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Energieeffizient Sanieren (KfW-Programm 151)

Energieeffizienz von Immobilien mithilfe günstiger Kredite verbessern

KfW Energieeffizient sanieren

Das KfW Programm 151 dient der Finanzierung von energetischen Wohngebäudesanierungen. Mit zinsgünstigen Darlehen und Tilgungszuschüssen werden Maßnahmen gefördert, die den CO2-Ausstoß und den Energieverbrauch von Bestandsimmobilien verringern können. Um von dem Förderprogramm Energieeffizient Sanieren zu profitieren, müssen die im Rahmen der Sanierung vorgenommenen Maßnahmen jedoch bestimmte technische Mindestanforderungen erfüllen. 

  • Förderungszweck: Sanierung des jetzigen Wohnraumes / Kauf eines sanierten Wohnraumes
  • bis 100.000 Euro maximale Darlehenssumme pro Wohneinheit
  • bis 50.000 Euro maximale Darlehenssumme pro Einzelmaßnahme
  • Zinsbindung: 10 Jahre
  • Darlehenslaufzeiten von 4 bis 30 Jahren
  • Kombinierbar mit allen anderen Förderprogrammen der KfW


Weitere Daten zum Programm siehe KfW-Förderung.

Wer kann die Förderung von KfW-Programm 151 beantragen?

Das Förderprogramm KfW Energieeffizient Sanieren kann von Immobilieneigentümern sowohl für selbst genutzte als auch für vermietete Wohngebäude beantragt werden, wenn diese eine Sanierung auf KfW-Effizienzhaus-Niveau oder einzelne energetische Sanierungsmaßnahmen planen. Voraussetzung für eine Förderung der Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen ist, dass der Bauantrag für die Immobilie vor dem 1. Februar 2002 gestellt wurde.

Darüber hinaus richtet sich das Programm auch an Ersterwerber von neu sanierten Eigentumswohnungen oder Wohngebäuden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die betreffende Immobilie innerhalb von zwölf Monaten nach Bauabnahme erworben wurde und die Kosten der energetischen Sanierung gesondert ausgewiesen sind, beispielsweise im Kaufvertrag. 

Welche Maßnahmen werden gefördert?

Im Rahmen des Förderprogramms KfW 151 werden alle energetischen Maßnahmen gefördert, die zu den KfW-Effizienzhaus Standards 55, 70, 85, 100 oder 115 führen. Das bedeutet, dass der Primärenergiebedarf nach der Sanierung höchstens 55 bis 115 Prozent des Bedarfs eines vergleichbaren Neubaus gemäß Energiesparverordnung (EnEV) betragen darf.

Für Immobilienbesitzer, die zwar die Energieeffizienz ihres Gebäudes verbessern wollen, aber keinen Effizienzhaus-Standard anstreben, ist das KfW Programm 152 eine geeignete Alternative. Es umfasst neben der Wärmedämmung von Dachflächen, Wänden, Geschoss- und Kellerdecken auch die Erneuerung der Außentüren und Fenster, die Optimierung oder Erneuerung der Heizungsanlage sowie den Einbau oder die Erneuerung einer Lüftungsanlage.

Für die Komplettsanierung auf Effizienzhaus-Niveau (KfW Programm 151) beträgt der maximale Kreditbetrag 100.000 Euro. Die Einzelmaßnahmen zur energetischen Sanierung werden mit einem zinsgünstigen KfW 152 Kredit von bis zu 50.000 Euro gefördert. 

Um welche Art von Darlehen handelt es sich bei Energieeffizient Sanieren?

Bei den Darlehen, die im Rahmen des KfW-Programms 151 vergeben werden, handelt es sich um Annuitätendarlehen, für die verschiedene Laufzeitvarianten gewählt werden können. Die Mindestlaufzeit beginnt bei vier Jahren, die Höchstlaufzeit endet bei 30 Jahren.

Welche Konditionen bietet das Programm?

Die Förderung umfasst bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investitionskosten, inklusive der Nebenkosten, höchstens jedoch 100.000 bzw. 50.000 Euro. Die Kreditlaufzeit kann zwischen vier und 30 Jahren gewählt werden, die tilgungsfreie Zeit ist auf fünf Jahre begrenzt. Über einen Zeitraum von zehn Jahren wird der Zinssatz festgeschrieben.

Danach unterbreitet die KfW der durchleitenden Bank ein Prolongationsangebot. Das KfW-Darlehen kann in Teilbeträgen oder in einer Summe abgerufen werden. Nach der Kreditzusage beginnt eine einjährige Abruffrist, die sich automatisch um sechs Monate verlängert. Eine Bereitstellungsgebühr ist erst ab dem 13. Monat zu zahlen. Die Tilgung erfolgt in monatlichen Annuitäten und beginnt nach Ablauf der tilgungsfreien Jahre.

Tilgungszuschuss bei der energetischen Sanierung

Sind die geplanten Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen und konnte das Erreichen eines KfW-Effizienzhaus-Niveaus nachgewiesen werden, erhalten Immobilienbesitzer einen Tilgungszuschuss. Dabei gilt: Je höher die Energieeffizienz nach Sanierung ist, desto höher fällt der Zuschuss aus und desto weniger müssen Kreditnehmer zurückzahlen. Wird mit der Sanierung der Standard eines KfW-Effizienzhauses 55 erreicht, beträgt der Tilgungszuschuss beispielsweise 17,5 Prozent des Zusagebetrages, bei einem KfW-Effizienzhaus Denkmal sind es immerhin noch 2,5 Prozent.

Für die Förderung im Rahmen des KfW-Programms 151 ist es erforderlich, dass dem Kreditantrag die Online-Bestätigung eines Energieberaters beigefügt ist. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass das sanierte Gebäude einen bestimmten Effizienzhaus-Standard erreicht oder die Einzelmaßnahmen die technischen Mindestanforderungen erfüllen.

Daher empfiehlt es sich, bereits bei der energetischen Fachplanung der Sanierungsmaßnahmen einen Energieberater zurate zu ziehen. Qualifizierte Energieberater, die von der KfW anerkannt werden, können Immobilienbesitzer unter www.energie-effizienz-experten.de finden. Hier sind auch auf Baudenkmal spezialisierte Energieberater aufgeführt, sogenannte „Sachverständige für Baudenkmale“.

Denn bei der energetischen Sanierung von Baudenkmalen sind nicht nur energietechnisches Wissen, sondern auch baukulturelle Fachkenntnisse erforderlich.

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