0800 8833880
Montag bis Freitag: 8.00 – 18.00 Uhr mehr Infos mehr Infos

Was ist der Unterschied zwischen Hypothek und Grundschuld?

Der wichtigste Unterschied zwischen Hypothek und Grundschuld: Die Hypothek ist an ein bestimmtes Darlehen gebunden, die Grundschuld nicht.

Gehen wir aber zunächst noch mal einen Schritt zurück, um das genauer zu erläutern. Sowohl bei der Hypothek als auch bei der Grundschuld handelt es sich um Arten der Immobilienabsicherung. Zum Hintergrund: Wenn Sie ein Haus oder eine Wohnung erwerben und dafür ein Darlehen benötigen, möchte die Bank, die Ihnen das Geld gibt, sich absichern. Sie erhält für ihre Dienstleistung einen Eintrag im Grundbuch, der ihr zusichert, die Immobilie verwerten zu dürfen, falls Sie nicht mehr dazu in der Lage sein sollten, die Raten des Darlehens zu bedienen. Eine Zwangsversteigerung wäre dann beispielsweise ein solcher Verwertungsweg.

Zunächst zur größten Gemeinsamkeit von Hypothek und Grundschuld: Beide müssen beim Immobilienerwerb über einen Notar ins Grundbuch eingetragen werden. Früher hat man eine Baufinanzierung häufig per Hypothek abgesichert. Sie ist immer an ein bestimmtes Darlehen gekoppelt und orientiert sich an dessen Höhe. Das heißt ganz konkret: Weil Sie die Restschuld Ihres Darlehens mit der Zeit abtragen, sinkt auch der Wert der eingetragenen Hypothek nach und nach. Sobald die Restschuld bei null angekommen ist, erlischt die Hypothek.

Im Unterschied zur Grundschuld: Sie existiert gänzlich unabhängig vom Darlehen. Zu Beginn wird die Grundschuld zwar in der Höhe des aufgenommenen Darlehens eingetragen, die Grundschuld sinkt aber nicht parallel zur Restschuld. Sie bleibt über die gesamte Zeit hinweg immer gleich hoch. Ist die Restschuld vollständig abgetragen, muss die Grundschuld per Antrag aus dem Grundbuch gelöscht werden, und dies ist nur mit Zustimmung des Gläubigers, also der Bank, möglich.

Auf den ersten Blick scheint die Hypothek mehr Vorteile aufzuweisen als die Grundschuld, weil sie automatisch mitsinkt und erlischt. Warum geht man dann heute bei einem Immobilienkauf vermehrt den Grundschuld-Weg? Weil die Grundschuld flexibler ist. Sie kann zum Beispiel bei einem Verkauf auf den neuen Immobilienbesitzer übertragen werden, falls die Bank dem zustimmt. Außerdem ist es möglich, die bestehende Grundschuld für ein neues Darlehen zu nutzen. Ist bereits ein Teil der Restschuld abgetragen, kann das neue Darlehen die Grundschuld sozusagen wieder auffüllen. Es ist also möglich, ein weiteres Darlehen über die Höhe des bereits abgetragenen Restschuldbetrags aufzunehmen, ohne es neu absichern zu müssen. Das erspart Notarkosten, Grundbuchkosten und bürokratischen Aufwand. Wie hoch die Eintragungskosten einer Grundschuld ausfallen, können Sie übrigens mit unserem Grundbuchrechner ermitteln.

Zins und Rate berechnen

Ermitteln Sie jetzt Ihre Bauzinsen:

190000
500001000000
Ihr Partner für Baufinanzierungen mit günstigen Zinsen

Von der ersten Idee bis zur finalen Unterschrift: Unsere Berater vor Ort begleiten Sie bei Ihrer Baufinanzierung und stehen Ihnen mit fachkundigem Rat zur Seite. Dabei haben sie die Angebote von über 300 namhaften Banken für Ihre Baufinanzierung in der Hinterhand. Fordern Sie dazu einfach aktuelle Finanzierungsvorschläge passend zu Ihrem künftigen Eigenheim an.

Jetzt Finanzierungsvorschläge anfordern unverbindlich und kostenlos
Andere Leser interessierten sich auch für

Weitere Themen finden Sie in unserem Ratgeber Immobilienfinanzierung

Zufrieden? So bewerten andere Kunden den Dr. Klein Service.
Alle Kundenbewertungen im Überblick
Wir haben unserer Kunden befragt.
Kundenbewertung
/5
Kundenempfehlung
%