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Ist die europäische Schuldenkrise schon beendet?

Lübeck, 18. März 2014 – Der Zinskommentar von Dr. Klein

Die Europäische Zentralbank (EZB) sah Anfang März keinen Grund, den Leitzins zu verändern. Zwar ist die Inflation im Euroraum im Februar auf 0,8 Prozent gefallen und liegt damit deutlich unter der Zielmarke von zwei Prozent; allerdings rechnet die EZB damit, dass die Teuerung im Zuge einer wirtschaftlichen Erholung im laufenden Jahr wieder anziehen wird.

Lange Zinsbindungen weiterhin im Trend

Die Lage im Euroraum scheint sich in den letzten Wochen weiter entspannt zu haben: Spanien und Irland konnten aus den internationalen Hilfsprogrammen aussteigen und selbst wieder Geld am Kapitalmarkt aufnehmen; Portugal dürfte im Sommer diesen Schritt gehen können. Die Wettbewerbsfähigkeit hat sich in diversen Staaten der Eurozone weiter verbessert, und die Renditen der Staatsanleihen von Krisenländern haben sich auf ein relativ niedriges Niveau eingependelt. Dies erleichtert es den betroffenen Staaten, Geld zu moderaten Zinsen am Kapitalmarkt aufzunehmen.

Die aktuelle Situation sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass diverse Probleme noch nicht gelöst worden sind: Zum einen wird Griechenland wohl ein weiteres Hilfsprogramm benötigen. Zum anderen gehen Reformen in wirtschaftlich gewichtigen Ländern wie Frankreich und Italien nicht zügig genug voran. Gerade in Italien liegt ein schwieriger Weg vor dem neuen Ministerpräsidenten Matteo Renzi. Das Land weist mit 132 Prozent die zweitschlechteste Schuldenstandsquote der Europäischen Union (Verhältnis Schuldenstand zu Wirtschaftsleistung) und ein Haushaltsdefizit von drei Prozent auf.

Die europäische Staatsschuldenkrise könnte zudem im Jahresverlauf wieder aufflammen. Allenfalls, wenn das Ergebnis der Bilanzprüfung von 128 europäischen Großbanken durch die EZB feststeht. Unsicher ist aktuell, welcher Bestand an faulen Krediten in den Bank-Bilanzen schlummert, wie die Anleihen von europäischen Staaten zukünftig bewertet werden – hiervon sind überwiegend südländische Kreditinstitute betroffen – und wie viele Schiffskredite – hiervon sind auch deutsche Institute betroffen – noch abgeschrieben werden müssen. Des Weiteren müssen sich die EZB und die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union verständigen, wie zukünftig auch Großbanken abgewickelt werden können, ohne dass es zu Turbulenzen auf dem Kapitalmarkt kommt, wenn eben jene Banken in eine Schieflage geraten.

Für Deutschland wird von diversen Institutionen ein Wirtschaftswachstum von 1,5 bis 1,8 Prozent in diesem Jahr und sogar von über zwei Prozent in 2015 erwartet. Hierbei spielt vor allem der zunehmende Binnenkonsum eine große Rolle. Die Deutschen sind aktuell bereit, mehr für Konsumzwecke auszugeben. Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus hat insbesondere das Sparen auf Tagesgeldkonten an Attraktivität eingebüßt.


Der Wettbewerb um den Baufinanzierungskunden nimmt zu

Im Verlauf des letzten Monats haben sich die Baufinanzierungszinsen unter leichten Schwankungen seitwärts bewegt und liegen derzeit knapp 0,10 Prozentpunkte unter dem Niveau des Vormonats.

Auf Seiten der Banken und Versicherungen, die Immobilienfinanzierungen anbieten, ist eine verstärkte Aktivität im ersten Quartal festzustellen. Einige Institute offerieren günstige Forwardkonditionen. Andere bieten eine teilweise Übernahme von Umschuldungskosten an, wenn Kunden eine Anschlussfinanzierung bei ihnen abschließen. Umschuldungskosten sind z. B. Kosten, die durch Abtretung oder Neueintragung einer Grundschuld entstehen. Weitere Anbieter haben zu Beginn der Bausaison besonders attraktive Angebote für Bauvorhaben vorzuweisen. Festzuhalten bleibt, dass Kunden, die gerade eine Immobilienfinanzierung abschließen wollen, derzeit besonders vom Wettbewerb der Banken untereinander profitieren.
Die Dr. Klein-Berater helfen dabei, das beste, individuell auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittene, Angebot zu finden. Sprechen Sie uns an.


Tendenz:

Kurzfristig: schwankend seitwärts
Langfristig: steigend


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Über den Zinskommentar von Dr. Klein (ZiKo)

Die Dr. Klein-Experten kommentieren regelmäßig die Entwicklung der Baufinanzierungszinsen in Deutschland. Zusätzlich geben Sie eine eigene Prognose für die in Zukunft erwartete Zinsentwicklung ab.

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Anna Commentz
Leiterin PR & Presse
Tel.: +49 (0) 451/ 1408 - 7245 
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Dr. Klein ist einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands und seit über 60 Jahren am Markt etabliert. Die Spezialisten von Dr. Klein beraten nachhaltig, allumfassend und verständlich in den Bereichen Baufinanzierung, Versicherung, Ratenkredit oder Geldanlage. Kunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Das Unternehmen baut seine Expertise kontinuierlich aus und ist mittlerweile deutschlandweit mit mehr als 650 Beratern vor Ort an über 200 Standorten vertreten.

Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Kunden von Dr. Klein stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dafür wurde das Unternehmen 2014 und 2015 u.a. von Springer-Fachmedien als „vorbildlicher Finanzvertrieb“ und von dem DISQ und n-tv zum dritten Mal in Folge mit dem „Deutschen Fairnesspreis“ ausgezeichnet. Dr. Klein ist eine 100%-ige Tochter des an der Frankfurter Börse im SDAX gelisteten technologiebasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

In dem Bereich Baufinanzierung finden Sie weitere interessante Fakten: Prüfen Sie mit dem Baufinanzierungsrechner Ihre  Finanzierung oder berechnen Sie die Rentabilität Ihrer Umschuldung. Rückt das Ende der Zinsbindungsfrist näher, ist eine geeignete Anschlussfinanzierung nötig. Mit dem von Dr. Klein erfundenen Forward Darlehen können Sie sich diese zu günstigen Konditionen bereits 60 Monate in voraus sichern!