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Neue Heizung: Mit moderner Technik Kosten und Energie sparen

Nach spätestens 30 Jahren hat eine Heizung ihre Schuldigkeit getan. Ein neues Modell muss her, doch das kostet. Bei der Finanzierung helfen Modernisierungskredite und staatliche Förderungen, die wir Ihnen hier vorstellen.

Introbild neue Heizung
  • Inhaltsverzeichnis
    • Heizung finanzieren mit günstigen Konditionen

      Der Schornsteinfeger rollt beim Anblick der Abgaswerte mit den Augen, die letzte Gasrechnung wies unerfreulich hohe Summen auf, und das Quietschen des Kessels raubt Ihnen den letzten Nerv? Das sind die ersten Anzeichen dafür, dass sich in Ihrem Keller was zusammenbraut, weil Ihre Heizung im Begriff ist, den Geist aufzugeben. Nach spätestens 30 Jahren führt in den meisten Fällen kein Weg an einem neuen Heizsystem vorbei. Die Anschaffung ist zwar nicht ganz billig, sie gestaltet Ihre kommende Heizkostenabrechnung durch gesunkene Beträge aber viel erfreulicher. Eine günstige Finanzierung macht das Ganze zudem erschwinglich.

      Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen, woher Sie staatliche Förderung für Ihre neue Heizung bekommen und welche Sanierungskredite Ihnen zur Verfügung stehen. 

      Vier gute Gründe für eine neue Heizung

      Zum Einstieg ins Thema nennen wir Ihnen hier die vier wichtigsten Gründe, vom Kostensparen über Energieeffizienz und Umweltschutz, das Erhalten der Funktionalität bis hin zum gesetzeskonformen Handeln - es gibt viele stichhaltige Argumente, die für eine neue Heizung sprechen. 

      • Grund 1: Mit der neuen Heizung Kosten sparen

        Die Öl- und Gaspreise haben im letzten Jahrzehnt eine Achterbahnfahrt hingelegt und die Heizkosten infolgedessen gleich mit. Verbraucher sind dem Preispoker der Energiekonzerne mehr oder weniger ausgeliefert. Deshalb spielt der Faktor „Kosten sparen“ bei der Entscheidung für eine neue Heizung eine wichtige Rolle. Wer sein altes, wenig effizientes Heizsystem gegen ein neues, kostensparendes eintauscht, profitiert aber noch von einem weiteren Nebeneffekt: Neue Heizungen sind meist auch weniger wartungsintensiv, so lässt sich doppelt sparen.

        Übrigens wirkt sich auch die Dämmung eines Hauses immens auf die Heizkosten aus. Einer Untersuchung der Stiftung Warentest zufolge fallen die Heizkosten bei einem gut gedämmten Haus im Schnitt 40 Prozent geringer aus als bei einem ungedämmten – und zwar unabhängig davon, welches Heizsystem eingesetzt wird. Deshalb sollten die neue Heizung und eine energetische Sanierung idealerweise Hand in Hand gehen.

      • Grund 2: Für Energieeffizienz und Umweltschutz sorgen

        Ob eine Heizung umweltschonend ist oder nicht, bemisst sich in erster Linie an ihren Emissionswerten, vor allem am Kohlendioxid-(CO2)Ausstoß. Darin sieht man heutzutage den Hauptgrund für den Klimawandel, insofern kann jeder Immobilienbesitzer an dieser Stelle mit einer energiesparenden, neuen Heizung einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Bei älteren Heizungen sind die Emissionswerte oft nicht gut. Doch es geht nicht allein darum, diese Werte zu senken.

        Der Begriff Energieeffizienz schließt bei Heizungen mit ein, dass sie die vorhandene Energie möglichst effizient nutzen. Bei einer Heizung wird ein Energieträger verbrannt, zum Beispiel Öl oder Gas. Ältere Heizsysteme bedienen sich dieses Energieträgers höchstens zu 70 Prozent. Dieser Wert kann beispielsweise durch eine moderne Brennwertheizung auf bis zu 100 Prozent gesteigert werden.

      • Grund 3: Die kaputte alte Heizung ersetzen

        Eine Heizung sollte regelmäßig ein Mal pro Jahr gewartet werden. Das stellt sicher, dass sie richtig funktioniert und optimale Verbrauchswerte vorzuweisen hat. Doch selbst scheckheftgepflegte Anlagen können mal kaputt gehen. Die durchschnittliche Lebensdauer einer Heizung liegt bei etwa 20 bis 30 Jahren. Eine gute Gelegenheit, sich grundsätzlich Gedanken darüber zu machen, welches Heizungssystem in den kommenden Jahrzehnten für wohlige Wärme im Haus sorgen soll.

      • Grund 4: Gesetzeskonform handeln

        Die Energieeffizienzverordnung (EnEv 2014) besagt: Spätestens nach 30 Jahren ist für alte Heizkessel Schluss. Wer die Vorgabe ignoriert, riskiert hohe Strafen. Der zuständige Bezirksschornsteinfeger kontrolliert, ob ein Austausch stattgefunden hat und wird den Eigentümer zunächst auffordern, das Versäumte innerhalb einer bestimmten Frist nachzuholen. Geschieht das nicht, ist der Schornsteinfeger verpflichtet, den Behörden Bescheid zu geben. Es folgt ein Bußgeld, das je nach Vergehen bis zu 50.000 Euro betragen kann.

      Ab wann sich eine neue Heizung rentiert

      Je nach Alter und Einbau Ihrer alten Heizungsanlage kann es sich bereits nach zehn Jahren lohnen, auf ein neues, energie- und kostenschonenderes System umzusteigen. Am besten konsultieren Sie in dieser Frage einen Fachmann. Der Bezirks-Schornsteinfeger kann Ihnen beispielsweise mehr darüber sagen, ob die Verbrauchswerte Ihrer jetzigen Heizung noch in einem vertretbaren Bereich liegen. Aufschlussreich ist auch ein Gespräch mit einem Energieberater. Die Verbraucherzentrale bietet hierzu besonders kostengünstige Brennwertkessel-Check-Ups an. Sie erhalten dabei Antwort auf die Frage, ob Ihr vorhandenes Heizsystem noch optimal eingestellt ist und bekommen eine entsprechende Handlungsempfehlung mit auf den Weg. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie über www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

      Finanzierung und Förderung der neuen Heizung

      Ein Heizsystem ist eine kostspielige Angelegenheit, die Anschaffung geht – unabhängig davon, um welche Heizungsart es sich handelt – in die Tausender. Da kommt jede finanzielle Hilfe oder Vergünstigung natürlich gelegen. Spezielle Modernisierungskredite bieten Immobilienbesitzern besonders niedrige Zinsen, und der Staat greift Ihnen mit einmaligen Zuschüssen unter die Arme, damit Sie Ihre Heizung erneuern können, ohne sich zu übernehmen. 

      Modernisierungskredit für Ihre neue Heizung

      Banken und Kreditinstitute bieten Ihnen zweckgebundene Ratenkredite an, die nur Sie als Immobilienbesitzer bekommen. Dabei sind die Zinsen besonders günstig und vor allem niedriger als bei normalen Ratenkrediten. Der Unterschied macht etwa ein bis anderthalb Prozent pro Jahr aus.  Lassen Sie sich bei der Auswahl nicht von den vielen, unterschiedlichen Bezeichnungen verwirren, die für diesen Kredit kursieren: Mal heißt er Sanierungskredit, mal Modernisierungskredit, mal Renovierungskredit oder Wohnkredit. Es handelt sich dabei aber immer um ein und dieselbe Kreditform, bei der Sie nachweisen müssen, eine Immobilie zu besitzen. Im Gegenzug erhalten Sie den Kredit zu niedrigeren Zinsen. Den Nachweis erbringen Sie beispielsweise über einen aktuellen Grundbuchauszug, den Sie bei Ihrem örtlichen Grundbuchamt erhalten. Mit dem zweckgebundenen Ratenkredit können Sie Summen von 5.000 bis 50.000 Euro finanzieren – die Anschaffung einer neuen Heizung ist damit also auch problemlos möglich.

      Staatliche Förderung zur Heizung

      Trägt Ihre neue Heizung zur Steigerung der Energieeffizienz Ihres Hauses bei, können Sie außerdem auf Unterstützung von staatlicher Seite setzen. Zwei Institute fördern Ihr Vorhaben unter bestimmten Voraussetzungen:

      • Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt Sie mit einmaligen Zuschüssen bei der Optimierung Ihrer vorhandenen Heizung und beim Einbau von Heizungen, die mit regenerativer Energie arbeiten. Das ist zum Beispiel bei Wärmepumpen, Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen und Pelletheizungen der Fall. Je nach Vorhaben und Art der Anlage kann die Höhe des Zuschusses bis zu 8.000 Euro betragen. Die Unterstützung lässt sich ausschließlich beim BAFA selbst beantragen.
      • Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gewährt für Ihre neue Heizung Förderung sowohl durch zinsgünstige KfW Darlehen als auch mit einmaligen Zuschüssen. Das trägt erheblich dazu bei, die Anschaffungskosten zu senken. Die KfW konzentriert sich dabei auf Anlagen, die fossile Brennstoffe verarbeiten, wie zum Beispiel Gas- und Ölheizungen. Die Grenze der Bezuschussung liegt bei 30.000 Euro – diese Höhe erreichen Sie allerdings nur bei sehr umfangreichen Maßnahmenpaketen, die über die Erneuerung der Heizung hinausgehen.

      Bitte beachten Sie: Bei Dr. Klein können Sie eine KfW-Förderung nur im Zusammenhang mit einer Immobilienfinanzierung, die dem Kauf eines Hauses dient, beantragen. Wenden Sie sich für einzelne KfW-Darlehen, die Sie als langjähriger Immobilienbesitzer benötigen, am besten an Ihre Hausbank.

      Die Kosten einer neuen Heizung

      Zu den populärsten Heizsystemen unserer Zeit zählen der Gas-Brennwertkessel, der Öl-Brennwertkessel, die Wärmepumpe, die Pelletheizung und Mikro-Heizkraftwerke. Alle haben ihre eigenen Vor- und Nachteile und richten sich teils an ganz unterschiedliche Zielgruppen. Mit unserer nachfolgenden Tabelle bieten wir Ihnen dazu einen ersten Überblick:

      HeizungsartKostenWartungskosten p.a. / Heizkosten kWhFunktionsprinzipVorteileNachteileZuschüsse
      Gas-Brennwertkesselca. 8.000 €200 € / 7 CentErdgas wird verbrannt, die entstehende Wärme wird über eine Umwälzpumpe an die Heizkörper übergeben.günstig in der Anschaffung, wartungsarmhoher CO2-Ausstoß, fossiler Brennstoff (nicht ökologisch), von örtlichem Gasanschluss abhängigKfW Zuschuss 430: bis zu 30.000 € pro Wohneinheit
      Öl-Brennwertkesselca. 8.000 €200 € / 8 CentÖl wird verbrannt, die entstehende Wärmeenergie wird über Wärmetauscher in den Wasserkreislauf gebracht, eine Umwälzpumpe gibt erwärmtes Wasser an Heizkörper weiter.günstig in der Anschaffung, kein Anschluss an ein Netz notwendigfossiler Brennstoff (nicht ökologisch), laufende Kosten vom instabilem Ölpreis abhängig, hoher CO2-AusstoßKfW Zuschuss 430: bis zu 30.000 € pro Wohneinheit
      Wärmepumpeca. 9.000-15.000 €50 € / 7 CentStrombetrieben: Eine Wärmepumpe entzieht der Erde, der Luft oder dem Wasser Wärme, um sie für den Heizbetrieb zu nutzen. geringe Wartungskosten, weil Wärmepumpen nicht auf Verbrennung basieren, folglich kein Schornsteinfeger kommen muss, gut geeignet für Fußbodenheizungenteurer in der Anschaffung als Öl- und Gasheizung, verbraucht Strom zum BetriebBAFA-Zuschuss: bis zu 4.500 €
      Pelletheizungca. 20.000 €300 € / 5 CentHolzpellets werden über einen Vorratsbehälter nach und nach zum Brenner transportiert, verbrannt, die entstehende Wärme ins Heizsystem übertragen.fast CO2-neutral, Nutzung regenerativer Energie, gut geeignet für große (Mehr-)FamilienhäuserPellet-Lager verbraucht viel Platz im Keller, teuer in der AnschaffungBAFA-Zuschuss: bis zu 8.000 €
      Mikro-Heizkraftwerk (Kraft-Wärme-Kopplung)ca. 20.000-30.000 €1.000 € / 10 CentEine KWK-Anlage nutzt Gas als Brennwertstoff, dessen Energie in Kraft und Wärme verwandelt wird. Die Kraft wird in einem Generator zur Eigennutzung in Strom umgewandelt oder ins öffentliche Netz eingespeist. Die Wärme gelangt über einen Wärmetauscher ins Heizsystem des Hauses.effektive Doppelnutzung des Brennwertstoffs, spart gleichzeitig Heizkosten und Stromkosten, macht unabhängig von Versorgernhoher Anschaffungspreis, vergleichsweise hohe WartungskostenBAFA-Zuschuss: bis zu 3.500 € pro Anlage
      Tabelle: Heizungsarten im Vergleich

      Gütesiegel als Orientierungshilfe bei der Anschaffung

      Für alle Heizsysteme gilt: Wenn Sie Ihre alte Heizung modernisieren wollen, achten Sie bei der Anschaffung in erster Linie auf das bekannte CE-Kennzeichen. Es gibt an, ob die Anlage bezüglich Sicherheit und Gesundheit den geltenden, europäischen Standards entspricht. Hat das CE-Zeichen keine eigene Kennnummer, übernimmt der Hersteller die Fertigungskontrollen selbst. Bei CE-Zeichen mit Kennnummer begleitet eine von Behördenseite anerkannte Prüfstelle die Produktion. Darüber hinaus gibt es eigene Gütesiegel für Heizkörper, die Herstellung von Pellets und Wärmepumpen.

      • RAL-Gütesiegel für Heizkörper: Bei Heizkörpern hat das RAL-Kennzeichen des Deutschen Instituts für Gütesicherung eine beachtenswerte Aussagekraft. Vor der Vergabe wird unter anderem geprüft, ob die höchste Materialqualität verwendet wurde, ob der Heizkörper exakt geschweißt wurde und ob er der Druckprüfung standgehalten hat. Zudem garantiert das RAL-Zeichen eine regelmäßige Überwachung der Herstellungsprozesse. 
      • ENplus-Gütesiegel für Pellets: Für die Herstellung von Holzpellets existiert ein eigenes Zertifikat, die ENplus-Zertifizierung. Sie stellt sicher, dass die Vorgaben der EU-Norm prEN 14961-2 eingehalten wurden, welche die Betriebssicherheit von Pelletheizungen unterstützen sollen.
      • EHPA-Gütesiegel für Wärmepumpen: Das Siegel der EHPA (European Heatpump Association) setzt gewisse, technische Anforderungen an den Mindestwirkungsgrad des Heizsystems. Es definiert die Einsatzgrenzen einer Wärmepumpe, stellt darüber hinaus aber auch sicher, dass ein flächendeckender Kundendienst zur Verfügung steht und die Lieferung von Ersatzteilen seitens des Herstellers garantiert wird.

      Neue Heizung mit günstigen Krediten finanzieren

      Hausbesitzer benötigen einen günstigen, unkomplizierten Weg, um eine neue Heizung zu finanzieren. Der Modernisierungskredit ist dafür prädestiniert, weil er Immobilieneigentümern besonders niedrige Zinsen und eine unbürokratische Abwicklung bietet. Alles, was Sie dafür tun müssen: Ihren Status als Immobilienbesitzer nachweisen. Unsere Spezialisten für Ratenkredit helfen Ihnen dabei weiter.

      Wohlige Wärme zu niedrigen Zinsen

      Nehmen Sie die Abkürzung zu Ihrer neuen Heizung: Lassen Sie sich die genauen Konditionen für Ihren Modernisierungskredit von unseren Beratern vor Ort zeigen. Bei einem persönlichen Beratungsgespräch erfahren Sie, welche Nebenbedingungen der Modernisierungskredit zu bieten hat und erhalten eine Auswahl der besten Angebote namhafter Banken. So erledigen Sie die Suche nach einem geeigneten Anbieter in nur einem einzigen Schritt und sparen dabei nicht nur Zinsen, sondern auch Zeit und Nerven. 

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