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Dr. Klein erklärt, wie sind Schüler bei Unfällen abgesichert sind

Lübeck, 21. Oktober 2014. Vor einigen Wochen hat das neue Schuljahr begonnen. Viele Eltern haben ein mulmiges Gefühl, wenn ihre Kinder sich alleine auf den Weg zur Schule machen. Insbesondere jetzt, wo es morgens noch dunkel ist, wenn die Kleinen los müssen. Statistiken zeigen, dass es immer wieder zu tragischen Verkehrsunfällen mit Kindern kommt. Doch wie sind Schüler im Ernstfall eigentlich versichert? Dr. Klein verrät, wer haftet, wenn auf dem Schulweg oder während des Unterrichts ein Unfall passiert. Und welche Problematik sich ergibt, wenn ein deliktunfähiges Kind selbst einen Schaden verursacht.

Laut Statistischem Bundesamt kam es im Jahr 2013 zu 28.143 Verkehrsunfällen mit Kindern, 58 davon endeten sogar tödlich. Damit wurde im letzten Jahr alle 19 Minuten ein Kind im Straßenverkehr verletzt. Die Statistik zeigt auch: Die Unfallgefahr steigt, sobald Kinder in die Schule kommen und somit selbständiger werden. Besonders gefährdet sind Schüler auf dem Weg zur Schule und zurück. Die gute Nachricht: Kommt es dann zu einem Unfall, ist das Kind über die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. Sämtliche Behandlungskosten werden somit übernommen. Doch Vorsicht: „Der Versicherungsschutz gilt nur, wenn der direkte Weg genommen wurde“, warnt Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co AG. „Wird dieser verlassen, um beispielsweise noch einen Freund zu besuchen, haftet die gesetzliche Unfallversicherung nicht mehr.“

Die meisten Unfälle passieren in der Freizeit

Die Absicherung durch eine private Unfallversicherung ist deshalb empfehlenswert – und gar nicht teuer: „Vernünftiger Versicherungsschutz für Kinder ist schon für weit unter zehn Euro im Monat zu bekommen“, erklärt Gawarecki und ergänzt: „Wenn die Eltern noch nicht abgesichert sind, schließen Sie gleich eine günstige Familienversicherung ab. Eine vierköpfige Familie lässt sich schon für rund 30 Euro im Monat absichern.“ Vor dem Hintergrund, dass laut Statistik knapp ein Drittel der Unfälle im Haushalt und mehr als ein Drittel in der Freizeit passieren, sicherlich gut investiertes Geld.

Verletzt sich ein Kind übrigens im Sportunterricht, greift auch hier die gesetzliche Unfallversicherung und übernimmt sowohl die Behandlungskosten als auch Ausgaben für Reha-Maßnahmen oder eventuelle Rentenansprüche. Dies gilt ebenso für Klassenfahrten, Unterrichtsausflüge oder von der Schule organisierte Veranstaltungen. Wird dagegen beispielsweise eine Feier von Schülern oder Eltern selbst organisiert, entfällt der Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Auch hier kann nur eine private Unfallversicherung helfen.

Was, wenn das Kind selbst einen Unfall oder einen sonstigen Schaden verursacht?

Kinder, die das siebte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, gelten in Deutschland als deliktunfähig. Das heißt, sie sind schuldunfähig und haften nicht für Schäden, die sie verursachen. Für Schäden, die sich im Straßenverkehr ereignen, liegt die Haftungsgrenze sogar bei zehn Jahren. Der  Satz: "Eltern haften für ihre Kinder" gilt dann nur, wenn die Eltern deliktunfähiger Kinder ihre Aufsichtspflicht nachweislich verletzt haben. Ansonsten bedeutet das für den Geschädigten: Er geht leer aus.

Für Eltern kann diese Sachlage allerdings recht unangenehm sein. Die Eltern sehen sich gegenüber dem Geschädigten in einer moralischen Bringschuld, den Schaden zu begleichen. Zumal es oft Nachbarn oder Freunde sind, die geschädigt wurden. Selbst zahlen möchten sie aber auch nicht.

Doch es gibt einen Ausweg. Viele Versicherer bieten inzwischen eine zusätzliche Deckung an: Deliktunfähige Kinder können – beispielsweise bei Familienversicherungen – in den Haftpflichtschutz integriert werden. Und das für nur wenige Euro Aufpreis. „Eine sehr lohnende Investition in ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis“, findet Gawarecki und rät Eltern, ihren Haftpflichtschutz dringend dahingehend checken zu lassen.Weitere Informationen zu den Themen Private Unfallversicherung und Private Haftpflichtversicherung finden Sie auf www.drklein.de/versicherung.html.

Über die Dr. Klein Privatkunden AG

Dr. Klein ist einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands und seit über 60 Jahren am Markt etabliert. Die Spezialisten von Dr. Klein beraten nachhaltig, allumfassend und verständlich in den Bereichen Baufinanzierung, Versicherung, Ratenkredit oder Geldanlage. Kunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Das Unternehmen baut seine Expertise kontinuierlich aus und ist mittlerweile deutschlandweit mit mehr als 550 Beratern vor Ort an über 200 Standorten vertreten.

Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Kunden von Dr. Klein stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dafür wurde das Unternehmen 2014 und 2015 u.a. von Springer-Fachmedien als „vorbildlicher Finanzvertrieb“ und von dem DISQ und n-tv zum dritten Mal in Folge mit dem „Deutschen Fairnesspreis“ ausgezeichnet. Dr. Klein ist eine 100%-ige Tochter des an der Frankfurter Börse im SDAX gelisteten technologiebasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.