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Kann ich mir ein Haus leisten? Hausfinanzierung berechnen

Wer mit dem Gedanken spielt, ein Eigenheim zu erwerben, steht oft vor der Frage: Wie viel Haus kann ich mir leisten? Unsere Tipps helfen Ihnen dabei, einen Haushaltsplan aufzustellen und so die eigene Finanzsituation genauer zu analysieren.

Introbild Wie viel Haus kann ich mir leisten
  • Inhaltsverzeichnis
    • Haushaltsplan grundlegend für die Finanzierung

      Der erste Schritt zum Eigenheim beginnt meist mit der Frage: Wie viel Haus kann ich mir leisten? Um dies herauszufinden, ist ein Haushaltsplan hilfreich. Er stellt aktuelle Einnahmen und Ausgaben gegenüber. Daraus ergibt sich, wie groß Ihr persönlicher, finanzieller Spielraum ist und wie hoch die monatliche Rate für das Eigenheim sein darf. Das wiederum beantwortet die Frage: Wie viel Kredit bekomme ich?

      Dabei sollte der Haushaltsplan so umfangreich wie möglich sein und alle aktuellen Ein- und Ausnahmen enthalten. Kalkulieren Sie möglichst genau, um eine wirklich sichere Grundlage für Ihre Baufinanzierung zu erhalten. Denn: Wer eine Immobilie bauen oder erwerben möchte, muss seine finanzielle Situation genau kennen. 

      Die Frage „Wie viel Haus kann ich mir leisten?“ sollte also bereits beantwortet sein, bevor es auf Haussuche und an die Finanzierung des Objektes geht. Denn so erspart man sich viel Zeit und Aufwand und umgeht zum Beispiel das Besichtigen von Immobilien, die nicht zu den eigenen finanziellen Möglichkeiten passen. Außerdem dient der Haushaltsplan als unverzichtbare Grundlage für die spätere Finanzierungsgestaltung. Je detailliertere Angaben von Beginn an vorliegen, desto einfacher ist es, ein passendes Darlehensangebot zu finden.

      Wie viel Haus kann ich mir leisten – In vier Schritten zur Antwort

      Um einen soliden Haushaltsplan zu erstellen, hilft diese Vorgehensweise:

      Vier Tipps für Ihre Finanzplanung

      1. Einnahmen richtig kalkulieren

        Zu den größten Posten auf der Einnahmenseite zählt üblicherweise das Nettogehalt des Hauptverdieners. Dazu kommen alle Zahlungen, mit denen langfristig regelmäßig gerechnet werden kann. Dazu zählen beispielsweise Verdienste anderer Familienmitglieder, feste Einkünfte durch Nebenjobs, Mieteinnahmen, Unterhaltszahlungen, das Kindergeld oder feste Zinsen auf Ersparnisse. Einkünfte aus Neben– und Gelegenheitsjobs sollten grundsätzlich eher niedriger angesetzt werden, da sie nicht immer verlässlich beibehalten werden können.

        Übrigens: Wenn Sie sich für eine Baufinanzierung entscheiden, empfiehlt es sich, an alle Eventualitäten zu denken: Arbeitslosigkeit oder ein Unfall können die Baufinanzierung gefährden und die Abzahlung verzögern. So ist es durchaus sinnvoll, sich mit den wichtigsten Absicherungen für den Hauskredit zu beschäftigen.

      2. Ausgaben großzügig berechnen

        Der schwierigere Teil folgt für die meisten mit der Auflistung der Ausgaben. Zunächst sollten feste laufende Kosten aufgelistet und anschließend addiert werden. Dazu gehören beispielsweise Gebühren für Telefon, Internet und Fernsehen, aber auch KFZ–Steuern, Versicherungsbeiträge oder Raten für laufende Kredite. Ein Blick in die Kontoauszüge hilft dabei, sie zu identifizieren. Dabei kommen auch jene Kosten zum Vorschein, die nicht monatlich, sondern in größeren Abständen wie vierteljährlich, halbjährlich oder nur ein Mal pro Jahr beglichen werden müssen. Sie geraten sonst gern in Vergessenheit.

        Im Anschluss daran folgen die variablen Lebenshaltungskosten. Darunter fallen unter anderem Ausgaben für Lebensmittel, Kleidung, Benzin, Haushaltswaren und für die Freizeit. Sie sollten nicht zu knapp bemessen werden, schließlich soll der heutige Lebensstandard auch nach dem Immobilienkauf Bestand haben. Ratsam ist es außerdem, eine monatliche Pauschale für teure Reparaturen, Neuanschaffungen oder Urlaubsreisen einzukalkulieren. Hingegen kann die aktuelle Miete aus der Berechnung der Ausgaben herausgehalten werden, denn sie fällt weg, sobald die Finanzierung des Eigenheims beginnt.

      3. Differenz aus Einnahmen und Ausgaben ergibt Spielraum

        Nun sind beide Seiten berechnet, es fehlt noch die Differenz: Die Ausgaben müssen von den Einnahmen subtrahiert werden. Daraus ergibt sich dann der Betrag, der theoretisch jeden Monat zur Verfügung stünde, um die Raten für ein Baudarlehen zu begleichen. Und trotzdem gilt: Auch dieser Betrag sollte für die Finanzierung niemals vollkommen ausgereizt werden. Hiervon noch mal zehn Prozent abzuziehen, ist eine gute Idee, um sich selbst nicht die Luft zum Atmen zu nehmen.

      4. Die Rechenformel für Ihre Darlehenshöhe

        Da Sie nun wissen, wie hoch Sie Ihre monatliche Rate ansetzen können, fehlt nur noch der letzte Schritt: Die daraus resultierende, mögliche Höhe Ihres Darlehens herauszufinden. Dazu benötigen Sie neben der Rate noch zwei weitere Variablen: den Sollzins und die anfängliche Tilgungsrate. Haben Sie beides zur Hand, kann die Berechnung losgehen:

        Mögliche monatliche Rate x 1.200 : (Sollzins + Tilgung) = mögliche Darlehenshöhe.

        Angenommen, Ihr finanzieller Spielraum liegt monatlich bei 1.000 Euro, Ihr Sollzins bei 1,8 Prozent pro Jahr, und Sie setzen die anfängliche Tilgung bei 2 Prozent pro Jahr an:

        1.000 x 1.200 : (1,8 + 2) = 315.789 Euro.

        Dieses Rechenbeispiel ergibt demnach, dass Sie ein Darlehen in Höhe von 315.789 Euro aufnehmen könnten.

      Einflussfaktoren auf die Darlehenshöhe

      Nach den oben genannten vier Schritten haben Sie auf Basis der Angaben zur Rate, zum Sollzins und zur Tilgung eine erste Orientierung erhalten, wie viel Kredit Sie für Ihr Eigenheim in etwa aufnehmen dürften. Allerdings fehlt es der Berechnung noch an Genauigkeit, weil Faktoren wie Ihre Bonität und Ihre Vermögenssituation noch nicht einbezogen wurden. Die Höhe der monatlichen Rate und das vorhandene Eigenkapital haben Einfluss auf den Sollzins. Je mehr der Käufer von seinem Einkommen Monat für Monat in die Finanzierung investieren und je mehr Vermögen er zu Beginn einbringen kann, desto besser ist der vorgeschlagene Sollzins.

      Deshalb entstehen insgesamt weniger Zinskosten, der Käufer kann den Kredit schneller begleichen und umso höhere Kreditsummen aufnehmen. Die Berechnung der genauen Höhe Ihres Hypothekendarlehens ist demnach stark von individuellen Faktoren abhängig. Eine exakte, mögliche Darlehenshöhe und die genaue Antwort auf die Frage "Wie viel Haus kann ich mir leisten?" erhalten Sie deshalb erst, sobald eine konkrete Finanzierungslösung unter Einbezug Ihrer finanziellen Situation ausgearbeitet wurde.

      Konditionen berechnen mit dem Bauzinsen Rechner

      Einen ersten Überblick über die anfallenden Kosten für die Immobilienfinanzierung, erhalten Sie mit unserem Bauzinsrechner. So können Sie nicht nur den voraussichtlichen Bauzins erfahren, sondern wissen auch, mit welcher monatlicher Rate Sie wahrscheinlich rechnen müssen.

      Bitte geben Sie hier an, welche Darlehenssumme Sie für den Kauf, den Neubau oder die Anschlussfinanzierung benötigen. Im Fall der Anschlussfinanzierung entspricht dieser Wert der Höhe Ihrer Restschuld, die weiter finanziert werden muss.
      190000
      500001000000
      Bitte wählen Sie aus, wie lange Ihre Sollzinsbindung andauern soll. Damit bestimmen Sie, für welchen Zeitraum Sie den angebotenen Bauzins bzw. Anschlussfinanzierungszins festlegen möchten.

      Bei der Berechnung nicht auf Pauschalen verlassen

      Auch während einer Finanzierungsberatung ermittelt man die aktuellen Eingaben und Ausgaben. Dabei werden für die Lebenshaltungskosten allerdings Pauschalen angesetzt, die sich auf etwa 750 Euro für eine Person und auf 250 Euro für jede weitere Person in einem Haushalt pro Monat belaufen. Da sich die individuellen Bedürfnisse aber stark unterscheiden, ist eine genaue, individuelle Berechnung die bessere Grundlage.

      In diesem Podcast erklärt unser Spezialist für Baufinanzierung, Andreas Brendel, worauf es bei der Berechnung ankommt und gibt im Gespräch mit Denise Haarstrick-Rump von Radio Hannover auch Tipps zur Tilgungsrate mit auf den Weg.
      Mit freundlicher Unterstützung von Radio Hannover.

      Miet-Kauf-Rechner bieten keine verlässliche Grundlage

      Bei der Frage "Wie Haus kann ich mir leisten" verlassen sich viele künftige Immobilienbesitzer auf Miet-Kauf-Rechner im Internet. Doch oft liegen diese falsch. Warum? Die meisten Rechner wollen zeigen: Wer derzeit Summe X an Miete bezahlt, kann sich davon künftig genauso gut ein Eigenheim zum Preis von Summe Y leisten. Wenn man dabei aber die Warmmiete eingibt, die man meist eher zur Hand hat, hinkt der Vergleich. Denn dann setzt man die Warmmiete inklusive Strom, Wasser und Heizkostenvorauszahlung mit der monatlichen Belastung für eine Baufinanzierung gleich, in der noch gar keine Nebenkosten enthalten sind.

      Theoretisch müsste man also seine Nettokaltmiete eingeben, aber selbst dann zeichnet sich noch kein realistisches Bild der finanziellen Möglichkeiten ab, weil die Nebenkosten beim Eigenheim grundsätzlich höher sind als bei der Mietwohnung (siehe auch Hauskauf Tipps). Deshalb bieten solche Miet-Kauf-Rechner höchstens einen ersten Anhaltspunkt, aber mit Sicherheit keine verlässlichen Angaben zur tatsächlich möglichen Darlehenssumme.

      Besser ist es, bei der Finanzplanung auf kompetente Unterstützung zu setzen. Unsere Spezialisten für Baufinanzierung übernehmen nicht nur die Kalkulation der voraussichtlichen Kosten Ihres Immobilienkredits, sondern helfen Ihnen auch dabei, alle Aufwände zu bedenken und eine realistische Vorstellung Ihrer Möglichkeiten zu entwickeln.

      Antworten direkt vom Dr. Klein Berater

      Für alle Fragen rund um Ihre Hausfinanzierung stehen Ihnen unsere mehr als 550 Berater vor Ort gern zur Verfügung. In einem persönlichen Gespräch finden sie gemeinsam mit Ihnen heraus, was das eigene Haus kosten darf und sorgen dafür, dass alle wichtigen Punkte bedacht werden. Kommen Sie gern vorbei, wir sind an über 200 Standorten für Sie da.

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      Ob Sie eine neue Küche oder ein ganzes Haus finanzieren wollen – gemeinsam machen wir es nicht nur möglich, sondern auch günstig.

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