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Motorradkredit: Easy Rider, Easy Finanzierung

Auf zwei Rädern durch die nordamerikanische Prärie der Sonne entgegenfahren. Das ist vermutlich der Traum vieler, die sich ein Motorrad kaufen wollen. Wie Sie sich diesen Traum von Freiheit finanzieren können, lesen Sie hier.

  • Inhaltsverzeichnis
    • Wie kann ich ein Motorrad finanzieren?

      Wenn Sie sich den Traum vom heißen Ofen erfüllen möchten, gibt es mehrere Wege, wie Sie ein Motorrad finanzieren können: über die Händlerbank, einen zweckgebundenen Kredit oder einen frei verwendbaren Ratenkredit einer unabhängigen Bank. Im Folgenden möchten wir Ihnen die einzelnen Kreditarten kurz erläutern.

      Motorrad finanzieren über Händlerbank

      Die Händlerbank ist zugegebenermaßen die wohl bequemste Art der Finanzierung für ein Motorrad. Hier macht Ihnen der Motorradhändler gleich ein Finanzierungsangebot über seine angeschlossene Bank und Sie haben quasi die Möglichkeit, Motorrad und Finanzierung in einem Abwasch zu bekommen.

      Meistens unterbreitet Ihnen der Händler gleich unterschiedliche Angebote darüber, wie Sie Ihr Motorrad finanzieren können. Dafür schlägt er Ihnen beispielsweise Finanzierungen mit unterschiedlicher Laufzeit oder unterschiedlicher Ratenhöhe vor, aus denen Sie wählen können. Die Zinsen bei Händlerbanken sind oft niedrig, was viele Käufer dazu verleitet, vorschnell zu unterschreiben. Wir möchten Ihnen aber dringend raten, die Finanzierung nicht sofort beim Händler zu unterzeichnen, sondern sie mit nach Hause zu nehmen, in Ruhe durchzulesen und bestenfalls mit Angeboten unabhängiger Banken zu vergleichen. Nicht, dass Ihnen sonst ein besseres Angebot, um Ihr Motorrad zu finanzieren, durch die Lappen geht.

      Wenn Sie Ihr Motorrad über eine Händlerbank finanzieren, behält diese in den meisten Fällen den Fahrzeugbrief so lange ein, bis Sie den Kredit vollständig ausgelöst haben. Das bedeutet wiederum, dass Sie das Motorrad beispielsweise nicht einfach verkaufen können.

      Spezieller Motorradkredit über unabhängige Bank

      Gleich vorweg: so etwas wie einen reinen Motorradkredit oder eine Motorradfinanzierung gibt es nicht. Einige wenige Banken finanzieren ein Motorrad aber über einen zweckgebundenen Autokredit. Das Motorrad dient hierbei, ähnlich wie ein Auto, der Bank als Sicherheit. Sicherheit bedeutet, dass die Bank durch das Motorrad als Gegenwert sicher gehen kann, dass Sie den Kredit auch dauerhaft bedienen und zurückzahlen können. Im Notfall könnten Sie das Bike sogar verkaufen, um den Kredit auszulösen. Es steht also ein materieller Wert hinter dem Darlehen.

      Mit einem zweckgebundenen Autokredit können Sie deshalb Ihr Motorrad zinsgünstig finanzieren. Denn durch die Sicherheit in Form des Motorrads sinkt für die Bank das Risiko des Zahlungsausfalls und das belohnt sie mit niedrigeren Zinsen als bei einem Kredit zur freien Verwendung. Meistens ist an derartige Kredite ein Mindestwert geknüpft. Das bedeutet, dass das Motorrad über einen bestimmten Mindestwert verfügen muss, um es über einen Autokredit finanzieren zu können.

      Zweckgebundene Kredite für Motorräder sind eher die Ausnahme

      Wie selten es ist, dass Banken Motorräder mit einem Autokredit finanzieren, sehen wir von Dr. Klein selbst. In unserem Portfolio haben wir ausgewählte Bankpartner für Ratenkredite, die das anbieten. Es ist demnach selten, aber sicher nicht unmöglich.

      Um bei unserem Partner ein Motorrad finanzieren zu können, ist eine Mindestdarlehenshöhe von 5.000 Euro Bedingungen. Bei neuen Motorrädern oder Marken-Bikes wie etwa von Harley Davidson, Triumph, BMW oder Ducati ist diese Summe recht schnell erreicht oder sogar (deutlich) überschritten.

      In der Regel müssen Sie der Bank bei einem zweckgebundenen Kredit nach dem Kauf den Kaufvertrag vorlegen. So kann die Bank nachvollziehen, dass Sie den zinsgünstigen zweckgebundenen Kredit auch wirklich für das Motorrad genutzt haben. Einige Banken behalten sich vor, den Fahrzeugbrief bis zur vollständigen Abzahlung des Kredits einzubehalten. Bei unserem Anbieter ist das aber nicht der Fall.

      Frei verwendbarer Ratenkredit für ein Motorrad

      Eine weitere Möglichkeit wie Sie Ihr Motorrad finanzieren können ist ein Ratenkredit zur freien Verwendung. Wie der Name schon vermuten lässt, ist er nicht zweckgebunden wie ein Autokredit. Sie könnten das aufgenommene Geld rein theoretisch auch für neue Möbel oder eine Reise nutzen. Da der Zweck von der Bank also nicht bestimmt wird, muss kein materieller Wert wie der eines Motorrads hinter dem Darlehen stehen. Deshalb sind die Zinsen bei einem solchen Ratenkredit generell höher als bei einem zweckgebundenen.

      Allerdings hat diese Art Kredit den Vorteil, dass Sie nicht an eine Mindestsumme gebunden sind, zu der Sie Ihr Motorrad finanzieren müssen. Mit einem frei verwendbaren Kredit könnten Sie daher vor allem gebrauchte oder kleinere Motorräder und günstigere Vespa-Modelle finanzieren.

      Händlerbank vs. Bankkredit

      Im Prinzip ähneln sich die Finanzierungsarten alle in ihren Grundzügen. Doch wie so oft im Leben kommt es auch auf die Details an, wenn Sie ein Motorrad finanzieren möchten. Die Kreditarten unterscheiden sich in bestimmten Zügen und diese wollen wir Ihnen gern erläutern.

      1. Zinsen: Je niedriger der Zinssatz, desto günstiger die Finanzierung – das kann man erst einmal korrekter Weise so stehen lassen. Händlerbanken bieten häufig einen sehr günstigen Zinssatz an. Viele unabhängige Banken können da nicht mitziehen. Besonders die berühmt berüchtigte Null-Prozent-Finanzierung ist von freien Banken nicht zu realisieren.

        Aber auch die Händlerbank muss etwas verdienen, wenn sie Ihr Motorrad finanzieren soll. Daher klingen null Prozent natürlich nach einem unschlagbaren Angebot, aber der Händler und dessen Bank lassen sich auch diese null Prozent bezahlen. Daher kann es beispielsweise sein, dass das Motorrad selbst bei der Null-Prozent-Händlerbank teurer ist als anderswo. Vielleicht ist der Null-Zins auch an auch bestimmte Bedingungen wie eine festgelegte Laufzeit oder eine vorgeschriebene Anzahlung geknüpft. Beispielsweise nur auf eine Laufzeit von 48 Monaten bei einer Anzahlung von 2.000 Euro erhalten Sie die Finanzierung zu null Prozent Zinsen.

      2. Tilgung: Auch in Sachen Tilgung gibt es verschiedene Möglichkeiten und Optionen, auf die Sie achten sollten, wenn Sie ein Motorrad finanzieren möchten. Händlerbanken bieten häufig eine so genannte Ballonfinanzierung an. Bei dieser Art bleibt am Ende der Laufzeit eine Restschuld übrig. Diese Vorgehensweise macht die monatlichen Raten nahezu unschlagbar günstig, gleichzeitig zahlen Sie dadurch den Kredit nur in geringem Umfang und sehr lange zurück. Denn auch die Restschuld muss wieder finanziert werden. Im schlimmsten Fall ist sie dann sogar höher als der Zeitwert des Motorrads. Eine Ballonfinanzierung ist nur dem Anschein nach günstig, da Sie eben nicht nach beispielsweise 48 Monaten den Kredit abgelöst haben, sondern nur den ersten Teil des Kredits zurückgezahlt haben.

        Im besten Fall entscheiden Sie sich für eine Finanzierung ohne Restschuld. So haben Sie den vollen Überblick über Ihr Darlehenskonto und wissen genau in „X“ Jahren haben Sie die Motorradfinanzierung vollständig abgelöst.

      3. Barzahlerrabatte: Wenn Sie mit einem Bankkredit Ihr Motorrad finanzieren, dann wird Ihnen die volle Kaufsumme auf Ihr Bankkonto überwiesen, sodass Sie davon das Bike bezahlen können. Da Sie also die komplette Summe auf einmal zahlen, lassen sich Händler vermutlich dazu verleiten, Ihnen das ein oder andere Prozent Rabatt auf das Motorrad zu gewähren. Solche Barzahlerrabatte können gern auch mehr als zehn Prozent oder mehr vom Kaufpreis sein, das kann bei einer teuren Maschine einen vierstelligen Betrag ausmachen. Gerade bei neuen Motorrädern haben die Händler noch etwas Spanne auf die Preise und gehen mit dem Kaufpreis meist bereitwillig etwas runter.

        Bei einer Händlerfinanzierung gibt es solche Rabatte meist nicht. Zunächst einmal, weil Sie ja eben über die Händlerbank das Motorrad finanzieren und nicht den vollen Kaufbetrag auf einmal zahlen und zum anderen, weil die Händler aufgrund der gebotenen niedrigen Zinsen mehr mit dem Verkauf der Maschine verdienen müssen. Übersteigt der Barzahlerrabatt also die möglicherweise höheren Zinskosten eines Bankkredits, dann sparen Sie trotz des höheren Zinses.
      Vor- und Nachteile einer Händlerbank
      Vorteile
      • Bequemer Anschluss
      • Niedriger Zinssatz
      Nachteile
      • Keine Barzahlerrabatte möglich
      • Fahrzeugbrief bleibt in Besitz der Bank
      • Lange Tilgung durch Ballonfinanzierung

      Vertragsinhalte checken

      Die Unterschiede der Finanzierungsarten kennen Sie nun. Doch ganz gleich für welche Art Sie sich entscheiden, wenn Sie ein Motorrad finanzieren wollen, folgende Vertragsinhalten sollten Sie ganz genau unter die Lupe nehmen.

      • Bearbeitungsgebühren: Seit Sommer 2014 ist es Banken und Sparkassen verboten, Bearbeitungsgebühren – etwa für das Einholen der SCHUFA-Auskunft – zu verlangen. Einzig und allein der Zins soll der Preis für einen Kredit sein. Kommen Ihnen derartige Gebühren in Zuge der Motorradfinanzierung unter, sollten Sie sich von dem Anbieter lieber schnell verabschieden.

      • Ratenpausen: Ihre finanzielle Situation kann sich in der Darlehenslaufzeit ändern. Manchmal wird es dann vielleicht etwas knapp am Ende des Monats. Um auf solche Eventualitäten vorbereitet zu sein, ist die Option einer kostenlosen Ratenpause hilfreich. So können Sie im Ernstfall mal eine Rate pausieren, ohne finanzielle oder gar gerichtliche Folgen befürchten zu müssen.

      • Kündigungsfristen und Vorfälligkeitsentschädigung: Der Kredit, mit dem Sie Ihr Motorrad finanzieren wollen, ist ein Verbraucherkredit – ob über einen Händler oder ein Autokredit für Ihr Motorrad über eine Bank abgeschlossen, macht keinen Unterschied. Für Verbraucherkredite gilt immer eine Kündigungsfrist von einem Monat. Sie können den Kredit also jederzeit auslösen. Allerdings häufig nicht ganz kostenfrei. In vielen Fällen verlangt die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung. Durch die Kündigung vor dem eigentlichen Vertragsende entgehen der Bank Zinseinnahmen und dafür lässt sie sich entschädigen.

        Die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung ist begrenzt. Liefe der Vertrag noch länger als 12 Monate, beträgt sie maximal ein Prozent der Restschuld. Bei weniger Restlaufzeit als 12 Monate ist es maximal ein halbes Prozent.

        Das heißt, wenn Sie beispielsweise noch 10.000 Euro Restschuld haben, brauchen Sie maximal 100 Euro Entschädigung zahlen. Die Zahlung lohnt sich, wenn Sie durch die vorzeitige Ablösung des Kredits Zinsen in Höhe von mehr als 100 Euro sparen.

      • Restschuldversicherung: Wenn Ihnen der Kreditvermittler oder Händler weismachen möchte, dass Sie Ihr Motorrad nur unter der Voraussetzung finanzieren können, wenn Sie eine Restschuldversicherung abschließen, dann sollten Sie hellhörig werden. In den allermeisten Fällen stimmt das schlicht und ergreifend nicht. Vor allem dann nicht, wenn Ihre Bonität und SCHUFA-Auskunft gut und unauffällig sind.

        Eine Restschuldversicherung greift dann, wenn der Kreditnehmer aufgrund von unverschuldeter Arbeitslosigkeit, Krankheit oder gar Tod seine Kreditraten der Motorradfinanzierung nicht mehr zahlen kann. Die Versicherung zahlt dann die Raten. Dieses Prinzip klingt im ersten Moment vernünftig. Doch mit im Durchschnitt rund 10 Prozent der Darlehenssumme ist die Versicherung einfach unverhältnismäßig teuer. Vor allem vor dem Hintergrund, dass jährlich nur wenige Schadenfälle bekannt sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Versicherung greifen muss, ist also sehr gering. Des Weiteren decken andere Versicherungen wie eine Risikolebensversicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung derartige Szenarien mitunter bereits ab.
      Faustregel Restschuldversicherung

      Eine Faustregel besagt, dass eine Restschuldversicherung erst bei großen Kreditsummen ab 25.000 Euro sinnvoll ist. Auf keinen Fall lohnt sie sich bei kurzen Ratenzahlungen für Haushaltsgeräte oder ähnliches.

      Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um ein Motorrad finanzieren zu können?

      Um abschätzen zu können, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein Kunde kreditwürdig ist und seine Raten zahlen kann, benötigt die Bank einige Angaben. Haben Sie also das Bike Ihrer Träume gefunden und wollen Sie nun das Motorrad finanzieren, benötigen Sie folgende Unterlagen für die Bank:

      • Personalausweis
      • Gehaltsabrechnungen der letzten drei Monate
      • Bei einem Kredit für Selbstständige die Abrechnungen der letzten drei Jahre
      • Preisangaben zum Motorrad

      Darüber hinaus sind folgende Merkmale Grundvoraussetzung, um in Deutschland überhaupt einen Kredit zu erhalten:

      • Mindestalter von 18 Jahren
      • Hauptwohnsitz und Konto in Deutschland
      • Gute Bonität (u.a. geregeltes Einkommen, positive SCHUFA)

      Unsere Spezialisten für Ratenkredit helfen Ihnen gern auf der Suche nach einem geeigneten Partner, damit Sie Ihr Motorrad finanzieren können.

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