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Ein Fallbeispiel zur Bauherrenhaftpflichtversicherung

Sie bauen ein Haus und haben eine Baufirma mit den Bauarbeiten beauftragt. Mitten in der Bauphase rutscht ein Passant auf liegen gebliebenem Bauschutt aus, den die Baufirma erst noch beseitigen wollte. Dabei bricht sich der Unglücksrabe das Steißbein, muss ins Krankenhaus und kann eine Weile seiner Arbeit nicht nachkommen. An wen trägt der Passant seine Schadensersatzansprüche heran? An Sie als Bauherren.

Wozu dient die Bauherrenhaftpflicht?

Wer ein Haus baut oder bauen lässt, gilt als Bauherr und hat vielen Pflichten nachzukommen. Beispielsweise muss ein Bauherr dafür Sorge tragen, dass die Baustelle während der Bauphase hinreichend abgesichert ist, damit niemand zu Schaden kommt. Vernachlässigt er seine Pflichten, haftet der Bauherr in unbegrenzter Höhe mit seinem Privatvermögen für entstandene Schäden. 

Verfügt er über eine Privathaftpflicht, deckt sie in der Regel einen Teil der Kosten ab, allerdings meist nur bis zu einem Betrag von 50.000 Euro. Fällt der Schaden höher aus, benötigt er eine Bauherrenhaftpflichtversicherung. Sie bietet wesentlich höhere Deckungssummen als die Privathaftpflicht.

Welche Leistungen bietet eine Bauherrenhaftpflicht?

Die Bauherrenhaftpflicht kommt für Personen-, Sach- und Vermögensschäden auf, die im Rahmen des Bauvorhabens verursacht wurden. Tragen Geschädigte ungerechtfertigte Schadensersatzansprüche an Sie heran, wehrt die Bauherrenhaftpflichtversicherung diese – notfalls auch gerichtlich - für Sie ab.

In welchen Fällen greift die Bauherrenhaftpflichtversicherung nicht?

Wenn der eingetretene Schaden nicht fahrlässig, sondern vorsätzlich verursacht wurde, geht die Bauherrenhaftpflichtversicherung nicht in Leistung. Um bei dem bereits beschriebenen Fallbeispiel zu bleiben: Hat die Baufirma den Bauschutt, auf dem der Passant ausrutschte, nachweislich mit Absicht liegen gelassen, wird sich die Bauherrenhaftpflicht weigern, für die Schadensersatzansprüche aufzukommen. 

Zudem sind Schäden, die aus Eigenleistungen heraus entstanden sind, nicht automatisch mitversichert. Legen Sie oder Freunde und Bekannte bei Ihrem Bau mit Hand an und entsteht daraus ein Haftpflichtschaden, dann greift die Bauherrenhaftpflicht nur, falls Eigenleistungen im Versicherungsschutz inbegriffen sind. 

Wie hoch sind die Beiträge für eine Bauherrenhaftpflicht?

Bei der Bauherrenhaftpflichtversicherung besteht die Versicherungsprämie aus einer Einmalzahlung, die zu Vertragsbeginn geleistet wird. Die Höhe des Beitrags richtet sich nach der Bausumme und der Deckungssumme. Die Bausumme setzt sich zusammen aus den Aufwendungen für die Bauausführung (exklusive Grundstückskosten), Behörden- und Maklergebühren sowie Bauzinsen und Kosten für die gegebenenfalls erbrachte Eigenleistung. Die Deckungssumme ist selbst wählbar und sollte möglichst hoch angesetzt werden. Meist liegt die Beitragshöhe zwischen 80 und 300 Euro pro Jahr.

Welche Deckungssummen sind sinnvoll?

Die gängige Mindesthöhe der Deckungssumme liegt bei fünf Millionen Euro. Empfehlenswert ist es aber, sie auf zehn Millionen festzusetzen und dafür geringfügig höhere Beiträge in Kauf zu nehmen. Das Risiko von Personenschäden ist bei Bauvorhaben nicht zu unterschätzen, und gerade die können schnell höhere Ansprüche zur Folge haben. Bei den genannten Summen handelt es sich meist um Pauschalangaben für Personen-, Sach- und Vermögensschäden.

Unterschied zur Bauleistungsversicherung

Die Bauherrenhaftpflichtversicherung und die Bauleistungsversicherung stehen in einem ähnlichen Verhältnis zueinander wie die Kfz-Haftpflicht zur Kaskoversicherung: Die Bauherrenhaftpflicht sichert Sie als Bauherren gegen die Schadensersatzsansprüche Dritter ab, während die Bauleistungsversicherung während der Bauphase für Schäden an Ihrem Bau aufkommt.

Sie greift also zum Beispiel bei Vandalismus, bei Folgeschäden durch Konstruktions- oder Materialfehler oder bei Schäden, die durch höhere Gewalt und Elementarereignisse verursacht wurden

Pflichten über Pflichten - wie Sie sich als Bauherren umfassend absichern, zeigen unsere Spezialisten!

Durch die vielfältigen Pflichten eines Bauherren ist es nicht einfach, die Risiken eines Bauvorhabens einzuschätzen. Unter anderem hat er seiner Verkehrssicherungspflicht, der Überwachungspflicht, der Auswahlpflicht und der Sorgfaltspflicht nachzukommen. Unsere Versicherungsspezialisten wissen genau, was es damit auf sich hat, welche Schadensfälle die Vernachlässigung nach sich ziehen kann und worauf es bei einer Bauherrenhaftpflichtversicherung ankommt. 

Bei einem persönlichen Beratungsgespräch haben Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen rund um die eigene Absicherung während der Bauphase zu stellen, um genau die passende Absicherung für Ihr Bauvorhaben zu finden. Kontaktieren Sie uns einfach über das unten stehende Formular, und wir setzen uns umgehend mit Ihnen in Verbindung.

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