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Viele Baudarlehen führen zum Eigenheim – aber welcher Kredit ist der richtige?

Baudarlehen Konditionen

So finden Sie die passende Baufinanzierung zu guten Konditionen

Annuitätendarlehen, Bauspardarlehen, Cap Darlehen, Forward Darlehen, Variables Darlehen – der Fachvokabular-Wald ist im Bereich Immobilienfinanzierung besonders dicht gewachsen. Das sorgt oft für ratlose Gesichter bei unseren Kunden. Es entsteht zwar die dunkle Ahnung, dass es sich dabei um Kredite für Immobilien handelt, aber alles andere erscheint oft nebulös.

Das wollen wir ändern: In diesem Artikel zeigen wir, für wen die verschiedenen Kreditformen geeignet sind und wie sich ihre Konditionen gestalten.

Eine gute Nachricht vorweg: So kompliziert ist das gar nicht. Für fast jede Ausgangssituation gibt es die passende Finanzierung – es kommt nur darauf an, ihre Eigenschaften zu kennen und zu verstehen.

Welche Baudarlehen es gibt und wie ihre Konditionen aussehen

Im ersten Schritt geben wir Ihnen einen allgemeinen Überblick darüber, welche Kreditformen im Bereich Baudarlehen existieren, wofür sie sich einsetzen lassen, welche Eigenschaften sie mitbringen und mit welchen Konditionen Sie dafür aktuell rechnen können. Das verschafft Ihnen einen ersten, groben Überblick. In den nachfolgenden Abschnitten erläutern wir dann, für welche Zielgruppen diese Kredite infrage kommen.

Darlehen

Wofür einsetzbar?

Wichtigste Eigenschaften

Annuitätendarlehen, das Standarddarlehen unter den Baufinanzierungen

Zur sofortigen Finanzierung einer Immobilie

Feste Monatsraten, feste Zinsbindungen, vor Ablauf der Zinsbindung nicht kündbar (Ausnahme: Kündigung nach 10 Jahren gemäß §489 BGB), nach Ablauf der Zinsbindung bleibt i.d.R. eine Restschuld übrig

Bauspardarlehen

Zur Finanzierung einer Immobilie in sieben oder acht Jahren

Feste Monatsraten, feste Zinsbindungen, vor Ablauf der Zinsbindung nicht kündbar (Ausnahme: Kündigung nach 10 Jahren gemäß §489 BGB), nach Ablauf der Zinsbindung bleibt keine Restschuld übrig

Bausparsofortfinanzierung (Konstantdarlehen)

Zur sofortigen Finanzierung einer Immobilie

Feste Monatsraten, feste Zinsbindungen, vor Ablauf der Zinsbindung nicht kündbar (Ausnahme: Kündigung nach 10 Jahren gemäß §489 BGB), nach Ablauf der Zinsbindung bleibt keine Restschuld übrig

Cap Darlehen

Zur sofortigen Finanzierung einer Immobilie / am besten geeignet als Zwischenfinanzierung

Flexible Monatsraten, flexible Baudarlehen Zinsen mit Obergenze (vgl. variables Darlehen), jederzeit ablösbar

Forward Darlehen

Zur Anschlussfinanzierung

Feste Monatsraten, feste Zinsbindungen, vor Ablauf der Zinsbindung nicht kündbar (Ausnahme: Kündigung nach 10 Jahren gemäß §489 BGB), nach Ablauf der Zinsbindung bleibt i.d.R. eine Restschuld übrig

KfW Darlehen

Als Finanzierungsbaustein zur sofortigen Finanzierung einer Immobilie

Feste Monatsraten, feste Zinsbindungen, vor Ablauf der Zinsbindung nicht kündbar (Ausnahme: Kündigung nach 10 Jahren gemäß §489 BGB), nach Ablauf der Zinsbindung bleibt i.d.R. Restschuld übrig

Modernisierungsdarlehen (als Baukredit)

Beim Kauf: Zur sofortigen Mitfinanzierung von Modernisierungs-, Sanierungs- oder Renovierungsmaßnahmen, für Eigentümer nur möglich, wenn die Immobilie größtenteils schuldenfrei ist

Die Modernisierungssumme wird mitfinanziert und ist in der Monatsrate für die Baufinanzierung enthalten, deshalb feste Monatsraten, feste Zinsbindung, vor Ablauf der Zinsbindung nicht kündbar (Ausnahme: Kündigung nach 10 Jahren gemäß §489 BGB), nach Ablauf der Zinsbindung bleibt i.d.R. eine Restschuld übrig

Modernisierungskredit (als Ratenkredit)

Zur sofortigen Finanzierung von Modernisierungs-, Sanierungs- oder Renovierungsmaßnahmen

Feste Monatsraten, feste Zinsbindungen, vorzeitige Rückzahlung nur mit Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich

Variables Darlehen

Zur sofortigen Finanzierung einer Immobilie / am besten geeignet als Zwischenfinanzierung

Flexible Monatsraten, flexible Baudarlehen Zinsen ohne Obergenze (vgl. Cap Darlehen), jederzeit ablösbar

Volltilgerdarlehen

Zur sofortigen Finanzierung einer Immobilie

Feste Monatsraten, feste Zinsbindungen, vor Ablauf der Zinsbindung nicht kündbar (Ausnahme: Kündigung nach 10 Jahren gemäß §489 BGB), nach Ablauf der Zinsbindung bleibt keine Restschuld übrig, der Kredit wird vollständig getilgt.

Mit Dr. Klein das richtige Baudarlehen und die passenden Konditionen finden

Unsere Spezialisten für Baufinanzierung sind Ihr Wegweiser durch den Darlehensdschungel: Im ersten Schritt analysieren sie gemeinsam mit Ihnen die Ausgangssituation und zeigen Ihnen im zweiten Schritt, welche Darlehen zu Ihnen passen. So bekommen Sie eine Auswahl vor Augen geführt, sehen auf den ersten Blick alle Vor- und Nachteile und können fundiert abwägen, welche Variante der Baudarlehen Ihnen entgegen kommt. Sprechen Sie dazu einfach Ihren Berater vor Ort an, vereinbaren Sie einen Termin zum persönlichen Gespräch und lassen Sie sich unverbindlich alle infrage kommenden Angebote zeigen.

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Welches Baudarlehen passt zu wem?

Zunächst einmal haben wir vier Hauptzielgruppen für die verschiedenen Baudarlehen identifiziert:

Das Annuitätendarlehen: Feste Zinsen, konstante Monatsrate

Für wen geeignet?
Das Annuitätendarlehen passt als Baudarlehen zu Ihnen, wenn Sie jetzt ein Haus kaufen möchten, bereits über Eigenkapital verfügen und auf eine sichere, solide Finanzierung setzen wollen.

Und so funktioniert es:
Das Annuitätendarlehen lässt sich als eine Art Standarddarlehen unter den Baufinanzierungen bezeichnen. Es ist sehr beliebt, weil es feste Zinsen und eine konstante Monatsrate beinhaltet. Das verleiht ihm eine gewisse Berechenbarkeit. Unser Bauzinsen-Rechner zeigt Ihnen, welche Konditionen Sie zurzeit bei Dr. Klein für Ihr Annuitätendarlehen erwarten können.

Die einzelnen Schritte zum Annuitätendarlehen sehen so aus: Am Anfang wählen Sie aus, wie lange Sie sich die heutigen Zinsen sichern möchten, man sagt auch, Sie entscheiden sich für eine Sollzinsbindung. Beim Annuitätendarlehen können Sie in der Regel zwischen 5, 10, 15, 20, 25 oder sogar 30 Jahren wählen. Eine wichtige Faustregel dazu lautet: Je niedriger die Zinsen heute sind, desto länger sollte Ihre Zinsbindung ausfallen. Und je höher, desto kürzer. Warum?

Stehen die Zinsen heutzutage niedrig, dann haben Sie natürlich ein Interesse daran, sich diese guten Konditionen möglichst lange zu sichern, denn niemand weiß, wie es weiter geht. Sind die Zinsen heutzutage höher, dann binden Sie sich besser nur kurz daran, denn falls sie in der Zwischenzeit sinken, haben Sie die Möglichkeit, aus dem Vertrag herauszukommen und ein neues Darlehen zu besseren Zinsbedingungen abzuschließen. In jedem Fall wird nach Ablauf der anfangs gewählten Zinsbindung noch eine Restschuld übrig bleiben, für die Sie später eine Anschlussfinanzierung benötigen, eventuell zu höheren Zinsen. Deshalb verschaffen Ihnen lange Zinsbindungen bei niedrigem Sollzins eine gewisse Sicherheit, die allerdings etwas kostet. Je länger die gewählte Zinsbindung, desto höher der Sollzins.

Nachdem Sie sich für die Zinsbindung entschieden haben, legen Sie fest, wie hoch Ihre Monatsrate insgesamt sein darf. Dabei handelt es sich um den Geldbetrag, den Sie nach dem Kauf Ihres Eigenheims jeden Monat an Ihre Bank zahlen. Die Höhe der Rate hängt von zwei Faktoren ab: Dem Zinsanteil, also quasi der Gebühr, die Ihre Bank für das Verleihen des Geldes einbehält, und dem Tilgungsanteil, mit dem Sie kontinuierlich Ihre Schulden abtragen. Da Sie sich im ersten Schritt bereits für eine Zinsbindung entschieden haben, wissen Sie nun bereits, wie hoch der Zinsanteil in Ihrer Rate ist. Dieser Teil der Rate ist also bereits fix, darauf haben Sie nun keinen Einfluss mehr. Was Sie hingegen noch beeinflussen können, ist die Höhe des Tilgungsanteils. Damit stellt sich die Frage: Wie hoch muss er sein, damit Sie einerseits schnell schuldenfrei werden, sich aber andererseits finanziell nicht übernehmen? Um hier das Gleichgewicht herzustellen und die richtige Ratenhöhe zu finden, benötigen Sie als Basis einen Haushaltsplan. Mit ihm ermitteln Sie, wie viel Luft Sie monatlich für das Baudarlehen haben und finden so heraus, welchen Tilgungsanteil Sie ansetzen können. Lassen Sie sich dabei von unseren Spezialisten für Baufinanzierung helfen.

Der Vorteil am Annuitätendarlehen:
Ihre monatliche Rate bleibt von Beginn an immer gleich hoch, bis die Zinsbindung vorüber ist. Das gibt Ihnen ein hohes Maß an Sicherheit und Planbarkeit.

Der Bausparvertrag: Hohe Sicherheit für Geduldige

Für wen geeignet?
Viele Hauskäufer greifen zum Bausparvertrag, auch hier handelt es sich um einen Finanzierungsklassiker unter den Baudarlehen. Ein Bausparvertrag eignet sich aber nur dann, wenn Sie sich mit dem Kauf noch Zeit lassen möchten, denn das Darlehen, mit dem Sie Ihr Eigenheim finanzieren können, erhalten Sie erst nach einer sieben- oder achtjährigen Ansparphase.

Und so funktioniert es:
Ein Bausparvertrag verfolgt zunächst einmal den Zweck, Eigenkapital für einen Immobilienkauf anzusparen, sofern es noch nicht vorhanden ist. Der Bausparvertrag besteht aus zwei Komponenten: Dem, was Sie selbst ansparen, und einem sehr zinsgünstigen Bauspardarlehen. Anfangs legen Sie eine Bausparsumme fest, die Sie mit beidem (dem Angesparten und dem Darlehen) erreichen möchten. Anschließend beginnt die Sparphase.

Über sieben oder acht Jahre hinweg (je nach Tarif) zahlen Sie Monat für Monat etwas in den Sparvertrag ein und erhalten darauf Zinsen, derzeit etwa 0,5 bis 1 Prozent pro Jahr. Wenn Sie fleißig gespart und etwa 40 Prozent Ihrer anfangs festgelegten Bausparsumme erreicht haben, wird Ihr Vertrag zuteilungsreif. Das bedeutet, Sie haben jetzt Anspruch auf ein Bauspardarlehen über die restlichen 60 Prozent der Bausparsumme. Sobald das Bauspardarlehen ausgezahlt wurde, können Sie über die anfangs definierte, komplette Bausparsumme verfügen und damit Ihre Immobilie erwerben. Im Anschluss zahlen Sie in monatlichen Raten das Bauspardarlehen an die Bausparkasse zurück. Anders als beim Annuitätendarlehen bleibt beim Bauspardarlehen nach der Zinsbindung keine Restschuld übrig, denn es wird zum Ende hin komplett getilgt.

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Realistischerweise liegen Bausparsummen meist bei maximal 70.000 oder 80.000 Euro, es können also innerhalb von sieben Jahren höchstens 28.000 Euro oder 32.000 Euro aus eigener Kraft angespart werden.

Die Bausparsumme macht dann in der Regel 30 Prozent der Gesamtfinanzierung aus.

Unser Bausparrechner hilft Ihnen dabei, herauszufinden, wie hoch Ihr Bauspardarlehen in sieben oder acht Jahren ausfallen kann, abhängig davon, wie viel Sie heute monatlich zu sparen in der Lage sind.

Bausparsofortfinanzierung: Teure Sicherheit für Ungeduldige

Für wen geeignet?
Für Fans des Bausparvertrags, die keine sieben Jahre bis zur Anschaffung warten, sondern ihre Immobilie mit dem Bausparvertrag sofort erwerben möchten.

Und so funktioniert es:
Bei der Bausparsofortfinanzierung erhalten Sie von der Bausparkasse unmittelbar ein Vorausdarlehen in der Höhe, die Sie brauchen, um die Immobilie jetzt zu finanzieren. Sie kaufen das Haus oder die Wohnung, und sofort im Anschluss werden die ersten Zahlungen an die Bausparkasse fällig. Das Vorausdarlehen wird mit diesen Zahlungen aber nicht getilgt, Sie tragen also keine Restschuld ab, sondern begleichen nur Zinsen, die Ihnen die Bausparkasse für das Verleihen des Geldes in Rechnung stellt.

Diese Zinsraten fallen nicht besonders ins Gewicht; je nachdem, wie viel Sie geliehen haben, betragen sie vielleicht nur 200 bis 300 Euro pro Monat. Sie haben also noch Luft nach oben, die gefüllt werden kann. Gleichzeitig zum Vorausdarlehen schließen Sie bei derselben Bausparkasse einen Bausparvertrag ab, dessen Bausparsumme genauso hoch ist wie der Betrag, den Sie mit dem Vorausdarlehen ausgeliehen haben. Die Laufzeit dieses Bausparvertrags beträgt in der Regel 15 Jahre. So lange zahlen Sie neben den 200 Euro Zinszahlungen monatlich noch eine Sparsumme in den Sparvertrag ein, vielleicht 800 Euro, womit Ihre monatliche Gesamtbelastung durch die Zinsrate und die Sparrate bei 1.000 Euro läge. Nach 15 Jahren wird der Bausparvertrag zuteilungsreif. Sie bekommen nun von der Bausparkasse einen zweiten Kredit, das Bauspardarlehen. Mit den Geldmitteln daraus und mit dem, was Sie in den 15 Jahren angespart haben, zahlen Sie nun auf einen Schlag das ursprüngliche Vorausdarlehen komplett ab. Im Anschluss bleiben nur noch die monatlichen Raten für das Bauspardarlehen zu begleichen, Ihre monatliche Rate bleibt konstant bei 1.000 Euro.

Der Vorteil an diesem Modell:
Sie zahlen von Beginn des Vorausdarlehens bis zur letzten Rate des Bauspardarlehens immer denselben, monatlichen Betrag, und ihr Sollzins für das Bauspardarlehen bleibt ebenfalls immer derselbe. Dadurch bietet die Bausparsofortfinanzierung Ihnen praktisch hundertprozentige Planungssicherheit. Sie ist aber vergleichsweise teuer: Der Gesamteffektivzins liegt in der Regel über dem eines Annuitätendarlehens. Eine oftmals geäußerte Kritik lautet zudem, bei diesem Finanzierungsmodell sei der Effektivzins nicht klar erkennbar, was es erschwere, das Bausparsofortdarlehen mit anderen Kreditarten zu vergleichen. Das stimmt zwar, dabei können Sie sich aber von unseren Spezialisten für Baufinanzierung unterstützen lassen. Unsere Berater vor Ort stellen die Vergleichbarkeit her und zeigen vor allem, wie sich das Bausparsofortdarlehen in puncto Sicherheit und Bezahlbarkeit gegen ein Annuitätendarlehen mit sehr langen Zinsbindungen schlägt.

Das Volltilgerdarlehen: Klarheit von Anfang bis Ende

Für wen geeignet?
Für gutsituierte Immobilienkäufer, die von der ersten bis zur letzten Rate Gewissheit darüber haben möchten, dass ihre monatliche Belastung immer dieselbe bleibt.

Und so funktioniert es:
Vorweg ein kleiner Vergleich: Beim Annuitätendarlehen legen Sie anfangs eine Zinsbindung fest von beispielsweise zehn Jahren. Dann läuft dieses Baudarlehen aus, es bleibt eine Restschuld übrig, die Sie nach zehn Jahren mit einem neuen Kredit weiterfinanzieren müssen. Genau das passiert bei einem Volltilgerdarlehen nicht. Dabei definieren Sie mit der Bank gemeinsam von vorneherein, wie lange Sie mit Ihren finanziellen Möglichkeiten benötigen, um Ihre Schuld komplett abzutragen – sagen wir, 32 Jahre. Ihr Kreditvertrag läuft also 32 Jahre, und am Ende bleibt keine Restschuld über, Sie werden danach schuldenfrei sein. Ansonsten gleicht das Volltilgerdarlehen in seinen Grundbedingungen dem Annuitätendarlehen: Die Monatsrate bleibt vom ersten bis zum allerletzten Monat gleich hoch, und auch hier entscheiden Sie sich für eine Zinsbindung, die aber über 32 Jahre hinweg gilt.

Die Vor- und Nachteile des Volltilgerdarlehens:
Der größte Vorteil liegt ganz klar im Sicherheitsaspekt. Er kann aber auch gleichzeitig ein Nachteil sein. Ein Vorteil ist er, weil Sie immer mit denselben Konditionen rechnen können, und das über Jahrzehnte hinweg. Das Zinsänderungsrisiko, mit dem Sie sich beim Annuitätendarlehen nach der Zinsbindung unter Umständen arrangieren müssen, lässt Sie beim Volltilgerdarlehen kalt. Allerdings kostet diese Sicherheit auch was, worin sich der erste Nachteil manifestiert: Die Sollzinsen sind bei einem Volltilgerdarlehen in der Regel höher als bei einem Annuitätendarlehen. Hinzu kommt, dass viele Banken ein Volltilgerdarlehen nur mit einer höheren, anfänglichen Tilgung anbieten. Diese startet nicht selten bei mindestens 3 Prozent, wodurch sich die Monatsraten deutlich in die Höhe schrauben.

Daher kommt das Volltilgerdarlehen oftmals nur für solventere Immobilienkäufer infrage, die mit der höheren Belastung gut klarkommen. Ein weiterer Nachteil liegt in der festen, jahrzehntelangen Bindung, denn sie lässt kaum Flexibilität zu. Beispielsweise können Sie zwischendurch keine Sondertilgungen leisten. Allerdings: Bezüglich der Kündigung hat Ihnen der Gesetzgeber für sämtliche Baudarlehen ein Hintertürchen in Form von §489 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) eingeräumt: Frühestens nach zehn Jahren können Sie mit einer sechsmonatigen Kündigungsfrist aus dem Darlehen aussteigen. Das gilt auch für Volltilgerdarlehen. Es gibt Ihnen damit die Möglichkeit, sich Ihren Zins über einen sehr langen Zeitraum zu sichern - sollten die Marktzinsen in der Zwischenzeit gesunken sein, können Sie das Darlehen trotzdem nach zehn Jahren wechseln und sich bessere Konditionen für Ihre Baufinanzierung holen. Dieses Kündigungsrecht ist im Übrigen einseitig, für die Bank gilt es nicht.

KfW-Darlehen: Staatliche Finanzhilfen als Ergänzung

Für wen geeignet?
Für Immobilienkäufer, die ihre erste Finanzierung angehen und dafür noch Ergänzungskredite zu niedrigen Zinsen gebrauchen können.

Und so funktioniert es:
Ihre Baufinanzierung gestalten Sie zwar in erster Linie mit klassischen Darlehensformen wie dem Annuitätendarlehen. Sie haben aber die Möglichkeit, Teilsummen des benötigten Gesamtbetrags aus speziellen Förderdarlehen zu beziehen, zum Beispiel aus denen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Mit den KfW Darlehen bietet Ihnen der Staat Kredite zu einem sehr niedrigen Zinssatz, mit denen Sie bei Ihrer Baufinanzierung einige tausend Euro an Zinskosten einsparen können. Wichtig zu wissen: Die KfW Förderung können Sie nicht direkt bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau beantragen, dazu brauchen Sie immer eine sogenannte durchleitende Bank. Das kann beispielsweise das Institut sein, bei dem Sie Ihre Hauptdarlehen abschließen. Die Spezialisten für Baufinanzierung von Dr. Klein stehen Ihnen beim Beantragungsprozess zur Seite.

Die Vorteile eines KfW-Darlehens:
Der größte Vorteil liegt im sehr niedrigen Zins, den die KfW für ihre Kredite anbietet. Gleichzeitig sind Sie sehr flexibel in der Wahl der Laufzeiten, auch hier stehen viele Intervalle zur Verfügung. In der Regel erstrecken sie sich auf 4, 10, 20 und 30 Jahre. Ein weiterer Pluspunkt: Es ist immer eine tilgungsfreie Anlaufzeit inbegriffen, die ein bis fünf Jahre betragen kann. Das bedeutet, Sie zahlen in den ersten Jahren nur die Zinsen für das Darlehen, keine Tilgung. Dadurch werden Sie in der ersten Zeit finanziell entlastet, weil die Monatsrate geringer ausfällt. Sehr attraktiv für Neubauherren: In den ersten zwölf Monate fallen keine Bereitstellungszinsen an, was von Vorteil ist, wenn Sie nicht direkt die gesamte Summe benötigen, sondern nur Teilsummen abrufen wollen. Bei manchen KfW-Programmen erhalten Sie darüber hinaus nicht nur günstige Kredite, sondern auch einmalige Tilgungszuschüsse, die Sie nicht zurückzahlen müssen. Es lohnt sich in jedem Fall, sich mit den Möglichkeiten, welche die KfW zu bieten hat, auseinanderzusetzen.

Erste Hilfe für Erstfinanzierer von unseren Spezialisten

Unsere Spezialisten für Baufinanzierung begleiten Sie bei der Planung Ihres Immobilienkaufs: Sie helfen Ihnen dabei, einen Haushaltsplan aufzustellen und genau zu analysieren, wie viel Sie monatlich in Ihre Baufinanzierung stecken können, ohne sich dabei zu übernehmen. Und sie wissen auch, wie Sie die einzelnen Finanzierungsbausteine - zum Beispiel aus Annuitätendarlehen und KfW-Darlehen - ideal miteinander kombinieren. Ihr Weg zur ersten Hilfe: Einfach über die Finanzierungsanfrage eine Kontaktaufnahme starten, und Ihr persönlicher Berater meldet sich innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Unser Service ist für unsere Kunden vollkommen kostenlos.

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Für Immobilieneigentümer, die eine Anschlussfinanzierung brauchen

Baudarlehen Anschlussfinanzierung

Die Immobilie gehört Ihnen schon einige Zeit, und die Jahre sind ins Land gezogen. Nach zehn bis 15 Jahren benötigen die meisten Immobilieneigentümer die nächste Finanzierung. Unser Tipp: Warten Sie nicht bis auf den letzten Drücker, bis das jetzige Darlehen ausläuft, werden Sie schon vorher aktiv. Mit dem von Dr. Klein erfundenen Forward Darlehen oder einem Bausparvertrag können Sie schon Jahre im Voraus alles unter Dach und Fach bringen. Durch vorausschauende Planung sichern Sie sich die aktuell niedrigen Zinsen für das kommende Jahrzehnt oder sogar noch länger.

Das Forward Darlehen: Zinsen füneinhalb Jahre im Voraus reservieren

Für wen geeignet?
Das Forward Darlehen eignet sich ausschließlich für Immobilieneigentümer, deren Baudarlehen in den kommenden fünfeinhalb Jahren ausläuft, aber mindestens noch eine Restlaufzeit von mehr als zwölf Monaten aufweist. Sind Sie also noch länger als fünfeinhalb Jahre oder weniger als ein Jahr daran gebunden, kommt das Forward Darlehen für Sie leider nicht infrage.

Und so funktioniert es:
Bewegen Sie sich mit Ihrer ersten Finanzierung innerhalb des oben genannten Zeitrahmens, dann schließen Sie mit dem Forward Darlehen bereits heute einen neuen Kreditvertrag ab, dessen Laufzeit beginnt, sobald Ihr jetziges Darlehen ausläuft. Das Gute daran: Sie bekommen dafür die heutigen Zinsen. Läuft Ihr Forward Darlehen in drei Jahren los, und die Marktzinsen sind in der Zwischenzeit tüchtig gestiegen, sind Sie auf der sicheren Seite, denn Sie haben sich den günstigeren Zins ja bereits reserviert. Alles, was Sie dazu wissen müssen, ist: Wann genau läuft Ihre erste Finanzierung aus, und wie hoch wird Ihre verbleibende Restschuld dann sein, die Sie weiterfinanzieren müssen? Nachdem Sie beides mit einem Blick in Ihre Kreditunterlagen herausgefunden haben, legen Sie die Höhe des Forward Darlehens dementsprechend fest, entscheiden sich aufs Neue für eine Zinsbindung (wobei auch hier gilt: je niedriger der aktuelle Marktzins, desto länger sollte die Zinsbindung sein und umgekehrt) und legen ebenfalls aufs Neue Ihre anfängliche Tilgung und die monatliche Ratenhöhe fest.

Dann warten Sie drei Jahre, bis Ihre erste Finanzierung vom Forward Darlehen abgelöst wird und zahlen in den folgenden Jahren das Forward Darlehen ab. Wichtig zu wissen: Haben Sie den Vertrag unterzeichnet, sind Sie drei Jahre später zur Abnahme des Forward Darlehens verpflichtet. Sind die Zinsen in der Zwischenzeit noch weiter gesunken, kann das in diesem Moment ärgerlich sein. Es gilt also, von vorneherein gut abzuschätzen, in welche Richtung sich die Zinsen entwickeln werden. Dabei hilft Ihnen die regelmäßige Lektüre unseres Dr. Klein Zinskommentars weiter, hier geben unsere Spezialisten einmal monatlich eine Einschätzung zu den Marktzinsen ab.

Der Vorteil am Forward Darlehen:
Vom Grundprinzip her handelt es sich beim Forward Darlehen um ein Annuitätendarlehen: Auch hier haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Zinsbindungen. Auch hier bleibt die Monatsrate bis zum Laufzeitende immer dieselbe. Auch hier haben Sie innerhalb der Zinsbindung einen festgelegten, unveränderlichen Sollzins. Das Forward Darlehen bietet Ihnen also dieselbe Sicherheit wie ein Annuitätendarlehen und lässt sich ebenso gut vorausplanen.

Den Bausparvertrag als Anschlussfinanzierung nutzen

Für wen geeignet?
Für Immobilieneigentümer, die schon viele Jahre im Voraus ihre Anschlussfinanzierung gesichert wissen wollen.

Und so funktioniert es:
Sie können einen Bausparvertrag nicht nur zum Aufbau von Eigenkapital oder zum sofortigen Kauf einer Immobilie nutzen, nein, er kann auch zur Anschlussfinanzierung eingesetzt werden. Der Bausparvertrag unterteilt sich in zwei Phasen: In die Ansparphase und die Darlehensphase. In der Ansparphase zahlen Sie in einen Sparvertrag ein, Monat für Monat. Und das, abhängig vom Tarif, sieben oder acht Jahre lang. Anschließend erhalten Sie von der Bausparkasse ein zinsgünstiges Bauspardarlehen, und zwar zu den Zinsbedingungen, die bei Abschluss des Bausparvertrags galten. Dieses Bauspardarlehen können Sie für die Anschlussfinanzierung nutzen. Sie schließen also einfach sieben oder acht Jahre, bevor Ihre erste Finanzierung ausläuft, einen Bausparvertrag ab, dessen Bausparsumme genauso hoch ist wie die Restschuld Ihrer ersten Finanzierung in sieben oder acht Jahren sein wird.

Der Vorteil am Bausparvertrag als Anschlussfinanzierung:
Mit einem Bausparvertrag können Sie sich die heutigen Zinsen bis zu acht Jahre im Voraus sichern. Insofern erfüllt er eine ähnliche Funktion wie das Forward Darlehen, nur mit sogar noch längeren Vorlaufzeiten. 

Der Nachteil am Bausparvertrag als Anschlussfinanzierung:
Normalerweise wird ein Bausparvertrag nach sieben oder acht Jahren Ansparphase zuteilungsreif, in der Regel erhalten Sie von der Bausparkasse dann zügig ein Darlehen. Es kann aber passieren, dass sich die Zuteilung hinauszögert, weil Bausparkassen pro Zuteilungsperiode immer nur eine bestimmte Anzahl an Bausparern mit Darlehen ausstatten können. Im ungünstigsten Fall läuft Ihre erste Finanzierung dann aus, die Restschuld wird fällig, aber Ihnen steht noch kein Bauspardarlehen zur Verfügung. Sie müssten die Restschuld kurzfristig zu höheren Zinsen zwischenfinanzieren. Allerdings zeigt unsere Erfahrung, dass solche Finanzierungslücken nur selten entstehen, und es gibt für den Notfall auch günstige Übergangslösungen.

Mit unseren Spezialisten rechtzeitig den Anschluss kriegen

Werfen Sie doch mal einen Blick in Ihre Finanzierungsunterlagen und checken Sie, wann Ihr jetziges Darlehen ausläuft. Bis zu fünfeinhalb Jahre im Voraus können Sie bei Dr. Klein tätig werden und ein Forward Darlehen abschließen. Oder möchten Sie schon früher mit einem Bausparvertrag vorbauen? Unsere Spezialisten für Baufinanzierung zeigen Ihnen die Vor- und Nachteile der beiden Varianten und bringen Sie zielsicher zu Ihrer günstigen Anschlussfinanzierung.

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Für Immobilieneigentümer, die zwischenfinanzieren wollen

Baudarlehen Zwischenfinanzierung

Manchmal brauchen Immobilieneigentümer etwas mehr Flexibilität, zum Beispiel, wenn Sie gerade eine Immobilie verkaufen, um eine neue zu erwerben und das Geld aus dem Verkauf nicht rechtzeitig zur Verfügung steht. Ein Standardkredit wie das Annuitätendarlehen ist als Übergangslösung nicht geeignet, weil Sie eine Finanzierungsvariante benötigen, deren Restschuld kurzfristig ablösbar ist. Das kann ein Annuitätendarlehen nicht bieten, hier sind Sie im wahrsten Sinne des Wortes an die Zinsbindung gebunden. Folgende Alternativen stehen Ihnen als Zwischenfinanzierung zur Verfügung: 

Variables Darlehen: Flexible Zinsen, schnell wieder ablösbar

Für wen geeignet?
Ein variables Darlehen kommt für alle infrage, die eine Zwischenfinanzierung und dafür ein möglichst flexibles Baudarlehen benötigen. Als länger andauernde Finanzierung ist es nicht geeignet, denn die Flexibilität macht sich durch einen höheren Sollzins bemerkbar.

Und so funktioniert es:
Bei einem Annuitätendarlehen legen Sie den Sollzins über einen längeren Zeitraum hinweg fest, minimal für fünf Jahre. Bei einem variablen Darlehen gibt es diese Festlegung nicht, seine Zinsen werden alle drei Monate an das aktuelle Zinsniveau angepasst. Zu diesem Zeitpunkt haben Sie auch die Möglichkeit, ohne weitere Kosten Sondertilgungen in das Darlehen fließen zu lassen – allerdings nur zu diesem Zeitpunkt. Die regelmäßige Zinsanpassung ist mit einer gewissen Unsicherheit verbunden, schließlich kann der Marktzins schwanken. Anders als beim Annuitätendarlehen haben Sie deshalb keine feste Monatsrate, denn sie kann sich alle drei Monate erhöhen oder absenken. Allein das zeigt, dass ein variables Darlehen nur eine kurzfristige Überbrückung darstellen sollte. Der Bedarf für ein variables Darlehen kann zum Beispiel entstehen, wenn Sie von der einen Stadt in eine andere umziehen und ein altes Haus verkaufen müssen, um ein neues zu erwerben. Manchmal gehen Verkauf und Kauf nicht flüssig ineinander über. Zögert sich der Verkauf hinaus, Sie benötigen aber schon Geldmittel für das neue Objekt, dann hilft das variable Darlehen weiter. In einem solchen Fall ist bereits absehbar, dass Sie binnen kürzester Zeit dazu in der Lage sein werden, das variable Darlehen mit dem Erlös aus dem Hausverkauf wieder zurückzuzahlen.

Die Vorteile des variablen Darlehens:
Als Zwischenfinanzierung eignet es sich sehr gut, weil es – anders als das Annuitätendarlehen – jederzeit ablösbar ist. Ein Annuitätendarlehen innerhalb der Zinsbindung zu kündigen, ist so gut wie unmöglich, es sei denn, Sie wollen das Haus verkaufen. Außerdem müssen Sie eine hohe Vorfälligkeitsentschädigung zahlen, wenn Sie die Restschuld vorzeitig tilgen wollen. Beim variablen Darlehen ist das kostenlos möglich. Zudem lässt es sich auch ganz unkompliziert in ein Annuitätendarlehen umwandeln, sobald die Flexibilität nicht mehr benötigt wird.

Cap Darlehen: das variable Darlehen mit Obergrenze

Für wen geeignet?
Für Personen, die eine flexible Übergangslösung suchen, die das variable Darlehen aber zu unberechenbar finden und sich im Hinblick auf den Zinssatz eine Obergrenze wünschen.

Und so funktioniert es:
Vom Grundprinzip her ist das Cap Darlehen genauso aufgebaut wie das variable Darlehen, es handelt sich um eine Abwandlung mit einem entscheidenden Unterschied: Beim Cap Darlehen wird von Beginn an eine Zinsobergrenze definiert, über die der Zinssatz nicht steigen kann.

Die Vor- und Nachteile des Cap Darlehens:
Die festgelegte Obergrenze verleiht zwar Sicherheit, allerdings ist der Sollzins deshalb auch höher als beim variablen Darlehen ohne Cap.

Flexibilität mit Köpfchen: Unsere Spezialisten wägen mit Ihnen ab

Ihre Finanzierungssituation erfordert Fingerspitzengefühl: Sie brauchen etwas mehr Flexibilität, möchten sich aber auch nicht um Kopf und Kragen zahlen. Wenden Sie sich dazu an unsere Spezialisten für Baufinanzierung, denn sie kennen sich mit ungewöhnlichen Fällen aus und führen Sie zum passenden Darlehensmodell. Über unsere unverbindliche Finanzierungsanfrage treten Sie mit ihnen in Kontakt und erhalten innerhalb von 24 Stunden eine persönliche Rückmeldung.

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Für Eigentümer, die ihre Immobilie auf Vordermann bringen wollen

Baudarlehen Modernisierung

Sie möchten Ihrem Zuhause einen neuen Anstrich verleihen, es auf den neuesten Stand bringen und für den Werterhalt oder sogar eine Wertsteigerung der Immobilie sorgen - auch hierfür kommt ein Baudarlehen theoretisch infrage. Die Modernisierung darüber zu finanzieren, ist aufgrund der sehr niedrigen Zinsen eine attraktive Angelegenheit. Dafür müssen Eigentümer aber strenge Voraussetzung erfüllen: Beispielsweise muss  die Immobilie größtenteils schuldenfrei sein. Wir zeigen Ihnen hier, welche Kriterien dafür außerdem wichtig sind und welche weiteren Kreditformen Sie zur Modernisierung nutzen können.

Modernisierungskredit in Form eines Baudarlehens

Für wen geeignet?
Für Immobilieneigentümer, deren Grund und Boden bereits größtenteils schuldenfrei ist, denn nur dann sind Banken bereit, Ihnen ein neues Immobiliendarlehen zu sehr niedrigen Zinsen für die Modernisierung zu gewähren.

Und so funktioniert es:
Falls kaum noch eine Restschuld auf Ihrer Immobilie lastet, dann sprechen Sie zuerst mit Ihrer Hausbank über Ihre Modernisierungspläne. Sie wird sich die Maßnahmen genau ansehen und dann beurteilen, ob sie zur Wertsteigerung des Objektes beitragen, oder lediglich zum Werterhalt. Letzteres ist häufig bei reinen Renovierungsarbeiten der Fall, zum Beispiel beim Tapezieren oder beim Austausch der Fußböden. Eine tatsächliche Wertsteigerung erreicht nur, wer an die Bausubstanz geht, zum Beispiel mit dem Ziel, die Energiebilanz des Hauses zu verbessern. Viele Banken sind nur dazu bereit, einen niedrig verzinsten Baukredit für Modernisierungen herauszugeben, wenn eine Wertsteigerung gewährleistet ist und das verliehene Geld sozusagen durch seinen Einsatz einen Gegenwert generiert.

Die Vor- und Nachteile dieses Modells:
Die Zinsen eines Baukredits sind wesentlich niedriger als die Zinsen eines privaten Ratenkredits, der für Modernisierungen ebenfalls infrage kommt. Allerdings muss der Baukredit wie üblich im Grundbuch abgesichert werden, was Notar- und Grundbuchgebühren verursacht. Wie hoch die ausfallen, hängt von der Summe ab, die Sie für die Umsetzung der Maßnahmen brauchen. Unser Grundbuchrechner vermittelt Ihnen einen Eindruck davon, welche Nebenkosten dafür entstehen. Auf Basis dieser Angaben können Sie besser einschätzen, ob sich ein Baudarlehen für Ihre Modernisierung lohnt oder nicht.

Modernisierungskredit als normaler Ratenkredit

Für wen geeignet?
Ein Ratenkredit eignet sich für Personen, die nicht auf einen Baukredit zurückgreifen können, weil das Eigenheim noch mit höheren Schulden belastet ist.

Und so funktioniert es:
Ihnen stehen zwei verschiedene Formen des Ratenkredits zur Verfügung: der zweckgebundene und der freie Ratenkredit. Der zweckgebundene Ratenkredit verlangt von Ihnen einen Nachweis über Ihr Dasein als Immobilieneigentümer und gewährt Ihnen im Gegenzug niedrigere Zinsen. Der freie Ratenkredit verzichtet auf den Nachweis, kommt aber auch teurer daher. Ansonsten gleichen sich die beiden: Sie holen sich einfach die Angebote für Modernisierungskredite verschiedener Institute, reichen bei der Beantragung die jeweils erforderlichen Unterlagen ein und erhalten nach einer Bonitätsprüfung den gewünschten Darlehensbetrag, um damit die Modernisierungsmaßnahmen in die Wege zu leiten. Anschließend beginnen Sie damit, über eine bestimmte Laufzeit hinweg den Kredit zurück zu zahlen.

Die Vor- und Nachteile dieses Modells:
Die Zinsen sind höher als bei einer Modernisierung mithilfe eines Baudarlehens. Im Vergleich dazu fällt aber die Besicherung via Grundbuch weg. Dadurch gestaltet sich der Ratenkredit wesentlich unbürokratischer und lässt sich schneller in die Wege leiten.

Modernisierungskredite mit Sparpotenzial bei Dr. Klein

Unsere Spezialisten erkennen nach einem Blick in die Finanzierungsunterlagen, ob Sie die Modernisierungsmaßnahmen über eine zinsgünstige Baufinanzierung abwickeln können oder nicht. Falls nicht, dann gibt es passende, ebenfalls günstige Alternativen im Ratenkredit-Bereich. Sprechen Sie uns einfach über die Finanzierungsanfrage an, und Sie erhalten unverbindliche, niedrig verzinste Kreditangebote, die genau zu Ihren Modernisierungsplänen passen.

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