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Privathaftpflicht mit persönlicher Beratung

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Ein Fallbeispiel zur Privathaftpflicht

Ihr fußballverrückter Sohn demoliert eine Scheibe

Ihr fußballverrückter Sohn hat auf dem Weg zur Profikarriere versehentlich das Panoramafenster der Nachbarn demoliert. Um das freundschaftliche Verhältnis nicht zu gefährden, muss nun das Sparkonto herhalten, denn nach deutschem Recht haften Privatpersonen in unbegrenzter Höhe mit ihrem Privatvermögen für Schäden, die sie fahrlässig verursacht haben. Verfügen sie über eine Privathaftpflichtversicherung, so übernimmt diese die daraus entstehenden Kosten.

Wozu dient die Privathaftpflicht?

Haben Sie oder Ihre Angehörigen einen Schaden verursacht, sichert die Privathaftpflicht den Versicherungsnehmer und seine Angehörigen vor Forderungen Dritter ab. Sie springt ein, sobald die Geschädigten ihre Schadensersatzansprüche geltend machen und die Schuldfrage zu Ihren Ungunsten geklärt werden konnte.

Welche Schäden deckt eine Privathaftpflichtversicherung ab?

Die Privathaftpflicht sichert die typischen Risiken des Alltags ab und greift bei Personenschäden, Sachschäden, Vermögensschäden und Mietsachschäden. Inbegriffen sind unter anderem Allmählichkeitsschäden (Schäden, die über einen längeren Zeitraum hinweg auftreten), Schlüsselverlust, Forderungsausfalldeckung, Risiken beim Hüten fremder Hunde, Gewässerschäden.

In welchen Fällen greift die Privathaftpflicht nicht?

Bestimmte Risiken werden von der privaten Haftpflichtversicherung nicht abgedeckt. Dies gilt vor allem für die Haustierhaltung (hierfür kommt eine spezielle Tierhalterhaftpflicht in Frage), Schäden rund um Eigenheim und Grundstück (hier greift die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht), Schäden durch einen Öltank (hierzu dient die Gewässerschadenhaftpflicht) und Bauvorhaben auf eigenem Grundstück, wenn die Deckungssumme 50.000 Euro überschreitet (in diesem Fall bietet sich eine Bauherrenhaftpflicht an).

Wie hoch sind die Beiträge für eine Privathaftpflicht?

Die Höhe der Beiträge hängt bei der Privathaftpflicht von unterschiedlichen Faktoren ab: Versichern Sie nur sich selbst, kommt ein günstigerer Single-Tarif in Frage. Wollen Sie Ihre ganze Familie versichert wissen, müssen Sie mit höheren Sätzen rechnen. Die Selbstbeteiligung, deren Höhe Sie bei Vertragsabschluss selbst justieren können, wirkt sich ebenfalls darauf aus: Je mehr Sie im Schadensfall bereit sind, aus eigener Tasche zu zahlen, desto günstiger der Versicherungsbeitrag. 

Eine Familienversicherung mit 250 Euro Selbstbeteiligung und einer Versicherungssumme von 50 Millionen Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ist für einen Jahresbeitrag von etwa 50 Euro erhältlich.

Welche Deckungssummen sind bei der Privaten Haftpflichtversicherung sinnvoll?

Die private Haftpflichtversicherung gleicht Schäden nur in Höhe der vertraglich vereinbarten Deckungssumme aus. Geht der entstandene Schaden darüber hinaus, muss der Versicherte die Differenz selbst übernehmen.

Vor allem Personenschäden können schnell einen Millionenbetrag erreichen. Aus diesem Grunde ist es wichtig, die Deckungssumme von Beginn an möglichst hoch anzusetzen. In den meisten Fällen erhöht sich der Versicherungsbeitrag dadurch nur marginal. Für Personen- und Sachschäden empfiehlt sich eine Mindestdeckungssumme von 5 Millionen Euro. Es gilt aber: Je höher, desto besser. Viele Versicherungsgesellschaften bieten pauschale Deckungssummen von 10 Millionen Euro und mehr zu vertretbaren Beiträgen an.

Forderungsausfalldeckung: Was bedeutet das?

Forderungsausfalldeckung abschließen

Angenommen, jemand fügt Ihnen einen Schaden zu,  derjenige kann aber Ihren Schadensersatzforderungen nicht nachkommen, weil er nicht versichert ist und weil sein Privatvermögen nicht ausreicht - dann bleiben Sie im Zweifelsfall auf den Folgekosten sitzen. 

Es sei denn, Ihre eigene Privathaftpflicht schließt die sogenannte Forderungsausfalldeckung mit ein. Dann würde Ihre eigene Versicherung für Ihren Schaden aufkommen, obwohl Sie nicht der Verursacher, sondern der Geschädigte sind. Allerdings springt sie nur dann ein, wenn der Schaden fahrlässig verursacht wurde. War Vorsatz im Spiel, verweigern die meisten Privathaftpflichtversicherungen die Leistung.

Die Forderungsausfalldeckung ist eine sinnvolle Ergänzung für Ihre Privathaftpflichtversicherung, zumal die Beitragshöhe sich dadurch höchstens minimal verändert.

Brauche ich die Campus-Klausel? Und was sind eigentlich Gefälligkeitsschäden? Unsere Spezialisten helfen weiter!

Gerade bei der Privathaftpflicht gibt es viele Stolpersteine in Form von unübersichtlichen Klauseln und Versicherungsbedingungen. Welche Versicherungselemente für Sie relevant sind, hängt dabei in erster Linie von Ihrer Lebenssituation ab: Für Studenten ist die Campus-Klausel unverzichtbar. Leihen Sie sich als Hausbesitzer häufig die Heckenschere vom Nachbarn aus, dann sollten auch geliehene Gegenstände mit versichert werden. Sind Sie ein besonders hilfsbereiter Typ, der gern beim Umzug hilft, dann muss Ihre Versicherung die sogenannten Gefälligkeitsschäden mit einschließen, falls Sie versehentlich den teuren Flatscreenfernseher fallen lassen.

Ob Sie eine bereits bestehende Versicherung noch mal hinterfragen oder einen neuen Vertrag abschließen wollen, unsere Versicherungsspezialisten stehen Ihnen mit ihrem Know-How zur Seite. Sie vergleichen die Leistungen verschiedener Anbieter mit denen Ihrer bisherigen Privathaftpflicht und analysieren, ob das jetzige Versicherungsprodukt zu Ihnen passt.

Füllen Sie hierzu einfach das unten stehende Kontaktformular aus und vereinbaren Sie einen Termin. Unser Service ist für Sie kostenlos.

Ratgeber Privathaftpflichversicherung

In unserem Ratgeber zur Privathaftpflicht finden Sie alle wichtigen Informationen rund um die Privathaftpflicht. Zusätzlich beantworten Dr. Klein Versicherungsexperten Ihre Fragen. Fachbegriffe erklären wir Ihnen in unserem Finanzlexikon.

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