SCHUFA-Score: Warum Ihr Bonitätsscore für einen Kredit wichtig ist und wie Sie ihn beeinflussen können

Das bedeutet SCHUFA-Score
Das Wichtigste in Kürze
  • Die SCHUFA ist eine Wirtschaftsauskunftei, die Informationen über nahezu alle Personen in Deutschland sammelt und deren Bonität misst.
  • Je höher Ihr SCHUFA-Score ausfällt, desto besser ist Ihre Kreditwürdigkeit.
  • Über eine gute Zahlungsmoral, stabile Lebensverhältnisse und wenige Kreditanfragen können Sie Ihren SCHUFA-Score positiv beeinflussen.
  • 2026 gestaltet die SCHUFA ihr Bewertungssystem transparenter und nachvollziehbarer. Daneben gibt es für Verbraucher 2026 eine Reihe weiterer Änderungen.
  • Beim Vergleich von Kreditkonditionen sollten Sie immer SCHUFA-neutrale Anfragen stellen, um Ihren Bonitätsscore nicht unnötig zu belasten. 

Was ist die SCHUFA?

Die SCHUFA (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) ist eine private Wirtschaftsauskunftei in Deutschland. Sie sammelt und verarbeitet kreditrelevante und personenbezogene Daten über nahezu alle Personen in Deutschland. 

Anhand der gespeicherten Informationen schließt die SCHUFA auf das Zahlungsverhalten jedes einzelnen und überträgt diese in einen SCHUFA-Score, auch Bonitätsscore genannt. Kreditgebende Unternehmen wie Banken oder Mobilfunkanbieter nutzen diesen Score, um das Risiko eines Zahlungsausfalls bei Rechnungen oder Krediten einzuschätzen.

Welche Daten speichert die SCHUFA?

Neben personenbezogenen Angaben speichert die SCHUFA auch kreditrelevante Informationen zu Finanzierungen, Finanzierungsanfragen sowie zu bestimmten Vertragsverhältnissen, die Rückschlüsse auf die finanzielle Situation zulassen. Kontostände oder Einkommensdaten werden hingegen nicht erfasst.

Personenbezogene Angaben dienen in erster Linie der eindeutigen Identifikation und der korrekten Zuordnung der gespeicherten Informationen zu einer Person. Finanz- und Vertragsinformationen geben dagegen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und darüber, ob vertragliche Verpflichtungen ordnungsgemäß erfüllt wurden.

Im Detail sehen die gesammelten Daten folgendermaßen aus: 

All diese Informationen fließen bei der SCHUFA ineinander und bilden die Grundlage für die Berechnung Ihres SCHUFA-Scores. Doch keine Sorge: Landet doch einmal ein Negativeintrag in Ihrem Profil, wird dieser nach einer bestimmten Zeitspanne wieder gelöscht und Ihr Score klettert wieder nach oben. Generell gilt: Alle drei Monate berechnet die SCHUFA den Score der gespeicherten Personen neu und aktualisiert diesen gegebenenfalls.

Was sagt der SCHUFA-Score über meine Bonität aus?

Der SCHUFA-Score dient zur Einschätzung Ihrer Kreditwürdigkeit, also Ihrer Bonität, in der Zukunft. Je höher Ihr Score ist, desto besser Ihre Kreditwürdigkeit. Je niedriger hingegen der berechnete Score, desto höher schätzt die SCHUFA die Wahrscheinlichkeit ein, dass Sie Ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen. Der Score dient also als Entscheidungsgrundlage für oder gegen eine Kreditzusage und bestimmt so über den Ausgang einer Kreditanfrage. 

Wie stark der Score bei einer Kreditanfrage ins Gewicht fällt, hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab, wie die Berliner Spezialistin für Baufinanzierungen, Kerstin Riege-Krause, einordnet: „Wichtig ist zunächst, dass es einen Haushaltsüberschuss nach den Kreditraten gibt. Je knapper dieser Überschuss ist, desto mehr fällt der SCHUFA-Score ins Gewicht“, erklärt sie. „Und: Je mehr Eigenkapital vorhanden ist, desto offener stehen Banken einer Kreditvergabe trotz nicht idealer SCHUFA gegenüber.“

Was ist aus Bankensicht ein guter SCHUFA-Score?

Bisher wies die SCHUFA den erfassten Personen anhand ihres Zahlungsverhaltens Scores in Prozentpunkten von 0 bis 100 % zu. Ab Ende März 2026 ersetzt die SCHUFA den alten Score durch ein neues Punktsystem. Der neue SCHUFA-Score umfasst Werte von 1 bis 999. Die SCHUFA ordnet Verbrauchern anhand deren Score in etwa folgende Bonität zu: 

SCHUFA-Score in % bis April 2026SCHUFA-Score in Punkten ab April 2026Einschätzung des Risikos eines Zahlungsausfalls
97,22–100 %900–999sehr geringes Risiko
93,54–97,21 %800–899geringes Risiko
85,89–93,53 %700–799erhöhtes Risiko
30-85,88 %600–699deutlich erhöhtes Risiko
< 30 %< 600hohes Risiko

Doch ab welchem SCHUFA-Score stehen die Chancen gut, einen hohen Kredit zu erhalten? - „Antragsteller für Immobiliendarlehen benötigen Pi mal Daumen einen SCHUFA-Score von 95%, damit sie gute Chancen auf eine Kreditzusage haben", erklärt Kerstin Riege-Krause. „Viele denken, ein SCHUFA-Score von 90% wäre schon gut; der reicht für eine Kreditvergabe aber nicht immer aus.“

Einige Banken drücken bei einem etwas schlechteren SCHUFA-Score eher mal ein Auge zu als andere. Aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. „Präsenzbanken sind in der Regel kulanter als Banken, die wenig Kundenkontakt haben, anonymisiert arbeiten und auf Masse gehen“, so Kerstin Riege-Krause. „Präsenzbanken interessieren sich oftmals noch für die Geschichte hinter dem SCHUFA-Score und gehen mit dem Vermittler ins Gespräch. Diese Banken sind eher bereit, im Einzelfall eine Entscheidung zu treffen, solange Haushaltsrechnung und Beleihungswert positiv ausfallen.“

Wie berechnet sich der SCHUFA-Score?

Für die Berechnung des SCHUFA-Scores wurde ein SCHUFA-internes Verfahren entwickelt, das Risikowahrscheinlichkeiten ermittelt. Die SCHUFA hat die Faktoren in der Vergangenheit nicht veröffentlicht, um Missbrauch zu verhindern.

Insgesamt lagen der Berechnung des Scores 250 Kriterien zugrunde. Zu diesen zählten wahrscheinlich:

positive Merkmale
  • pünktlich bezahlte Kredite
  • langfristige, stabile Bankverbindungen
  • wenige, übersichtliche Verträge
  • abbezahlte Kredite
negative Merkmale
  • Zahlungsstörungen / Mahnverfahren
  • Inkasso oder titulierte Forderungen
  • viele Kreditanfragen in kurzer Zeit
  • häufige Konto- oder Wohnortwechsel

Was ändert sich mit dem neuen SCHUFA-Score ab 2026?

Mit der Anpassung des Scores möchte die SCHUFA ihre Bonitäts-Einschätzung für die Verbraucher transparenter und nachvollziehbarer aufziehen. Dazu gehört auch, dass sie ab 2026 einen einheitlichen SCHUFA-Score einführt. Die SCHUFA unterscheidet ab dann nicht mehr wie bisher zwischen dem Basis-Score für Verbraucher und dem Branchen-Score für Unternehmen. 

Zudem hat die SCHUFA die Anzahl der zugrundeliegenden Bewertungskriterien deutlich eingedampft. Statt 250 Kriterien zieht sie in ihrem neuen Berechnungssystem nur noch 12 Kriterien heran – und legt diese erstmals offen. 

Das sind die 12 neuen Bewertungskriterien des Bonitätsscores 2026:

  1. allgemeiner Kreditstatus
  2. Anzahl von Anfragen und Abschlüssen für Girokonten und Kreditkarten in den letzten 12 Monaten
  3. Anzahl aufgenommener Ratenkredite in den letzten 12 Monaten
  4. Anzahl von Anfragen im Bereich Telekommunikation und Online-Handel in den letzten 12 Monaten
  5. Zahlungsstörungen
  6. Kredit mit der längster Restlaufzeit
  7. Alter des ältesten Bankvertrags
  8. Immobilienkredit oder Bürgschaft
  9. Vorliegen einer Identitätsprüfung
  10. jüngster Rahmenkredit
  11. Alter der ältesten Kreditkarte
  12. Alter der aktuellen Wohnadresse

Welche dieser Kriterien zu einem schlechteren SCHUFA-Score führen, wirkt sich direkt auf die Kreditentscheidung der Banken aus. „Negative SCHUFA-Einträge, sprich unbezahlte Kredite, sind für Banken Alarmsignale. Mit so einem SCHUFA-Eintrag haben Antragsteller kaum noch eine Chance auf eine Darlehenszusage“, erklärt Kerstin Riege-Krause. „Eine kleine Chance besteht nur dann, wenn sie als Ausgleich viel Eigenkapital mitbringen. Wichtig ist in diesem Fall auch, dass Kreditnehmer eine glaubhafte Stellungnahme abgeben, weshalb sie ihre Rechnung nicht bezahlt haben.“ Die Zinsen sind in solchen Fällen aber sehr hoch, da die Bank weiß, dass es nur sehr wenige Banken gibt, die eine solche Kreditanfrage annehmen. Zudem lassen sie sich das erhöhte Risiko eines Zahlungsausfalls so bezahlen. 

Liegt der Grund für einen schlechteren SCHUFA-Score jedoch beispielsweise in der Postleitzahl des Wohnorts oder in häufigen Umzügen, fällt der Score bei der Kreditentscheidung weniger stark ins Gewicht. 

Wie kann ich meinen Bonitätsscore beeinflussen?

Ihren SCHUFA-Score können Sie vor allem durch bewusstes Kauf- und Zahlungsverhalten selbst beeinflussen. Zudem sollten Sie die Anzahl Ihrer laufenden Rahmenkredite im Blick behalten. Dabei gilt: je weniger, desto besser. Kerstin Riege-Krause hat hier einen Experten-Tipp: „Kreditkarten für Rahmenkredite von Warenhäusern, beispielsweise Möbelhäusern, sollten Sie vor einer Darlehensanfrage kündigen“, rät sie. „In der Regel werden diese Karten kaum genutzt und sie sind zudem mit sehr hohen Zinssätzen verbunden. Auf diese Konten können die meisten Antragsteller also in der Regel problemlos verzichten.“

Neben Zurückhaltung bei der Aufnahme von Krediten wirken sich auch Verlässlichkeit, abbezahlte Kredite sowie ein stabiler Lebensstil positiv auf Ihre Kreditwürdigkeit aus. Konkret können Sie Ihren Bonitätsscore folgendermaßen positiv beeinflussen: 

  • Kreditraten und Rechnungen pünktlich bezahlen
  • Girokonten und Kreditkarten lange behalten
  • Wohnadresse nicht häufig wechseln
  • Nicht zu viele Kredite gleichzeitig aufnehmen
  • Dispo und Kreditrahmen nicht dauerhaft ausreizen

Häufige Kreditanfragen wirken sich hingegen negativ auf Ihren SCHUFA-Score aus. Wenn Sie sich lediglich über die Konditionen des jeweiligen kreditgebenden Instituts informieren möchten, können Sie einen einfachen Trick anwenden, um das zu vermeiden: Sie stellen anstatt einer „schufa-wirksamen“ eine „schufa-neutrale“ Anfrage.

Wann ist eine Kreditanfrage SCHUFA-wirksam?

Stellen Sie innerhalb kurzer Zeit mehrere Kreditanfragen, werden diese an die SCHUFA übermittelt und dort vermerkt. Häufen sich solche Anfragen, besteht der Verdacht, dass Sie finanzielle Probleme haben und von anderen Instituten gegebenenfalls abgelehnt worden sind. Dadurch drücken Sie Ihren SCHUFA-Score ohne Not und verschlechtern Ihre angenommene Bonität. 

Da viele Kreditanfragen innerhalb eines kurzen Zeitraums direkten Einfluss auf Ihren Bonitätsscore nehmen, bezeichnet man die Kreditanfrage als „SCHUFA-wirksam“. Im schlimmsten Fall führen mehrere gleichzeitig gestellte Kreditanfragen dazu, dass Sie gar keinen Kredit bekommen, obwohl Sie eigentlich nur Angebote vergleichen wollten. 

Wann ist eine Anfrage SCHUFA-neutral?

Um den SCHUFA-Score nicht unnötig zu belasten, sollten Sie – beispielsweise bei der Suche nach einem Ratenkredit – darauf achten, dass die Bank nur eine „Konditionsanfrage“ und keine „Kreditanfrage“ bei der SCHUFA stellt. Der offensichtliche Unterschied beider Begriffe ist nicht sehr groß – der Einfluss auf Ihren SCHUFA-Score hingegen schon: Kreditanfragen werden bei der SCHUFA gespeichert und können den Score verschlechtern. Konditionsanfragen dienen hingegen nur der Angebotsberechnung, sind für andere Banken nicht sichtbar und wirken sich nicht auf den Score aus. Sie sind damit SCHUFA-neutral.

Tipps für SCHUFA-neutrale Anfragen:

  1. Ausdrücklich Kreditkonditionen erfragen: Wenn Sie bei Ihrer Hausbank die Rahmenbedingungen eines Kredits erfragen möchten, weisen Sie ausdrücklich darauf hin, dass Sie Kreditkonditionen wissen möchten und keine Kreditanfrage stellen.
  2. Onlineportale: Auf der Suche nach günstigen Kreditoptionen geben Onlineportale einen ersten Überblick über die Konditionen der einzelnen Bankinstitute. Hier können Sie anonym Ihre Daten angeben und erhalten anschließend SCHUFA-neutral eine Auskunft.
  3. Hilfe von Spezialisten in Anspruch nehmen: Unsere Spezialisten für Ratenkredite und Baufinanzierungen helfen Ihnen gern dabei, die verschiedenen Konditionen für Kredite zu vergleichen und einen passenden Kredit zu finden. Sie stellen eine Konditionsanfrage bei der auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Bank und achten dabei darauf, dass die Anfrage SCHUFA-neutral ist. Lediglich dann, wenn Sie sich konkret für ein Angebot entscheiden, stellen die Spezialisten von Dr. Klein bei der Bank eine Kreditanfrage.

Wie viele laufende Kredite stufen Banken als kritisch ein?

Laufende Kredite bedeuten wiederkehrende finanzielle Belastungen und weniger zur Verfügung stehendes Geld. Je mehr dieser finanziellen Verpflichtungen Sie eingehen, desto weniger Chancen haben Sie auf einen Immobilienkredit. Für Banken macht es jedoch einen erheblichen Unterschied, was Sie mit dem geliehenen Geld finanziert haben. „Mehr als vier laufende Privatkredite gelten in der Regel als kritisch“, ordnet Kerstin Riege-Krause ein. „Banken unterscheiden dabei jedoch genau zwischen Finanzierungen mit hohem Gegenwert – etwa für eine Modernisierung oder ein Fahrzeug – und klassischen Konsumentenkrediten. Erstere bewerten Banken neutral, eine Vielzahl an Konsumentenkredite hingegen nicht. Sie erwecken den Eindruck, dass die Kreditnehmer mit dem Geld, das ihnen zur Verfügung steht, nicht haushalten können.“

Wann werden meine Einträge bei der SCHUFA wieder gelöscht?

Für das Löschen von Einträgen gelten bei der SCHUFA spezielle Fristen. Nach Ablauf der jeweiligen Frist werden die Daten meistens automatisch von der SCHUFA entfernt. Wann das geschieht, hängt von Art des Eintrags und dem Ereigniszeitpunkt ab. Die Zeitspanne reicht dabei von einer sofortigen Löschung, bis hin zu einer Löschfrist von mehreren Jahren.

LöschfristArt des SCHUFA-Eintrags
sofortigbeendete Konten und Kreditkarten, falsche Einträge
nach 6 MonatenRestschuldbefreiung nach Insolvenz
nach 12 MonatenKreditanfragen
nach 18 MonatenNegativeinträge bei schneller Begleichung, Forderungen unter 2.000 Euro
nach 3 Jahrenerledigte Kredite, erledigte Inkasso, Forderungen, Einträge aus Schuldnerverzeichnisse
nach mehreren JahrenInsolvenzverfahren
Löschfristen von SCHUFA-Einträgen

Wenn Sie als Paar jetzt eine Immobilie finanzieren möchten, negative SCHUFA-Einträge eines Partners jedoch erst in fernerer Zukunft gelöscht werden, gibt es vielleicht trotzdem einen Weg, Ihren Wunsch nach Wohneigentum zeitnah umzusetzen. „Möchte ein Paar eine Immobilie finanzieren und verfügt einer der Partner über eine schwächere SCHUFA, besteht unter Umständen die Möglichkeit, die Finanzierung ausschließlich über den Partner mit der besseren Bonität abzuwickeln“, meint Kerstin Riege-Krause. „Voraussetzung ist jedoch, dass dieser die monatlichen Kreditraten auch ohne finanzielle Unterstützung des Partners tragen kann.“

Bonität prüfen: Wie korrigiere ich einen fehlerhaften SCHUFA-Eintrag?

Entdecken Sie bei der Einsicht in Ihren SCHUFA-Daten fehlerhafte Einträge, können Sie diese korrigieren lassen. Dabei gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Daten prüfen: Fordern Sie eine kostenlose Datenkopie nach Art. 15 DSGVO bei der SCHUFA an.
  2. Eintrag beanstanden: Melden Sie den Fehler direkt bei der SCHUFA (online oder schriftlich) und beschreiben Sie ihn konkret.
  3. Nachweise beilegen: Fügen Sie Belege bei (z. B. Zahlungsnachweis, Kündigungsbestätigung).
  4. Prüfung abwarten: Die SCHUFA klärt den Sachverhalt mit dem meldenden Unternehmen.
  5. Korrektur/Löschung: Bestätigt sich der Fehler, wird der Eintrag korrigiert oder gelöscht.

Falls keine Einigung erfolgt, können Sie sich an die zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde wenden.

Wie kann ich meine SCHUFA-Daten einsehen?

Sie haben das Recht, Ihre bei der SCHUFA gespeicherten Daten jederzeit einzusehen. Einmal pro Jahr können Sie kostenlos eine Datenkopie nach Art. 15 DSGVO anfordern. Alternativ bietet die SCHUFA auch Online-Auskunftsmodelle, mit denen Sie Ihre Daten und Ihren Bonitätsscore jederzeit digital abrufen können.

Welche Daten sehe ich bei einer SCHUFA-Auskunft?

Welche Daten Sie bei einer SCHUFA-Auskunft erhalten, hängt von der Art der Abfrage ab:
Die kostenlose Datenkopie nach Art. 15 DSGVO zeigt Ihnen alle Informationen an, die die SCHUFA über Sie gespeichert hat. 

Bonitätsauskünfte für Dritte, etwa für Kreditinstitute, enthalten weniger Informationen über Sie. In solchen Auskünften gibt die SCHUFA lediglich Ihre Identitätsdaten, eine Aussage, ob negative Zahlungseinträge vorliegen sowie teilweise einen vereinfachten Score-Indikator weiter. Die SCHUFA gibt weder detaillierte Daten noch Verträge oder Einzelforderungen an Dritte heraus.

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