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Zitate und Statements von Vertretern der Dr. Klein Privatkunden AG

Michael Neumann Vortrag

Hier finden Sie freigegebene Zitate von Vorstand Michael Neumann und anderen Experten von Dr. Klein, einem der größten Finanzdienstleister Deutschlands:

Wir freuen uns, wenn Sie sie verwenden können und bitten Sie vor der Veröffentlichung um eine kurze Rückmeldung zum Kontext.

Zitate von Michael Neumann zur Zinsentwicklung

Zitate aus dem Zinskommentar vom 29.10.2020

Den vollständigen Zinskommentar finden Sie hier.

Auch im Jahr 2021 erwarte ich ein extrem niedriges Zinsniveau, vor allem weil die EZB den Zinsmarkt weiterhin massiv manipulieren wird.
Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender Dr. Klein
Ich erwarte, dass die europäischen Währungshüter auch im Jahr 2021 erheblich in den Markt eingreifen und die Zinsen durch noch höhere Anleihekäufe künstlich niedrig halten werden. Damit begibt sich die EZB immer tiefer in den Graubereich der indirekten Staatsfinanzierung.
Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender Dr. Klein
„Je länger der Staat mit Hilfsmaßnahmen in die Wirtschaft eingreift, desto mehr laufen wir Gefahr, sogenannte ‚Zombie-Unternehmen‘ künstlich am Leben zu halten. Solche Unternehmen, die schon vor Corona kein zukunftsfähiges Geschäftsmodell hatten, sind eine Gefahr für weite Teile der Wirtschaft. Zum einen binden sie knappe Ressourcen, die anderen Unternehmen dann nicht mehr zur Verfügung stehen. Und zum anderen können sie bei einer Insolvenz eigentlich gesunde Unternehmen wie Zulieferer, Banken oder Vermieter mit in die Krise hineinziehen. Hier könnte man die Banken wieder stärker in die Verantwortung nehmen, indem sie am Risiko beteiligt werden, wenn sie staatliche Mittel der KfW zusagen. So würde ein starker Fokus darauf gelegt, dass Unternehmen die erhaltenen Mittel langfristig auch zurückführen können.
Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender Dr. Klein

Zitate aus dem Zinskommentar vom 17.09.2020

Den vollständigen Zinskommentar finden Sie hier.

Selbst wenn die Inflation wieder anziehen sollte, rechne ich nicht direkt mit steigenden Zinsen. Viele Staaten können sich deutlich höhere Zinsen aufgrund ihrer Rekordschuldenstände kaum leisten. Der EZB sind damit ein Stück weit die Hände gebunden und sie kann nicht mit starken Zinserhöhungen gegensteuern.
Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender Dr. Klein
Deutschland hat aufgrund der Erfahrungen mit galoppierenden Preisen fast panische Angst vor einer zu hohen Inflation. Ich erwarte daher eine abgeschwächtere Lösung als das durchschnittliche Inflationsziel der Fed. Um eine Überarbeitung der Strategie wird allerdings auch die EZB nicht herumkommen. Die EZB mahnt seit einem Jahrzehnt Reformen an und erkauft der Politik durch Anleihekäufe und niedrige Zinsen immer neue Zeit dafür. Anstatt zukunftsorientierte Reformen umzusetzen, häufen viele Euro-Staaten allerdings immer höhere Schuldenberge an und machen sich damit abhängig von den Niedrigzinsen. Die Notenbank ist inzwischen in einer Zwickmühle gefangen und droht zu einem Erfüllungsgehilfen der Politik zu werden. Sie muss also höhere Inflationsraten tolerieren, um nicht selbst Auslöser der nächsten Schuldenkrise zu sein.
Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender Dr. Klein
Das Risiko eines ungeregelten Ausstiegs steigt mit jedem Tag, solange keine Lösung in Sicht ist. Meiner Meinung nach werden die kurzfristigen Auswirkungen allerdings eher überschätzt. Bei einem Brexit ohne umfangreiches Abkommen gehen weder in Großbritannien, noch in der EU die Lichter aus. Die langfristigen, geopolitischen Auswirkungen werden dagegen eher unterschätzt. Ohne ein Abkommen erwarte ich, dass Großbritannien künftig unter anderem in puncto Steuerpolitik und Währung als aggressiverer Wettbewerber auftreten wird.
Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender Dr. Klein

Zitate aus dem Zinskommentar vom 27.08.2020

Den vollständigen Zinskommentar finden Sie hier.

Die Renditen der Pfandbriefe liegen aktuell fast wieder auf ihrem Allzeittiefstand. Viele Banken refinanzieren langfristige Kredite wie Baufinanzierungen über Pfandbriefe und daher orientieren sich auch die Bauzinsen an deren Rendite. Die Corona-Krise und ihre Folgen werden uns noch längere Zeit begleiten, auf Sicht der nächsten Monate sehe ich daher keine nachhaltigen Zinssteigerungen. Kurzfristige Schwankungen sind allerdings nicht ausgeschlossen.
Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender Dr. Klein
Viele Menschen glauben, dass sie bei günstigen Zinsen auch schneller schuldenfrei sind. Doch das Gegenteil ist der Fall: Ein Darlehen mit niedrigem Zinssatz läuft bei gleicher anfänglicher Tilgungsrate deutlich länger als eines mit hohem Zins. Dieses Phänomen nennt sich in der Fachsprache Tilgungsparadox.
Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender Dr. Klein
Darlehensnehmer sollten die günstigen Zinsen nicht für eine geringere Monatsrate, sondern für eine höhere anfängliche Tilgung nutzen. Mindestens zwei, besser drei Prozent sind empfehlenswert, um das Darlehen schnell zurückzuzahlen und das Tilgungsparadox zu umgehen.
Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender Dr. Klein
Ich bin überzeugt, dass Deutschland gute Chancen hat, wirtschaftlich als ein Gewinner aus der Krise zu gehen. Ich erwarte schon im laufenden Quartal eine kräftige Erholung der Konjunktur. Das Vor-Corona-Niveau wird aber vermutlich nicht vor 2022 erreicht.
Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender Dr. Klein

Zitate zur Auswirkung von Corona auf die regionalen Immobilienpreise / Finanzierungen

Es ist immer noch ein Verkäufermarkt und selbst einen Besichtigungstermin für eine Immobile zu ergattern, ist mittlerweile Glückssache. Besonders für Familien wird die Immobiliensuche durch starke Konkurrenz zur Belastungsprobe: Die sogenannten DINKs – Double Income No Kids – wollen nicht mehr nur ein Schlafzimmer. Auch geprägt durch den Corona-Lockdown wünschen sie sich zusätzlich ein Arbeits- und ein Gästezimmer. Sie drängen damit auf den Markt, auf dem Familien suchen, die mehrere Schlafzimmer brauchen. Durch ihr meist geringeres Budget haben Familien in diesem Wettbewerb kaum Chancen.
Dennis Bettenbrock, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Düsseldorf
Der Dresdner Immobilienmarkt ist ein Paradebeispiel für die Auswirkungen der Corona-Pandemie: In Zeiten des Lockdowns wurde das Wohnen neu bewertet. Insbesondere Familien suchen nun verstärkt die eigenen vier Wände mit mehr Platz drinnen und draußen. Hinzu kommen stark steigende Preise für Bestandsimmobilien und kaum Möglichkeiten für einen Neubau in der Enge der Dresdner Kessellage – das sind die Faktoren, weswegen Haussuchende raus aus der Stadt ziehen. Und durch die zunehmende Digitalisierung auch im Umland ist der Arbeitsplatz kein Hinderungsgrund mehr, das Stadtzentrum zu verlassen.
Sebastian Mosch, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Dresden
Corona ändert nichts an den Immobilienpreisen, für Hamburger Normalverdiener bleibt es schwer, eine Immobilie zu finden und zu finanzieren. Durch eine regionale Besonderheit gelingt es aber oft trotzdem: Die Förderbanken in Hamburg und Schleswig-Holstein – IFB Hamburg und IB.SH – übernehmen die KfW-Darlehen im Nachrang. Das bedeutet, dass sich das erstrangige Darlehen um bis zu 100.000 reduziert – und damit für die Bank sicherer und für den Kunden günstiger wird. Diese Konstellation öffnet vielen Interessenten überhaupt erst die Tür ins Eigenheim.
Frank Lösche, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Hamburg
Der Immobilienmarkt in München ist sehr dynamisch und aktuell ist wieder viel Schwung drin – die Kauf- und Verkaufslust scheint durch Corona angetrieben zu sein. Die Nachfrage ist zurzeit auf einem sehr hohen Niveau. Viele wollen ihr Geld krisensicher anlegen und jetzt Wohneigentum kaufen, und das um fast jeden Preis. Auf der anderen Seite nimmt das Angebot auch wieder zu und viele Besitzer liquidieren ihre Immobilie, um Gewinne zu realisieren und Liquiditätsengpässe auszugleichen.
Maximilian Pietsch, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in München
Ich sehe keinen Preisrückgang durch Corona: Nach wie vor werden relativ hohe Summen aufgerufen und auch bezahlt. Und gerade Häuser, die eine einfache Ausstattung oder einen starken Modernisierungsbedarf haben, sind immer noch überteuert.
Thomas Przytulla, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Dortmund
Zumindest in Ballungszentren rechne ich nicht mit sinkenden Preisen. Denn dafür müsste das Angebot die Nachfrage übersteigen – und dafür fehlt mir die Fantasie. Selbst wenn einige Interessenten erst einmal eine Pause einlegen, gibt es immer noch ein Zigfaches an potenziellen Käufern.
Andreas Brendel, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Hannover
Vereinzelt gibt es Rückzieher wegen der aktuell unsicheren Situation und einzelne Banken erhöhen die Eigenkapitalerwartungen. Ich erkenne darin aber keinen Trend. Unterm Strich sind die Berliner Immobilienkäufer optimistisch und die Finanzierungen so gestaltet, dass auch die momentanen Zinsschwankungen getragen werden können.
Ekkehard Enkelmann, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Berlin
Ich gehe von weiterhin stabilen Preisen aus, sehe aber schon erste Zugeständnisse von Verkäufern: Besonders beim Erstverkauf von neuen Wohnungen gehen Anbieter vom ursprünglichen Preis etwas runter. Einige Marktteilnehmer wollen ihre Objekte jetzt schnell verkaufen und sie treffen auf zögernde Kunden. Mittelfristig glaube ich, dass die Immobilienpreise leicht nachgeben werden – im Erstmarkt etwas stärker als beim Bestand – und dass sich der Markt von dem niedrigeren Niveau nach der Corona-Krise wieder nach oben entwickeln wird.
Sebastian Mosch, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Dresden
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Über die Dr. Klein Privatkunden AG

Die Dr. Klein Privatkunden AG ist einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands und bereits seit 1954 am Markt etabliert. Mit mehr als 600 Beratern in deutschlandweit über 200 Büros hat das Unternehmen die meisten Standorte der Branche. Die Spezialisten von Dr. Klein beraten in den Bereichen Baufinanzierung, Versicherung und Ratenkredit.

Dr. Klein arbeitet mit über 400 Kredit- und Versicherungsinstituten zusammen und berät umfassend, anbieterneutral und kostenfrei. So erhalten die Kunden maßgeschneiderte Finanzierungen und günstige Konditionen. Dafür wird das Unternehmen immer wieder ausgezeichnet, zuletzt zum siebten Mal in Folge mit dem „Deutschen Fairness-Preis“. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse im SDAX gelisteten technologiebasierten Finanzdienstleisters Hypoport SE.