Vermietete Eigentumswohnung: Familie Raddatz sorgt vor

Vermietete Eigentumswohnung: Familie Raddatz sorgt vor

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Lesezeit: 4 Minuten

Anna trifft heute Corinna Raddatz. Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie während der Corona-Krise eine Eigentumswohnung in Celle gekauft, die sie als Zweitimmobilie vermieten. Später im Rentenalter möchte das Ehepaar die Eigentumswohnung für den Eigenbedarf nutzen. Doch bis dahin fließt noch viel Wasser die Aller hinab. Anna spricht mit Frau Raddatz darüber, welche Auswahlkriterien ihre Entscheidung maßgeblich beeinflusst haben, wie die Finanzierung während der Corona-Krise ablief und warum das Mehrgenerationenhaus ein Auslaufmodell ist. Lasst euch inspirieren.

In der Corona-Krise haben sich die Vergabekriterien der Banken verschärft. „Aktuell spielt die Branchen-Zugehörigkeit eine große Rolle bei der Kreditvergabe. Wer beispielsweise in der Tourismusbranche oder in der Eventbranche arbeitet, hat es schwerer“, so Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender der Dr. Klein Privatkunden AG.

Corinna Raddatz: "Es lief wie geschmiert"
Corinna Raddatz: “Es lief wie geschmiert“

Auch Corinna Raddatz arbeitet in der Tourismusbranche. Sie besitzt ein Reisebüro und spürt somit die Auswirkungen der Corona-Krise sehr deutlich.

Doch zum Glück verlief ihre Immobilienfinanzierung reibungslos. Die Gesamtkonstellation passte einfach: Ihr Mann verfügt ein gesichertes Einkommen, das Ehepaar hat im Laufe der Jahre Eigenkapital angespart und besitzt zudem ein Haus.

Wie Frau Raddatz rückblickend die Immobilienfinanzierung während der Corona-Krise bewertet und welche Tipps sie zukünftigen Immobilienkäufern geben kann, hört ihr im Podcast!

Corona-Krise: Immobilienfinanzierung und finanzielle Engpässe überbrücken

Die Corona-Krise ist mit vielen Unsicherheiten verknüpft. Wenn bei euch unerwartet Einnahmen wegfallen, sucht das Gespräch mit eurem Ansprechpartner bei Dr. Klein. Unsere Bankpartner sind daran interessiert, dass ihr euren Kredit weiter abzahlen könnt. Folgende Optionen bieten sich beispielsweise an, um finanzielle Engpässe zu überbrücken:

  1. Stundung: In diesem Fall gewährt euch die finanzierende Bank die Aussetzung der Monatsraten für einen bestimmten Zeitraum. In der Regel verlängert sich damit automatisch die Laufzeit eurer Immobilienfinanzierung.

    Ein Beispiel: Angenommen die Bank gewährt euch eine Stundung von drei Monaten und die vereinbarte Sollzinsbindung gilt für 15 Jahre, dann läuft euer Darlehen de facto über 15 Jahre und drei Monate. Fragt nach, wie sich eine Stundung auswirkt. Steigt die zukünftige Monatsrate oder verlängert sich die Laufzeit oder fallen zusätzliche Zinsen an.
  2. Tilgungsaussetzung: Während einer Tilgungsaussetzung pausiert die Tilgung für einen bestimmten Zeitraum. Eure Monatsrate besteht demnach nur aus dem Zinsanteil. Somit verringert ihr eure monatliche Belastung.

    Allerdings ist der Zeitraum begrenzt: In der Regel gewährt die finanzierende Bank eine Tilgungsaussetzung für maximal sechs Monate. Erkundigt euch, wie sich das auf die Vertragslaufzeit auswirkt und ob zusätzliche Kosten anfallen.
  3. Tilgungssatzwechsel: Durch einen Tilgungssatzwechsel könnt ihr die Monatsrate an eure aktuelle finanzielle Situation anpassen. Senkt ihr die Tilgungshöhe, schrumpft auch eure Monatsrate. Ihr entlastet somit eure Haushaltskasse.

    Schaut daher in eurem Vertrag nach, wie oft ein kostenloser Tilgungssatzwechsel möglich ist und in welcher Höhe. Der Nachteil: Es dauert länger, bis das Darlehen komplett abbezahlt ist. Eventuell verlangt die finanzierende Bank auch eine Bearbeitungsgebühr.

Unser Tipp: Sucht das Gespräch mit eurem Spezialisten für Baufinanzierung, um danach in den Austausch mit der finanzierenden Bank zu gehen. Denn ihr braucht deren Zustimmung für die Anpassung eures Darlehensvertrags.

Zum Glück zeichnet sich langsam das Ende der Corona-Krise ab. Vielleicht plant ihr danach, eine zweite Immobilie zu erwerben? Wie die Rechnung aufgeht, erläutern wir euch im Ratgeberartikel “Zweite Immobilie kaufen und vermieten: Was sind die Voraussetzungen?“.

Auflistung der Interviewfragen

Ihr möchtet direkt zu einer Interviewfrage springen, dann klickt einfach im Web-Player auf das Icon “Kapitelmarken anzeigen” (das fünfte Icon von rechts) und wählt die entsprechende Interviewfrage aus. Der Web-Player springt zur ausgewählten Interviewfrage und startet dann die Wiedergabe.

  • (00:00:00) – Intro

  • (00:00:47) – Begrüßung

  • (00:01:24) – Wann haben sie erstmalig eine Immobilie finanziert und warum?

  • (00:02:23) – Was schätzen sie besonders an den eigenen vier Wänden?

  • (00:03:17) – Während der Corona-Krise haben sie eine zweite Immobilie gekauft. Wie kam es dazu?

  • (00:05:06) – Ist der Mehrgenerationenhaushalt ein Auslaufmodell?

  • (00:06:04) – Wie lief die Suche nach der Zweitimmobilie ab? Ging es schnell oder war es eine Odyssee mit Happy End?

  • (00:09:13) – Welche Auswahlkriterien waren für sie besonders wichtig?

  • (00:10:33) – Wie haben sie ihr Budget für die Zweitimmobilie geplant?

  • (00:11:31) – Wie viele Finanzierungsangebote haben sie eingeholt?

  • (00:14:19) – Hat die Corona-Krise ihren Kauf- und Finanzierungsprozess beeinflusst?

  • (00:17:06) – Sie arbeiten in der Tourismus-Branche. War das ein Thema bei der Kreditvergabe?

  • (00:17:56) – Worauf sollten zukünftige Immobilienkäufer und Bauherren bei der Finanzierung besonders achten?

  • (00:19:36) – 2003 haben sie ihr Haus gekauft. 17 Jahre später kam die zweite Immobilie dazu. Hat sich die Baufinanzierung in diesem Zeitraum verändert? Was war anders für sie?

  • (00:22:20) – Tilgungssatzwechsel oder Sondertilgungen: Wie viel Flexibilität brauchen sie?

  • (00:25:55) – Waren sie wegen der Corona-Krise besonders kritisch bei der Auswahl des passenden Mieters?

  • (00:28:13) – Verabschiedung und Outro

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Auf Wunsch vereinbart er mit euch einen Termin für ein kostenloses Beratungsgespräch – vor Ort mit Hygienekonzept, übers Telefon oder online per Video. Nach dem Beratungsgespräch erhaltet ihr euer persönliches Angebot: alles kostenfrei und unverbindlich.


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