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Zinsentwicklung zur Baufinanzierung 2022: Prognose und Zinschart

Wir zeigen Ihnen:

  • Zinschart
  • Prognose zur Zinsentwicklung 2022
  • Aktueller Zinskommentar

Zinsentwicklung zur Baufinanzierung 2022: Prognose und Zinschart

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Zinschart Baufinanzierungszinsen: Aktuelle Zinsentwicklung im Vergleich

Um das Zinsumfeld zu beobachten, hilft ein Blick in unser Zinschart. Es bildet die Zinsentwicklung über verschiedene Zeiträume ab und vermittelt Ihnen somit ein Gefühl, in welche Richtung die Baufinanzierungszinsen tendieren.

  • Woher kommen die Daten?

    Hauseigene Daten zur Zinsentwicklung: Unser Zinschart bezieht die Daten zur Zinsentwicklung aus unser hauseigenen Datenbank. Hier speisen wir täglich die aktuellen Baufinanzierungszinsen unserer über 600 Bankpartner ein. Es handelt sich also um den jeweiligen durchschnittlichen Zins unserer Partner, den Sie für ein Annuitätendarlehen erhalten.

  • Wie funktioniert das Zinschart?

    Zinsentwicklung nach Zinsbindung: Unser Zinschart visualisiert die Entwicklung der Baufinanzierungszinsen nach der Länge der gewählten Sollzinsbindung. Diese gibt an, wie lange Sie eine Baufinanzierung zu einem bestimmten Zinssatz abzahlen. Sie können bis zu zwei verschiedene Zinsbindungen auswählen. Anschließend wählen Sie im Zinschart aus, welchen Zeitraum Sie betrachten möchten. Sie können nun den jeweils tagesgenauen Stand der Baufinanzierungszinsen der vergangenen Monate erkennen.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Die hohe Inflation, die straffere Geldpolitik der EZB und die hohen Renditen für deutsche Bundesanleihen treiben die Bauzinsen auf ein neues Jahreshoch.
  • Die Zinsen für Immobilienkredite liegen aktuell zwischen 3,47 bis 4,01 % (22.11.2022).
  • Michael Neumann, Zinsexperte von Dr. Klein, geht in seiner Prognose davon aus, dass sich die Bauzinsen bis zum  Jahresende 2022 nicht signifikant und nachhaltig verändern werden.
  • Geben Sie Ihren Immobilientraum trotz der aktuellen Zinsentwicklung nicht auf. Sprechen Sie uns an. Unsere Berater vor Ort passen Ihre Finanzierung bestmöglich an die Zinswende an und gestalten sie nachhaltig.

Wo liegen die Baufinanzierungszinsen aktuell?

Seit Anfang des Jahres haben sich die Baufinanzierungszinsen vervierfacht. In den letzten 4 Wochen bewegten sich die Bauzinsen allerdings im Zickzack-Kurs und sind im Vergleich zum Oktober um 0,3 Prozentpunkte gesunken. 

Aktuell beträgt der Bestzins (Repräsentatives Beispiel, Stand: 22.11.2022)

  • für ein 5-jähriges Hypothekendarlehen bei 3,47 %
  • für ein 10-jähriges Hypothekendarlehen bei 3,61 %
  • für ein 15-jähriges Hypothekendarlehen bei 3,74 %
  • für ein 20-jähriges Hypothekendarlehen bei 3,84 %
  • für ein 30-jähriges Hypothekendarlehen bei 4,01 %

Zum Vergleich: Im Oktober 2013 lag der Bestzins für ein 10-jähriges Hypothekendarlehen bei 2,5 %. Wurden die Zinsen auf 20 Jahre festgeschrieben, waren es zum selben Zeitpunkt 3,21 %. Bei den langfristigen Baufinanzierungszinsen lag der Bestzins für ein 30-jähriges Hypothekendarlehen bei 3,48 %. Den tagesaktuellen Stand der Bauzinsen finden Sie auf unserer Ratgeberseite Aktuelle Bauzinsen.

Interessant zu wissen: Die jüngste Zinsentwicklung lässt sich anhand der Rendite-Entwicklung der 10-jährigen Bundesanleihe gut nachvollziehen. Lag sie am Monatsbeginn noch bei 2,06 %, kletterte sie in wenigen Wochen in der Spitze auf 2,33 %. Die Entwicklung der 10-jährigen Bundesanleihe ist ein wichtiger Orientierungspunkt für die Einschätzung der Zinsentwicklung bei den Baufinanzierungszinsen. Sinkt die Anleiherendite, sinken auch die Baufinanzierungszinsen – und umgekehrt.

Wie entwickeln sich die Baufinanzierungszinsen in naher Zukunft?

Michael Neumann rechnet in den nächsten 4 Wochen mit schwankenden Baufinanzierungszinsen, die tendenziell sogar leicht steigen könnten. Grund dafür sind die vielen Unsicherheiten, die den Markt aktuell beeinflussen. Wie die mittelfristige Prognose von Michael Neumann aussieht, lesen Sie in unserem monatlich erscheinenden Kommentar zum Zinstrend.

Wie ist die langfristige Prognose zur Zinsentwicklung?

„Dass die Bauzinsen im ersten Halbjahr 2023 weiter ansteigen, ist wahrscheinlich“, meint Michael Neumann. „Wenn die EZB mit ihrer Kommunikation den Boden bereitet für deutlichere Zinsschritte als sie heute erwartet werden, dürfte das die Zinsen wieder unter Druck setzen."

Prognose 2022: Bauzinsen steigen, Preise bleiben stabil

Rasant steigende Bauzinsen, zweistellige Zuwächse bei den Preisen, ein knappes Immobilien-Angebot und hohe Baukosten: Geht die Rallye in der 2. Jahreshälfte weiter? Michael Neumann ordnet die aktuelle Entwicklung ein, wagt eine Prognose für die 2. Jahreshälfte und warnt vor übereilten Entscheidungen.

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Baufinanzierungszinsen 2022: Sinken Sie wieder?

„Die Zeiten rekordtiefer Bauzinsen sind vorbei. Ich erwarte weiter steigende Baufinanzierungszinsen mit deutlichen Schwankungen“, sagt Zinsexperte Michael Neumann. Für diese Zinsprognose spricht vor allem, dass die Europäische Zentralbank (EZB) aufgrund der hohen Inflation ihre Geld- und Zinspolitik weiter strafft beziehungsweise normalisiert. Somit hängt die Entwicklung der Baufinanzierungszinsen maßgeblich von der Geld- und Zinspolitik der EZB und den Inflationserwartungen ab. 

Kurzfristige Prognose zur Zinsentwicklung: Aktueller Zinskommentar, November 2022

Es herrscht Unsicherheit auf den Märkten. Das lässt sich auch an den Baufinanzierungszinsen erkennen, die in den vergangenen Wochen hoch und runter gegangen sind. „Jede Meldung zur Entwicklung der Inflation, zu Wirtschaftsdaten und zur Strategie der Zentralbanken kann deutliche Zinsbewegungen auslösen“, beschreibt Michael Neumann, Zinsexperte bei Dr. Klein, die aktuelle Lage. So trieben Aussagen von EZB-Chefin Christine Lagarde, die Inflation weiter konsequent bekämpfen zu wollen, die Bauzinsen nach oben. Als mildernd für die Zinsentwicklung stellten sich anschließend sowohl die rückläufigen Preise für Strom und Gas als auch die Annahme heraus, dass die Inflation in den USA ihren Zenit überschritten hätte. So beträgt der repräsentative Bestzins von Dr. Klein 3,52 % (Stand 22.11.2022) und liegt damit rund 0,3 Prozentpunkte unter dem Wert von Oktober.

Weiterer Anstieg der Baufinanzierungszinsen Anfang 2023 wahrscheinlich

Trotz der schwankenden Entwicklung der Zinsen geht Neumann nicht von einer signifikanten oder nachhaltigen Veränderung der Bauzinsen bis Jahresende aus. In der ersten Hälfte 2023 sollten sich die Bauzinsen wahrscheinlich weiter nach oben entwickeln. „Wenn die EZB mit ihrer Kommunikation den Boden bereitet für deutlichere Zinsschritte als sie heute erwartet werden, dürfte das die Zinsen wieder unter Druck setzen“, so der Dr. Klein-Zinsexperte. Er geht aber davon aus, dass das Tempo der Zinserhöhung wahrscheinlich nachlassen wird und Zinsschritte seltener werden.

ZeithorizontZinsentwicklung
Kurzfristige Zinsentwicklung (1 Monat)schwankend seitwärts
Mittelfristige Zinsentwicklung (6 Monate)leicht steigend
Zinsprognose von Michael Neumann: Die aktuellen Tendenzen der Baufinanzierungszinsen

Inflation weiterhin treibende Kraft für Zinsentwicklung

Auch wenn der Ölpreis zuletzt gesunken ist, darf aller Voraussicht nach noch nicht vom Ende der Inflation gesprochen werden. Laut Bundesbankpräsident Joachim Nagel ist der Höhepunkt in der EU noch nicht überschritten. Für Nagel wird sich die Inflation in Deutschland auch 2023 auf einem weiterhin hohen Niveau bewegen: „Ich halte es für wahrscheinlich, dass im Jahresdurchschnitt eine Sieben vor dem Komma stehen wird.“ Deshalb wird die EZB in ihrer kommenden Ratssitzung am 15. Dezember die nächste Leitzinserhöhung beschließen. Wie hoch diese ausfällt, bleibt abzuwarten.

Die Inflationsrate (HPVI) für November 2022 grafisch dargestellt

Sicherheitsstrategie in unsicheren Zeiten

Angesichts steigender Zinsen überlegen viele Kaufinteressenten, wie sie ihr Darlehen am besten gestalten können. Für mehr Planbarkeit bei den Zinsen empfiehlt Dr. Klein eine längere Zinsbindung. So ist eine 10-jährige Zinsbindung aktuell nur um 0,1 Prozentpunkte teurer als eine Zinsbindung für 5 Jahre. Zukünftige Zinsanstiege lassen sich so vorwegnehmen. Zusätzlich erhalten sich Darlehensnehmer dank des Sonderkündigungsrechts nach 10 Jahren die nötige Flexibilität, um bei fallenden Baufinanzierungszinsen das Darlehen wieder umzuschulden.

Eine attraktive Möglichkeit, sich niedrige Zinsen zu sichern, sieht Michael Neumann - neben dem Forward-Darlehen - insbesondere bei Bausparverträgen: „Aktuell bieten einige Bausparkassen noch sehr günstige Konditionen für ein Bauspardarlehen, weil noch nicht alle Anbieter den Zinsanstieg eingepreist haben. Und mit diesem zinsgünstigen Kredit lässt sich ein Teil oder das gesamte bestehende Annuitätendarlehen ablösen.“ Zudem hat der Bundesgerichtshof vor kurzem die Kontoführungsgebühren bei einem Bausparvertrag auch in der Ansparphase verboten. So sinken die Kosten für einen Bausparvertrag zusätzlich.

Zinswende: Sollte ich jetzt eine Baufinanzierung abschließen?

Aufgrund der aktuellen Zinsentwicklung fragen Sie sich vielleicht auch, ob Sie jetzt eine Baufinanzierung abschließen sollten. Denn auch in der zweiten Jahreshälfte ist es wahrscheinlich, dass die Bauzinsen weiter steigen und somit würden auch die Kosten Ihrer Baufinanzierung anziehen. Auch die Aufwärtsbewegung bei den Immobilienpreisen sollte sich fortsetzen. Denn die Nachfrage ist immer noch größer als das Angebot.

Doch verfallen Sie deswegen nicht in Panik. „Ich rate davon ab, auf Gedeih und Verderb eine Immobilie zu kaufen. Es ist wichtig, die passende Immobilie zu finden und das Vorhaben gut überlegt anzugehen“, sagt Michael Neumann. Wie viel Haus Sie sich im aktuellen Zinsumfeld leisten können, erläutern Ihnen unsere Berater vor Ort in einem unverbindlichen und kostenlosen Beratungsgespräch. 

Unsere Berater vor Ort vergleichen für Sie die verschiedenen Baufinanzierungsangebote, verhandeln mit unseren mehr als 600 Bankpartnern, prüfen aktuelle Zinsrabattangebote und Fördermöglichkeiten. Sie erhalten also maßgeschneiderte Finanzierungen und günstige Konditionen. So können Sie auch jetzt den Traum vom Eigenheim verwirklichen. Sprechen Sie uns gerne an.

Zinsanstieg: Wie viel teurer könnte eine Baufinanzierung werden?

Natürlich verteuert sich die Baufinanzierung auch bei einem moderaten Zinsanstieg. Wenn Sie zu lange warten und Ihre Baufinanzierung zu einem höheren Zinssatz abschließen, steigen die Zinskosten und Sie müssen auch eine höhere Monatsrate tragen. Anhand eines Rechenbeispiels wollen wir Ihnen die Auswirkungen eines vermeidlich moderaten Zinsanstiegs zeigen.

 Zeitpunkt AZeitpunkt B
Effektivzins2,85 % p.a.3,15 % p.a.
Monatliche Rate1.351 €1.435 €
Restschuld nach 15 Jahren125.878,45 €119.198,2ß €
Gezahlte Zinsen nach 15 Jahren87.007,45 €97.498,20 €
Laufzeit bis zur vollständigen Tilgung des Darlehens23 Jahre und 9 Monate22 Jahre und 10 Monate
Annahmen: Kaufpreis 350.000 €, Kredit 280.000 €, anfängliche Tilgung von 3 %, Zinsbindung 15 Jahre

In unserem Fallbeispiel wächst die Monatsrate um rund 100 €. Zudem erhöhen sich Ihre Zinskosten hier um etwa 10.000 €. Behalten Sie die Zinsentwicklung der Baufinanzierungszinsen also immer im Blick, bleiben Sie aber ruhig. Wie Sie den Zinssatz niedrig halten und was Sie aktuell tun können, um Bauzinsen zu sparen, haben wir für Sie im Ratgeberartikel „Zinsen sparen: 10 Tipps für Ihre Baufinanzierung“ zusammengefasst.

Wie beeinflussen Pfandbriefe und Anleihen die Zinsentwicklung?

Manche denken, dass die Zinsen für Baufinanzierungen unmittelbar vom EZB-Leitzins beeinflusst wird, also dem Zinssatz, zu dem sich Banken von der Europäischen Zentralbank Geld leihen. Das ist ein Irrtum. Vielmehr wirken sich im Wesentlichen 2 andere Faktoren direkt auf die Zinsentwicklung aus: die Preise für Pfandbriefe und für deutsche Staatsanleihen. Nachfolgend erläutern wir Ihnen die beiden zentralen Einflussfaktoren für die Zinsentwicklung etwas genauer. 

Pfandbriefe: Die Refinanzierung von Baufinanzierungen wird in erster Linie über den Handel mit Pfandbriefen gesteuert. Hierbei handelt es sich um festverzinsliche Wertpapiere, die von privaten Hypothekenbanken an Anleger vergeben werden, um Geldmittel für die gewährten Immobiliendarlehen zu beschaffen. Dazu beleiht die Bank ihre eigenen Immobilien und die ihrer Kunden, indem sie Pfandbriefe an Anleger herausgibt. Die Anleger leihen der Bank also Geld und bekommen dafür Zinsen sowie die Rechte an den Immobilien als Sicherheit. Der Zinssatz der Pfandbriefe orientiert sich dabei an der Rendite für deutsche Staatsanleihen.

Staatsanleihen: Die Rendite der deutschen Bundesanleihen hat maßgeblich Einfluss auf die Höhe der Baufinanzierungszinsen und ist somit ein verlässlicher Indikator für die Zinsentwicklung im Bereich der Baufinanzierung. Sinkt die Rendite der Bundesanleihen, ziehen die Bauzinsen fast zeitgleich nach.

Bestzins für November 2022 grafisch dargestellt

Wie unsere Grafik zeigt, beträgt der Abstand zwischen der Rendite der 10-jährigen Bundesanleihen und den Bauzinsen im Schnitt 1 bis 1,5 %.

Da eine Baufinanzierung zu den langfristigen Anlagen zählt, hängt die Zinsentwicklung der Bauzinsen maßgeblich von den Faktoren Pfandbrief und Staatsanleihe ab. Steigen die Zinsen für Staatsanleihen, steigen die Zinsen für Pfandbriefe und somit steigen auch die Zinsen für Baufinanzierungen – und umgekehrt.

Welche Auswirkung hat der EZB-Leitzins auf die Bauzinsen?

Der EZB-Leitzins hat keinen unmittelbaren Einfluss auf die Zinsentwicklung der Baufinanzierung, kann aber als indirekter Einflussfaktor gewertet werden. Denn Banken erhöhen oder senken ihre Zinsen, wenn sie erwarten, dass die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins verändern wird. Die Baufinanzierungszinsen bewegen sich also in der Regel früher, bevor die EZB den Leitzins verändert. Insofern hat er nur einen indirekten Einfluss auf die Baufinanzierungszinsen. 

Mit dem EZB-Leitzins wird im Allgemeinen der Hauptrefinanzierungssatz der EZB bezeichnet. Er gibt an, zu welchem Zinssatz sich die angeschlossenen europäischen Banken Geld bei der EZB leihen können. Seit dem 27. Oktober 2022 liegt er bei 2 %. Banken müssen also wieder mehr zahlen, um sich Geld bei der EZB zu leihen. Die höheren Kosten preisen Banken unter anderem in die Konditionen der Bauzinsen ein.

10 Tipps für Ihre Baufinanzierung in der aktuellen Zinsentwicklung

Nachfolgend haben wir Ihnen 10 Tipps zusammengestellt, wie Sie in Hinblick auf die Zinsentwicklung agieren sollten:

  1. Behalten Sie die Zinsentwicklung im Blick
    In unserem monatlichen Newsletter informieren wir Sie regelmäßig über die aktuelle Entwicklung der Baufinanzierungszinsen. Melden Sie sich einfach für den Newsletter an und bleiben somit auf dem Laufenden.
  2. Kennen Sie Ihr Budget
    Bescheid wissen, zahlt sich aus. Denn eine budgetgerechte Immobilie belohnen Banken in der Regel mit einem besseren Zinssatz. Sie zahlen also weniger Bauzinsen an die Bank. Ermitteln Sie mit unserem Budgetrechner, was Ihre Immobilie kosten darf und wie viel Kredit Sie bekommen!
  3. Vergleichen Sie mehrere Angebote miteinander
    Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie miteinander,, um den besten Zinssatz zu bekommen. Übrigens: Vermittler vergleichen für Sie die Angebote vieler Banken und können Ihnen somit in der Regel günstige Zinsen bieten. Erfahren Sie mehr zum Immobilienkredit beim Vermittler!
  4. Wählen Sie bei niedrigen Baufinanzierungszinsen eine lange Sollzinsbindung
    In einem niedrigem Zinsumfeld sollten Sie eine Sollzinsbindung von 15 Jahren oder länger wählen. So schützen Sie sich vor steigenden Baufinanzierungszinsen.
  5. Wählen Sie bei niedrigen Baufinanzierungszinsen eine höhere Tilgung
    In einem niedrigem Zinsumfeld empfehlen wir eine Tilgung von mindestens 2 oder besser noch 3%. Damit können Sie das Darlehen schneller zurückzahlen.
  6. Achten Sie auf die Flexibilität
    Ihre Bank bietet Ihnen eine kostenlose Option zur Sondertilgung oder zum Tilgungssatzwechsel an, dann nehmen Sie diese Optionen in Ihren Vertrag mit auf. So haben Sie die Möglichkeit, Ihr Darlehen durch außerplanmäßige Zahlungen schneller zurückzuzahlen beziehungsweise ihre monatliche Rate flexibel an Ihre finanzielle Situation anzupassen.
  7. Denken Sie über ein Volltilgerdarlehen nach
    Ein Volltilgerdarlehen ist ein Darlehen, bei dem am Ende der vereinbarten Laufzeit keine Restschuld mehr bleibt. Wenn Sie über ein gesichertes und hohes Einkommen verfügen und sich die höheren Raten leisten können, sind Sie bereits nach der ersten Finanzierungsrunde schuldenfrei.
  8. Ein Forward-Darlehen hilft bei Ihrer Anschlussfinanzierung
    Ihre Sollzinsbindung läuft noch 12 bis 66 Monate, dann können Sie sich durch ein Forward-Darlehen das aktuelle Zinsniveau bereits jetzt für Ihre Anschlussfinanzierung sichern.
  9. Sichern Sie sich die niedrigen Zinsen mit einem Bausparvertrag
    Mit einem Bausparvertrag lassen sich die aktuellen Baufinanzierungszinsen ebenfalls einfrieren. Das Darlehen lohnt sich vor allem, wenn Sie wissen, dass Sie in ein paar Jahren bauen wollen.
  10. Ersparen Sie sich die Bereitstellungszinsen
    Beim Bau einer Immobilie wird der Darlehensbetrag in Teilbeträgen ausgezahlt – je nach abgeschlossenen Bauabschnitt. Während dieser Zeit muss die Bank das geliehene Geld für Sie bereithalten. Dafür verlangen Banken oft Zinsen, die sogenannten Bereitstellungszinsen. Allerdings bieten einige eine bereitstellungszinsfreie Zeit an, 6 Monate oder mehr sind ideal.

Weitere Details zur aktuellen Zinsentwicklung erläutern Ihnen gerne unsere Spezialisten für Baufinanzierung. In unserem Ratgeber Beratung bei Dr. Klein erfahren Sie, wie die Beratung funktioniert und wie Sie ein Immobiliendarlehen bei Dr. Klein erhalten.

Mit unseren Spezialisten die Zinsentwicklung richtig einschätzen

Sie haben nun einen ersten Eindruck über die Entwicklung der Bauzinsen bekommen. Um den besten Zeitpunkt für Ihre Baufinanzierung zu bestimmen, wenden Sie sich an unsere Berater vor Ort. Einfach Finanzierungsanfrage ausfüllen und schon melden sich unsere Spezialisten für Baufinanzierung innerhalb der nächsten 24 Stunden bei Ihnen!

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