestiegen, eine Trendwende sehen Experten jedoch nicht. Konjunktur und Inflation im Euroraum treten weiter auf der Stelle. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihen pendelt weiterhin um -0,5 Prozent. Dies wird wohl auch 2021 so bleiben. Wenn Sie eine Baufinanzierung benötigen, bekommen Sie diese daher auch 2021 aller Wahrscheinlichkeit nach zu äußerst günstigen Konditionen. 

        Aktuell liegt der Bestzins (Repräsentatives Beispiel, Stand: 19.02.2021):

        • für ein zehnjähriges Hypothekendarlehen bei 0,46 Prozent,
        • bei einem 15-jährigen Hypothekendarlehen bei 0,75 Prozent,
        • bei einem 20-jährigen Hypothekendarlehen bei 1,04 Prozent.

        Zum Vergleich: Der Bestzins für ein zehnjähriges Hypothekendarlehen lag im Jahre 2011 bei rund vier Prozent. Auf unserer Seite zur Zinsentwicklung finden Sie ein Chart zur Entwicklung der Bauzinsen. Hier können Sie die die historische Entwicklung der Zinsen detailliert nachvollziehen.

        Zinsprognose von Dr. Klein: Steigen die Bauzinsen 2021 wieder?

        Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender der Dr. Klein Privatkunden AG

        Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender der Dr. Klein Privatkunden AG, stellt für das generelle Zinsjahr 2021 folgende Zinsprognose auf: „Ich sehe kein Potenzial für Rückgänge, wie wir sie in der Vergangenheit hatten.“ Dagegen ist ein leichter Anstieg in 2021 möglich – besonders bei den längeren Zinsbindungen.

        „Wenn sich die Wirtschaft nächstes Jahr gut erholt und eine steigende Inflation erwartet wird, könnte der zurzeit sehr geringe Unterschied zwischen langen und kurzen Laufzeiten wieder größer werden. In Summe werden wir aber weiterhin niedrige Zinsen sehen“, meint Michael Neumann.

        Somit steht die generelle Zinsprognose für 2021 unter dem Stern: Seitwärtstrend. Kurzfristig geht der Zinsexperte davon aus, dass die Bauzinsen leicht steigen können.

        Zinsprognose für 2021: „Ich erwarte eine Seitwärtsbewegung“

        Wie werden sich die Bauzinsen in 2021 entwickeln? Michael Neumann, Vorstand der Dr. Klein Privatkunden AG, beantwortet diese Frage und gibt in seiner Zinsprognose einen Ausblick auf die weitere Entwicklung.
        Quelle: Dr. Klein Podcast "Hausgefragt"

        Zinsprognose Seitwärtstrend: Was spricht dafür?

        Deutsche Staatsanleihen: Die große Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen wird sich auch in 2021 fortsetzen und somit verbleibt deren Rendite weiterhin im negativen Bereich. Wohin die Rendite der Staatsanleihen tendiert, dahin entwickeln sich auch die aktuellen Bauzinsen. Das bedeutet, falls sich die Rendite der Bundesanleihen nicht erhöht, werden auch die Bauzinsen entsprechend niedrig bleiben.

        EZB: Für unsere langfristige Zinsprognose spricht vor allem, dass die Europäische Zentralbank nicht schnell aus ihrer lockeren Geldpolitik aussteigen kann. „Selbst wenn ein Ende der Pandemie abzusehen ist, bleibt es dabei, dass sich viele Staaten aufgrund ihrer Rekordschuldenstände deutlich höhere Zinsen kaum leisten können“, so Zinsexperte Neumann. Daher werde die EZB auch im kommenden Jahr massiv in die Märkte eingreifen und das Zinsniveau niedrig halten. Vor 2022 wird der Leitzins also wohl nicht steigen.

        Politische und wirtschaftliche Faktoren: Zudem gibt es weitere politische und wirtschaftliche Faktoren, die für weiterhin niedrige Zinsen sprechen. So prognostiziert beispielsweise die Bundesbank nur einen geringen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in 2021: ein Plus von drei Prozent. Denn der Fortgang der Corona-Pandemie, die flächendeckende Verfügbarkeit eines Corona-Impfstoffes sowie die Erholung der deutschen Konjunktur sind aktuell schwer einzuschätzen. 

        Kurzfristige Zinsprognose: der aktuelle Zinstrend

        Ein Blick auf die Bauzinsen im Februar 2021 zeigt: Die Baufinanzierungszinsen bleiben weiterhin im Keller. Somit sind die Rahmenbedingungen für Bauherren, Immobilienkäufer und Anschlussfinanzierer weiterhin günstig. Doch wie sieht die kurzfristige Zinsentwicklung aus? Eine Zinsprognose für die nächsten vier Wochen finden Sie in unserem aktuellen Zinskommentar Februar 2021.

      • Zinskommentar Januar 2021: kurz und kompakt

        Das niedrige Zinsniveau setzte sich auch im Januar 2021 fort.
        So lag beispielsweise der Bestzins (Stand: 26.01.2021) für ein zehnjähriges Hypothekendarlehen bei 0,41 Prozent. Der minimale Anstieg der Baufinanzierungszinsen im Januar 2021 ist kein Signal für eine nachhaltige Trendwende, da es sich lediglich um eine kurzfristige Schwankung handelt.

        Michael Neumann geht davon aus, dass die Baufinanzierungszinsen mittelfristig ihre Seitwärtsbewegung in 2021 fortsetzen werden.
        Allerdings ist ein leichter Aufwärtstrend besonders bei den Bauzinsen für längere Darlehen ab der zweiten Jahreshälfte möglich, wenn sich vermehrt Erfolge bei der Pandemie-Bekämpfung einstellen sollten und die deutsche Konjunktur ihren Aufholprozess fortsetzen kann.

        In der Ratssitzung am 21. Januar 2021 hat der EZB-Rat seinen geldpolitischen Kurs ein bestätigt.
        Die Zinsen bleiben also unverändert. Auch die Ankäufe im Rahmen des Pandemie-Notfallankaufprogramms (PEPP) werden fortgesetzt.

        Einige deutsche Banken haben im letzten Quartal ihre internen Vergaberichtlinien verschärft.
        Dies gilt für die Vergabe von Unternehmenskrediten. Zudem wurden die konkreten Kreditbedingungen im Bereich der privaten Baufinanzierung ebenfalls verschärft.

      • Minuszinsen bei Baufinanzierungen in 2021?

        In puncto Negativzinsen hat Michael Neumann eine klare Haltung. Seine Zinsprognose: Für große Kundengruppen wird es keine Negativzinsen in 2021 geben. Das liegt vor allem an den IT-Systemen der Banken, die Negativzinsen bis dato gar nicht abbilden können.

        „So klein das Minuszeichen ist, so groß ist der Aufwand, die IT-Systeme entsprechend umzuprogrammieren. Banken müssten Geld in die Umstellung investieren. Zudem ist nicht abzusehen, für welchen Zeitraum das überhaupt nötig sein könnte. Solange der Markt nicht dramatisch fällt, spielt es aus meiner Sicht keine Rolle, ob der Zins -0,1 oder +0,1 Prozent beträgt. Das Minuszeichen sollte für niemanden ausschlaggebend sein, eine Baufinanzierung abzuschließen.“

        Allerdings über den „Umweg“ Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sind Negativzinsen seit Jahren bereits möglich. Das Prinzip: Neben der hauptfinanzierenden Bank holen Sie die KfW ins Boot. Sie teilen also Ihr Darlehen auf. In bestimmten Fällen erhalten Sie von der KfW einen Tilgungszuschuss. Durch diesen Tilgungszuschuss, den Sie nicht zurückzahlen müssen, wird der Effektivzins des KfW-Darlehens dann negativ. Konkret handelt es sich dabei um die Programme:

        • KfW 151 / 152 – Förderkredit für die komplette Sanierung oder für einzelne energetische Maßnahmen
        • KfW 153 – Förderkredit für den Bau oder Kauf eines KfW-Effizienzhauses

        Welche Voraussetzungen Sie genau für die kostenfreien Tilgungszuschüsse erfüllen müssen, können Sie in unserem Ratgeber KfW-Förderung nachlesen.

        Lohnt sich der Hauskauf 2021?

        Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, in 2021 ein Haus bauen oder kaufen zu wollen, dann sagen wir: nur zu. Baufinanzierungen bleiben laut unserer Zinsprognose noch eine ganze Zeit lang günstig und auch die Bauzinsentwicklung wird vermutlich nach wie vor auf einem niedrigen Niveau verharren. 

        Allerdings haben sich in den letzten Jahren die Immobilienpreise sehr dynamisch entwickelt. Fast überall ist Wohneigentum teurer geworden. Starke Zuwächse gab es vor allem in den Metropolregionen, wie unser Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise (DTI) zeigt.

        Ungebremste Nachfrage nach Häusern und Wohnungen
        "Sollten Sie in 2021 eine passende Immobilie finden, der Kaufpreis ist für Sie gerechtfertigt und finanzierbar, dann kaufen Sie die Immobilie“, empfiehlt Michael Neumann. Er geht davon aus, dass die Nachfrage nicht abebbt und somit steigen die Immobilienpreise auch in den nächsten Jahren weiter an – besonders in den Ballungsgebieten und im Speckgürtel.
        Quelle: Dr. Klein Podcast "Hausgefragt"
        Muss ich jetzt schnell handeln?

        Anlass zur Panik bestehe indes nicht, denn „wer auch nach Corona die Möglichkeit hat, vermehrt im Homeoffice zu arbeiten, wird weitere Wege zur Arbeitsstätte in Kauf nehmen – und kann sich aufgrund geringerer Immobilienpreise im Umland eine größere Immobilie leisten oder ein Haus mit Grundstück“, betont Michael Neumann. Zudem gibt es immer mehr Banken, die den gesamten Kaufpreis finanzieren. 

        Achten Sie daher immer darauf, dass Sie nicht zu viel für Ihr Traumhaus zahlen. Ein Makler kann Ihnen durchaus Aufschluss darüber geben, ob sich der Preis für Ihre Wunschimmobilie stark von den Preisen umliegender Häuser abhebt. Auch der Preisvergleich über Immobilienportale im Internet kann eine Hilfe sein.

        Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, dass das Objekt ihr Geld wert ist, holen Sie sich einen unabhängigen Gutachter an die Seite. Er kann objektiv beurteilen, ob der aufgerufene Preis für die Immobilie gerechtfertigt ist oder ob irgendwo versteckte Kosten durch bald fällige Sanierungsarbeiten auf Sie zukommen könnten.

        Unter dem Strich bedeutet das: Sofern Sie eine passende Immobilie finden und der finanzielle Rahmen stimmt, spricht vieles dafür, dass Sie sich in 2021 den Wunsch vom Eigenheim erfüllen können. 

        Zinsprognose 2021: Anschlussfinanzierung jetzt angehen?

        Für diejenigen, die kurz vor dem Ablauf ihrer Zinsbindung stehen, deutet unsere Zinsprognose ebenfalls auf günstige Zeiten hin. Vergehen bis zu Ihrer Anschlussfinanzierung weniger als sechs Monate, können Sie sich jetzt schon die Zinsen für diese Zeit sichern und Ihre Umschuldung planen.

        Forward-Darlehen: Dauert es länger, beispielsweise zwei Jahre, haben Sie die Möglichkeit, mit einem Forward-Darlehen gegen potenziell steigende Bauzinsen anzukämpfen. Es richtet sich also an Darlehensnehmer, die ihre Immobilie seit Längerem finanzieren und eine Anschlussfinanzierung benötigen. Wenn Ihre erste Zinsbindung in maximal 66 Monaten ausläuft, können Sie die Anschlussfinanzierung bereits heute mit einem festen Zinssatz abschließen. Da das aktuelle Zinsniveau sehr niedrig ist, sichern Sie sich die günstigen Konditionen für die Zukunft und erhalten somit Planungssicherheit für die zweite Finanzierungsrunde.

        „Im niedrigen Zinsumfeld ist ein Forward-Darlehen eine Option“
        In der Regel fällt der Zinssatz für ein Forward-Darlehen etwas höher aus als die aktuellen Konditionen für eine vergleichbare Laufzeit. Denn Banken verlangen für die Zinssicherheit einen Aufpreis. „Er wird allerdings von Jahr zu Jahr, von Monat zu Monat kleiner“, erläutert Michael Neumann. Im Schnitt beträgt der Aufpreis zwischen 0,01 bis 0,05 Prozent pro Monat.
        Quelle: Dr. Klein Podcast "Hausgefragt"

        Bausparvertrag: Ein weiterer Weg, um auch in Zukunft von der positiven Bauzinsentwicklung 2021 zu profitieren, ist ein Bausparvertrag. Hier zahlen Sie viele Jahre monatlich einen bestimmten Geldbetrag ein. Nach der sogenannten Ansparphase können Sie in der Zuteilungsphase den von Ihnen gewählten Darlehensbetrag abrufen. Der Zinssatz für das zugeteilte Darlehen steht bereits bei Abschluss des Bausparvertrages fest. Und da der Zins gerade so niedrig ist, können Sie ihn sich mit dem Bausparvertrag sichern. Mit einem Bausparvertrag lässt sich also sehr gut planen.

        Wie wirkt sich die Zinsprognose auf meine Baufinanzierung aus?

        Für Baufinanzierungen und Anschlussfinanzierungen verheißt die Zinsprognose 2021 nach wie vor niedrige Bauzinsen. Doch steigen die Zinsen, kann das einen erheblichen Einfluss auf Ihre Finanzierung haben. In unserem Beispiel zeigen wir Ihnen, wie sich ein erhöhter Zinssatz bei einer gleichbleibenden Rate von 1.000 Euro auf die Laufzeit und Ihre Zinszahlungen auswirkt.

         Niedrige BauzinsenHöhere Bauzinsen
        Effektivzins p.a.0,82 %2,5 %
        Zinszahlungen nach 15 Jahren20.790,82 €75.482,49 €
        Gesamtlaufzeit22 Jahre und 11 Monate29 Jahre und 4 Monate
        Annahmen: Kaufpreis 300.000 €, Darlehenshöhe 250.000 €, Tilgung von 4 %, gleichbleibende Monatsrate von 1.000 €, Zinsbindung 15 Jahre

        Wie Sie sehen, hat der höhere Zinssatz bei gleichbleibender Rate von 1.000 Euro einen großen Einfluss auf Ihre Baufinanzierung. Zum einen zahlen Sie viel mehr Zinsen an die Bank. In unserem Fall sind es rund 55.000 Euro.

        Zum anderen verlängert sich die Gesamtlaufzeit des Darlehens. In unserem Fall sind es knapp sechseinhalb Jahre. Es ist also wichtig, die Zinsentwicklung immer im Auge zu behalten, um sich die bestmöglichen Konditionen zu sichern.

        Wir empfehlen Ihnen, in der aktuellen Niedrigzinsphase eine möglichst lange Zinsbindung von 15 oder mehr Jahren zu wählen. Denn der geringe Zinsaufschlag für die lange Zinsbindung gleicht potenzielle Zinserhöhungen in der Zeitspanne höchstwahrscheinlich aus.

        Unser Hauskreditrechner vergleicht mehrere Zinsbindungen auf einen Blick. So entwickeln Sie ein Gefühl dafür, welche Sollzinsbindung am besten zu Ihnen passt.

        Niedrige Zinsen für schnelle Tilgung nutzen

        Die positive Bauzinsentwicklung können Sie beispielsweise dafür nutzen, Ihre Baufinanzierung möglichst schnell abzuzahlen. Denn durch die niedrigen Bauzinsen können Sie die Tilgung verhältnismäßig hoch ansetzen. Das heißt, dass Sie pro Jahr viel vom eigentlichen Darlehen an die Bank zurückzahlen können, gleichzeitig aber nur einen geringen Zinsanteil bezahlen. Zudem verringert sich die Gesamtlaufzeit Ihres Darlehens massiv. Wir empfehlen Ihnen, in der aktuellen Niedrigzinsphase einen Tilgungssatz von mindestens zwei Prozent pro Jahr zu wählen.

        Niedriger Zinssatz für kleine Rate nutzen

        Sollte sich unsere Zinsprognose bewahrheiten, können Sie die niedrigen Bauzinsen auch dafür nutzen, Ihre Monatsrate gering zu halten. Miniraten von 500 Euro sind unter bestimmten Voraussetzungen absolut möglich. Aber diese Wahl hat einen großen Haken: Sie zahlen das Darlehen über einen extrem langen Zeitraum zurück. Das zeigt auch unsere Beispielrechnung.

         Kleinere MonatsrateHöhere Monatsrate
        Monatsrate500,00 €950,00 €
        Tilgung2,0 %3,46 %
        Zinszahlungen nach 15 Jahren36.705,38 €30.001,86 €
        Gesamtlaufzeit55 Jahre und 8 Monate25 Jahre und 4 Monate
        Annahmen: Kaufpreis 300.000 €, Darlehenshöhe 250.000 €, Effektivzins 1,11 % p.a., Zinsbindung 15 Jahre

        Eine hohe Tilgung hat in unserer Beispielrechnung genau einen Nachteil: die höhere Monatsrate. Ansonsten beeinflusst eine hohe Tilgung Ihre Baufinanzierung nur positiv. Zum einen zahlen Sie bei einer höheren Tilgung weniger Zinsen an die Bank. In unserem Fall sparen Sie rund 7.000 Euro. Zum anderen sind Sie schneller wieder schuldenfrei. In unserem Fall sind es rund 30 Jahre.

        Unsere Empfehlungen für 2021: Immobilienfinanzierung in der Niedrigzinsphase

        Solange die Corona-Pandemie in Europa nicht überwunden ist, die EZB an ihrer lockeren Geldpolitik festhält und die deutsche Wirtschaft nicht deutlich anzieht, sollten die Bauzinsen in 2021 niedrig bleiben. Ein Seitwärtstrend bei der Bauzinsentwicklung in 2021 ist daher sehr wahrscheinlich, so die Zinsprognose. Daraus ergeben sich folgende Empfehlungen für Ihre Immobilienfinanzierung in der aktuellen Niedrigzinsphase: 

        • Kaufen lohnt sich, wenn der Preis für Ihre Immobilie passt
          Haben Sie eine passende Immobilie gefunden und steht die Finanzierung auf soliden Füßen, sollten Sie sich den Wunsch von den eignen vier Wänden in 2021 erfüllen. Denn tendenziell werden die Immobilienpreise weiter steigen, während die Bauzinsen eher stagnieren. 
        • Behalten Sie die Bauzinsenentwicklung im Auge
          Nutzen Sie das Zinschart, um sich einen Überblick zu verschaffen. Hier sind vor allem die letzten sechs Monate interessant. Sind die Bauzinsen günstig, lohnt sich ein Abschluss. Zeigt das Zinsbarometer ein hohes Zinsniveau, sollten Sie eventuell besser warten. Es sei denn, dass die langfristige Zinsprognose weitere Zinsanstiege vorsieht.
        • Wählen Sie eine lange Zinsbindung und eine hohe Tilgung
          Damit reduzieren Sie die Zinskosten und die Restschuld. Zudem wirkt sich dies positiv auf die Konditionen der Anschlussfinanzierung aus. Sie sind also schneller schuldenfrei.
        • Denken Sie an das Sonderkündigungsrecht
          Läuft Ihre Baufinanzierung bereits zehn Jahre, habe Sie die Möglichkeit, mit dem Sonderkündigungsrecht (§ 489 BGB) Ihre bestehende Finanzierung zu kündigen, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt.
        • Stellen Sie die Weichen für eine günstige Anschlussfinanzierung
          Mit einem Bausparvertrag oder einem Forward-Darlehen frieren Sie die aktuell günstigen Bauzinsen für die zweite Finanzierungsrunde ein.

        Vergessen Sie nicht: Sie können den Zinssatz Ihrer Baufinanzierung zum Teil selbst positiv beeinflussen, zum Beispiel durch entsprechendes Eigenkapital oder Eigenleistungen. Wie Sie den Zinssatz außerdem niedrig halten können, haben wir für Sie im Ratgeberartikel „10 Tipps zum Zinsen sparen bei der Baufinanzierung“ zusammengefasst.

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        Wann der richtige Zeitpunkt ist, um aktiv zu werden, welche Zinsbindung Sie wählen und wie viel Eigenkapital Sie einbringen sollten, wissen unsere Berater vor Ort. Sie helfen gerne weiter und besprechen mit Ihnen jeden Schritt in Richtung Traumimmobilie.

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        Finanzbegriffe verstehen

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