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Wann kann ich mein KfW-Darlehen ablösen?

Ihr KfW-Darlehen können Sie nach dem Ende der im Vertrag festgelegten Zinsbindungsfrist ablösen. Je nach KfW-Programm beträgt diese zwischen 5 und 20 Jahren. Während der Zinsbindung ist eine vorzeitige Tilgung des Darlehens in den meisten Fällen nur gegen Zahlung einer Entschädigungssumme erlaubt. Läuft Ihr Darlehen allerdings länger als zehn Jahre, haben Sie nach dieser Zeit ein außerordentliches Kündigungsrecht nach § 489 BGB. Das heißt, Sie können Ihr Darlehen nach zehn Jahren mit einer Kündigungsfrist von sechs Monaten ablösen.

Einige KfW-Programme wie das Programm 134 können auch während der Zinsbindungsfrist kostenlos getilgt werden. Dabei können Sie zwischen einer vollständigen Tilgung und einer Sondertilgung in Teilbeträgen ab 1.000 Euro wählen. Diese Regelung gilt auch noch bei vielen Altverträgen, die vor dem 16.04.2018 abgeschlossen wurden. Bei den meisten KfW-Darlehen, die nach diesem Datum bei der KfW eingingen, ist dagegen eine vorzeitige Tilgung nur gegen die Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich. Wie hoch diese wahrscheinlich ausfällt, können Sie mit unserem Vorfälligkeitsrechner herausfinden.

Anschlussfinanzierung bei KfW-Darlehen
In der Regel bietet Ihnen die KfW die Möglichkeit, zwischen einem endfälligen Darlehen und einem Annuitätendarlehen zu wählen. Bei einem endfälligen Darlehen fallen während der Laufzeit nur die Zinsen an, die Darlehenssumme zahlen Sie dann am Ende der gewählten Laufzeit in einem Betrag zurück. Entscheiden Sie sich für das Annuitätendarlehen, zahlen Sie während der Laufzeit regelmäßige und gleichbleibende Raten.

Ist das Darlehen am Ende der ersten Zinsbindungsfrist noch nicht getilgt, steht eine Anschlussfinanzierung an. Sie haben nun zwei Möglichkeiten. Entweder Sie setzen Ihre Finanzierung zu neuen Bedingungen bei der KfW fort – Zinssatz und Zinsbindung werden dann zu den marktüblichen Zinssätzen neu vereinbart. Der Nachteil: Sie müssen nicht nur auf die bisherigen Förderkonditionen verzichten, sondern zahlen unter Umständen auch einen höheren Zinssatz als Sie ihn eventuell bei einer anderen Bank erhalten hätten.

Alternativ bietet es sich an, eine Anschlussfinanzierung bei der Bank abzuschließen, von der Sie auch Ihren Baukredit erhalten haben oder eine Umschuldung vorzunehmen. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn Sie sowohl Ihre Baufinanzierung als auch Ihren KfW-Kredit zu einem neuen, günstigeren Kredit zusammenfassen.

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KfW-Darlehen: Gut beraten mit Dr. Klein

Unsere Spezialisten für Baufinanzierung beraten Sie gern zu den verschiedenen KfW-Förderungen und unterstützen Sie bei der Wahl des passenden Darlehens. Nehmen Sie dazu einfach Kontakt zu einem unserer Berater vor Ort auf oder fordern Sie einen Finanzierungsvorschlag an. In einem persönlichen Beratungsgespräch beantworten wir Ihre Fragen und finden das geeignete KfW-Darlehen für Sie.

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