0800 8833880
Mo. – Fr. 8.00 – 18.00 UhrMehr Infos

Zitate und Statements von Vertretern der Dr. Klein Privatkunden AG

Michael Neumann Vortrag

Hier finden Sie freigegebene Zitate von Vorstand Michael Neumann und anderen Experten von Dr. Klein, einem der größten Finanzdienstleister Deutschlands:

Wir freuen uns, wenn Sie sie verwenden können und bitten Sie vor der Veröffentlichung um eine kurze Rückmeldung zum Kontext.

Zitate von Michael Neumann zur Entwicklung von Baufinanzierungen 2021

Zitate aus dem Pressemitteilung vom 03.12.2020

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Baufinanzierungen bleiben günstig. Jedoch halte ich leichte Anstiege bei längeren Zinsbindungen für möglich. Wenn sich die Wirtschaft nächstes Jahr gut erholt und eine steigende Inflation erwartet wird, könnte der zurzeit sehr geringe Unterschied zwischen langen und kurzen Laufzeiten wieder größer werden. In Summe werden wir aber weiterhin niedrige Zinsen sehen.
Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender Dr. Klein
Vor allem in Ballungsgebieten und wirtschaftlich grundsätzlich prosperierenden Regionen müssen Käufer und Bauherren auch in 2021 damit rechnen, dass Immobilien teurer werden. Schon jetzt sehen wir, dass in den großen Ballungszentren die extrem starken Preissteigerungen tendenziell leicht nachlassen, während die Immobilienpreise in den Randlagen und so genannten B-Städten stärker anziehen. Wer auch nach Corona die Möglichkeit hat, vermehrt im Homeoffice zu arbeiten, wird weitere Wege zur Arbeitsstätte in Kauf nehmen – und kann sich aufgrund geringerer Immobilienpreise im Umland eine größere Immobilie leisten oder ein Haus mit Grundstück.
Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender Dr. Klein
Auf lange Sicht stagnieren die Zinsen, ich sehe kein Potenzial für Rückgänge, wie wir sie in der Vergangenheit hatten. Weil die Preise tendenziell auch über das nächste Jahr hinaus steigen, verschlechtert sich der Erschwinglichkeitsindex in den kommenden Jahren zuungunsten potenzieller Käufer.
Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender Dr. Klein
Wollte die Bundesregierung wirklich helfen und Altersarmut durch Immobilienbesitz bekämpfen, könnte sie Vieles tun. Und zwar direkt – ohne in die Preispolitik einer Branche wie die der Makler einzugreifen. Der größte Hebel ist und bleibt die Grunderwerbsteuer. Hier muss man ansetzen, wenn der Erwerb von Wohneigentum erschwinglich sein soll. Eine Gegenfinanzierung der jährlich über 15 Milliarden Euro Grunderwerbsteuereinnahmen der Länder durch den Bund wäre machbar. Das würde die Käufer immens entlasten und auch den Markt beleben – denn dann wären wie in vielen Nachbarländern häufige Immobilienwechsel nicht mehr mit dem Verlust hoher Summen für die Nebenkosten verbunden.
Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender Dr. Klein
Ich rate davon ab, auf Gedeih und Verderb eine Immobilie zu kaufen. Es ist wichtig, die passende Immobilie zu finden und das Vorhaben gut überlegt anzugehen. Ist aber die richtige Immobilie gefunden und stimmen die Rahmenbedingungen – weder Arbeitslosigkeit noch Kurzarbeit stehen vor der Tür und die Einkommenssituation ist stabil –, spricht vieles dafür, sich 2021 den Wunsch der eigenen vier Wände zu erfüllen.
Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender Dr. Klein

Zitate von Michael Neumann zur Zinsentwicklung

Zitate aus dem Zinskommentar vom 17.02.2021

Den vollständigen Zinskommentar finden Sie hier.

Woher sollte die Bewegung kommen? Um einen deutlichen Zinsanstieg abseits der üblichen geringfügigen Schwankungen für möglich zu halten, fehlt mir die Phantasie. Zunächst geht es darum, mit massiven Hilfspaketen die Wirtschaft zu stützen und dann den Konsum anzukurbeln. Das heißt: Bis auf Weiteres bleiben Immobilienfinanzierungen phänomenal günstig.
Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender Dr. Klein
Preistreibend wirkt nicht nur die zunehmende Geldmenge, die die Notenbanken in die Märkte drücken, sondern auch europäische und nationale Konjunkturprogramme in nie dagewesener Höhe. In Deutschland hat zudem ein größerer Teil der Bevölkerung keine direkten monetären Nachteile durch die Pandemie – dennoch wird in den letzten Monaten deutlich weniger konsumiert: Die Sparquote ist Ende 2020 auf ein Rekordniveau von 20 Prozent des Nettoeinkommens gestiegen.
Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender Dr. Klein
Wenn die Inflation zunimmt, steigen die Zinsen entsprechend – diese Logik war einmal. Durch Anleihekäufe manipuliert die EZB den Markt und mildert die eigentlich folgerichtige Zinsentwicklung künstlich ab oder verhindert sie gleich ganz.
Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender Dr. Klein
Um die Märkte zu stabilisieren, werden die Notenbanken ihre Programme über einen sehr langen Zeitraum aufrecht erhalten und sie nur langsam zurückfahren. So hätte ein moderater Zinsanstieg auch keinen signifikanten Einfluss auf die Immobilienpreise.
Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender Dr. Klein

Zitate aus dem Zinskommentar vom 26.01.2021

Den vollständigen Zinskommentar finden Sie hier.

Weil die Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie weiter und länger gehen als zunächst erwartet und die Corona-Impfungen schleppender anlaufen als erhofft, rechne ich in Deutschland frühestens im zweiten Quartal mit einem Konjunkturaufschwung. Mit etwas Zeitverzug wird dann auch die Inflation ansteigen: In 2021 geht sie aber voraussichtlich nicht in Richtung zwei Prozent.
Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender Dr. Klein
Weil die Zinsen kaum mehr Potenzial haben, signifikant weiter zu sinken, gleicht die Zinsersparnis die steigenden Preise nicht mehr aus, wie sie das in der Vergangenheit getan hat. Für Käufer verschlechtert sich damit perspektivisch der Erschwinglichkeitsindex.
Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender Dr. Klein
Die Baudarlehen sind davon unterm Strich kaum betroffen. Der Zugang zu Immobilienfinanzierungen funktioniert weiterhin gut. Für einzelne Interessenten kann die Konstellation von Kurzarbeit und einer Branche, deren Zukunftsperspektive eher pessimistisch ausfällt, dennoch schwierig sein und bedeuten, dass Banken das Risiko zurzeit nicht eingehen wollen.
Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender Dr. Klein

Zitate aus dem Zinskommentar vom 15.12.2020

Den vollständigen Zinskommentar finden Sie hier.

Seit Jahren betreibt die EZB durch die Anleihekäufe eine indirekte Staatsfinanzierung. Das billige Geld hat während dieser Zeit nicht dazu geführt, dass dringend notwendige Reformen und Zukunftsinvestitionen umgesetzt wurden. Stattdessen treibt es hoch verschuldete Staaten wie Italien immer weiter in die Abhängigkeit von der Notenpresse.
Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender Dr. Klein
Viele Staaten könnten sich einen Zinsanstieg gar nicht leisten. Bei steigenden Zinsen wären sie nicht mehr in der Lage, ohne Weiteres ihren Schuldendienst zu bewältigen. Mit der gerade aufkommenden Diskussion um Steuererhöhungen zur Finanzierung der Corona-Kosten sind wir in Deutschland ziemlich allein. Vielen erscheint es einfacher, sich indirekt durch die Minimalzinsen finanzieren zu lassen, als den harten Weg über den Steuerzahler zu gehen. Dabei nimmt die Politik allerdings in Kauf, dass Vermögenswerte der Bevölkerung wie Bargeld, Festgeld oder Lebensversicherungen durch die anhaltenden Niedrigzinsen schleichend entwertet werden.
Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender Dr. Klein

Zitate zur Auswirkung von Corona auf die regionalen Immobilienpreise / Finanzierungen

Bisher zeigt sich Stuttgarts Wirtschaft weiterhin stark und belegt in bundes- und europaweiten Rankings Spitzenplätze. Allerdings ist durch die Corona-Pandemie auch hier Kurzarbeit ein Thema geworden und kann Folgen für die eigene Baufinanzierung haben. Daher sollte man sich frühzeitig an seinen Berater wenden, wenn ein finanzieller Engpass durch die Kurzarbeit absehbar ist. Ist das Kind erst in den Brunnen gefallen, haben wir keinen Handlungsspielraum mehr. Wenn wir aber rechtzeitig Bescheid wissen, finden wir eine gemeinsame Lösung mit den Banken. Viele sind flexibel und bieten die Möglichkeit, Raten auszusetzen.
Roland Lenz, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Stuttgart
Es ist immer noch ein Verkäufermarkt und selbst einen Besichtigungstermin für eine Immobile zu ergattern, ist mittlerweile Glückssache. Besonders für Familien wird die Immobiliensuche durch starke Konkurrenz zur Belastungsprobe: Die sogenannten DINKs – Double Income No Kids – wollen nicht mehr nur ein Schlafzimmer. Auch geprägt durch den Corona-Lockdown wünschen sie sich zusätzlich ein Arbeits- und ein Gästezimmer. Sie drängen damit auf den Markt, auf dem Familien suchen, die mehrere Schlafzimmer brauchen. Durch ihr meist geringeres Budget haben Familien in diesem Wettbewerb kaum Chancen.
Dennis Bettenbrock, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Düsseldorf
Der Dresdner Immobilienmarkt ist ein Paradebeispiel für die Auswirkungen der Corona-Pandemie: In Zeiten des Lockdowns wurde das Wohnen neu bewertet. Insbesondere Familien suchen nun verstärkt die eigenen vier Wände mit mehr Platz drinnen und draußen. Hinzu kommen stark steigende Preise für Bestandsimmobilien und kaum Möglichkeiten für einen Neubau in der Enge der Dresdner Kessellage – das sind die Faktoren, weswegen Haussuchende raus aus der Stadt ziehen. Und durch die zunehmende Digitalisierung auch im Umland ist der Arbeitsplatz kein Hinderungsgrund mehr, das Stadtzentrum zu verlassen.
Sebastian Mosch, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Dresden
Corona ändert nichts an den Immobilienpreisen, für Hamburger Normalverdiener bleibt es schwer, eine Immobilie zu finden und zu finanzieren. Durch eine regionale Besonderheit gelingt es aber oft trotzdem: Die Förderbanken in Hamburg und Schleswig-Holstein – IFB Hamburg und IB.SH – übernehmen die KfW-Darlehen im Nachrang. Das bedeutet, dass sich das erstrangige Darlehen um bis zu 100.000 reduziert – und damit für die Bank sicherer und für den Kunden günstiger wird. Diese Konstellation öffnet vielen Interessenten überhaupt erst die Tür ins Eigenheim.
Frank Lösche, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Hamburg
Der Immobilienmarkt in München ist sehr dynamisch und aktuell ist wieder viel Schwung drin – die Kauf- und Verkaufslust scheint durch Corona angetrieben zu sein. Die Nachfrage ist zurzeit auf einem sehr hohen Niveau. Viele wollen ihr Geld krisensicher anlegen und jetzt Wohneigentum kaufen, und das um fast jeden Preis. Auf der anderen Seite nimmt das Angebot auch wieder zu und viele Besitzer liquidieren ihre Immobilie, um Gewinne zu realisieren und Liquiditätsengpässe auszugleichen.
Maximilian Pietsch, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in München
Ich sehe keinen Preisrückgang durch Corona: Nach wie vor werden relativ hohe Summen aufgerufen und auch bezahlt. Und gerade Häuser, die eine einfache Ausstattung oder einen starken Modernisierungsbedarf haben, sind immer noch überteuert.
Thomas Przytulla, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Dortmund
Zumindest in Ballungszentren rechne ich nicht mit sinkenden Preisen. Denn dafür müsste das Angebot die Nachfrage übersteigen – und dafür fehlt mir die Fantasie. Selbst wenn einige Interessenten erst einmal eine Pause einlegen, gibt es immer noch ein Zigfaches an potenziellen Käufern.
Andreas Brendel, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Hannover
Vereinzelt gibt es Rückzieher wegen der aktuell unsicheren Situation und einzelne Banken erhöhen die Eigenkapitalerwartungen. Ich erkenne darin aber keinen Trend. Unterm Strich sind die Berliner Immobilienkäufer optimistisch und die Finanzierungen so gestaltet, dass auch die momentanen Zinsschwankungen getragen werden können.
Ekkehard Enkelmann, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Berlin
Ich gehe von weiterhin stabilen Preisen aus, sehe aber schon erste Zugeständnisse von Verkäufern: Besonders beim Erstverkauf von neuen Wohnungen gehen Anbieter vom ursprünglichen Preis etwas runter. Einige Marktteilnehmer wollen ihre Objekte jetzt schnell verkaufen und sie treffen auf zögernde Kunden. Mittelfristig glaube ich, dass die Immobilienpreise leicht nachgeben werden – im Erstmarkt etwas stärker als beim Bestand – und dass sich der Markt von dem niedrigeren Niveau nach der Corona-Krise wieder nach oben entwickeln wird.
Sebastian Mosch, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Dresden
Pressekontakt

E-Mail: presse@drklein.de
Telefon: 0451 14089632

Gern nehmen wir Sie in unseren Presseverteiler auf. Senden Sie uns dazu einfach eine E-Mail.

Pressemappe

Hier finden Sie Hintergrundinformationen zur Dr. Klein Privatkunden AG.

Pressespiegel
Pressespiegel

Hier finden Sie ausgewählte Artikel aus Online-Medien.

Über die Dr. Klein Privatkunden AG

Die Dr. Klein Privatkunden AG ist einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands und bereits seit 1954 am Markt etabliert. Mit mehr als 600 Beratern in deutschlandweit rund 250 Büros hat das Unternehmen die meisten Standorte der Branche. Die Spezialisten von Dr. Klein beraten in den Bereichen Baufinanzierung, Versicherung und Ratenkredit.

Dr. Klein arbeitet mit über 400 Kredit- und Versicherungsinstituten zusammen und berät umfassend, anbieterneutral und kostenfrei. So erhalten die Kunden maßgeschneiderte Finanzierungen und günstige Konditionen. Dafür wird das Unternehmen immer wieder ausgezeichnet, zuletzt zum siebten Mal in Folge mit dem „Deutschen Fairness-Preis“. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse im SDAX gelisteten technologiebasierten Finanzdienstleisters Hypoport SE.