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Adé Abrissbirne: Günstige Sanierungskredite für Ihre Modernisierung

Ihre Immobilie hat mal wieder eine Modernisierung nötig? Das verursacht Kosten. Doch keine Sorge: Mit günstigen Sanierungskrediten bekommen Sie die in den Griff. Unser Artikel zeigt, welche Kredite infrage kommen.

Introbild Sanierungskredit
  • Inhaltsverzeichnis
    • Die Qual der Wahl: Drei Finanzierungsarten der Sanierung

      Die Fassade bröckelt, es regnet durchs Dach, und die Heizkosten des letzten Winters treiben Ihnen die Tränen in die Augen? Klarer Fall: Ihr Haus hat seine besten Tage hinter sich. Kein Grund, die Abrissbirne zu bestellen. Oft lohnt sich eine Sanierung, um das Gebäude wieder auf Vordermann zu bringen. Das müssen Sie nicht aus eigener Tasche bezahlen. Drei Kreditarten stehen zur Auswahl:

      1. Ein zweckgebundener Sanierungskredit
      2. Eine Baufinanzierung
      3. Ein normaler, nicht zweckgebundener Ratenkredit

      Alle drei Varianten stellen wir Ihnen mit ihren Vor- und Nachteilen im Folgenden vor und zeigen, welcher Kredit am besten zu Immobilienbesitzern passt.

      1. Der Sanierungskredit: Leicht zu bekommen, gute Konditionen

      Weil die Vergabe eines Sanierungskredits an Ihr Dasein als Immobilieneigentümer gekoppelt ist, erhalten Sie günstigere Zinsen als bei einem normalen, freien Ratenkredit. Folgende Punkte sprechen für den Sanierungskredit:

      • Die Beantragung ist einfach: Sie müssen lediglich vorweisen, Immobilieneigentümer zu sein. Eine kostenverursachende Grundbucheintragung ist nicht nötig.
      • Die möglichen Finanzierungssummen starten bereits bei etwa 5.000 Euro und enden bei 50.000 Euro.
      • Sie können frei wählen, für welche Maßnahmen Sie die Gelder aus dem Sanierungskredit einsetzen wollen. Für die Vergabe des Sanierungskredits spielt es keine Rolle, ob die Immobilie noch durch Schulden vorbelastet ist.

      Übrigens: Ob der Kredit, den Sie beantragen, nun Sanierungskredit oder Renovierungskredit heißt, ist vollkommen egal. Jede Bank verwendet dafür eine eigene Bezeichnung. Es handelt sich um ein und dasselbe Kreditprodukt, nämlich einen zweckgebundenen Ratenkredit, der ausschließlich für Immobilieneigentümer gedacht ist.

      Was zu beachten ist: Manche Banken definieren die Voraussetzungen für Sanierungskredite oder Renovierungskredite etwas strenger. Es kann vorkommen, dass Sie vor der Bewilligung nicht nur einen Grundbuchauszug sondern auch einen Maßnahmenplan oder Kostenvoranschläge vorlegen müssen. In manchen Fällen wollen die Institute auch im Nachhinein noch Rechnungen sehen, mit denen Sie die Verwendung des Geldes belegen müssen. Im Gegenzug für die strikteren Regeln erhalten Sie oft noch günstigere Zinsen. Ist Ihnen Ihre Unabhängigkeit lieber, dann setzen Sie bei der Auswahl der Bank auf Institute, die für Sanierungskredite lockerere Regeln aufstellen.

      2. Sanierung mit Baufinanzierung

      Als Immobilienbesitzer haben Sie bereits vor Jahren eine Baufinanzierung zum Kauf Ihres Eigenheims abgeschlossen. Nun möchten Sie Ihr Haus sanieren oder renovieren. Da liegt der Gedanke nahe, einfach ein weiteres Baudarlehen aufzunehmen. Schließlich sind die Zinsen hierfür zurzeit unschlagbar niedrig.

      Umso höher fallen allerdings die Zugangshürden aus:

      1. Eine Bank gewährt Ihnen nur dann eine weitere Baufinanzierung, wenn Ihre Immobilie so gut wie schuldenfrei ist. Oft gilt hier eine Grenze von mindestens 80 Prozent. Trifft das bei Ihnen zu, können Sie eine zweite Baufinanzierung aufnehmen, sofern Ihre Pläne die nachfolgende Voraussetzung erfüllen und sich wertsteigernd auf Ihre Immobilie auswirken.

      2. Es lassen sich in der Regel nur solche Maßnahmen über eine weitere Baufinanzierung realisieren, die eine wertsteigernde Wirkung auf die Immobilie haben. Viele Erneuerungen (zum Beispiel neue Tapeten, neue Bodenbeläge) dienen lediglich der Instandhaltung und dem Werterhalt einer Immobilie. Die meisten, größeren Maßnahmen, beispielsweise eine neue Dämmung, ein neues Dach oder neue Fenster, gehen dagegen oft mit baulichen Veränderungen einher, und damit ist in der Regel eine Wertsteigerung der Immobilie verbunden.
        Warum ist der Unterschied zwischen Werterhalt und Wertsteigerung so entscheidend? Weil eine Bank für jeden Cent, den sie Ihnen für ein Eigenheim leiht, im Gegenzug Sicherheiten sehen möchte. Eine simple Renovierung oder neue Möbel haben aber keinen nennenswerten Eigenwert und tragen höchstens zum Werterhalt der Immobilie bei. Deshalb können Sie diese Dinge in der Regel nicht einfach mitfinanzieren. Angenommen, Sie bräuchten etwa für Möbel 20.000 Euro mehr, wird die Bank Ihnen dafür eher einen extra Ratenkredit anbieten. Diesen stattet sie dann mit höheren Zinsen aus, um das höhere Risiko auszugleichen. Maßnahmen wie Sanierungen gelten jedoch meist als wertsteigernd. Die neue Heizung oder die neuen Fenster erhöhen also den Wert des Hauses. Wie viel Sie dazu über eine Baufinanzierung mitfinanzieren können, hängt von der Bank ab. Gängig sind Sanierungssummen ab 50.000 Euro aufwärts. Aber auch Maßnahmen, die nicht so teuer sind, können akzeptiert werden, so lange sie wertsteigernden Charakter haben.

      Kommt eine Baufinanzierung trotz allem für Ihr Vorhaben in Frage, gilt es trotzdem abzuwägen: Ein Baudarlehen ist zwar in puncto Zinsen günstiger als ein Sanierungskredit, aber auch aufwändiger in der Abwicklung. Über den Notar muss, wie einst beim Kauf, ein Grundbucheintrag vorgenommen werden, der Zusatzkosten verursacht. Unser Grundbuchrechner zeigt Ihnen, was dann auf Sie zukommt. Betrachtet man diese Aufwände, ist ein zweckgebundener Ratenkredit oft die bessere, weil unkompliziertere Alternative für Immobilienbesitzer.

      3. Sanierung mit normalem, nicht zweckgebundenem Ratenkredit

      Zu guter Letzt steht Ihnen auch ein freier, nicht zweckgebundener Ratenkredit zur Verfügung. Das ist in Sachen Beantragungsprozedere die unkomplizierteste Variante. Hierbei müssen Sie keinen Grundbuchauszug einreichen, und der Bank ist es letztlich auch egal, wofür Sie das Geld verwenden. Als Konsequenz müssen Sie beim freien Ratenkredit verglichen mit einer Baufinanzierung und einem zweckgebundenen Ratenkredit allerdings auch die höchsten Zinsen zahlen. Rein finanziell betrachtet lohnt sich ein zweckgebundener Ratenkredit für Immobilienbesitzer deshalb mehr.

      Die Vor- und Nachteile der drei Kreditarten im Überblick

      Hier sehen sie noch mal alle Konditionen sowie Vor- und Nachteile der bisher benannten Kreditarten, die für Sanierungen infrage kommen.

      BedingungenZweckgebundener Sanierungskredit / RenovierungskreditModernisierung via BaufinanzierungNormaler Ratenkredit
      Finanzierungssummen5.000-50.000 €i.d.R. über 50.000 €1.000-50.000 €
      Absicherung über das GrundbuchNeinJaNein
      Immobilienbesitzer-NachweisJaJaNein
      Zinsbedingungen3-4 % p.a.1-2 € p.a.4-5 % p.a.
      VorteilWeniger Bürokratie: keine Grundschuldeintragung, keine zusätzlichen Kosten für Notar und Grundbuchamt schnellere Rückzahlung, weil hier kürzere Kreditlaufzeiten vereinbart werden als bei einer BaufinanzierungBeste Zinsen im Vergleich der drei VariantenWeniger Bürokratie (keine Kostenvoranschläge vonnöten, kein Immobilienbesitz-Nachweis erforderlich)
      NachteilNachweis des Immobilienbesitzes notwendigBürokratie und Zusatzkosten durch Grundbucheintrag, Rückzahlung dauert länger, nämlich so lange, wie die Zinsbindung läuftDie höchsten Zinsen im Vergleich
      FazitBeste Alternative für Immobilienbesitzer. Die Zinsen sind hier zwar etwas höher als beim Baudarlehen, dafür ist die Abwicklung weniger bürokratisch, und die Schuld kann aufgrund kürzerer Kreditlaufzeiten schneller getilgt werden.Zweitbeste Variante für Immobilienbesitzer: Bietet zwar niedrigere Zinsen als ein zweckgebundener Ratenkredit, bringt aber auch strenge Voraussetzungen mit. Ihre Immobilie muss größtenteils schuldenfrei sein, und das Baudarlehen muss per Grundbucheintrag abgesichert werden.Punktet zwar mit mehr Freiheiten aufgrund fehlender Zweckgebundenheit, lohnt sich für Immobilienbesitzer aber kaum, weil der zweckgebundene Ratenkredit immer günstiger ist.
      Tabelle: 3 Kreditarten für Sanierungen im Überblick

      Infografik: Die Kosten einer Sanierung

      Bevor der erste Handwerker den Hammer schwingt, herrscht für gewöhnlich erstmal großes Rätselraten darüber, was die Sanierung wohl kosten wird. Ein Laie kann das auf Anhieb gar nicht beurteilen. Den Finanzbedarf möglichst genau zu ermitteln, ist aber oberste Voraussetzung, um auch den späteren Kredit beantragen zu können. Holen Sie sich dazu Hilfe bei einem Fachmann, zum Beispiel über den Verband Privater Bauherren (VPB) oder den Bundesverband Deutscher Bausachverständiger (BBAUSV), und lassen Sie die Immobilie begutachten. Die Investition lohnt sich, denn sie verschafft nicht nur Klarheit in Bezug auf die entstehenden Kosten, sondern hilft auch beim Priorisieren: Welche Reparaturen sind die wichtigsten und müssen zuerst erledigt werden, welche haben möglicherweise noch mehr Zeit? Durch diese Vorgehensweise können Sie genau planen, womit Sie beginnen möchten und wie viel Geld Sie dafür brauchen. Unsere Infografik gibt Ihnen einen ersten, groben Einblick in die Sanierungskosten und Modernisierungsintervalle. Mehr zum Them finden Sie auch in unserem Artikel Sanierungskosten.

      Infografik: Die Kosten einer Sanierung
      Infografik: Die Kosten einer Sanierung

      Sanierungskredit beantragen Schritt für Schritt

      Nun haben Sie erfahren, welche Kreditarten Ihnen zur Verfügung stehen und sich ein Bild davon gemacht, welcher Kredit am besten zu Ihnen passt. Wie Sie eine Baufinanzierung für eine Sanierung beantragen, erfahren Sie in unserem Artikel zum Modernisierungsdarlehen. Unsere Empfehlung für Immobilienbesitzer lautet allerdings, auf einen Sanierungskredit zu setzen. In diesem Fall läuft die Beantragung folgendermaßen ab.

      So beantragen Sie einen Sanierungskredit

      1. Angebote vergleichen

        Ziehen Sie mehrere Kreditangebote heran, um sich ein Bild der Angebotslage zu machen.

      2. Grundbuchauszug zu Ihrer Immobilie einholen

        Holen Sie online über das Grundbuch-Portal einen Grundbuchauszug Ihrer Immobilie ein. Damit weisen Sie sich vor der Bank als Immobilienbesitzer aus. Die Kosten betragen abhängig vom Bundesland zwischen 10 und 20 Euro pro Auszug.

      3. Kredit beantragen

        Sie reichen bei der Bank, für deren Angebot Sie sich entschieden haben, einen Kreditantrag ein. Die Bank holt daraufhin bei der Schufa Auskünfte über Ihre Bonität ein. Im Anschluss erfolgt die Bewilligung des Kredits, die Bank überweist den vereinbarten Kreditbetrag auf Ihr Girokonto. Sie bezahlen damit alle anstehenden Maßnahmen und beginnen im Anschluss damit, den Kredit Monat für Monat zurückzubezahlen.

      Sanierungskredite: Ganz einfach den besten finden

      Eine umfangreiche Sanierung oder Renovierung erfordert gute Planung: Von der Beauftragung eines Gutachters über das Organisieren von Handwerksbetrieben und Dienstleistern bis hin zur Beantragung des passenden Kredits. Unsere Spezialisten für Ratenkredit stehen Ihnen dabei zur Seite: Im persönlichen Gespräch klären sie, welche Maßnahmen Ihnen vorschweben und finden Banken, die dafür genau den passenden Kredit im Angebot haben. Die Berater begleiten Sie außerdem durch den gesamten Beantragungsprozess hindurch.

      Sanieren und finanzieren in einem Rutsch

      Wir bieten Ihnen zum Sanierungskredit einen guten Service: Mit nur einem Antrag erhalten Sie von uns mehrere Angebote zum Vergleich. Dazu füllen Sie einfach unser Formular zum Kreditangebot aus und bekommen innerhalb von 24 Stunden Rückmeldung. Auf Wunsch beraten unsere Berater vor Ort Sie in einem persönlichen Gespräch und beantworten all Ihre Fragen rund um die Angebote.

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