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KfW-Förderung für Photovoltaik-Anlage (KfW-Programm 270)

Über Sonnenenergie eigenen Strom erzeugen und dabei die Umwelt schonen? Eine sogenannte Photovoltaik-Anlage macht's möglich. Hier lesen Sie, wie Sie diese über das KfW-Programm 270 mit einem zinsgünstigen Darlehen finanzieren können.

KfW-Förderung für Photovoltaik-Anlage (KfW-Programm 274)
  • Inhaltsverzeichnis
    • Das bedeutet Photovoltaik

      Auf immer mehr Dächern in Deutschland sieht man sie: Solaranlagen. Die Anschaffung ist zwar nicht ganz günstig, bringt aber viele Vorteile mit sich. Und da es sich hierbei um eine umweltfreundliche Form der Stromerzeugung handelt, fördert die KfW die Kosten, die die Neuanschaffung oder Modernisierung einer sogenannten Photovoltaik-Anlage verursacht.

      Der Begriff Photovoltaik bezeichnet dabei die direkte Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie. Gewonnen wird die Energie meist aus Sonnenlicht – mit Hilfe von Solarzellen.

      Bedingungen für das KfW-Programm 270

      Was wird vom KfW-Programm 270 gefördert und was nicht?

      Das KfW-Programm Photovoltaik fördert die Investition in den Kauf von Anlagen, die die Anforderungen des Gesetzes für den Ausbau erneuerbarer Energien (EEG) erfüllen. Zusätzlich wird auch die Modernisierung oder der Aufbau von älteren Anlagen zur Leistungssteigerung gefördert.

      Ausgeschlossen von der Förderung sind Anlagen, die bereits gebraucht sind und keine Leistungssteigerung erbringen, sowie bereits geförderte Anlagen. Eine Voraussetzung zur Nutzung des Förderprogramms KfW 270 ist, dass ein Teil des durch Solarenergie erzeugten Stroms in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. 

      Wie speist man als Privatbetreiber Strom in das öffentliche Netz ein?

      Um den erzeugten Strom durch Ihre Photovoltaik-Anlage in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen, müssen Sie die neue oder erweiterte Anlage bei der Bundesnetzagentur anmelden. Die Anmeldung kann über ein Online-Portal erfolgen und beinhaltet Daten zum Standort, zum Tag der Inbetriebnahme und zur Leistung der Photovoltaik-Anlage.

      Anmeldungen für entsprechende Anlagen sollten spätestens mit der Inbetriebnahme bei der Bundesnetzagentur eingehen. Sobald die Daten der Agentur vorliegen, erhalten Sie per Post eine schriftliche Registrierungsbestätigung sowie eine Registrierungsnummer. Zudem wird ein Vertrag mit dem öffentlichen Netzbetreiber geschlossen, der die Leitungen zur Verfügung stellt. In diesem Vertrag wird bestimmt, wie häufig die Einspeisung vergütet wird, etwa monatlich, vierteljährlich oder jährlich. Die Höhe der Vergütung wird durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) geregelt. Sie liegt je nach Anlagentyp und Leistung zwischen 8 und 12 Cent pro Kilowattstunde.

      Konditionen und Zinsen zu Photovoltaik

      Um welche Art von Darlehen handelt es sich bei KfW-Programm 270?

      Das KfW-Programms 270 beinhaltet ein Annuitätendarlehen mit einer Laufzeit zwischen fünf und 20 Jahren. Dabei wird der Zinssatz für Kredite mit bis zu zehn Jahren für die gesamte Laufzeit festgeschrieben. Bei längeren Laufzeiten und nach Ablauf der zehnjährigen Zinsbindungsfrist macht die KfW der jeweiligen Hausbank ein Prolongationsangebot zur Anschlussfinanzierung.

      In Abhängigkeit zur jeweiligen Laufzeit ist außerdem eine tilgungsfreie Anlaufzeit von ein bis drei Jahren vorgesehen. In dieser Zeit werden für den Kreditnehmer nur die monatlichen Zinsen fällig, eine Tilgung erfolgt während dieser Phase nicht. 

      Welche Konditionen bietet das KfW Photovoltaik-Programm?

      Zukünftige Anlagenbetreiber können bis zu 100 Prozent ihrer Nettoinvestitionskosten mit dem KfW-Programm 270 abdecken. Dabei beträgt die maximale Kreditsumme bis zu 50 Millionen Euro je Vorhaben. Gleichzeitig wird der jeweilige Kredit garantiert zu 100 Prozent des zugesagten Betrages ausgezahlt.

      Sie können selbst entscheiden, ob Sie den Kredit vollständig in einer Summe oder in Teilbeträgen abrufen möchten. Ihnen wird eine Abruffrist von zwölf Monaten nach Kreditzusage gewährt. Sollte diese nicht ausreichen, lässt sich auf Wunsch eine Verlängerung vereinbaren.

      Wie verläuft die Rückzahlung des Darlehens?

      Während Sie sich in der tilgungsfreien Anlaufzeit befinden, zahlen Sie nur die anfallenden Zinsen und schonen damit Ihre Liquidität. Ist die Anlaufzeit vorüber, werden gemäß Ihrer Laufzeit jeweils gleichhohe vierteljährliche Raten fällig.

      Wird eine Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt, kann der Kredit ganz oder teilweise außerplanmäßig getilgt werden. Die Vorfälligkeitsentschädigung ist das Entgelt, das bei einer vorzeitigen Rückzahlung des Kredits während der Sollzinsbindung anfällt. Die Rückzahlung erfolgt dabei über die Hausbank.

      Die wichtigsten Details zu KfW 270 im Überblick

      • Förderungszweck: Sonnenenergie zur Stromerzeugung nutzen
      • Darlehenslaufzeiten von 5 bis 20 Jahren
      • Bis zu 50 Millionen Euro pro Vorhaben
      • In Gesamtbeträgen oder Teilbeträgen abrufbar
      • Mit allen Programmen der KfW-Förderung kombinierbar

      Installation Ihrer Photovoltaik-Anlage

      Wer installiert die Photovoltaik-Anlage?

      Die Montage und Installation einer Photovoltaik-Anlage sollten dringend von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. Denn nur ausgewiesene Elektriker können gewährleisten, dass die Anlage bei Inbetriebnahme auch einwandfrei funktioniert.

      Nach der physischen Montage der Module auf den gegebenen Dachvoraussetzungen müssen diese elektrisch miteinander verbunden werden. Hinzu kommt die Installation der Elektronik im Haus. Auch bei der Installation des Netzanschlusses ist es ratsam, einen Elektriker zu beauftragen, damit der Einspeisezähler korrekt angebracht werden kann. Anschließend werden in einem Inbetriebnahmeprotokoll die technischen Eigenschaften der Solaranlage festgehalten. 

      Ergänzend gibt es die Möglichkeit, einen Batteriespeicher zu installieren, mit dem der erzeugte Strom konserviert werden kann. Hierzu stellt das KfW-Programm 275 zusätzliche Fördermittel zur Verfügung.

      Was kostet eine Photovoltaik-Anlage?

      Die Kosten einer Photovoltaik-Anlage variieren von Anbieter zu Anbieter und werden nach Kilowatt-Leistung berechnet. Für ein Einfamilienhaus, das ungefähr 4.000 Kilowattstunden Strom im Jahr benötigt, lagen die Gesamtkosten einer kompletten Dachanlage bis zehn Kilowatt Peak im ersten Quartal 2013 durchschnittlich bei 8.500 Euro. Auf eine Kilowattstunde heruntergerechnet sind dies knapp 1.700 Euro je Kilowatt Leistung. Dabei gilt: Die Preise für Photovoltaik-Anlagen werden günstiger, je größer die auszustattende Fläche ist.

      Wie groß sollte die Anlage sein, um einen Privathaushalt zu versorgen?

      Eine Photovoltaik-Anlage sollte nicht nur nach dem eigentlichen Strombedarf geplant werden. Mehrere Faktoren sind für die Wahl der Größe entscheidend, so zum Beispiel der Strombedarf des Haushaltes und die Beschaffenheit des Daches. Das Dach ist hierbei ein maßgeblicher Indikator für die zu erwartenden Ertragswerte der Photovoltaik-Anlage.

      Für die Nennleistung von 1 Kilowatt, was einem Kilowatt Peak entspricht, beträgt die Fläche der Photovoltaik-Module zwischen acht und zehn Quadratmeter. Für ein Einfamilienhaus mit einem Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden und einer Anlage mit einer Leistung von vier Kilowatt Peak entspräche die bedeckte Fläche ungefähr 35 Quadratmetern.

      Mit Dr. Klein zur eigenen Solaranlage

      Die Spezialisten für Baufinanzierung von Dr. Klein kennen die Details zur Finanzierung von Photovoltaik-Anlagen genau und stehen Ihnen auch bei der Beantragung eines KfW-Darlehens hilfreich zur Seite. Sie beantworten gerne Ihre Fragen zum Finanzierungsvorgehen. Sprechen Sie einfach unsere Berater vor Ort an. Oder fordern Sie online kostenlos und unverbindlich Finanzierungsvorschläge an.

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