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In welchem Alter sollte ich ein Haus kaufen?

Gibt es das richtige Alter für einen Hauskauf? Nicht wirklich. Aber das Alter und die eigene Lebenssituation können die Rahmenbedingungen für einen Immobilienkredit beeinflussen. Wie genau, erklärt Dr. Klein.

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  • Inhaltsverzeichnis
    • Gibt es das richtige Alter, um ein Haus zu kaufen?

      Nach offiziellen Daten von Dr. Klein liegt das Durchschnittsalter für den ersten Kauf einer Immobilie bei 39 Jahren. Ein richtiges Alter für den Hauskauf gibt es aber nicht. Vielmehr muss in jedem Alter auf andere Dinge bei der Baufinanzierung geachtet werden. Dabei spielen die folgenden Faktoren eine Rolle:

      • Eigenkapital
      • Kreditzinsen
      • Eigene Bonität
      • Kreditlaufzeit
      • Immobilienmarkt

      Dass die meisten Menschen zwischen 30 und 50 Jahren ein Haus kaufen, liegt eher daran, dass sie dann über das nötige Eigenkapital verfügen. Zudem wird eine Mietwohnung mit zunehmendem Nachwuchs häufig zu klein oder der Wunsch nach einem festen Wohnsitz im Alter größer. Viele entscheiden sich in dieser Lebenssituation dazu, ein Haus zu kaufen.

      Ist ein Hauskauf im Alter von unter 25 Jahren sinnvoll?

      Wer in jungen Jahren einen Immobilienkredit für einen Hauskauf aufnimmt, hat diesen in der Regel auch früher abbezahlt. Eigentümerinnen und Eigentümer können so in ihrer Immobilie länger mietfrei wohnen.

      Viele junge Menschen haben aber noch nicht genug Eigenkapital, um sich eine Immobilie zu leisten. Zwar gibt es auch die Möglichkeit, eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital aufzunehmen. Damit sind aber auch einige Voraussetzungen und Risiken verbunden:

      • Sie brauchen eine sehr gute Bonität.
      • Die beliehene Immobilie muss in einem sehr guten Zustand sein.
      • Wegen des erhöhten Risikos für die Bank sind die Zinsen höher.
      • Je mehr Geld Sie von der Bank leihen, desto länger dauert es, das Darlehen abzubezahlen.
      • Es besteht das Risiko, in eine Schuldenfalle zu geraten.

      Es empfiehlt sich deshalb, 10-15 % der Gesamtkosten als Eigenkapital einzubringen. Das entspricht ungefähr der Höhe der Kaufnebenkosten. Je mehr Eigenkapital Sie einbringen, desto geringer ist zudem der Anteil, den die Bank durch ein Darlehen finanzieren muss. Dadurch sind die Zinsen, die Sie auf die Kreditsumme zahlen, kleiner und die Schulden sind schneller abbezahlt.

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      Hauskauf ab 55 Jahren: Gibt es von der Bank dann noch ein Darlehen?

      Grundsätzlich lässt sich der Hauskauf auch mit 55 Jahren finanzieren. Banken bevorzugen es aber, wenn Kreditnehmende das Darlehen vor der Rente bereits abbezahlen. Denn in vielen Fällen haben Menschen im Vergleich zum Berufsleben während der Rente weniger Geld pro Monat zur Verfügung.

      Dadurch ergeben sich für Best Ager zwei Herausforderungen:

      • Kürzerer Tilgungszeitraum bis zur Rente
      • Höhere Rückzahlungsraten

      Es gibt aber dennoch Möglichkeiten, einen Kredit von einer Bank zu bekommen:

      • Bringen Sie ein hohes Eigenkapital ein: Je weniger Banken für ein Darlehen beisteuern müssen, desto eher stimmen Sie Ihrem Vorhaben zu. Zusätzlich fallen auf eine kleinere Darlehenssumme weniger Zinsen an. Es ist schneller abbezahlt.
      • Zusätzliche Sicherheiten anbieten: Eine Lebensversicherung beispielsweise lässt sich auch als Eigenkapital anrechnen und stärkt Ihre Bonität.
      • Flexible Raten vereinbaren: Legen Sie eine kostenfreie Anpassung der Monatsraten im Vertrag fest. Mit diesem Tilgungssatzwechsel können Sie Ihre Raten der jeweiligen Lebenslage anpassen. So können Sie höhere Raten zahlen, während Sie noch berufstätig sind. Zum Rentenbeginn reduzieren Sie die monatlichen Raten.

      Sondertilgungen vereinbaren: Wird zum Rentenbeginn Ihre Kapitallebens- oder private Rentenversicherung fällig, können Sie damit einen großen Anteil des Darlehens tilgen. Achten Sie aber auf das Kleingedruckte: Bei einigen Banken ist die Höhe einer Sondertilgung begrenzt oder nur gegen Gebühren möglich.

      Bis zu welchem Alter sollte eine Wohnung oder ein Haus abbezahlt sein?

      Planen Sie Ihren Kredit so, dass Sie im Rentenalter das Darlehen abbezahlt haben. Das verschafft Ihnen Freiraum und es kommen lediglich die Nebenkosten wie Müllabfuhr oder Grundsteuer auf Sie zu. Allerdings ist eine Finanzierung für einen Hauskauf auch noch im Rentenalter möglich. Das kann zum Beispiel in folgenden Situationen der Fall sein:

      • Sie haben eine hohe Rente und können auch im fortgeschrittenen Alter den Kredit problemlos abbezahlen.
      • Sie haben mit der Bank flexible Raten vereinbart.

      Je mehr Eigenkapital Sie zur Verfügung haben und je besser Sie finanziell auch im Rentenalter abgesichert sind, desto einfacher wird es, den Kredit auch im Ruhestand abzubezahlen.

      Wie lässt sich Eigenkapital für den Hauskauf in jedem Alter ansparen?

      Egal ob jung oder alt, wer genug Eigenkapital mitbringt, steigert seine Chancen auf eine günstige Immobilienfinanzierung. Wir zeigen Ihnen deshalb hier, welche Schritte Sie unternehmen können, um Eigenkapital aufzubauen.

      • Klassisch sparen: Wer jeden Monat etwas Geld bei Seite legt, kann über mehrere Jahre eine ordentliche Summe ansparen. So lassen sich mit einer monatlichen Sparrate von 200 € nach 5 Jahren bereits 12.000 € ansparen
      • Bausparvertrag: Die Sparsumme lässt sich auch in einen Bausparer ansparen. Nach der Sparphase haben Sie zwischen 40 bis 50 % der Bausparsumme angespart. Dann bietet Ihnen die Bausparkassen die restliche Summe als zinsgünstigen Kredit an. Sobald die Sparphase abgeschlossen ist, rechnet die Bank den Bausparvertrag als Eigenkapital an.
      • In Aktien investieren: Der Aktienmarkt boomt und aktuell lässt sich dort mehr Rendite erwirtschaften als auf dem Bankkonto. Banken akzeptieren Wertpapiere ebenfalls als Eigenkapital. Wegen der Schwankungen auf dem Aktienmarkt bewerten Banken Wertpapiere aber meist nicht mit 100 %, sondern rechnen oft nur einen Teil davon auf das Eigenkapital an. Je stabiler eine Aktie ist, desto höher bewertet sie die Bank. Wählen Sie diesen Schritt aber mit Vorsicht. In Krisen können die Kurse für Wertpapiere auch fallen.
      • Schenkungen oder Erbschaften: Durch eine Schenkung oder vorzeitige Erbschaftsanteile können Sie auch schon vor dem Tod eines Verwandten Geld bekommen. Es gelten aber Obergrenzen für die Freibeträge, die von 20.000 € bis 500.000 € reichen können.
      • Lebensversicherungen: Wer eine Lebensversicherung hat, kann diese auch als Eigenkapital für den Hauskauf anrechnen. Dadurch geht die Altersvorsorge der Versicherung verloren. Besprechen Sie das am besten mit einem Finanz- oder Versicherungsberater wie Dr. Klein.

      Um Eigenkapital anzusparen, braucht es Zeit. Fangen Sie also rechtzeitig damit an.

      Das ideale Alter für den Hauskauf: Die wichtigsten Punkte auf einem Blick

      Bei einem Hauskauf ergeben sich je nach Alter unterschiedliche Rahmenbedingungen. Beachten Sie also folgende Punkte:

      • Es gibt kein perfektes Alter für den Hauskauf.
      • Wichtig sind Rahmenbedingungen wie Eigenkapital, Bonität, Kreditlaufzeit und das aktuelle Angebot auf dem Markt.
      • Wer sich in einem jungen Alter für ein Darlehen entscheidet, hat es früher abbezahlt und kann so in der eigenen Immobilie länger mietfrei wohnen.
      • Im Idealfall ist das Darlehen bereits vor dem Renteneintritt abbezahlt.
      • Je kürzer der Abstand bis zur Rente ist, desto mehr Eigenkapital braucht es und desto höher sind die Ratenzahlungen.
      • Wer sich kurz vor der Rente für einen Hauskauf entscheidet, sollte genügend Eigenkapital mitbringen und auch im Ruhestand finanziell gut abgesichert sein.
      • 10-15 % der Gesamtkosten sollten Interessenten an Eigenkapital mindestens einbringen, um damit zum Beispiel die Kaufnebenkosten zu bezahlen.

      Je mehr Eigenkapital Interessenten haben, desto geringer sind das Darlehen und die Zinsen.

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