Hausbaugeschichte

Mit Anfang 20 ins Eigenheim – die Hausbaugeschichte von Lena und Dennis

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Lesezeit: 4 Minuten

Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen – da lässt es sich eigentlich ziemlich gut leben. Das finden zumindest Lena und Dennis. Das junge Paar liebt die ostfriesische Heimat und verwirklicht sich in einem kleinen Dorf auf halbem Weg zwischen Aurich und Wittmund gerade den Traum der eigenen vier Wände. Das Besondere an ihrer Geschichte: Lena ist gerade einmal 23 Jahre alt, ihr Mann Dennis 26. Welche Hürden sie auf dem Weg ins eigene Zuhause schon überwinden mussten, berichtet Lena in unserem Blog.

Bauen oder Kaufen: die Gretchenfrage der angehenden Eigenheimbesitzer

Meinem Mann und mir war von Anfang an klar, dass wir früher oder später ein Eigenheim besitzen wollen und wir spielten zuerst mit dem Gedanken, ein altes Haus zu kaufen. In unserem Dorf standen allerdings so gut wie keine Häuser zum Verkauf – erst recht keine, die uns gefielen und gleichzeitig bezahlbar waren. Eine Suche außerhalb der Region kam für uns auch nicht in Frage, denn mein Mann ist als Feuerwehrmann an sein Einsatzgebiet gebunden. Daher haben wir uns entschieden, dass wir unser Haus einfach selbst bauen werden.

Vor der konkreten Planung standen bei uns allerdings noch einige berufliche und private Schritte an. Der Wichtigste davon: unsere Hochzeit im Jahr 2017. Gleichzeitig orientierten wir uns auch beruflich neu: Ich bin medizinische Fachangestellte und wechselte in eine größere Praxis, in der ich ein Jahr später die Leitung der Ambulanz übernahm. Dennis wechselte als gelernter Fachwerker von einem landwirtschaftlichen Betrieb zu einer großen Fensterfabrik.

Das Grundstück: suchen, warten, suchen

Mit Trauschein, mehr Gehalt und geregelteren Arbeitszeiten stand unserem Projekt „Traumhaus“ nichts mehr im Weg und wir machten uns auf die Suche nach einem passenden Grundstück.

Haus bauen mit 20 Jahren

Das erste Grundstück, für das wir uns interessierten, wurde uns knapp vor der Nase weggeschnappt. Aber nur kurze Zeit später fanden wir bei einer Internet-Recherche heraus, dass in unserem Dorf ein Neubaugebiet geplant war. Kurzerhand ließen wir uns ein 615 qm großes Grundstück vormerken und erhielten im September 2017 die Bestätigung, dass es für uns reserviert wird. So weit so gut. Danach passierte allerdings eine gefühlte Ewigkeit erst einmal gar nichts. Ein ganzes Jahr mussten wir warten, bis im September 2018 endlich mit der Erschließung begonnen wurde. Ich kann bereits jetzt sagen: Das Warten zehrt wirklich an den Nerven und für mich persönlich ist es die größte Herausforderung beim Projekt Hausbau.

Die Bauplanung: viele Entscheidungen, wachsende Vorfreude

In unserem Dorf ist es Standard, dass man sein Haus mit einem Bauunternehmen baut. Nach der Grundstücksreservierung haben wir uns daher bei Freunden, Nachbarn und Bekannten umgehört und uns ein gutes Unternehmen empfehlen lassen. Wir sind eigentlich bekannt als das „Team Preisvergleich“. Wir holen uns immer möglichst viele Angebote ein und sparen, wo es geht. Bei unserem Bauunternehmen haben wir uns dagegen auf Anhieb entschieden, denn sowohl das Bauchgefühl als auch das Angebot haben sofort gestimmt. Mit der Entscheidung sind wir bis heute wunschlos glücklich.

Das Angebot ist schlüsselfertig – das heißt, alle Arbeiten vom Beginn bis zur Fertigstellung unseres Massivhauses führt das Bauunternehmen durch und übernimmt die Koordination mit den verschiedenen Gewerken. Für uns bedeutet das vor allem Sicherheit bei der Planung und auch bei den Kosten. Bei den Entwürfen durften wir natürlich mitreden. Uns waren da vor allem Kleinigkeiten wie eine große Küche und eine gemütliche Badewanne wichtig – genau die Dinge, die uns in unserer jetzigen Mietwohnung fehlen. Bei allen größeren Entscheidungen waren Dennis und ich zum Glück einer Meinung. Zum Beispiel war uns von Anfang an klar, dass wir kein rotes Haus mit weißen Fenstern möchten. Stattdessen wird es ein dunkelblauer Klinker mit anthrazitfarbenen Fenstern. Und bei kleineren Differenzen – zum Beispiel was die Duscharmatur oder die Spüle in der Küche angeht – konnten wir recht schnell Kompromisse schließen. 😉

Die Finanzierung: Das Bauchgefühl entscheidet

Als Ende 2018 endlich die Erschließung des Grundstücks begann, sind wir voller Freude mit unseren vollständigen Unterlagen und dem Angebot des Bauunternehmens zu unserer Hausbank gegangen. Mit dem Termin und den Angeboten unseres Beraters waren wir allerdings nicht wirklich zufrieden. Wir hatten das Gefühl, dass er uns vor allem seine Produkte verkaufen wollte. Meine Arbeitskollegin hat mir am nächsten Tag von Dr. Klein erzählt. Sie wusste, dass man dort eine kostenlose Beratung in Anspruch nehmen kann. Noch am selben Abend haben wir einfach mal über die Internetseite unsere Daten eingegeben und am nächsten Tag hat mich der Dr. Klein Berater Kristian Brautmeier zurückgerufen.

Schon das Gespräch am Telefon war sehr nett und in der nächsten Woche bekamen wir einen Beratungstermin vor Ort, bei dem wir umfassend über die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten und eventuellen Förderungen aufgeklärt wurden. Herr Brautmeier hat sich in aller Ruhe unsere Unterlagen angeschaut, sich voll und ganz auf uns konzentriert und wir haben das Gespräch dort mit einem super Bauchgefühl verlassen. Auch danach lief die Kommunikation durchweg schnell und unkompliziert. Da ich beruflich schlecht zum Telefonieren komme, haben wir vieles einfach per E-Mail geregelt und das hat wunderbar funktioniert. Wir finanzieren jetzt bei einer überregionalen Bank und besparen zeitgleich einen Bausparvertrag. Außerdem bringen wir viele Eigenleistungen ein, zum Beispiel das Dachdecken, die Innendämmung, verschiedene Malerarbeiten und auch die Fliesenverlegung. Beim nächsten Mal würden wir auf jeden Fall direkt bei Dr. Klein anfragen und uns nicht erst mit unserer Hausbank herumschlagen.

Versicherungen: sorglos in die eigenen vier Wände

Das Thema Versicherung stand immer ganz oben auf unserer Liste. Wir wollten uns und unseren Bau bestmöglich absichern und haben uns deswegen frühzeitig mit unserem Ansprechpartner zusammengesetzt. Wir haben uns zum einen für zwei unterschiedliche Risikolebensversicherungen entschieden, eine mit festem Betrag und die andere mit fallendem Betrag. Zum anderen, um den Bau selbst bestmöglich abzusichern, haben wir eine Bauherrenrechtschutz-, Bauleistungs- sowie eine Bauherrenhaftpflichtversicherung abgeschlossen. Allerdings hoffen wir natürlich, dass wir keine der Policen in Anspruch nehmen müssen.

Baubeginn: dem Traum beim Wachsen zusehen

Gerade gehen wir mit großen Schritten dem Baubeginn entgegen. Nach der langen Planung und dem vielen Warten freue ich mich riesig darauf, unseren Traum endlich wachsen zu sehen.

Hausbau mit 20 Jahren

Am liebsten wäre es uns, wenn wir bis Dezember fertig sind und Weihnachten schon in unserem Haus feiern können. Aber für uns steht an erster Stelle, dass wir alles gut trocknen lassen und kein Risiko von Folgeschäden eingehen.  Meine Kollegin hat ihr Haus zum Beispiel nach rund vier Monaten bezogen und kurz nach dem Einzug kamen einige Probleme zum Vorschein. Wir werden da ganz unserem Bauunternehmen vertrauen und erst dann einziehen, wenn wirklich alles fertig ist. Für die finale Bauphase haben wir uns vorgenommen, dass wir auch Zeit zum Runterkommen einplanen und öfter mal ans Meer fahren, um den Kopf frei zu bekommen. Das Beste beim Hausbau in Ostfriesland ist ja: Es gibt genug schöne Orte zum Entspannen und entgegen der landläufigen Meinung nicht nur guten Ostfriesen-Tee sondern auch sehr leckeren Kaffee. 😉


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