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Förderung Photovoltaik: Wie Sie nicht nur Energie, sondern auch Geld sparen

Photovoltaik ist eine umweltfreundliche, jedoch nach wie vor kostenintensive Angelegenheit. Bund und Ländern bieten Förderungen an. Die Einzelheiten erfahren Sie in diesem Artikel.

Bild Förderung Photovoltaik
  • Inhaltsverzeichnis
    • Photovoltaikanlage: Förderung von erneuerbaren Energien

      Erneuerbare Energien sind in aller Munde. Auch der Bund möchte die Energiewende voranbringen und unterstützt entsprechende Maßnahmen mit Zuschüssen oder zinsgünstigen Finanzierungen. Denn, eins ist klar: Die Umsetzung energieeffizienter Vorhaben ist nicht ganz billig. Allein mit einer Photovoltaikanlage sind Sie schnell bei etwa 18.000 Euro Anschaffungskosten. Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit dem Gedanken, ihren Strom selbst zu erzeugen. Eine Photovoltaikanlage kann nahezu jeder auf dem Dach installieren. Die Sonne als Energiequelle ist in der Regel immer vorhanden und bietet viel Energie, die von Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt werden kann. Dabei spielt es keine Rolle, wie viele Menschen ebenfalls von Photovoltaik profitieren wollen, denn die Energiequelle versiegt nicht und steht allen kostenlos zur Verfügung. Damit möglichst viele von den Vorteilen profitieren können, gibt es eine Förderung für Photovoltaik. Der Ausbau und die Errichtung einer Solaranlage werden gefördert durch:

      • Einspeisevergütung
      • Zinsgünstige Kredite
      • Finanzielle Zuschüsse

      Die günstige Förderung von Photovoltaik hat Einfluss darauf, ob sich sie sich überhaupt lohnt. Besonders die Eigennutzung der Erträge lohnt sic

      Einspeisevergütung als Förderung für Photovoltaik

      Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) verfolgt das Ziel, die Energiewende einzuleiten. Darin ist auch festgeschrieben, dass für die Einspeisung von Strom ins lokale Netzwerk eine Vergütung vorgesehen ist. Vor einigen Jahren konnten Sie pro Kilowattstunde noch 50 Cent ergattern, sodass dieser Betrag zur Refinanzierung der Anlage beitrug. Mit der wachsenden Nachfrage ist der Preis gesunken. Heute sind noch etwa 12 Cent möglich. Die Höhe der Vergütung hängt von den Anmeldungen bei der Bundesnetzagentur ab. Werden viele Photovoltaikanlagen angemeldet, ist die Ausschüttung geringer. Ist die Vergütung einmal festgelegt, gilt sie für die nächsten 20 Jahre.

      Schauen wir uns die aktuellen Strompreise einmal genauer an. Eine Kilowattstunde kostet zurzeit (Stand November 2018) etwa 30 Cent, wenn Sie sie aus dem lokalen Netz beziehen. Eine vierköpfige Familie kann im Jahr rund 1.200 Euro Stromkosten sparen, wenn sie Ihren Verbrauch (circa 4.000 kWh/Jahr) alleine bewältigt. Wird sogar so viel Strom produziert, dass noch etwas ins lokale Netzwerk eingespeist werden kann, bekommen Sie pro eingespeiste Kilowattstunde ins lokale Netzwerk rund 12 Cent (Stand November 2018). Die Kehrseite der Medaille sind die zunächst verhältnismäßig hohen Initialkosten, die es am Anfang zu stemmen gilt. Nach etwa 15 Jahren würden Sie die Anschaffungskosten in Höhe von 18.000 Euro mit der jährlichen Ersparnis der Stromkosten 1.200 Euro wieder rechnen. Es gilt:

      Je mehr Strom Sie für Ihren eigenen Haushalt nutzen, desto höher ist der Spareffekt einer Photovoltaikanlage.

      Mit anderen Worten, machen Sie sich mit einer Photovoltaikanlage nicht mehr von den schwankenden, dennoch steigenden Strompreisen abhängig. Sie decken nicht nur Ihren eigenen Stromverbrauch ab, sondern erhalten auch noch eine Einspeisevergütung für den überschüssigen Strom.

      Zinsgünstige Kredite von der KfW zur Photovoltaik Förderung

      Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet besondere Programme zur Förderung von Photovoltaik an. Damit soll die Energiewende gefördert und schneller vorangetrieben werden. Die Vorteile eines KfW-Darlehen besteht in der günstigen Finanzierung. Sie bietet:

      • Tilgungsfreie Anlaufjahre zwischen 1-3 Jahren
      • bis zu 100 % Finanzierung
      • Finanzierung ohne Eigenkapital

      Von den Zuschüssen ausgenommen ist die Mehrwertsteuer. Sie wird vom Finanzamt zurückerstattet. Bei der KfW kommen zwei Programme in Frage:

      1. KfW-Programm 270
      2. KfW-Programm 275

      Während das erste Programm eine Photovoltaikanlage fördert, konzentriert sich das zweite Programm auf die Speicher in Verbindung mit einer Photovoltaik.

      KfW-Programm 270: Förderung Photovoltaik für den Kauf einer Anlage

      Das Programm KfW 270 zeichnet sich durch seine zinsgünstige Finanzierung aus. Gefördert werden der Bau, die Erweiterung und der Kauf einer Photovoltaik. Bis zu 100 Prozent der Investitionskosten können über dieses Programm gefördert werden, entweder ganz ausgezahlt oder in Teilbeträgen. Als Antragsteller haben Sie die Wahl zwischen 5, 10 und 20 Jahren Laufzeit. Die Zinssätze orientieren sich an der Marktbewegung sowie an Ihrer Bonität, sind momentan jedoch ab 1,1 Prozent möglich.

      KfW-Programm 275: Förderung Photovoltaik für die Anschaffung eines Batteriespeichers

      Der Bund stellt über das Programm KfW 275 insgesamt 25 Millionen Euro zur Verfügung, um Speicher in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage zu fördern. Für einen Solarstromspeicher gibt es vom Bundesumweltministerium zusätzlich zehn Prozent der Kosten für den Speicher als Tilgungszuschüsse. Gefördert werden Photovoltaikanlagen in Deutschland mit einer maximalen Leistung von 30 Kilowattpeak. Eine Finanzierung kann zu günstigen Konditionen abgeschlossen werden:

      • 5-20 Jahre Laufzeit
      • 1,25-9,35 % Zinsen
      • 1-3 tilgungsfreie Jahre

      Leider läuft dieses Programm zum 31. Dezember 2018 aus, sodass Sie nur noch wenig Zeit haben, Ihren Antrag einzureichen.

      Förderung von Photovoltaik in Form von Zuschüssen durch die Länder

      Nicht nur der Bund, auch die Länder haben sich entschieden, den Bau von Photovoltaikanlagen zur Gewinnung erneuerbaren Energien zu fördern. Dafür haben einige Bundesländer Programme ins Leben gerufen, Zuschüsse oder Anschaffungshilfen gewähren. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die Photovoltaikanlage auch in dem entsprechenden Bundesland steht. Die nachstehende Tabelle gibt die Förderungen für Photovoltaik der jeweiligen Länder wieder (Stand: November 2018). 

      Baden-WürttembergDas Programm fördert Speicher, die mindestens fünf Jahre Strom speichern. Es gibt einen Zuschuss von bis zu 300 €/kWh Speicherkapazität , maximal jedoch 7.500 €. Für leistungsstarke Speicher ab 30 kW werden 400 €/kWh, maximal 60.000 € gewährt. Dieses Programm läuft Ende 2019 aus.
      BrandenburgDas 1000-Speicher-Programm bezuschusst bis zu 50 % der Anschaffungskosten, maximal jedoch 7.000 €. Bis zum 31.12.2022 werden so 1.000 Anlagen mit Speicher gefördert.
      BayernIn Bayern werden ebenfalls die Speicher in Verbindung mit einer Photovoltaik gefördert. Hier gibt es einen Zuschuss zwischen 1.000 € und 3.900 €.
      Nordrhein-WestfalenBis zu 50 % Förderung für Photovoltaik-Mieterstrommodelle werden in Nordrhein-Westfalen gefördert. Darüber hinaus können Sie zwischen 10 und 50 % Zuschüsse für Stromspeicher beantragen. Die Zuwendungen sind auf 75.000 € begrenzt.
      SachsenIn Sachsen bekommen Sie bis zu 40 % der Anschaffungskosten für einen Speicher bezuschusst, maximal 20.000 €. Dafür muss die Anlage dauerhaft an das lokale Netzwerk angeschlossen sein. Wird eine Anlage zusammen mit einem Speicher gekauft, ist ein Zuschuss von bis zu 1.000 € möglich. Zuschüsse gibt es auch, wenn Sie eine Ladestation für Ihr Elektroauto installieren.
      ThüringenIn Thüringen bekommen Sie für Ihren Stromspeicher bis zu 80 % der Kosten erstattet, maximal jedoch 100.000 €. Dafür müssen mindestens 60 % des erzeugten Stroms selbst verbraucht werden.
      Tabelle: Förderung Photovoltaik der Länder

      Förderung von Photovoltaik ist bei den Ländern ein großes Thema. Es kann daher immer wieder zu Änderungen kommen. Ebenso kann es sein, dass sich weitere Ländern für eine Förderung von Photovoltaikanlagen entscheiden. Manche Kommunen, Gemeinden und Städte bieten gleichsam Zuschüsse an. Erkundigen Sie sich am besten bei den zuständigen Ämtern oder einem Energieberater, welche Förderung in Ihrer Region angeboten wird. 

      Steuerliche Vergünstigungen zur Förderung von Photovoltaik

      Sobald Sie für Ihre Photovoltaik eine Einspeisevergütung erhalten, gelten Sie als Kleinunternehmer. Damit wird neben der Mehrwertsteuer auch eine Umsatzsteuer fällig. Die meisten Anlagen erwirtschaften allerdings nur einen sehr geringer Gewinn, sodass Sie keine Umsatzsteuer zahlen müssen.

      Die Mehrwertsteuer können Sie sich über die Steuer wieder zurückholen. In der Regel wird sie dann mit der Umsatzsteuer verrechnet, falls eine anfällt. Übrigens können Sie sich nicht nur die Mehrwertsteuer für die Anschaffung einer Solaranlage wiederholen, die Mehrwertsteuer werden auch bei allen Ausgaben verrechnet, die mit der Photovoltaik zu tun haben. Dazu zählen auch die Kosten für die Wartung, Erneuerung oder Reinigung.

      Für genauere Informationen kontaktieren Sie am besten einen Steuerberater. Er kennt sich bestens über die aktuellen Bedingungen aus und gewährt Ihnen eine zuverlässige Beratung. Entscheiden Sie sich dann für eine Photovoltaikanlage, suchen wir Ihnen gerne die für Sie passende Finanzierung abgestimmt auf Ihre individuellen Bedürfnisse. 

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