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Küche finanzieren: Coole Zinsen statt heißer Luft

Viele Hausbesitzer finanzieren ihre neue Küche über einen Null-Prozent-Kredit direkt vom Händler. Dabei gibt es eine viel bessere Alternative, die wir Ihnen in diesem Artikel vorstellen.

Introbild Küche finanzieren
  • Inhaltsverzeichnis
    • So viel geben Deutsche für ihre Küche aus

      Deutsche Haushalte hängen an ihrer Küche: Im Schnitt dauert es hierzulande 17 Jahre, bis sie die alte austauschen. Dann wird aber großzügig modernisiert: Nach Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung in Nürnberg (GfK) investierten deutsche Haushalte im Jahr 2014 durchschnittliche 6.281 Euro in die neue Küche, 800 Euro mehr als vier Jahre zuvor. Der Großteil der Kunden gibt zwischen 5.000 und 10.000 Euro aus, jeder zehnte Kunde leistet sich eine Küche von über 20.000 Euro. Damit bewegen sich die Kosten für eine Küche in den Dimensionen eines neuen Kleinwagens. Da liegt die Frage nahe, wie sich die Küche finanzieren lässt. Das hat auch der Einzelhandel erkannt und bietet direkt vor Ort eigene Kredite dazu an. Die sind aber meist nicht empfehlenswert.

      Händlerkredite zur Küchenfinanzierung: Oft teurer, selten besser

      Ein Küchenkauf braucht Zeit. Die große Auswahl zur Verfügung stehender Modelle muss gesichtet und eine passende Variante muss gefunden werden. Im Anschluss möchte sich niemand noch lang und breit mit möglichen Küchenfinanzierungen auseinandersetzen. Die Händler kommen ihren Kunden entgegen und bieten gleich an Ort und Stelle die entsprechende Finanzierung zum sofortigen Abschluss mit an. Bequemer geht es eigentlich kaum. Aber günstiger: Bei Händlerkrediten sind die Zinsen oft höher als bei normalen Ratenkrediten. Oder sie liegen bei attraktiven null Prozent, das birgt dann allerdings auch Stolperfallen. Die Nachteile von Händlerkrediten im Einzelnen:

      • Teurer: Kredite der Händlerbanken sind oft mit höheren Zinsen ausgestattet als normale Ratenkredite. Lassen Sie sich das Händlerangebot geben, schließen Sie aber niemals gleich vor Ort ab, sondern nehmen Sie es mit nach Hause und vergleichen Sie die Finanzierungsmodalitäten dort in Ruhe mit anderen Angeboten.
      • Unflexibel: Der Händlerkredit ist ausschließlich für die Küche vorgesehen, die Sie kaufen wollen. Benötigen Sie zum Beispiel noch mehr Ausstattung wie Elektrogeräte, Topfsets oder neue Küchenstühle, müssen Sie dafür andere Finanzierungswege finden.
      • Intransparent: Vorsicht bei Null-Prozent-Finanzierungen. Null Zinsen, das klingt verlockend. Was die Händler unerwähnt lassen: Diese Art der Kreditverträge macht das Umtauschen und Beanstanden von Mängeln wesentlich komplizierter. Angenommen, die Küche wurde seitens des Händlers unsachgemäß eingebaut und Sie möchten vom Kauf zurück treten. Kaufvertrag und Kreditvertrag sind bei Null-Prozent-Finanzierungen separate Verträge. Es kann Ihnen passieren, dass der Händler den Widerruf zwar akzeptiert, der Kreditvertrag läuft aber unabhängig davon weiter. Sie müssen dann darauf warten, dass der Händler Ihnen den Betrag erstattet und können den Kredit erst dann ablösen. Hinzu kommt: Die Küche finanzieren zu null Prozent Zinsen hat weitere Nachteile. Meist setzen die Händler bei den entsprechenden Modellen von vorneherein den Grundpreis herauf. Diese Küche ist dann im Vergleich zum selben Modell bei einem Mitbewerber teurer.
      • Unverhandelbar: Mit einem hausfremden Kredit können Sie vor dem Küchenstudio oder dem Möbelhaus als Barzahler auftreten. Oft lassen sich dabei noch Rabatte verhandeln. Ein Vorteil, den Sie nicht genießen, wenn Sie die Händlerfinanzierung abschließen.

      Wohnkredit zur Küchenfinanzierung: Günstiger und unkomplizierter

      Der Wohnkredit ist im Vergleich zum Händlerkredit die bessere Variante. Er bietet günstige Zinsen zu fairen Bedingungen. Mit ihm können Sie – wie der Name schon sagt – alles von 5.000 bis 50.000 Euro finanzieren, was das Wohnen schöner macht. Es ist also auch möglich, eine Küche zu finanzieren.

      So funktioniert der Wohnkredit

      Im Kern handelt es sich um einen Ratenkredit, der jedoch Haus- und Wohnungseigentümern vorbehalten ist. Es erfolgt keine Bonitätsprüfung, den Kreditgebern reicht der Nachweis des Immobilienbesitzes, beispielsweise über einen Grundbuchauszug. Der Wohnkredit dient Maßnahmen für die eigene Immobilie, ist also grundsätzlich zweckgebunden, genauere Verwendungsnachweise werden seitens der Bank jedoch nicht eingefordert. Die Konditionen des Wohnkredits können in der Regel frei vereinbart werden. Das gilt für die Laufzeit und die monatliche Rate, aber auch für die Auszahlungsmodalitäten. Bei vielen Anbietern können Kreditnehmer bis zu drei Monate warten, bevor sie die bewilligte Darlehenssumme für die Küchenfinanzierung abrufen. Eine weitere Alternative zum Wohnkredit: Der normaler Ratenkredit. Hierbei ist kein Nachweis über den Immobilienbesitz nötig, was ihn insgesamt unkomplizierter macht. Seine Zinsen sind aber höher als die des Wohnkredits, weshalb er sich für Immobilienbesitzer zur Küchenfinanzierung kaum lohnt.

      Die Grundbedingungen des Wohnkredits

      • Exklusiv für Immobilienbesitzer
      • Kreditsummen von 1.000 bis 50.000 Euro
      • Fester, effektiver Jahreszins über die gesamte Laufzeit hinweg
      • Kreditlaufzeit und Rate anfangs frei wählbar
      • Ratenpausen möglich
      • Kostenlose Sondertilgungen möglich
      • Unbürokratisch und schnell (Geld ist meist nach wenigen Tagen auf dem Konto)
      • Antragsteller muss volljährig sein
      • Antragsteller muss über regelmäßiges Einkommen verfügen

      Küche finanzieren über Baudarlehen

      Immobilienkäufer, die ihre Küche finanzieren wollen, möchten das oft über die Baufinanzierung erledigen. Aus gutem Grund: Bei einer Baufinanzierung gibt es wesentlich niedrigere Zinsen als bei einem Ratenkredit. Dafür sind die Hürden höher. Die meisten Banken finanzieren keine Möbel mit, weil sie nicht zur Wertsteigerung der Immobilie beitragen. Außerdem darf die Beleihungsgrenze der Immobilie durch den zusätzlich benötigten Betrag nicht überschritten werden. Zudem erhöht sich die Summe der Baufinanzierung um den für die Küche benötigten Betrag, was sich bei der Grundbucheintragung bemerkbar macht: Die Grundbuch- und Notarkosten orientieren sich daran. Kostet die Küche beispielsweise nur 10.000 Euro, wäre das Vorhaben durch die erhöhten Grundbuchgebühren wesentlich unattraktiver werden.

      Planung der Küchenfinanzierung

      Die Finanzierung der Küche ist zwar ein wichtiger Aspekt, aber bei der Neuanschaffung wollen noch weitere Punkte bedacht werden. Dazu geben wir Ihnen hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit auf den Weg.

      Ihr Weg zur neuen Küche

      1. Ausmessen

        Klären Sie, wie viel Platz Sie für die Küche zur Verfügung haben.

      2. Bauliche Veränderungen einplanen

        Überlegen Sie, welche baulichen Veränderungen gegebenenfalls mit Ihrer Küchenmodernisierung einhergehen.

      3. Art der Küche festlegen

        Verschaffen Sie sich Klarheit darüber, welche Funktion Ihre Küche erfüllen soll: Tendieren Sie eher zur gemütlichen Wohnküche als Treffpunkt für die Familie, oder bevorzugen Sie eine voll ausgestattete Profiküche für ausgiebige Kochabende mit Freunden? Holen Sie sich dazu Inspiration im Internet und über Möbelhauskataloge.

      4. Budget bestimmen

        Machen Sie sich Gedanken über Ihr Budget und beantworten Sie die Frage: Was darf die Küche kosten?

      5. Skizzen anfertigen

        Nutzen Sie Design-Tools im Internet oder skizzieren Sie Ihre Ideen. Wie sollen die Küchenzeilen angelegt werden? Wo platzieren Sie Schränke, Oberschränke, Spüle?

      6. An Belüftung und Beleuchtung denken

        Prüfen Sie nach, ob der Einbau einer Belüftungsanlage nötig und möglich ist. Und vergessen Sie nicht, eine passende Beleuchtung mit einzuplanen.

      7. Kredite vergleichen

        Vergleichen Sie zum Schluss infrage kommende Kredite miteinander, um später im Möbelhaus die Angebote der Händler von Beginn an richtig einordnen zu können.

      So wird die Küchenfinanzierung zum Kinderspiel

      Ob Hochglanzfronten oder Landhausstil – eine neue Küche bringt neuen Wohnkomfort in Ihr Zuhause. Beste Basis dafür ist eine soliden Küchenfinanzierung. Die Spezialisten für Ratenkredite bei Dr. Klein unterstützen Sie bei der Suche nach dem geeigneten Kredit. So können Sie in Ruhe den Wohnkredit aussuchen,der am besten zu Ihnen passt.

      Gute Konditionen für Ihre Küche

      Eine Küche finanzieren kann so einfach sein: Mit nur einer Kreditanfrage bekommen Sie mehrere Angebote zum Vergleich zugeschickt. Ihr Berater vor Ort meldet sich anschließend umgehend bei Ihnen und gibt Ihnen im persönlichen Gespräch Antworten auf alle offenen Fragen zum Thema Küchenfinanzierung. Oder fordern Sie direkt online passende Finanzierungsangebote an.

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      Wie Sie sich finanziellen Spielraum schaffen:

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