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Innenausbau: Kosten und Reihenfolge im Überblick

Steht der Rohbau bei einem Haus, ist der Innenausbau an der Reihe. Eine solide Planung ist dabei essentiell. Wie hoch die Kosten sind und welcher Ablauf eingehalten werden sollte, erfahren Sie hier.

  • Inhaltsverzeichnis
    • Innenausbau im Haus vorantreiben: Dauer und Ablauf

      Als Innenausbau wird all das bezeichnet, was sich innerhalb des Rohbaus abspielt. Mit anderen Worten: Steht der Rohbau einer Immobilie, der Außenputz ist aufgetragen und das Dach gedeckt, kann mit dem Innenausbau eines Hauses begonnen werden. Es gibt unterschiedliche Ansichten darüber, ob Fenster und Außentüren noch zum Rohbau gehören oder dem Innenausbau angerechnet werden. Wir zählen sie zum Innenausbau dazu. Damit ergeben sich folgende Bereiche für den Innenausbau im Haus:

      • Fenster/ (Außen-) Türen
      • Trockenbau (Zwischenwände)
      • Sanitärbereich
      • Elektronik
      • Heizungsanlage/ Fußbodenheizung
      • Bodenbeläge (inkl. Estrich)
      • Innenputz/ Tapeten
      • Innentreppen

      Ist alles gut geplant, arbeiten die einzelnen Gewerke Hand in Hand. Dann ist der Innenausbau in etwa zwei bis drei Monaten geschafft. Auf einer Baustelle kann es gemeinhin jedoch auch zu Verzögerungen kommen, sodass es länger dauert.

      Innenausbau beim Fertighaus

      Bauen Sie eine Immobilie mit einem Fertighausanbieter, besteht die Möglichkeit, den Innenausbau für Ihr Haus selbst zu übernehmen. Dabei stehen Ihnen meist ein Polier sowie der Bauleiter als Ansprechpartner über die gesamte Zeit des Ausbaus zur Verfügung. Bei manchen Anbietern sind sogenannte Ausbauhäuser erhältlich. Hier ist Ihre eigene Muskelkraft gefragt, um den Innenausbau ganz nach Ihren Wünschen voranzutreiben. Ein Ausbauberater steht Ihnen auf Wunsch mit Rat und Tat zur Seite. Zudem wählen Sie die Materialien bereits während der Planungsphase aus. Die abgestimmte Materialmenge wird dann fristgerecht geliefert, sodass Sie mit dem Innenausbau nicht in Verzug kommen.

      Reihenfolge: So planen Sie den Ablauf eines Innenausbaus

      Die einzelnen Arbeiten eines Innenausbaus werden von verschiedenen Gewerken ausgeführt. Damit ein reibungsloser Ablauf garantiert werden kann, müssen die Unternehmen gut aufeinander abgestimmt werden oder sich in einigen Fällen sogar miteinander besprechen, um ein optimales Gesamtergebnis zu erzielen. Bei einem Neubau ist die Bausubstanz bekannt, sodass es meist schneller geht und die benötigten Informationen schnell geliefert werden können. Bei einer Modernisierung oder einem Dachgeschossausbau können sich unter der Bausubstanz Überraschungen wie Feuchtigkeit oder morsches Holz befinden, mit denen vor Baubeginn nicht zu rechnen war. Das kann einen Bauabschnitt verzögern, weil plötzlich anderes Material gebraucht wird oder die Arbeiten einfach länger dauern.

      Um Kosten zu sparen, setzen einige Bauherren auf die eigene Muskelkraft und sie wollen ihr Haus selber bauen. Seien Sie ehrlich zu sich selbst: Welche Arbeiten können Sie wirklich selbst ausführen? Nicht jeder ist handwerklich begabt. Entspricht das Ergebnis dann nicht Ihren Vorstellungen, wird Ihre Haushaltskasse womöglich mit zusätzlichen Kosten belastet, weil Sie doch noch professionelle Handwerker engagieren müssen.

      Sprechen Sie sich im Vorfeld genau mit den Handwerkbetrieben ab, welche Leistungen Sie selbst übernehmen und welche Arbeiten durch eine Fachfirma vorgenommen werden soll. Um Missverständnissen vorzubeugen, halten Sie dies schriftlich fest. Eigenleistung lohnt vor allem dort, wo die Lohnkosten höher sind als die Materialkosten. Das betrifft Maler- und Tapezierarbeiten, den Bodenbelag oder auch Fliesen verlegen.

      Arbeiten an Elektro- und Wasserleitungen oder auch den Einbau von Fenstern lassen Sie besser von einem Fachmann oder unter fachmännischer Leitung durchführen.

      Fenster- und Außentüren beim Innenausbau im Haus einbauen

      Türen und Fenster stellen die Verbindung von innen und außen dar. Sie verhindern das Eindringen von Wasser, wenn es beispielsweise draußen regnet und schützen die Baustelle vor dem Betreten Unbefugter. Zudem ermöglichen Sie die erste Wärmegewinnung, da der Wind von außen nicht mehr eindringen kann. Wenn Sie den Innenausbau planen, verzichten Sie nicht aus Kostengründen auf das eine oder andere Fenster. Ausreichend Licht in den Wohnräumen wirkt sich positiv auf die Stimmung und das Wohlbefinden aus. In unseren Breitengraden sind wir einige Zeit einer dunkleren Periode im Jahr ausgesetzt, sodass wir uns über jeden Lichtstrahl freuen, der den Weg in die eigenen vier Wände findet.

      Erfahrene Bauherren können die Fenster selbst einbauen. Dazu muss vor Baubeginn klar sein, welches Fenstermaß wo eingesetzt wird. Nur so können die Aussparungen im Rohbau vorgenommen werden. Sollen die Fensterbei einer Modernisierung größer werden als vorher, müssen Wände oder das Dach bei Dachflächenfenstern bearbeitet werden. Achten Sie unbedingt auf einen fachmännischen Einbau, da ansonsten Schimmel droht oder das Dämmkonzept gestört wird.

      Innenausbau planen: Dämmung einsetzen

      Eine Wärmedämmung im Innenraum eines Hauses ist bei manchen Materialien oder Bauweisen nicht erforderlich. Manchmal gehört sie jedoch auch zum Dämmkonzept. Wurde die Außenwand beispielsweise bereits gedämmt, ist eine Innendämmung in der Regel heutzutage nicht mehr relevant. Planen Sie allerdings eine Kernsanierung, ist davon auszugehen, dass noch ältere Materialien verwendet wurde. Dann ist auch eine Innendämmung nötig, um den energetischen Standards zu genügen. Dadurch werden Wärmebrücken beseitigt, die Schimmel begünstigen. Durch die Innendämmung erhöht sich die Temperatur der inneren Oberfläche der Außenwände, wodurch Feuchtigkeit vorgebeugt wird. Wichtig ist, dass Sie die Dämmung luftdicht einsetzen. Nur so beugen Sie feuchtigkeitsbedingten Schäden vor. Führen Sie diese Arbeit also nur selbst aus, wenn Sie sich sicher fühlen.

      Innenwände teilen Räume ein

      Wände im Innenraum ermöglichen eine Raumaufteilung, sorgen allerdings auch für die erforderliche Schall- und Wärmedämmung. Tragende Wände müssen selbstverständlich massiver gebaut werden als Wände, die der Raumaufteilung dienen. Bei einer Modernisierung ist es erforderlich zu wissen, welche Wände tragend sind, falls die Raumaufteilung verändert werden soll. Da das nicht immer ersichtlich ist, ziehen Sie in jedem Fall einen Fachmann wie einen Statiker oder einen Architekten hinzu. Um Innenwände einzugesetzen, haben Sie zwei Möglichkeiten:

      • Trockenbau
      • Massivbauweise

      In den Wänden sind zudem die Elektrik sowie die Leitungen für den Sanitärbereich verarbeitet. Verzichten Sie auf eine massive Bauweise und entscheiden sich stattdessen für einen leichten Trockenbau, können bei Bedarf schnell und kostengünstig Leitungen nachgebessert werden. An dieser Stelle ist es zudem bereits hilfreich zu wissen, wo was später stehen soll. Benötigen Sie im Dachgeschoss beispielsweise eine hohe gerade Wand, um den Kleiderschrank unterzubringen? An welcher Stelle in der Wand macht eine Tür Sinn oder ist sogar zwingend erforderlich, um einen Durchgang zu ermöglichen? Derartige Fragen müssen spätestens jetzt beantwortet werden.

      Grobe Elektrik-Installation für Ihren Innenausbau

      An diesem Punkt des Innenausbaus muss ungefähr klar sein, was wo stehen soll. Planen Sie Ihr Schlafzimmer, haben viele links und rechts neben dem Bett eine Nachttischlampe stehen. Telefon- und Fernsehkabel müssen nicht im gesamten Haus verlegt werden, wenn Sie sich bereits im Vorfeld Gedanken um einen geeigneten Platz gemacht haben. Das bedeutet: Machen Sie sich vorab Gedanken, an welcher Wand und in welchen Zimmern beispielsweise ein Fernseher stehen sollte. Dann müssen Sie in einem Zimmer nicht zwei oder drei Anschlüsse an verschiedenen Wänden dafür einplanen. In einem Arbeitszimmer werden in der Regel mehr Steckdosen benötigt, als im Flur. Im besten Fall haben Sie bereits eine Küche ausgewählt, sodass die Steckdosen und Leitungen dafür auch an den geeigneten Stellen vorbereitet werden können.

      Sie müssen sich noch nicht zu 100 Prozent entschieden haben, da es in diesem Schritt zunächst darum geht, die Kabel grob zu verlegen und den Verteilerkasten einzusetzen. Diese Aufgabe können erfahrene Hobby-Handwerker auch selbst durchführen, da die Kabel in dieser Phase noch nicht am Stromkreis angeschlossen sind. Es ist jedoch empfehlenswert, sich vorab bei einem Fachmann professionelle Tipps zur groben Installation einzuholen. Wurden die Kabel, am besten von einem Fachmann, verlegt, fertigen Sie Zeichnungen an, wo welche Leitungen verlegt worden sind. Fotos helfen außerdem dem Gedächtnis auch nach einigen Jahren auf die Sprünge. So ist zu jederzeit nachvollziehbar, wo gebohrt werden kann und wo nicht.

       

      Heizungsinstallation im Innenausbau

      In unseren Breitengraden ist eine Heizung besonders im Winter sehr nützlich. Dabei haben Sie die Wahl zwischen einer Fußbodenheizung und Heizkörpern an den Wänden. Eine Fußbodenheizung hat den Vorteil, dass sie nicht an der Wand montiert wird und dadurch mehr Stellfläche für Möbel zur Verfügung steht. Bei einer sogenannten trockenen Verlegung wird unter die Fußbodenheizung eine Trittschalldämmung beziehungsweise eine dämmende Unterlage gelegt. Sie nimmt die Geräusche auf und leitet die Wärme ohne Verluste weiter. Auf die eigentliche Fußbodenheizung wird der Estrich verlegt.

      Entweder entscheiden Sie sich für eine nasse Verlegung, das bedeutet flüssigen Estrich, oder Trockenestrich. Die Unterschiede liegen vor allem im Gewicht. Trockenestrich ist weitaus leichter, weshalb er sich vor allem bei einer Sanierung im Obergeschoss anbietet, da die Decken anschließend nicht so viel Gewicht tragen müssen. Bei einer nassen Verlegung kann die Höhe des Bodens an den Bodenbelag angepasst werden. Je nach dem, welchen Bodenbelag Sie bevorzugen kann die Höhe des Estrichs angepasst werden.

      Heizkörper an den Wänden stören meist das Bild und sind heutzutage eher unüblich. Bei Dachschrägen muss zudem darauf geachtet werden, dass die Höhe der Abseiten zu den Heizkörpern passt, sollten Sie sich beim Innenausbau für Ihr Haus doch für die klassische Variante entscheiden. Im Bad kann zusätzlich ein Handtuchtrockner angebracht werden. Der kann dann sogar ans Warmwasser angeschlossen werden.

      Innenputz und Wandgestaltung selber machen

      Für die Wandgestaltung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Fliesen; Innenputz oder Tapeten kommen dabei infrage. Der Fanatsie sind keine Grenzen gesetzt. Auch eine Mischung aus Innenputz und einen dekorativen Tapetenbahn ist möglich. Wichtig ist, dass der Untergrund, also die Basis, entsprechend des darüberliegenden Materials vorbereitet wurde. Unebenheiten der Wände werden mit Spachtelmasse ausgeglichen. Dabei kommt es vor allem auf eine sehr saubere Verarbeitung an. Unter Umständen müssen Sie, je nach Verarbeitung, mehrmals über die gespachtelten Stellen rüber, bis eine ebene Fläche entsteht. Der Fachmann spricht von bis zu vier Qualitätsstufen. Für Fliesen ist Qualitätsstufe 1 bis 2 meist ausreichend. Für alle weiteren Wandgestaltungen braucht es Qualitätsstufe 3 bis 4. Sollten Sie diese Arbeiten selbst durchführen wollen, testen Sie Ihr Geschick am besten an einer Gipskartonplatte. Für eine saubere Verarbeitung kommt es auch auf den Winkel an, mit dem Sie die Spachtelmasse an die Wand bringen. Anschließend folgt die Putzgrundierfarbe, abschließend dann der eigentlich Putz oder eben die Tapete. 

      Boden verlegen

      Der Boden beim Innenausbau muss dem Zweck des Raumes angemessen sein. Gleichzeitig ist es eine Kostenfrage. Wie viel wollen oder können Sie für Ihren Bodenbelag ausgeben? In Bad und Küche eignen sich in der Regel Fliesen besonders gut. Sie lassen sich schnell und unkompliziert säubern. In den übrigen Wohnräumen kommt es auf Ihre Vorlieben an.

      Vinylboden gilt allgemein als besonders stabil. Parkett gehört zu den hochwertigen Fußbodenbelägen. Es handelt sich dabei um Echtholz, das entsprechend kostenintensiv ist. Weniger kostspielig aber dennoch Holzoptik hat Laminat. Wer es etwas kuscheliger mag, entscheidet sich für Teppichboden. Er sorgt für ein angenehmes Raumklima und wirkt sich positiv auf die Raumakustik aus. Haben Sie eine Fußbodenheizung, kann ein Teppichboden jedoch die Wärmeabgabe behindern und die Staubbelastung des Raumes kann höher ausfallen. Zudem ist nicht jeder Teppichboden auch für eine Fußbodenheizung geeignet. Verkleben Sie die einzelnen Bodenbeläge beim Innenausbau, leitet der Fußboden die Wärme der Fußbodenheizung besser. Das Gegenteil von verklebten Böden ist die schwimmende Verlegung. Es ist einfacher, als jede einzelne Platte auf den Bode zu kleben. Gefällt Ihnen der Bodenbelag nicht mehr, ist bei der schwimmenden Verlegung ein Abbau im Handumdrehen möglich. Allerdings bleibt bei dieser Art auch immer ein Luftspalt zwischen Bodenbelag und Untergrund, sodass die Wärme einer Fußbodenheizung nicht effektiv abgegeben werden kann.

      Die Feininstallation der Elektronik beim Innenausbau

      Die Kabel haben Sie bereits grob verlegt. Jetzt, wo die Wände stehen und Sie in den letzten Zügen des Innenausbaus sind, erfolgt die Feininstallation. Dazu gehört die Installation der Anschlüsse, Steckdosen und Schalter. Das ist wieder ein Fall für den Profi. Arbeiten Sie mit einem Fertighausanbieter zusammen, ist häufig nur eine bestimmte Anzahl Steckdosen im Preis inbegriffen. Schauen Sie sich daher genau an, wo welche Steckdosen und Anschlüsse geplant sind. Die Lichtschalter sind unter Umständen auch an Stellen geplant, an denen Sie nach Ihrer Meinung nicht sinnvoll sind. Versuchen Sie sich bereits im Vorfeld vorzustellen, welche Abläufe in Ihrer Immobilie gängig sein werden. Lichtschalter sind beispielsweise dort sinnvoll, wo sich Türen befinden. Steckdosen auf Augenhöhe beugen lästigem Bücken vor. Ist die Installation erfolgt, können Sie die Lampen in den Zimmern wiederum in Eigenleistung anbringen.

      Küche und Bad ausbauen

      Die Einrichtung von Küche und Bad sind aufwändigere Arbeiten, die zum Teil eine lange vorausgehende Planung erfordern. Die Bestellung der Möbel und Armaturen kann unter Umständen mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Beim Bad sind die wichtigsten Punkte:

      • Möchten Sie eine bodengleiche ebenerdige Dusche?
      • Wie groß soll die Dusche sein?
      • Bevorzugen Sie eine Badewanne?
      • Wo wollen Sie die Armaturen planen?
      • Ist ein Bidet nötig?

      In der Küche spielen diese Fragen eine Rolle:

      • Möchten Sie den Ofen auf Augenhöhe haben?
      • Benötigen Sie eine Kochinsel?
      • Wie groß soll das Kochfeld werden?
      • Bevorzugen Sie einen Induktions- , Elektro- oder Gasherd?
      • Welche Größe soll der Kühlschrank haben?

      Beim Bodenbelag eignen sich vor allem leicht abwaschbare Oberflächen wie Fliesen. Achten Sie jedoch auch darauf, dass die Materialien feuchtigkeitsbeständig sind.

      Treppen und Innentüren einbauen

      Erst wenn alle anderen Arbeiten abgeschlossen sind, werden die Treppen und Innentüren eingebaut. Warum? Durch die vorangegangenen Arbeiten kann es immer wieder zu Verschmutzungen kommen. Um die Innentüren und Treppen nicht gleich wieder zu verunreinigen, werden diese zum Schluss eingebaut. Handelt es sich um eine Betontreppe, wird diese bereits in der Rohbauphase eingesetzt und später weiterbearbeitet. Der Einbau von Holztreppen erfolgt tatsächlich abschließend.

      Die Innentüren können bereits eingesetzt werden, wenn der Bodenbelag drin ist. Allerdings bewegen sich Handwerker freier, wenn sie nicht vorhanden sind. Bei der Treppe beziehungsweise den Innentüren ist wieder Ihr persönlicher Geschmack gefragt. Hier können Sie sich aus einer Bandbreite an Möglichkeiten frei für ein Modell entscheiden. Bei der Treppe haben Sie die Wahl zwischen einer offenen und einer geschlossenen Treppe sowie zwischen unterschiedlichen Materialien wie Eisen oder Holz. Die Innentüren gibt es sowohl in verschiedenen Farben wie auch verschiedenen Materialien, mit und ohne Fenster.

      Kosten für den Innenausbau im Haus

      Die Kosten für den Innenausbau variieren natürlich stark und sind abhängig von der Wohnfläche sowie der Ausstattung, für die Sie sich beim Hauskauf oder -bau entscheiden.

      Die Kosten für den Innenausbau belaufen sich im Durchschnitt auf 400 bis 700 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Bei einer Fläche von 120 Quadratmetern entspricht das einer Preisspannen zwischen 48.000 Euro und 84.000 Euro. Wählen Sie die Luxusausstattung können es auch 800 Euro pro Quadratmeter werden, folglich 96.000 Euro.

      In der folgenden Tabelle werden die einzelnen Kostenpunkte in einem Überblick zusammengefasst. Dabei liegt den Angaben ein Haus von rund 120 Quadratmetern Fläche zugrunde. Die aufgeführten Preise geben lediglich eine Orientierung. Reale Angaben erhalten Sie, wenn Sie sich die verschiedenen Angebote für Ihren Innenausbau im Haus einholen.

      LeistungPreis in €/ m²Kosten
      Trockenbau455.400
      Estrich404.680
      Bodenbeläge506.000
      Fliesen556.600
      Innenputz/ Wandgestaltung10012.000
      Fußbodenheizung21525.800
      Elektroinstallation1208.400
      Sanitärbereich 18.600
      Fenster 7.000
      Türen 3.000
      Treppe 12.000
      Gesamt 109.480
      Tabelle: Kostenüberblick Innenausbau Haus mit 120 m²

      Die Preise enthalten neben den Materialkosten auch die Arbeitskosten. Somit wurden die Arbeiten in unserer Beispielrechnung stets von Handwerkern ausgeführt. Sparen können Sie, wenn sie die ein oder andere Leistung in Eigenregie durchführen.

      Lassen Sie sich die Arbeitskosten in Ihrer Rechnung separat ausweisen. Handwerkerkosten können Sie bis zu 20 Prozent steuerlich absetzen. Der Höchstbetrag beläuft sich auf 6.000 Euro, auch bei Eheleuten. Damit erreichen Sie eine maximale Steuerersparnis in Höhe von 1.200 Euro.

      Innenausbau im Haus: Reihenfolge genau planen

      Ob mit einem Fertighausanbieter oder in Eigenregie: Eine solide Planung ist der Grundstein für einen reibungslosen Ablauf beim Innenausbau im Haus. Werden die Gewerke nicht zeitlich aufeinander abgestimmt, kommt es zu Verzögerungen während der Bauphase. Die Kosten sind stark von den ausgewählten Materialien anhängig. Möchten Sie Geld sparen, übernehmen Sie einzelne Arbeiten in Eigenleistung. Überschätzen Sie sich dabei nicht und seien Sie realistisch. Übernehmen Sie wirklich nur die Arbeiten, die Sie in puncto Qualität und Sicherheiten tatsächlich verrichten können. Wir, Ihre Spezialisten für Baufinanzierung, kümmern uns derweil um Ihre Finanzierung. Abgestimmt auf Ihre individuellen Bedürfnisse finden wir die für Sie optimale Finanzierungslösung.

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