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Wohnungspreise in Frankfurt erstmals wieder leicht rückläufig, während sie in München weiter steigen

Datenanalyse – Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise (DTI): Region Süd 1. Quartal 2014

Lübeck, 25. Juni 2014. Im ersten Quartal 2014 haben in Frankfurt die tatsächlichen Kaufpreise sowohl für Eigentumswohnungen als auch für Ein- und Zweifamilienhäuser erstmals wieder leicht um 1,01 bzw. 1,37 Prozent nachgegeben. In der Metropolregion Stuttgart hingegen blieben die Preise auf dem Hausmarkt fast konstant (-0,23 Prozent), während Wohnungen um 2,26 Prozent teurer wurden.

Infografik DTI Süd Q1 2014: Wohnungspreise in Frankfurt erstmals wieder leicht rückläufig, in München weiter steigend
Infografik: Wohnungspreise in Frankfurt erstmals wieder leicht rückläufig, in München weiter steigend

München ist weiterhin Deutschlands teuerster Markt für Wohnimmobilien – und führt die Liste somit auch im Süden an. Im ersten Quartal waren Wohnungen nicht unter einem Mindestpreis von 1.400 Euro pro Quadratmeter zu haben. Der Durchschnitts-Quadratmeterpreis liegt bei Wohnungen in der Isarmetropole mittlerweile stabil bei mehr als 4.000 Euro. Die teuersten Wohnungen haben inzwischen fast die Marke von 10.000 Euro je Quadratmeter erreicht. Dies geht aus dem aktuellen Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise DTI für die Region Süd hervor.

In Stuttgart ist der Erwerb von Wohnraum mit durchschnittlich 1.971 €/qm und 2.167 €/qm bei Häusern zwar deutlich günstiger als in München (4.025 bzw. 2.995 €/qm), aber mit einer Preissteigerung um 2,26 Prozent bei den Eigentumswohnungen läuft die Neckarmetropole den Bayern zumindest in diesem Punkt den ersten Rang ab. In München muss man durchschnittlich „nur“ 1,16 Prozent mehr für eine Wohnung zahlen als im Vorquartal.

Vergleicht man das erste Quartal 2014 jedoch mit dem ersten Quartal des Vorjahres, setzt sich München mit +10,56 Prozent wieder ganz klar vor die Stuttgarter mit gerade einmal 4,35 Prozent Preisanstieg im Jahresvergleich. Für das Siegertreppchen reicht es allerding auch in dieser Kategorie für die Bayern nicht: Haben Frankfurter Wohnungen auch im Vergleich zum Vorquartal sogar 1,01 Prozent verloren, so liegen sie im Vergleich zum Vorjahresquartal doch immer noch bei einem stattlichen Plus von 10,75 Prozent.

Wer nun darauf hofft, dass zumindest in Frankfurt die Zeit der steigenden Preise vorbei ist, hat sich wohl zu früh gefreut. „Eine Trendwende sehen wir hier nicht, eher ein Einpendeln auf sehr hohem Niveau“, so Mattheos Boutsioulis, Leiter der Dr. Klein Niederlassung Frankfurt. „Der am DTI abzulesende leichte Rückgang der Immobilienpreise dürfte darauf zurückzuführen sein, dass in letzter Zeit vermehrt gebrauchte Immobilien gehandelt wurden, die noch modernisiert/saniert werden müssen. Neubauten sind aktuell sehr rar – es gibt nur noch wenige größere Baugebiete in Frankfurt.“

Dank der anhaltenden Niedrigzinsphase ist die Nachfrage weiterhin sehr hoch – das gilt nicht nur für die Regionen Frankfurt, Stuttgart oder München, sondern auch für den Rest der Republik.

Regionalanalyse Metropolregion Frankfurt am Main

QuartalMedianpreis für alle (Alt-, Neubau)PreisspanneIndexwertVergleich zum VorquartalVergleich zum Vorjahresquartal
Q1/20142.368 €/qm783 €/qm – 6.947 €/qm113,92-1,01 %10,75 %
Eigentumswohnungen
QuartalMedianpreis für alle (Alt-, Neubau)PreisspanneIndexwertVergleich zum VorquartalVergleich zum Vorjahresquartal
Q1/20142.060 €/qm 514 €/qm – 8.292 €/qm107,01-1,37 % 2,57 %
Ein- und Zweifamilienhäuser

Regionalanalyse Metropolregion Stuttgart

QuartalMedianpreis für alle (Alt-, Neubau)PreisspanneIndexwertVergleich zum VorquartalVergleich zum Vorjahresquartal
Q1/20141.971 €/qm774 €/qm – 4.734 €/qm114,022,26 %4,35 %
Eigentumswohnungen
QuartalMedianpreis für alle (Alt-, Neubau)PreisspanneIndexwertVergleich zum VorquartalVergleich zum Vorjahresquartal
Q1/20142.167 €/qm519 €/qm – 6.175 €/qm116,24-0,23 %5,70 %
Ein- und Zweifamilienhäuser

Regionalanalyse Metropolregion München

QuartalMedianpreis für alle (Alt-, Neubau)PreisspanneIndexwertVergleich zum VorquartalVergleich zum Vorjahresquartal
Q1/20144.025 €/qm1.400 €/qm – 9.855 €/qm157,561,16 %10,56 %
Eigentumswohnungen
QuartalMedianpreis für alle (Alt-, Neubau)PreisspanneIndexwertVergleich zum VorquartalVergleich zum Vorjahresquartal
Q1/20142.995 €/qm555 €/qm – 9.767 €/qm125,501,58 %6,51 %
Ein- und Zweifamilienhäuser
Über den Dr. Klein-Trendindikator für Immobilienpreise (DTI)

Dr. Klein hat mit dem DTI erstmals einen quartalsweisen, regionalen Immobilienpreisindex auf der Grundlage tatsächlich gezahlter Kaufpreise entwickelt. Monatlich analysiert der Trendindikator die aktuelle Entwicklung der jeweils im Fokus stehenden Region. Der DTI wird auf Basis einer hedonischen Regressionsanalyse erstellt. Ziel dieser Methode ist es, den reinen Preiseffekt pro betrachtete Periode herauszustellen. Zur Ermittlung des Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise werden monatliche Transaktionsdaten der EUROPACE-Plattform errechnet. EUROPACE ist der unabhängige Marktplatz für Immobilienfinanzierungen in Deutschland. Rund zwanzig Prozent aller Immobilienfinanzierungen in Deutschland werden über diesen Marktplatz finanziert. Der DTI basiert auf etwa 35.000 Transaktionen mit einem Volumen von über 8 Mrd. Euro pro Monat.

Über die Dr. Klein Privatkunden AG

Die Dr. Klein Privatkunden AG ist einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands und bereits seit 1954 am Markt etabliert. Mit mehr als 700 Beraterinnen und Beratern in deutschlandweit über 250 Büros hat das Unternehmen die meisten Standorte der Branche. Die Spezialisten von Dr. Klein beraten in den Bereichen Baufinanzierung, Versicherung und Ratenkredit.

Dr. Klein arbeitet mit über 600 Kredit- und Versicherungsinstituten zusammen und berät umfassend, anbieterneutral und kostenfrei. So erhalten die Kunden maßgeschneiderte Finanzierungen und günstige Konditionen. Dafür wird das Unternehmen immer wieder ausgezeichnet, zuletzt zum achten Mal in Folge mit dem „Deutschen Fairness-Preis“. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse im SDAX gelisteten technologiebasierten Finanzdienstleisters Hypoport SE.