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Tierhalterhaftpflicht – viele Extras
mit persönlicher Beratung

Tierhalterhaftpflicht vergleichen – berücksichtigen Sie auch viele Extras
  • Haustiere richtig absichern
  • Tierhalterhaftpflicht für Pferd und Hund finden
  • Passende Versicherung für Kleintiere und Exoten finden

Ein Fallbeispiel zur Tierhalterhaftpflichtversicherung

als Halter sind Sie haftpflichtig

"Der will doch nur spielen!" Aber was passiert, wenn Ihr Labrador keine friedfertigen Absichten hat und eine entgegen kommende Passantin beißt? Dann sind Sie als Halter haftpflichtig, und die Geschädigte hat Anspruch auf Schadensersatz. Im ungünstigsten Fall hat Ihr Hund die Hand einer Pianistin erwischt, die infolgedessen ihren Beruf nicht mehr ausüben kann. Bei Verdienstausfällen können die Forderungen schnell existenzbedrohende Summen erreichen. 

Wozu dient die Tierhalterhaftpflicht?

Nach deutschem Recht haften Privatpersonen in unbegrenzter Höhe mit ihrem Vermögen für Schäden, die sie selbst fahrlässig verursacht haben. Wer ein Haustier hält, haftet auch für die Schäden, die das Tier verursacht. Die Tierhalterhaftpflicht schützt sie vor den Forderungen der Geschädigten.

Allerdings benötigen Sie eine spezielle Tierhalterhaftpflicht nur für größere Haustiere wie Hunde und Pferde, exotischere Mitbewohner wie Schlangen und Spinnen oder für Nutztiere, die Sie zu landwirtschaftlichen oder gewerblichen Zwecken halten. Kleintiere wie Katzen, Vögel, Hamster und Co. sind in der Regel bereits über Ihre Privathaftpflicht mitversichert.

Welche Leistungen bietet die Tierhalterhaftpflichtversicherung?

Die Tierhalterhaftpflicht übernimmt die Folgekosten sämtlicher Sach-, Personen- und Vermögensschäden, die durch das versicherte Tier verursacht wurden. Damit bietet die Tierhalterhaftpflicht in erster Linie Schutz vor finanziellem Verlust. Sie wehrt aber auch unberechtigte Schadensersatzansprüche ab und übernimmt die damit verbundenen Anwalts- und Gerichtskosten. 

Welche Leistungen die Hundehaftpflicht und welche Leistungen die Pferdehaftpflicht beinhalten sollten, lesen Sie im Artikel Hundehaftpflichtversicherung und im Artikel Pferdehaftpflichtversicherung.

Wie hoch ist der Beitrag für eine Tierhalterhaftpflicht?

Die Beitragshöhe hängt von der Art des Tieres ab

Die Beitragshöhe hängt bei der Tierhalterhaftpflicht in erster Linie von der Art des Tieres ab. Eine Hundehaftpflichtversicherung kostet zwischen 50 und 100 Euro pro Jahr, eine Pferdehaftpflichtversicherung schlägt mit etwa 100 bis 130 Euro zu Buche.

Bei Hunden hat insbesondere die Rasse des Tieres Einfluss auf die Beiträge. Für einen reinrassigen Dackel zahlen Sie bei einer Selbstbeteiligung von 100 Euro und einer Deckungssumme von 10 Millionen Euro etwa 50 Euro pro Jahr. Zum Vergleich kostet ein Pitbull bei gleichen Versicherungsbedingungen zirka 100 Euro pro Jahr. 

Bei Pferden hingegen ist die Deckungssumme entscheidend: Je höher sie angesetzt wird, desto teurer die Beiträge. Hier spielen auch die Zusatzleistungen eine wichtige Rolle: Werden zum Beispiel das Fremdreitrisiko bei einer Reitbeteiligung oder Mietsachschäden an Boxen oder Anhängern mit eingeschlossen, verteuert das ebenfalls den Versicherungsbeitrag.

Welche Deckungssummen sind sinnvoll?

Die empfohlene Mindestdeckungssumme für Personen- und Sachschäden beträgt bei einer Tierhalterhaftpflicht etwa fünf Millionen Euro. Damit sind Sie als Halter ausreichend gegen Schadensersatzforderungen abgesichert. Allerdings gilt: je höher, desto besser.

Allgemeine Gesetzeslage

In Deutschland existiert zwar keine generelle Versicherungspflicht für Haustiere, Ausnahmen davon bilden aber Hunde und exotischere Tiere. Für Hunde schreiben manche Bundesländer eine Tierhalterhaftpflicht vor. Ähnlich verhält es sich bei Vogelspinnen, Reptilien und Co. Um solche Exoten überhaupt halten zu dürfen, müssen Sie behördliche Auflagen erfüllen, die eine Tierhalterhaftpflicht voraussetzen. Die private Haftpflichtversicherung bietet meist die Möglichkeit an, das Tier gegen einen höheren Beitrag mitzuversichern. 

Gesetzliche Versicherungspflicht für Hunde

Die gesetzlichen Regelungen zur Hundehaftpflicht fallen von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich aus. In Hamburg, Berlin, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist die Hundehaftpflicht unabhängig von Größe und Art des Tieres vorgeschrieben. In Nordrhein-Westfalen gilt die Pflicht nur für Halter von Hunden, deren Körpergröße mehr als 40 Zentimeter beträgt. In Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz tritt die Pflicht ein, sobald der Hund als verhaltensauffällig klassifiziert wurde. Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein orientieren sich an einer Rassenliste. Sie gibt vor, für welche Rassen die Versicherungspflicht besteht.

Gesetzliche Versicherungspflicht für Pferde

Für Pferde besteht keine gesetzliche festgelegte Versicherungspflicht. Allerdings sind die Schäden, die von einem Tier solcher Größe verursacht werden können, in den meisten Fällen nicht unerheblich. Deshalb ist eine Pferdehaftpflicht unbedingt zu empfehlen.

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