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Bekomme ich Baukindergeld auch für einen Anbau, Umbau oder Dachausbau?

Nein, Sie bekommen Baukindergeld nur für den vollständigen Ersterwerb einer Immobilie. Wollen Sie Ihr Haus umbauen, das Dachgeschoss ausbauen oder einen Anbau an das Haus setzen, erhalten Sie für diese Investition kein Baukindergeld. Es wird lediglich für den Gesamterwerb einer Immobilie gezahlt.

Die Voraussetzungen für Baukindergeld

Der Erhalt von Baukindergeld ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Diese schreiben genau vor, welche Bedingungen es in Bezug auf Ihre Immobilie, Ihr Einkommen und Ihre Kinder zu erfüllen gilt. Sie erhalten Baukindergeld nur, wenn:

  • Sie mit mindestens einem minderjährigen Kind, für das Sie kindergeldberechtigt sind, bereits in die Immobilie eingezogen sind,
  • die Immobilie zum Stichtag (Datum des Kaufvertrags bzw. der Baugenehmigung) die einzige in Ihrem Besitz ist,
  • die Immobilie zwischen dem 01.01.2018 und dem 31.12.2020 gekauft oder deren Baugenehmigung erteilt wurde,
  • die Immobilie in Deutschland steht,
  • Sie mindestens 10 Jahre in der Immobilie wohnen bleiben und
  • Sie im vorletzten und vorvorletzten Kalenderjahr mit einem Kind nicht mehr als 90.000 Euro zu versteuerndes Einkommen hatten (75.000 Euro plus 15.000 Euro Freibetrag pro Kind).

Ein Anbau oder der barrierefreie Umbau Ihrer Immobilie kollidiert mit einem Teil dieser Voraussetzungen. Denn Baukindergeld ist lediglich für Erwerb der Immobilie gedacht und nicht für nachträgliche An-, Aus- und Umbauten.

Baukindergeld und Anbau, Umbau bei gleichzeitigem Erwerb

Kaufen Sie allerdings in naher Zukunft ein altes Haus und wollen Sie es im Zuge dessen sanieren und umbauen, dann können Sie (bis zu drei Monate) nach dem Einzug Baukindergeld beantragen. Beachten Sie jedoch, dass Baukindergeld nicht in einem Stück, sondern jährlich bis zu zehn Jahre 1.200 Euro pro Kind ausgeschüttet werden. Daher können Sie die Förderung nicht als Eigenkapital in Ihre Baufinanzierung einbringen. Sie ist als Zuschuss für die Tilgung des Baudarlehens gedacht.

Der Staat hilft Ihnen mit dem Baukindergeld also, schneller schuldenfrei zu sein. Zum einen können Sie das Geld jährlich als Sondertilgung in Ihre Baufinanzierung stecken, Sie könnten das Geld aber auch über die gesamte Laufzeit beispielsweise in einen Bausparvertrag einzahlen. Das Bauspardarlehen können Sie dann im Zuge der Anschlussfinanzierung als Kapital einbringen und so die zu finanzierende Restschuld auf einen Schlag um Summe „X“ verkleinern.

Weitere und detailliertere Informationen rund um das Thema Baukindergeld erhalten Sie in unserem Ratgeberartikel „Baukindergeld (KfW 424): Jetzt die neue Eigenheimzulage beantragen“.

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