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Zinsentwicklung zur Baufinanzierung: Prognose und Zinschart

Wo stehen die Bauzinsen und wie entwickeln sie sich? Anhand der Zinsentwicklung können Sie die richtigen Schlüsse für Ihre Baufinanzierung ziehen. Finden Sie mit Prognosen, Zinschart und Rechner den günstigsten Moment für Ihren Immobilienkredit!

  • Inhaltsverzeichnis
    • Wie ist die aktuelle Zinsentwicklung der Bauzinsen?

      Immobilienkäufer und Anschlussfinanzierer können derzeit von einem niedrigen Niveau der Hypothekenzinsen profitieren. Im Vergleich zum letzten Jahr zeigt die Zinsentwicklung 2020 seit der Corona-Krise zwar einen Trend zu leicht höheren und schwankenden Baufinanzierungszinsen, dennoch ist ein starker Anstieg sehr unwahrscheinlich.

      Dass insgesamt eher von einer moderaten Zinssteigerung ausgegangen wird, lässt sich auch an den Konditionen für lange Zinsbindungen ablesen. „In der Vergangenheit war die Zinsdifferenz zwischen einer zehn- und zwanzigjährigen Zinsbindung deutlich höher als heute. Und obwohl die Zinsen durch die aktuelle Situation leicht steigen, ist der Spread zwischen den Zinsbindungen nicht größer geworden. Das zeigt, dass auch auf lange Sicht kein nennenswerter Zinsanstieg erwartet wird.“, sagt Dr. Klein-Vorstand Michael Neumann.

      Zinschart: Die Entwicklung der Baufinanzierungszinsen im Vergleich

      Die Entwicklung der Baufinanzierungszinsen bleibt auch im Jahr 2020 auf einem niedrigen Niveau. Um zu erkennen, wie sich der Markt entwickelt, hilft ein Blick in unser Zinschart. Dieses Zinsbarometer zeigt Ihnen, wie sich die Bauzinsen über die Jahre entwickelt haben – und welchen Trend sie einschlagen.

      Zinschart: Aktuelle Zinsentwicklung

      Warum ist das Zinschart zur Zinsentwicklung nützlich?

      Anhand unseres Zinsbarometers, unserem Chart zur Zinsentwicklung, erkennen Sie, in welchem Spektrum sich die Zinsen für Baufinanzierung innerhalb von Jahren und Jahrzehnten bewegen können. Wenn Sie diese Entwicklung der Bauzinsen betrachten, fällt es Ihnen zum Beispiel leichter, abzuwägen, welchen Unterschied allein wenige Monate machen können. Beispielsweise sind die Bauzinsen in den letzten zehn Jahren um etwa drei Prozent gesunken und momentan fast am unteren, möglichen Ende angekommen. Das lässt vermuten: Es muss nach dieser langanhaltenden, niedrigen Periode irgendwann wieder bergauf gehen. Und dann sind Anstiege ab etwa 0,5 Prozent pro Jahr nicht unüblich.

      Wie funktioniert das Zinschart?

      Das Zinsbarometer schlüsselt die Entwicklung der Baufinanzierungszinsen nach der Länge der gewählten Sollzinsbindung auf. Wählen Sie daher zuerst in der oberen Zeile des Zinscharts aus, ob Sie sich die Zinsentwicklung für Baufinanzierungen mit 5-jähriger, 10-jähriger, 15-jähriger, 20-jähriger, 25-jähriger oder 30-jähriger Zinsbindung ansehen möchten.

      Anschließend haben Sie im Zinschart in der Zeile darunter die Wahl, welchen vergangenen Zeitraum Sie betrachten möchten. Wenn Sie nun mit der Maus über die Kurve fahren, wird Ihnen der genaue Stand der Baufinanzierungszinsen zu einem bestimmten Monat angezeigt.

      Woher kommen die Daten für das Zinsbarometer?

      Die Daten bezieht unser Zinsbarometer aus der hauseigenen Datenbank von Dr. Klein. Hier speisen wir seit Jahren jeden Tag die aktuellen Baufinanzierungszinsen unserer über 400 Bankpartner ein. Es handelt sich also um den jeweiligen Durchschnittszins unserer Bankpartner der vergangenen Jahre, den Sie für ein Annuitätendarlehen erhalten.

      Rechner: Aktuelle Baufinanzierungszinsen ermitteln

      Mit unserem Rechner können Sie ganz einfach herausfinden, welche Bauzinsen Dr. Klein für Ihre Baufinanzierung anbietet.

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      500001000000

      Wie ist die Prognose zur Zinsentwicklung 2020?

      Aktuell sind die Baufinanzierungszinsen günstig. Auch für die nahe Zukunft rechnen unsere Experten nicht mit einer signifikanten Erhöhung in der Zinsentwicklung.  Zwar sind die Zinsen in der Coronakrise leicht gestiegen und bewegen sich seitdem leicht schwankend, dennoch ist mit einem starken Anstieg erst einmal nicht zu rechnen:

      Baufinanzierungszinsen: Konditionen bleiben günstig

      In den zuletzt gestiegenen Bauzinsen erkennt Michael Neumann keinen nachhaltigen Trend: „Die leichte Aufwärtsbewegung ist zum großen Teil darauf zurückzuführen, dass die Banken in der aktuell unsicheren Zeit Risiken neu bewerten und Zinsrückgänge nicht komplett an ihre Kunden weitergeben. Auf mittlere Sicht ist zwar ein moderater Anstieg möglich, doch der wird sich in einem überschaubaren Rahmen halten. Auch dann wird das Zinsniveau immer noch auf einem im historischen Vergleich absolut günstigen Niveau verbleiben.“

      Wie sich die Zinsentwicklung in naher Zukunft gestaltet und welche Prognose unsere Spezialisten geben, lesen Sie in unserem monatlich erscheinenden Zinstrend. Um über die aktuellen Baufinanzierungszinsen auf dem Laufenden zu bleiben, empfehlen wir Ihnen unseren Zinsnewsletter.

      Wie auch unser Zinschart zeigt, liegen die Baufinanzierungszinsen also auf einem historisch niedrigen Niveau und sind damit so günstig wie noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Wohin der Trend geht und wie die aktuelle Prognose zur Zinsentwicklung 2020 lautet, erläutert Dr. Klein-Vorstand Michael Neumann noch einmal in dem nachfolgenden Video:

      Wie geht es mit den Bauzinsen 2020 weiter?

      Michael Neumann, Vorstand der Dr. Klein Privatkunden AG, spricht über die Zinsentwicklung 2020.

      Durch Aktivierung dieses Videos werden Daten zu einem Google Server übertragen. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

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      Wie beeinflusst die Zinsentwicklung die Kosten Ihrer Baufinanzierung?

      Der Zeitpunkt, zu dem Sie sich die Baufinanzierungszinsen sichern, hat Einfluss darauf, wie teuer oder wie günstig die gesamte Immobilienfinanzierung für Sie wird. Mit einem günstigen Zinssatz zum Zeitpunkt Ihres Vertragsabschlusses können Sie mehrere tausend Euro sparen. Bereits wenige Prozentpunkte mehr oder weniger können demnach darüber entscheiden, wie viel Geld Sie für Ihre Baufinanzierung oder Anschlussfinanzierung in die Hand nehmen müssen und wie lange Sie Ihr Darlehen abbezahlen.

      Die Kunst liegt also darin, die Zinsentwicklung zur Baufinanzierung richtig einzuschätzen. In Phasen niedriger Zinsen gilt es, den Trend zu steigenden Zinsen nicht zu verpassen und die Baufinanzierung abzuschließen, ehe die Prognose auf eine Zinserhöhung hindeutet. Sind die Zinsen bereits hoch, ist es wichtig zu erahnen, wann sie wieder sinken und die Frage zu klären: Sollte ich noch warten, weil die Zinsentwicklung niedrigere Baufinanzierungszinsen prognostiziert?

      Die Weichen werden demnach direkt zu Beginn Ihrer Baufinanzierung gestellt:

      • Je günstiger die Baufinanzierungszinsen sind, die Ihre Bank Ihnen bietet, desto mehr können Sie jeden Monat tilgen, desto schneller ist Ihre Finanzierung abgeschlossen – und desto weniger Zinskosten fallen insgesamt an.
      • Je höher die Baufinanzierungszinsen sind, welche Ihre Bank anbietet, desto weniger können Sie jeden Monat tilgen, desto länger dauert die Finanzierung und desto höher sind die gesamten Zinskosten.

      Beispielrechnung: So viel Ersparnis bringen die aktuell günstigen Zinsen

      Mit einer kurzen Beispielrechnung zeigen wir Ihnen, welchen Unterschied der Zeitpunkt macht, zu dem Sie ein Darlehen abschließen und wie sich die Zinsentwicklung auf die Kosten Ihrer Baufinanzierung auswirkt.

      Denn ist der Zinssatz nur um wenige Prozentpunkte besser, beträgt der Unterschied bei den Zinskosten bereits mehrere zehntausend Euro. Angenommen, Sie würden ein Haus im Wert von 210.000 Euro kaufen und dafür ein Darlehen in Höhe von 150.000 Euro aufnehmen, und zwar mit einer anfänglichen Tilgung von 2 Prozent und einer Zinsbindung von 15 Jahren. Hier können Sie sehen, wie teuer dieselbe Hausfinanzierung im Februar 2009 war, als die Zinsen bei etwa 3,5 Prozent standen – im Vergleich zum März 2020, als sie bei etwa knapp 1 Prozent lagen:

      DatumZinssatzMonatsrateZinskosten gesamt
      Februar 20093,5 %970,00 €91.541,00 €
      März 20200,94 %376,50 €17.960,77 €
      Tabelle: Beispielrechnung Bauzinsenentwicklung

      Hätten Sie Ihre Finanzierung im Februar 2009 abgeschlossen, läge Ihre monatliche Rate bei 970 Euro, hätten Sie im März 2020 abgeschlossen, läge sie bei nur noch 376 Euro. Bei einem Abschluss im Jahr 2009 beliefen sich die Zinskosten nach Ablauf der Zinsbindung auf 91.541 Euro - im Jahr 2020 dagegen auf 17.960 Euro.

      Es wäre also im Jahr 2009 von Vorteil gewesen, die Zinsentwicklung besser einschätzen zu können. Mit der Prognose, dass die Baufinanzierungszinsen in den kommenden Jahren noch mal sinken werden, hätten Sie möglicherweise die Entscheidung getroffen, noch ein bisschen auf das Traumhaus zu warten oder aber eine deutlich kürzere Sollzinsbindung zu wählen, um frühzeitig eine Umschuldung Ihrer Baufinanzierung anzustreben.

      Welchen Einfluss hat die Sollzinsbindung auf die Baufinanzierungszinsen?

      Die Sollzinsbindung hat einen entscheidenden Einfluss auf die Höhe der Baufinanzierungszinsen: Sie entscheidet darüber, wie hoch Ihr Sollzinssatz für die Immobilienfinanzierung ausfällt. Sie legen damit fest, über welchen Zeitraum Sie sich den von der Bank angebotenen Zins sichern möchten. In den meisten Fällen haben Sie hierbei die Wahl zwischen Zinsbindungen von minimal 5 Jahren, 10 Jahren, 15 Jahren, 20 Jahren, 25 Jahren oder maximal 30 Jahren.

      Je länger Sie Ihre Sollzinsbindung wählen, desto höher ist der Zinssatz, den die Bank Ihnen für Ihre Baufinanzierung anbietet.

      Schreiben Sie den günstigen Baufinanzierungszins über eine lange Laufzeit fest, schließen Sie damit das Risiko eines Zinsanstiegs aus. Diese Sicherheit lassen sich die Banken mit einem Zinsaufschlag bezahlen. Dennoch ist es ratsam, in Niedrigzinszeiten auf eine lange Zinsbindung zu setzen. So können Sie sich den trotz Zinssaufschlag immer noch günstigen Zinssatz für einen langen Zeitraum sichern.

      Grundsätzlich gilt:

      • Niedrige Baufinanzierungszinsen bei Abschluss des Darlehens und steigendes Zinsniveau: Wählen Sie eine lange Sollzinsbindung.
      • Hohe Baufinanzierungszinsen bei Abschluss des Darlehens und sinkendes Zinsniveau: Wählen Sie eine kurze Sollzinsbindung.

      5 Tipps für Ihre Baufinanzierung in der aktuellen Zinsentwicklung

      Nachfolgend haben wir Ihnen noch einmal fünf Tipps zusammengestellt, wie Sie in Hinblick auf die weitere Zinsentwicklung agieren sollten:

      1. Beobachten Sie die Zinsentwicklung und informieren Sie sich zur Prognose. Hilfe bietet Ihnen dabei unser monatlicher Zinstrend zur Baufinanzierung.
      2. Nutzen Sie das Zinschart, um sich einen Überblick zu verschaffen. Hier sind vor allem die letzten Monate interessant. Sind die Zinsen günstig, lohnt sich ein Abschluss. Zeigt das Zinsbarometer ein hohes Zinsniveau, sollten Sie eventuell besser warten.
      3. Denken Sie an Ihre Anschlussfinanzierung. Aufgrund der günstigen Baufinanzierungszinsen könnte jetzt ein guter Zeitpunkt für die zweite Runde sein. Meist bietet eine Umschuldung hier die besten Zinskonditionen. Liegt Ihre Anschlussfinanzierung erst in den nächsten fünf Jahren an, sichern Sie sich das niedrige Zinsniveau durch ein Forward-Darlehen.
      4. Wählen Sie bei den aktuell niedrigen Baufinanzierungszinsen eine lange Sollzinsbindung, um die gesamte Laufzeit der Baufinanzierung von den günstigen Konditionen zu profitieren.
      5. Bietet Ihre Bank eine kostenlose Option zur Sondertilgung oder zum Tilgungssatzwechsel an, nehmen Sie diese in Ihren Vertrag mit auf. So haben Sie die Möglichkeit, Ihr Darlehen durch außerplanmäßige Zahlungen schneller zurückzuzahlen beziehungsweise ihre monatliche Rate flexibel an Ihre finanzielle Situation anzupassen. Weitere Tipps finden Sie in unserem Artikel zur Hausfinanzierung.

      Unser Zinschart zeigt Ihnen die Zinsentwicklung mit einem Blick in die Vergangenheit. Unsere Spezialisten für Baufinanzierung geben Ihnen Details zur aktuellen Zinsentwicklung und eine Prognose, wie sich die Baufinanzierungszinsen entwickeln. So finden Sie den optimalen Zeitpunkt für Ihre Finanzierung. In unserem Ratgeber erfahren Sie, wie die Beratung genau funktioniert und  wie Sie ein Immobiliendarlehen bei Dr. Klein erhalten.

      Mit unseren Spezialisten die Zinsentwicklung richtig einschätzen

      Sie haben nun einen ersten Eindruck über die Entwicklung der Bauzinsen bekommen. Sollten Sie dennoch unsicher sein, ob der Zeitpunkt aktuell günstig ist oder wissen wollen, wie lange Sie noch warten können, helfen Ihnen unsere Berater vor Ort gerne weiter. Einfach Finanzierungsanfrage ausfüllen und schon melden sich unsere Spezialisten für Baufinanzierung innerhalb der nächsten 24 Stunden bei Ihnen!

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