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Zinsentwicklung zur Baufinanzierung 2022: Prognose und Zinschart

Wir zeigen Ihnen:

  • Zinschart
  • Prognose zur Zinsentwicklung 2022
  • Aktueller Zinskommentar

Zinsentwicklung zur Baufinanzierung 2022: Prognose und Zinschart

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  • Aktueller Zinskommentar

Zinschart Baufinanzierungszinsen: Aktuelle Zinsentwicklung im Vergleich

Um das Zinsumfeld zu beobachten, hilft ein Blick in unser Zinschart. Es bildet die Zinsentwicklung über verschiedene Zeiträume ab und vermittelt Ihnen somit ein Gefühl, in welche Richtung die Baufinanzierungszinsen tendieren.

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  • Woher kommen die Daten für den Zinschart?

    Die Daten bezieht unser Zinschart aus der hauseigenen Datenbank von Dr. Klein. Hier speisen wir seit Jahren jeden Tag die aktuellen Baufinanzierungszinsen unserer über 600 Bankpartner ein. Es handelt sich also um den jeweiligen durchschnittlichen Zins unserer Bankpartner der vergangenen Jahre, den Sie für ein Annuitätendarlehen erhalten.

  • Wie funktioniert das Zinschart?

    Das Zinschart oder Zinsbarometer visualisiert die Entwicklung der Baufinanzierungszinsen nach der Länge der gewählten Sollzinsbindung. Diese gibt an, wie lange Sie eine Baufinanzierung zu einem bestimmten Zinssatz abzahlen. 

    Entscheiden Sie sich daher zuerst in der oberen Zeile für die darzustellende Sollzinsbindung. Sie können bis zu zwei verschiedene Zinsbindungen auswählen. Anschließend haben Sie im Zinschart in der Zeile darunter die Wahl, welchen vergangenen Zeitraum Sie betrachten möchten.

    Wenn Sie nun mit der Maus über die Kurve der Zinsentwicklung fahren, wird Ihnen der genaue Stand der Baufinanzierungszinsen zu einem bestimmten Monat angezeigt.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Inflation treibt die Baufinanzierungszinsen weiter nach oben.
  • In den letzten 4 Wochen sind die Baufinanzierungszinsen um etwa 0,25 Prozentpunkte gestiegen.
  • Kurzfristig erwartet Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender von Dr. Klein, keine großen Zinssprünge bei den Baufinanzierungszinsen.

Wo liegen die Baufinanzierungszinsen aktuell?

In den letzten 4 Wochen sind die Baufinanzierungszinsen nicht mehr so stark gestiegen wie in den Monaten davor. Sie kletterten im Schnitt um 0,25 Prozentpunkte. Von Mitte März bis Mitte April stiegen sie dagegen um 1 %. Der wesentlich Grund: Die Inflationserwartungen ziehen die Baufinanzierungszinsen hoch und Konjunkturrisiken dämpfen den Zinsanstieg.

„Verglichen mit dem Zinsniveau von Ende letzten Jahres haben sich die Zinsen für Baufinanzierungen mittlerweile verdreifacht“, konstatiert Michael Neumann, Vorstand von Dr. Klein. Sein Tipp: „Wer jetzt eine Baufinanzierung benötigt, ist daher gut beraten, die Angebote tagesaktuell vergleichen zu lassen.“

Die Rendite-Entwicklung der 10-jährigen Bundesanleihe hat sich in den letzten Wochen nur leicht bewegt. Anfang Mai lag sie bei 0,92 %, zwischenzeitlich übersprang sie die 1-%-Marke und am Ende des Monats liegt die Rendite bei 0,98 %. Zum Vergleich: Vor einem Jahr lag der Wert noch bei - 0,20 %.

Die Entwicklung der 10-jährigen Bundesanleihe ist ein wichtiger Orientierungspunkt für die Einschätzung der Zinsentwicklung bei den Baufinanzierungszinsen. Denn wohin diese Anlage tendiert, dahin entwickeln sich auch die Baufinanzierungszinsen.

Aktuell liegt der Bestzins (Repräsentatives Beispiel, Stand: 23.05.2022)

  • für ein 10-jähriges Hypothekendarlehen bei 2,62 %
  • für ein 15-jähriges Hypothekendarlehen bei 2,91 %
  • für ein 20-jähriges Hypothekendarlehen bei 2,92 %

Zum Vergleich: Im Mai 2012 lag der Bestzins für ein 10-jähriges Hypothekendarlehen bei 2,76 %. Wurden die Zinsen auf 15 Jahre festgeschrieben, waren es zum selben Zeitpunkt 3,11 %. Und bei den langfristigen Baufinanzierungszinsen lag der Bestzins für ein 20-jähriges Hypothekendarlehen bei 3,25 %.

Den tagesaktuellen Stand der Bauzinsen gemäß Ihrer Darlehenssumme finden Sie auf unserer Ratgeberseite Aktuelle Bauzinsen.

Wie entwickeln sich die Baufinanzierungszinsen in naher Zukunft?

Michael Neumann rechnet in den nächsten 4 Wochen mit einem weiteren Zick-Zack-Kurs bei den Baufinanzierungszinsen. „Die Banken passen ihre Preise in sehr unterschiedlichen Zyklen an – einige täglich oder wöchentlich, andere unregelmäßig. Neben Anhebungen gibt es dabei zuletzt auch Zinssenkungen, wie kürzlich bei der KfW“, kommentiert Michael Neumann die jüngste Zinsentwicklung. Wie die mittelfristige Prognose von Michael Neumann aussieht, lesen Sie in unserem monatlich erscheinenden Kommentar zum Zinstrend.

Wie ist die langfristige Prognose zur Zinsentwicklung 2022?

Aktuell steigen die Baufinanzierungszinsen kräftig an, doch im Vergleich zum Stand vor 10 Jahren sind sie immer noch niedrig. Die generelle Zinsprognose von Dr. Klein geht von weiter steigenden Baufinanzierungszinsen 2022 aus. Gut möglich, dass beispielsweise das Zinsniveau für ein 10-jähriges Hypothekendarlehen am Jahresende bei 3 % liegt.

Baufinanzierungszinsen 2022: Bleiben sie niedrig?

„In der zweiten Jahreshälfte erwarte ich weiter steigende Baufinanzierungszinsen“, meint Michael Neumann. Für diese Annahme spricht vor allem, dass die Europäische Zentralbank (EZB) aufgrund der treibenden Inflation ihre Geldpolitik anpassen wird. Die langjährige Nullzinspolitik dürfte also in 2022 enden. Zudem werden viele europäische Staaten wegen des Ukraine-Krieges mehr Kredite am Kapitalmarkt aufnehmen. Somit können Investoren auf höhere Zinsen bei den Staatsanleihen hoffen. Der Anstieg der Baufinanzierungszinsen sollte sich aber verlangsamen, da der Markt die Leitzinserhöhungen der EZB bereits eingepreist hat.

Kurzfristige Prognose zur Zinsentwicklung: Aktueller Zinskommentar, Mai 2022

Ein Blick auf die Zinsentwicklung in den letzten 4 Wochen zeigt: Die Baufinanzierungszinsen sind nur leicht gestiegen. Im Schnitt kletterten sie um 0,25 Prozentpunkte. Der rasante Anstieg bei den
Baufinanzierungszinsen hat sich also im Mai nicht fortgesetzt.

Wie es mit den Baufinanzierungszinsen in den nächsten Wochen weitergeht, erfahren Sie in unserem monatlichen Zinskommentar. Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender von Dr. Klein, kommentiert die jüngste Zinsentwicklung, gibt eine Einschätzung, wie sich die Baufinanzierungszinsen in den nächsten 4 Wochen entwickeln und erläutert die zentralen Hintergründe für die aktuelle Zinsentwicklung.

Expertenmeinung: Bauzinsen steigen in den nächsten Monaten

Bau- und Kaufwillige sollten sich mittelfristig auf höhere Bauzinsen einstellen: „In den nächsten Monaten werden wir ein höheres Zinsniveau für Baufinanzierungen sehen. Aber die Dynamik, mit der die Zinsen in den letzten Monaten gestiegen sind – die werden wir nicht mehr sehen“, meint Michael Neumann.

Kurzfristig sieht er eine Entspannung bei den Baufinanzierungszinsen, große Zinssprünge sollte es nicht geben. Vielmehr rechnet Michael Neumann mit einer leichten Aufwärtsbewegung bei den
Baufinanzierungszinsen.

ZeithorizontZinstrend
Kurzfristige Zinsentwicklung (1 Monat)Leichte Steigerung
Mittelfristige Zinsentwicklung (6 Monate)Kontinuierliche Steigerung
Zinsprognose von Michael Neumann: Die aktuellen Tendenzen der Baufinanzierungszinsen

Unser Tipp: Schauen Sie bei der Zinsentwicklung für die Baufinanzierung vor allem auf die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe. Denn wohin diese Anlage tendiert, dahin entwickeln sich auch die Bauzinsen.

Inside Dr. Klein: Immobilienkredite sind weiterhin gefragt

Nun heißt es für Bau- und Kaufwillige noch genauer zu rechnen als zuvor und gegebenenfalls Kompromisse bei der Lage und Größe der Immobilie einzugehen. Doch der Wunsch nach einem Eigenheim ist ungebrochen − trotz steigender Bauzinsen. „Bisher stellen wir keine Kaufzurückhaltung am Markt fest. Dafür sind Immobilien nach wie vor zu attraktiv, gerade in der jetzigen Inflationsphase“, meint Michael Neumann.

Laut Neumann sind nicht die steigenden Bauzinsen der limitierende Faktor beim Immobilienerwerb, sondern das verfügbare Eigenkapital. Höhere Immobilienpreise bedeuten auch höhere Erwerbsnebenkosten, die zusätzlich zu den Kauf- oder Baukosten anfallen. Und diese Erwerbsnebenkosten müssen Bau- und Kaufwillige in der Regel selbst finanzieren.

Und manche Banken erwarten weiteres Eigenkapital von Ihnen. „Schon in den letzten Jahren lässt sich beobachten, dass Banken nicht undifferenziert jede Preissteigerung mitfinanzieren“, betont Michael Neumann. Die gute Nachricht lautet: Je mehr Eigenkapital Sie beim Immobilienerwerb einbringen, desto sicherer und günstiger wird die Finanzierung für Sie.

Inflation: Jährliche Inflationsrate im Euroraum stagniert

Die hohe Inflation im Euroraum ist ein wesentlicher Grund für die aktuelle Zinsentwicklung im Bereich der Baufinanzierung. Ob diese nun ihren Höhepunkt erreicht hat oder nicht, kann niemand
seriös vorhersagen. Immerhin gibt es Anzeichen für eine gewisse Entspannung. Denn laut Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, lag die jährliche Inflationsrate im April unverändert bei 7,4 % − bezogen auf den Euroraum.

Eurostat: Entwicklung der jährlichen Inflation im Euroraum und in der Europäischen Union

Eurostat: Entwicklung der jährlichen Inflation im Euroraum und in der Europäischen Union

Und es mehren sich die Statements von führenden Vertretern der Europäischen Zentralbank (EZB), angesichts der hohen Inflation im Euroraum und einer drohenden Lohn-Preis-Spirale die Leitzinsen bereits im Sommer anzuheben. „Wir müssen vorausschauend Geldpolitik betreiben. Wir dürfen also nicht erst reagieren, wenn eine Lohn-Preis-Spirale bereits in Gang gekommen ist“, sagt EZB-Direktorin Isabel Schnabel in einem Interview mit dem „Handelsblatt“ und ergänzt: „Aus heutiger Sicht halte ich eine Zinserhöhung im Juli für möglich.“ Es wäre die erste Leitzinserhöhung der EZB seit 2011.

Michael Neumann rechnet ebenfalls mit einer ersten Leitzinserhöhung im Juli, denn die EZB stehe „unter massiven Druck, dem sie sich nicht länger widersetzen kann.“ Da der Kapitalmarkt diesen Zinsschritt und weitere bereits eingepreist hat, hätte allerdings die Leitzinserhöhung keinen unmittelbaren der Effekt auf die Baufinanzierungszinsen.

Sollte ich jetzt eine Baufinanzierung abschließen?

Aufgrund der aktuellen Zinsentwicklung fragen Sie sich vielleicht auch, ob Sie jetzt eine Baufinanzierung abschließen sollten. Denn auch in der zweiten Jahreshälfte ist es wahrscheinlich, dass die Bauzinsen weiter steigen und somit würden auch die Kosten Ihrer Baufinanzierung anziehen. Auch die Aufwärtsbewegung bei den Immobilienpreisen sollte sich fortsetzen. Denn die Nachfrage ist immer noch größer als das Angebot.

Doch verfallen Sie deswegen nicht in Panik. „Ich rate davon ab, auf Gedeih und Verderb eine Immobilie zu kaufen. Es ist wichtig, die passende Immobilie zu finden und das Vorhaben gut überlegt anzugehen“, sagt Michael Neumann.

Zinsanstieg: Wie viel teurer könnte eine Baufinanzierung werden?

Natürlich verteuert sich die Baufinanzierung auch bei einem moderaten Zinsanstieg. Wenn Sie zu lange warten und Ihre Baufinanzierung zu einem höheren Zinssatz abschließen, steigen die Zinskosten und Sie müssen auch eine höhere Monatsrate tragen. Anhand eines Rechenbeispiels wollen wir Ihnen die Auswirkungen eines leichten Zinsanstiegs zeigen.

 Zeitpunkt AZeitpunkt B
Effektivzins0,79 % p.a.1,01 % p.a.
Monatliche Rate879,67 €933,33 €
Restschuld nach 15 Jahren147.264,99 €144.120,83 €
Gezahlte Tilgung nach 15 Jahren132.735,01 €135.879,17 €
Gezahlte Zinsen nach 15 Jahren24.905,59 €32.120,23 €
Laufzeit bis zur vollständigen Tilgung des Darlehens29 Jahre und 10 Monate28 Jahre und 10 Monate
Annahmen: Kaufpreis 350.000 €, Darlehenshöhe 280.000 €, anfängliche Tilgung von 3 %, Zinsbindung 15 Jahre

In unserem Fallbeispiel erhöht sich die Monatsrate um rund 50 €. Zudem erhöhen sich Ihre Zinskosten hier um etwa 7.000 €. Behalten Sie daher die Zinsentwicklung der Baufinanzierungszinsen also immer im Blick, bleiben Sie aber ruhig. Aktuell gibt es keinen Grund für Aktionismus. Wie Sie den Zinssatz niedrig halten und was Sie aktuell tun können, um Bauzinsen zu sparen, haben wir für Sie im Ratgeberartikel „Zinsen sparen: 10 Tipps für Ihre Baufinanzierung“ zusammengefasst.

Wie beeinflussen Pfandbriefe und Anleihen die Zinsentwicklung?

Manche denken, dass die Zinsen für Baufinanzierungen unmittelbar vom EZB-Leitzins beeinflusst wird, also dem Zinssatz, zu dem sich Banken von der Europäischen Zentralbank Geld leihen. Das ist ein Irrtum. Vielmehr wirken sich im Wesentlichen 2 andere Faktoren direkt auf die Zinsentwicklung aus: die Preise für Pfandbriefe und für deutsche Staatsanleihen. Nachfolgend erläutern wir Ihnen die beiden zentralen Einflussfaktoren für die Zinsentwicklung etwas genauer. 

Pfandbriefe: Die Refinanzierung von Baufinanzierungen wird in erster Linie über den Handel mit Pfandbriefen gesteuert. Hierbei handelt es sich um festverzinsliche Wertpapiere, die von privaten Hypothekenbanken an Anleger vergeben werden, um Geldmittel für die gewährten Immobiliendarlehen zu beschaffen.

Dazu beleiht die Bank ihre eigenen Immobilien und die ihrer Kunden, indem sie Pfandbriefe an Anleger herausgibt. Die Anleger leihen der Bank also Geld und bekommen dafür Zinsen sowie die Rechte an den Immobilien als Sicherheit. Der Zinssatz der Pfandbriefe orientiert sich dabei an der Rendite für deutsche Staatsanleihen.

Staatsanleihen: Die Rendite der deutschen Bundesanleihen hat maßgeblich Einfluss auf die Höhe der Baufinanzierungszinsen und ist somit ein verlässlicher Indikator für die Zinsentwicklung im Bereich der Baufinanzierung. Sinkt die Rendite der Bundesanleihen, ziehen die Bauzinsen fast zeitgleich nach.

Bestzins: Mai 2022

Wie unsere Grafik zeigt, beträgt der Abstand zwischen der Rendite der 10-jährigen Bundesanleihen und den Bauzinsen im Schnitt 1 %. Da eine Baufinanzierung zu den langfristigen Anlagen zählt, hängt die Zinsentwicklung der Bauzinsen maßgeblich von den Faktoren Pfandbrief und Staatsanleihe ab. Steigen die Zinsen für Staatsanleihen, steigen die Zinsen für Pfandbriefe und somit steigen auch die Zinsen für Baufinanzierungen – und umgekehrt.

Welche Auswirkung hat der EZB-Leitzins auf die Bauzinsen?

Der EZB-Leitzins hat keinen unmittelbaren Einfluss auf die Zinsentwicklung der Baufinanzierung, kann aber als indirekter Einflussfaktor gewertet werden. Denn Banken erhöhen oder senken ihre Zinsen, wenn sie erwarten, dass die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins verändern wird. Die Baufinanzierungszinsen bewegen sich also in der Regel früher, bevor die EZB den Leitzins verändert. Insofern hat er nur einen indirekten Einfluss auf die Baufinanzierungszinsen. 

Mit dem EZB-Leitzins wird im Allgemeinen der Hauptrefinanzierungssatz der EZB bezeichnet. Er gibt an, zu welchem Zinssatz sich die angeschlossenen europäischen Banken Geld bei der EZB leihen können. Seit März 2016 liegt er bei 0 Prozent. Banken können sich somit zum Nulltarif Geld bei der EZB leihen und die günstigen Konditionen an die Verbraucher weiterreichen.

10 Tipps für Ihre Baufinanzierung in der aktuellen Zinsentwicklung

Nachfolgend haben wir Ihnen 10 Tipps zusammengestellt, wie Sie in Hinblick auf die weitere Zinsentwicklung agieren sollten:

  1. Behalten Sie die Zinsentwicklung im Blick
    In unserem monatlichen Newsletter informieren wir Sie regelmäßig über die aktuelle Entwicklung der Baufinanzierungszinsen. Melden Sie sich einfach für den Newsletter an und bleiben somit auf dem Laufenden.
  2. Kennen Sie Ihr Budget
    Bescheid wissen, zahlt sich aus. Denn eine budgetgerechte Immobilie belohnen Banken in der Regel mit einem besseren Zinssatz. Sie zahlen also weniger Bauzinsen an die Bank. Ermitteln Sie mit unserem Budgetrechner, was Ihre Immobilie kosten darf und wie viel Kredit Sie bekommen!
  3. Vergleichen Sie mehrere Angebote miteinander
    Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie miteinander,, um den besten Zinssatz zu bekommen. Übrigens: Vermittler vergleichen für Sie die Angebote vieler Banken und können Ihnen somit in der Regel günstige Zinsen bieten. Erfahren Sie mehr zum Immobilienkredit beim Vermittler!
  4. Wählen Sie bei niedrigen Baufinanzierungszinsen eine lange Sollzinsbindung
    Bei der aktuellen Zinsentwicklung sollten Sie eine Sollzinsbindung von 15 Jahren oder länger wählen. So schützen Sie sich vor steigenden Baufinanzierungszinsen.
  5. Wählen Sie bei niedrigen Baufinanzierungszinsen eine höhere Tilgung
    In Zeiten von Niedrigzinsen empfehlen wir eine Tilgung von mindestens 2 oder besser noch 3%. Damit können Sie das Darlehen schneller zurückzahlen.
  6. Achten Sie auf die Flexibilität
    Ihre Bank bietet Ihnen eine kostenlose Option zur Sondertilgung oder zum Tilgungssatzwechsel an, dann nehmen Sie diese Optionen in Ihren Vertrag mit auf. So haben Sie die Möglichkeit, Ihr Darlehen durch außerplanmäßige Zahlungen schneller zurückzuzahlen beziehungsweise ihre monatliche Rate flexibel an Ihre finanzielle Situation anzupassen.
  7. Denken Sie über ein Volltilgerdarlehen nach
    Ein Volltilgerdarlehen ist ein Darlehen, bei dem am Ende der vereinbarten Laufzeit keine Restschuld mehr bleibt. Wenn Sie über ein gesichertes und hohes Einkommen verfügen und sich die höheren Raten leisten können, sind Sie bereits nach der ersten Finanzierungsrunde schuldenfrei.
  8. Ein Forward-Darlehen hilft bei Ihrer Anschlussfinanzierung
    Ihre Sollzinsbindung läuft noch 12 bis 60 Monate, dann können Sie sich durch ein Forward-Darlehen das niedrige Zinsniveau bereits jetzt sichern.
  9. Sichern Sie sich die niedrigen Zinsen mit einem Bausparvertrag
    Mit einem Bausparvertrag lassen sich die aktuell niedrigen Baufinanzierungszinsen ebenfalls einfrieren. Das Darlehen lohnt sich vor allem, wenn Sie wissen, dass Sie in ein paar Jahren bauen wollen.
  10. Ersparen Sie sich die Bereitstellungszinsen
    Beim Bau einer Immobilie wird der Darlehensbetrag in Teilbeträgen ausgezahlt – je nach abgeschlossenen Bauabschnitt. Während dieser Zeit muss die Bank das geliehene Geld für Sie bereithalten. Dafür verlangen Banken oft Zinsen, die sogenannten Bereitstellungszinsen. Allerdings bieten einige eine bereitstellungszinsfreie Zeit an, 6 Monate oder mehr sind ideal.

Weitere Details zur aktuellen Zinsentwicklung erläutern Ihnen gerne unsere Spezialisten für Baufinanzierung. In unserem Ratgeber Beratung bei Dr. Klein erfahren Sie, wie die Beratung funktioniert und wie Sie ein Immobiliendarlehen bei Dr. Klein erhalten.

Mit unseren Spezialisten die Zinsentwicklung richtig einschätzen

Sie haben nun einen ersten Eindruck über die Entwicklung der Bauzinsen bekommen. Um den besten Zeitpunkt für Ihre Baufinanzierung zu bestimmen, wenden Sie sich an unsere Berater vor Ort. Einfach Finanzierungsanfrage ausfüllen und schon melden sich unsere Spezialisten für Baufinanzierung innerhalb der nächsten 24 Stunden bei Ihnen!

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