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Hauskredit aufnehmen: Tipps, Rechner, Zinsen

Hauskredit

Was ist ein Hauskredit? Was sind die Besonderheiten? Und ab welchem Gehalt ist eigentlich ein Hauskredit umsetzbar? Berechnen Sie Ihren persönlichen Hauskredit und erfahren Sie, wie sich eine Finanzierung erfolgreich umsetzen lässt.

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  • Inhaltsverzeichnis
    • Das Wichtigste in Kürze

      • Ein Hauskredit ist ein Darlehen, das Sie aufnehmen, um sich eine eigene Immobilie zu kaufen.
      • Das geliehene Geld zahlen Sie in monatlichen Raten inklusive Zinsen wieder zurück.
      • Verwenden Sie maximal rund 35 % Ihres Nettoeinkommens für die Monatsraten Ihres Hauskredits.
      • Vergessen Sie nicht die Kaufnebenkosten. Diese betragen ungefähr 10 bis 15 % des Kaufpreises.
      • Die Kaufnebenkosten sollten Sie am besten aus Ihrem Eigenkapital bezahlen können.
      • Stellen Sie einen Budgetplan auf, um zu erfahren, wie viel Geld Sie im Monat für einen Hauskredit zur Verfügung haben.
      • Wenn die Bauzinsen niedrig sind, empfiehlt es sich, eine möglichst lange Laufzeit für den Hauskredit zu wählen.
      • Bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gibt es Teilfinanzierungen mit günstigen Zinsen und Zuschüssen.

      Was ist ein Hauskredit?

      Der Begriff Hauskredit ist ein anderes Wort für eine Baufinanzierung. Es ist also ein zweckgebundener Kredit, den Sie speziell dafür aufnehmen, sich eine eigene Immobilie zu kaufen. Nicht nur Häuser, sondern auch Eigentumswohnungen können durch einen Hauskredit finanziert werden.

      Da mit der Immobilie eine materielle Sicherheit hinter dem Hauskredit steht, bekommt man in der Regel weitaus günstigere Bauzinsen als bei einem normalen Ratenkredit. Bei der häufigsten Form des Hauskredites, dem Annuitätendarlehen, legen Sie einen Zinssatz für einen Zeitraum von 5 bis 30 Jahren fest. Dieser Zeitraum wird als Sollzinsbindung bezeichnet.

      Am Ende der Sollzinsbindung bleibt beim Hauskredit meistens eine Restschuld übrig, die Sie dann mit einer Anschlussfinanzierung in Raten zahlen können. Eine Ausnahme ist das Volltilgerdarlehen. Dort gibt es am Ende der Sollzinsbindung keine Restschuld.

      Wie funktioniert ein Hauskredit?

      Bei einem Hauskredit leihen Sie sich Geld von einem Kreditinstitut, um sich eine Immobilie zu kaufen. Sobald Sie das Darlehen von der Bank erhalten haben, zahlen Sie das Geld plus Zinsen in monatlichen Raten an die Bank zurück. Den Zinssatz sichern Sie sich über die sogenannte Sollzinsbindung über einen bestimmten Zeitraum von wahlweise 5 bis 30 Jahren. Die Raten für den Hauskredit sind über die vereinbarte Sollzinsbindung üblicherweise gleich hoch, diese Art der Ratenzahlung heißt Annuitätendarlehen.

      Damit Sie gut vorbereitet für die Verhandlung des Hauskredits sind, wollen wir an dieser Stelle noch ein paar Grundbegriffe zum Hauskredit klären.

      • Die Sollzinsbindung

        Die Sollzinsbindung beschreibt beim Hauskredit die Zeitspanne, für die Sie sich die aktuellen Bauzinsen sichern. Also die Zeit, über die Sie Ihren Kredit zu einem festgelegten Zinssatz abzahlen. Je länger die Sollzinsbindung, desto besser planbar ist Ihr Hauskredit.

        Allerdings steigt auch der Zinssatz, wenn die Sollzinsbindung sehr lang ist. Denn mehr Planungssicherheit müssen sich Kreditnehmer durch höhere Zinsen erkaufen.

      • Die Baukreditzinsen

        Zinsen sind die Gegenleistung dafür, dass eine Bank Ihnen Geld für einen Hauskredit leiht. Je höher der Zinssatz ausfällt, desto mehr Zinsen zahlen Sie an die Bank und desto teurer ist also Ihr Hauskredit insgesamt.

        Es werden beim Hauskredit sowohl ein Sollzinssatz als auch ein Effektivzinssatz ausgewiesen. Der Sollzinssatz ist der Grundzinssatz, den Sie der Bank zahlen. Der Effektivzinssatz beinhaltet zusätzlich auch Kosten für Sonderleistungen, Provisionskosten, die Höhe der Tilgungsraten und weiteres. Damit zeigt der Effektivzinssatz die gesamten Kosten Ihres Hauskredits deutlicher als der Sollzinssatz. Wir raten Ihnen daher, vor allem den Effektivzinssatz beim Hauskredit im Blick zu halten und zu vergleichen.

      • Die Tilgung

        Die Rate Ihres Hauskredits besteht immer aus einem Teil Zinsen und einem Teil Tilgung. Die Tilgung ist der Teil der Rate, mit dem Sie den eigentlichen Hauskredit zurückzahlen. Je höher Sie die anfängliche Tilgung ansetzen, desto mehr zahlen Sie also vom eigentlichen Kredit zurück.

        Das sorgt zum einen dafür, dass Sie den Hauskredit schnell abzahlen und schnell wieder schuldenfrei sind. Ein hoher Tilgungssatz sorgt aber auch dafür, dass Sie eine höhere Monatsrate zahlen müssen. Eine niedrige Tilgung sorgt im Umkehrschluss also dafür, dass Sie zwar eine kleine Monatsrate haben, aber Ihren Hauskredit sehr lange zurückzahlen.

      Am Ende der vereinbarten Kreditlaufzeit bleibt beim Hauskredit meistens eine Restschuld übrig, die Sie dann mit einer Anschlussfinanzierung in Raten zahlen können.

      Ab welchem Gehalt kann ich ein Haus kaufen?

      Es gibt kein bestimmtes oder sogar festgelegtes Mindestgehalt für einen Hauskredit. Die Bank prüft bei der Vergabe eines Hauskredits, ob Sie die Raten für den Hauskredit bedienen können. Daher sollte das Verhältnis zwischen der Höhe Ihres Gehalts und Ihrer Ersparnisse sowie der Höhe des aufgenommenen Hauskredits und der damit verbundenen Ratenhöhe realistisch sein.

      Ob ihr Gehalt ausreicht, hängt davon ab, was das Haus kostet und wie viel Fremdkapital Sie aufnehmen müssen. Denn zusätzlich zum Kaufpreis kommen weitere Kosten hinzu. Die Nebenkosten des Immobilienkaufs betragen zusätzlich zwischen 10 und 15 % des Kaufpreises. Dazu gehören:

      • Grunderwerbsteuer
      • Notarkosten
      • Maklerkosten

      Diese Nebenkosten sollten Sie möglichst durch Ihr Eigenkapital finanzieren, den sonst müssen Sie noch mehr Kredit aufnehmen. Dadurch würde der Zinssatz steigen und Ihre monatliche Rate noch teurer werden.

      Bedenken Sie bei Ihrer Haushaltsrechnung auch, dass Sie neben den monatlichen Ratenzahlungen für den Hauskredit auch weitere Kosten für Nahrungsmittel, Freizeitgestaltung, Kleidung, Strom, Heizung, Wasserver- und -entsorgung, Telekommunikation, Steuern und Versicherungen tragen müssen.

      Wie hoch darf die monatliche Rate für den Hauskredit sein?

      Wie hoch Ihre monatliche Rate für den Hauskredit sein sollte, hängt von Ihren finanziellen Möglichkeiten ab. Verwenden Sie maximal rund 35 Prozent Ihres Nettoeinkommens für die Monatsraten Ihres Hauskredits. Damit haben sie genug Flexibilität, um im Notfall unerwartete Ausgaben zu stemmen.

      Nutzen Sie unseren Budgetrechner, um herauszufinden, wie viel Hauskredit Sie sich mit Ihrem monatlichen Nettoeinkommen leisten können.

      Wie viel Hauskredit bekomme ich mit meinem Gehalt?

      Um herauszufinden, ob Sie einen Hauskredit aufnehmen können, gehen Sie am besten immer von ihrem Nettohaushaltseinkommen aus.

      Das Nettohaushaltseinkommen errechnet sich, indem Sie zunächst alle Ihre monatlichen Einnahmen zusammenzählen. Dazu gehört unter anderem das Gehalt, Einnahmen aus Vermögen oder Untervermietung. Davon ziehen Sie Ausgaben wie die Einkommens- oder Lohnsteuer, die Kirchensteuer, Solidaritätszuschläge sowie Pflichtbeiträge für die Sozialversicherung ab. Das Ergebnis ist dann Ihr Nettohaushaltseinkommen.

      Je größer Ihr Nettohaushaltseinkommen und eigenes Kapital ist, desto mehr Hauskredit bekommen Sie in der Regel. In der nachstehenden Tabelle zeigen wir Ihnen einmal auf, wie viel Hauskredit Sie bei welchem Gehalt bekommen könnten. Dabei lassen wir das Thema Eigenkapital erst einmal aus.

      Gehalt (netto)Maximaler HauskreditPotenzielle Monatsrate
      1.000 €90.823 €300 €
      1.500 €128.666 €425 €
      2.000 €174.078 €575 €
      2.500 €211.921 €700 €
      3.000 €257.333 €850 €
      3.500 €302.744 €1.000 €
      4.000 €340.588 €1.125 €
      4.500 €385.999 €1.275 €
      5.000 €423.842 €1.400 €
      Tabelle: Maximaler Kaufpreis einer Immobilie in Nordrhein-Westfalen anhand Nettohaushaltseinkommen, Berechnungsgrundlage: 0 € Eigenkapital, 2 % Notar, 6,5 % Grunderwerbsteuer, 3,57 % Maklerkosten, 5 % Puffer, 0 € Modernisierungskosten

      Ein hohes Nettohaushaltseinkommen ist aber nicht automatisch ein Garant dafür, dass Sie einen hohen Hauskredit bekommen. Für Banken ist entscheidend, wie viel Geld Sie nach Abzug aller Fixkosten zur freien Verfügung haben. Das könnte zum Beispiel ein zusätzlicher Ratenkredit für das eigene Auto sein. Daran lässt sich auch erkennen, welche Monatsrate Sie problemlos stemmen können.

      Wie kann ich meinen Hauskredit berechnen?

      Um Ihren Hauskredit berechnen zu können, spielen also viele Faktoren wie die Höhe Ihres Gehalts, Ihre Ersparnisse, der Kaufpreis der Immobilie und die anfallenden Nebenkosten elementare Rollen. Die leichteste Art, um einen Hauskredit zu berechnen, ist die Verwendung unserer kostenlosen Bauzinsrechner.

      Beachten Sie dabei immer, dass die Ergebnisse dieser Hauskredit Rechner unverbindlich sind. Wir fragen mit dem Rechner nicht alle Daten von Ihnen ab, die sich auf Ihren endgültigen Hauskredit auswirken. Die Rechner geben aber einen guten ersten Überblick. Sie basieren auf den tatsächlichen und tagesaktuellen Konditionen unserer Bankpartner. Konkrete Angebote für Ihren individuellen Hauskredit erstellen Ihnen unsere Spezialisten für Baufinanzierung gerne kostenlos.

      Welche Voraussetzungen muss ich für einen Hauskredit erfüllen?

      Um erfolgreich einen Hauskredit zu erhalten, spielen folgende Voraussetzungen eine wichtige Rolle:

      • Eigenkapital
      • Monatliches Nettogehalt
      • Weitere Vermögenswerte (Wertpapiere, Ersparnisse, vorhandene Immobilien)
      • Beschäftigungsverhältnis (unbefristet, befristet, selbstständig)
      • Alter
      • Familienstand (Gibt es einen zweiten Kreditnehmer?)
      • Wert Ihrer Immobilie (Ist das Objekt werthaltig? Wie ist die Lage?)
      • SCHUFA-Auskunft

      Banken prüfen diese Voraussetzungen, um sicherzugehen, dass Sie sich Ihren Hauskredit und damit auch die Höhe der Monatsraten wirklich leisten können. Je mehr Voraussetzungen Sie erfüllen, desto größer sind die Chancen für eine Kreditwürdigkeit bei der Baufinanzierung.

      Welche Zinsen zahle ich aktuell für den Hauskredit?

      Die Bauzinsen befinden sich aktuell auf einem sehr niedrigen Niveau. Aktuell können wir Ihnen beispielsweise einen Top-Zinssatz ab 0,56 % anbieten: für ein Darlehen in Höhe von 190.000 €, mit einer 5-jährigen Sollzinsbindung und einer Tilgung von 2 % (Repräsentatives Beispiel, Stand: August 2021).

      Wie lange sollte ich den Hauskredit festschreiben?

      Orientieren Sie sich bei der Zinsbindung für Ihren Hauskredit am aktuellen Stand der Zinsen. Wenn die Zinsen niedrig sind, sollten sie eine möglichst lange Laufzeit wählen. So sichern Sie sich die niedrigen Zinsen auch für die kommenden Jahre. Sollten die Bauzinsen steigen, zahlen Sie dann weiterhin nur die niedrigen Zinsen.

      Ist das Zinsniveau hoch, sollten Sie sich für eine kürzere Laufzeit entscheiden. Das gilt vor allem für den Fall, dass die Zinsen langfristig fallen. So können Sie nach wenigen Jahren wieder über einen neuen Hauskredit verhandeln und sich dann die niedrigeren Zinsen sichern.

      Welche Sonderkonditionen kann ich aushandeln?

      Verhandeln Sie mit Ihrer Bank Sondertilgungen aus. Damit haben Sie die Möglichkeit, Extrazahlungen zu leisten und so den Hauskredit schneller abzubezahlen. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn Sie geerbt, eine Bonuszahlung bekommen oder im Lotto gewonnen haben.

      Wenn Sie bereits wissen, dass Sie in ein paar Jahren Zugriff auf eine größere Geldmenge aus einem Bausparvertrag oder einer Lebensversicherung haben, können Sie einen Teil des Hauskredits als endfälliges Darlehen abschließen. Sie zahlen dann zunächst für das endfällige Darlehen monatlich nur die Zinsen. Sobald die Versicherung oder der Bausparvertrag zuteilungsreif ist, können Sie damit das geliehene Geld aus dem endfälligen Darlehen auf einmal tilgen.

      Bekomme ich Förderungen zum Hauskredit?

      Es gibt die Möglichkeit, Förderungen durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für den Hauskauf zu bekommen. So lässt sich der Hauskredit etwas aufstocken. Die staatliche Förderbank hat unterschiedliche Programm mit zinsgünstigen Krediten, um Interessenten dabei zu unterstützen, ein Haus zu kaufen, energetisch zu sanieren oder barrierefrei auszubauen. Zudem gibt es auch KfW-Programme für einmalige Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

      Eine Übersicht über alle Programme gibt es in unserem Ratgebertext zum KfW-Darlehen.

      Wann sollte ich den Hauskredit abbezahlt haben?

      Idealerweise haben Sie den Hauskredit vor dem Eintritt ins Rentenalter abbezahlt. So verschaffen Sie sich einen größeren finanziellen Spielraum und es kommen lediglich die Nebenkosten wie Müllabfuhr oder Grundsteuer auf Sie zu. Allerdings ist eine Finanzierung für einen Hauskauf auch noch im Rentenalter möglich. Das kann zum Beispiel in folgenden Situationen der Fall sein:

      • Sie haben eine hohe Rente und können auch im fortgeschrittenen Alter den Hauskredit problemlos abbezahlen.
      • Sie haben mit der Bank flexible Raten vereinbart und zahlen im Rentenalter eine niedrigere Monatsrate.

      Je mehr Eigenkapital Ihnen zur Verfügung steht und je besser Sie finanziell auch im Rentenalter abgesichert sind, desto einfacher wird es, den Hauskredit auch im Ruhestand abzubezahlen.

      Wie kann ich den Hauskredit absichern?

      Schwere Schicksalsschläge wie Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit oder ein Todesfall können Sie bei einem Hauskredit in finanzielle Bedrängnisse bringen. Deshalb gibt es mehrere Möglichkeiten, sich und die eigenen Angehörige vor einem Zahlungsausfall zu schützen:

      • Restschuldversicherung: Sollten Sie von Arbeitsunfähigkeit und Arbeitslosigkeit betroffen sein oder sogar sterben, übernimmt die Restschuldversicherung die restlichen Raten des Hauskredits.
      • Risikolebensversicherung: Dies Versicherung greift im Falle des Todes des Hauskäufers und deckt die noch ausstehenden Hauskreditraten.
      • Berufsunfähigkeitsversicherung: Im Falle einer Berufsunfähigkeit erhalten Sie eine BU-Rente. Diese können Sie unter Umständen für die Hausfinanzierung einsetzen.
      • Privates Vermögen: Das angesparte Kapital können Sie als Reserve ansparen und im Notfall zur Tilgung des Hauskredites einsetzen.

      Wo kann ich einen Hauskredit bekommen?

      Hauskredite können Sie bei Banken, Sparkassen, Bausparkassen oder Versicherungen bekommen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, einen Teil des Darlehens über die KfW zu finanzieren. Eine andere Möglichkeit sind Vermittler, die mit zahlreichen Banken zusammenarbeiten und für Sie das beste Angebot suchen. Dadurch ersparen Sie sich unzählige Termine bei verschiedenen Anbietern und können direkt mehrere Angebote vergleichen. Unsere Berater vor Ort stehen Ihnen gerne zur Seite und finden für Sie das passende Darlehen aus einer Vielzahl an Anbietern.

      10 Tipps: So verbessern Sie Ihre Chancen auf einen Hauskredit

      Um Ihre Chancen auf einen Hauskredit zu steigern, können Sie im Vorfeld diese Maßnahmen treffen:

      1. Beachten Sie die 35 %-Regel
        Übernehmen Sie sich nicht bei der Planung. Verwenden Sie maximal 35 % Ihres Nettoeinkommens für den Hauskredit. Damit haben Sie genug Flexibilität, um in Notfällen handlungsfähig zu blieben.
      2. Budgetplan aufstellen
        Verschaffen Sie sich eine Übersicht über Ihre Finanzen. Das hilft Ihnen besser einzuschätzen, was für Sie in Sachen Hauskredit machbar ist.
      3. Miete ist nicht gleich Monatsrate
        Was Sie zuvor an Miete gezahlt haben, können Sie jetzt zur Tilgung des eigenen Hauskredites verwenden. Achten Sie aber dabei, dass die Nebenkosten in der eigenen Immobilie höher ausfallen können als in der Mietwohnung. Unter Umständen müssen Sie für den Punkt Wohnen in ihrem Haushaltsbudget etwas mehr Geld einplanen.
      4. Die Immobilie zu zweit finanzieren
        Wenn Sie den Hauskredit allein aufnehmen, ist das Risiko eines Zahlungsausfalls für die Bank erhöht. Mit einem zweiten Darlehensnehmer haben Sie bessere Chancen auf einen günstigen Kredit. Das Risiko verteilt sich so auf zwei Schultern. Das wird von der Bank mit niedrigeren Zinsen belohnt.
      5. Eigenkapital ansparen
        Es gibt mehrere Möglichkeiten, Geld anzusparen. Hier finden Sie 8 Tipps für Eigenkapital
      6. Eigenleistung einbringen
        Sie können einen Teil der Modernisierungsmaßnahmen selbst durchführen. Banken erkennen Eigenleistungen im Wert von bis zu 15 % des Kaufpreises beziehungsweise maximal 30.000€ an. So können Sie einen kleineren Hauskredit aufnehmen.
      7. Fördergelder einplanen
        Informieren Sie sich vorab, welche Förderungen für den Hauskauf es für Sie gibt. Dadurch müssen Sie bei der Bank einen geringeren Hauskredit aufnehmen.
      8. Kreditangebote vergleichen für beste Konditionen
        Holen Sie mehrere Angebote für einen Hauskredit ein. Ein Zinsvergleich kann sich lohnen, um das Angebot mit den besten Konditionen zu finden.
      9. Achten Sie auf einen positiven SCHUFA-Score
        Ein hoher SCHUFA-Score zeigt der Bank, dass der Hauskredit bei Ihnen in verlässlichen Händen ist. Achten Sie deshalb darauf, kleine Einkäufe nicht auf Raten zu zahlen oder bei ihrem Bankkonto zu oft im Minus zu landen. Das verschlechtert den SCHUFA-Score.
      10. Sicherheiten hinterlegen
        Wenn Sie bereits eine Immobilie oder andere Sachwerte haben, können Sie diese als Sicherheiten für Ihren Hauskredit hinterlegen. Beachten Sie aber, dass diese Sicherheiten an die Bank gehen, wenn Sie das Darlehen nicht mehr bezahlen können.

      Wenn Sie Ihre Finanzierung auf ausreichend Eigenkapital und einen guten Budgetplan aufbauen, sollte einem Hauskredit nichts im Wege stehen.

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