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Weitere interessante Informationen und Artikel finden Sie in unserem Ratgeber Immobilienfinanzierung und auf unseren Seiten zum Bausparen.

Was ist ein Bausparvertrag?

Sabine Oellrich, Neu Wulmstorf
Experte bei Dr. Klein Gunda Liebknecht,
Dr. Klein

Gunda Liebknecht, Expertin für Geldanlage: Sinn und Zweck eines Bausparvertrags ist es, Ihnen Eigenkapital für einen Immobilienkauf zu beschaffen. Sie schließen ihn bei einer Bausparkasse ab. Das läuft folgendermaßen ab: Zuerst überlegen Sie sich, wie viel Sie monatlich beiseitelegen können, um auf einen Immobilienkauf hinzusparen. Sagen wir, Sie haben dafür jeden Monat 200 Euro übrig. Dadurch legen Sie automatisch auch die sogenannte Bausparsumme fest. Das ist Ihre Zielsumme, die Sie nach sieben oder acht Jahren aus dem Bausparvertrag heraus bekommen wollen, um sie in ein Eigenheim zu investieren. Wie lange die Ansparphase genau dauert, ist vom Tarif abhängig, aber sieben oder acht Jahre gilt als gängig.

 

In dieser ersten Phase sparen Sie nun monatlich 200 Euro an. Darauf erhalten Sie – abhängig von der Bausparkasse – etwa 0,5 Prozent Guthabenzinsen pro Jahr. Damit liegen Sie nach 7 Jahren bei 17.093 Euro. Man rechnet damit, dass das Ansparguthaben nach etwa 7 Jahren 40 Prozent der gesamten Bausparsumme ausmacht. Die Bausparsumme läge somit bei 47.733 Euro. Das bedeutet nochmal verdeutlicht: Wenn Sie monatlich 200 Euro beiseitelegen können, kann Ihre Bausparsumme 47.733 Euro hoch sein.

 

Sobald Sie mit Ihrem Angesparten die 40 Prozent-Marke der Bausparsumme erreicht haben, wird Ihr Bausparvertrag zuteilungsreif. Sie haben nun Anspruch auf ein zinsgünstiges Bauspardarlehen in Höhe von (47.733-17.093) 25.640 Euro, also den restlichen 60 Prozent Ihrer Bausparsumme. Da Sie das bislang Angesparte in diesem Moment ausgezahlt bekommen, können Sie nun die kompletten 47.733 Euro in Ihre neue Immobilie stecken.

 

Auf die Frage „Was ist ein Bausparvertrag“ kann ich also antworten: Ein Sparvertrag, mit dem Sie Eigenkapital ansparen, kombiniert mit einem sehr günstigen Darlehen, das Ihnen bei der Immobilienfinanzierung hilft. Allein damit wird Ihre Immobilie vermutlich noch nicht komplett finanziert sein. In den meisten Fällen machen die Guthaben aus Bausparverträgen nur etwa 30 Prozent einer Baufinanzierung aus. Für den Restbetrag benötigen Sie daher als Ergänzung noch andere Kreditbausteine wie zum Beispiel ein Annuitätendarlehen oder ein KfW Darlehen.

 

Lassen Sie sich bei der Zusammenstellung von unseren Beratern vor Ort helfen. Sie verfügen über einen sehr guten Marktüberblick und können Ihnen einen umfassenden Vergleich der Tarife führender Bausparkassen bieten.

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