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Feuer- & Wasserschaden - was trägt die Gebäudeversicherung? Wer zahlt?

Wasserschaden abgedeckt durch die Gebäudeversicherung? Versicherte und nicht versicherte Risiken

Gebäudeversicherung: Wasserschaden, wer zahlt?

Wenn Sie eine Immobilie besitzen, gehört eine Versicherung für Ihr Gebäude zur Grundausstattung. Diese Notwendigkeit belegen die Schadensstatistiken der Versicherungsgesellschaften; danach sind jedes Jahr rund ein Sechstel der Gebäude von unterschiedlichen Schäden betroffen, z.B. durch Wasserschäden oder Feuer. Auch viele Banken verlangen von Ihnen bereits für die Vergabe der Baufinanzierung den Nachweis, dass Sie eine Gebäudeversicherung abgeschlossen haben. Doch wer zahlt am Ende wirklich? Dr. Klein zeigt, welche Schäden durch die Gebäudeversicherung abgesichert sind und welche nicht!

Die Versicherung für Ihr Gebäude kommt für folgende Schäden und Kosten auf:

  • Feuer: Schäden durch Brand, Blitzschlag, Explosion, Anprall oder Absturz von bemannten Flugkörpern
  • Wasserschaden durch Leitungswasser
  • Sturm
  • Hagel


Neben der Regulierung dieser Schäden ersetzt die Versicherung auch entgangene Miete (bei vermieteten Objekten bzw. bei selbst genutztem Wohneigentum die zu zahlende Miete für eine Übergangswohnung für bis zu 12 Monate. Auch im Zusammenhang mit dem Schaden auftretende Aufräumungs- und Abbruchkosten werden erstattet.

Folgende Risiken sind bei einer Versicherung für Ihr Gebäude standardmäßig nicht versichert

  • Schäden, die grob fahrlässig oder vorsätzlich herbeigeführt werden
  • Schäden durch Kernenergie
  • Schäden durch Kriegsereignisse, innere Unruhen oder Erdbeben
  • Brandschäden an Sachen, die bewusste einer Nutzwärme oder einem Feuer ausgesetzt werden, zum Beispiel Heizkessel oder Kamine und Schornsteine
  • Schäden durch Erdrutsch oder Erdsenkungen, wenn sie nicht durch einen Leitungswasserschaden verursacht wurden
  • Wasserschäden durch Grund- und Hochwasser, stehende und fließende Gewässer
  • Wasserschäden durch Plansch- und Reinigungswasser
  • Schäden durch Sturmflut und Lawinen
  • Schäden durch Eindringen von Regen, Hagel, Schnee oder Schmutz durch nicht ordnungsgemäß geschlossene oder undichte Türen, Fenster oder sonstige Öffnungen
  • Schäden vor Bezugsfertigkeit des Gebäudes oder eine Unbewohnbarkeit aufgrund von Umbauarbeiten


Bei einigen der oben genannten Ausschlusskriterien ist es aber möglich, den Versicherungsschutz gegen einen Aufpreis zu erweitern z.B durch eine Elementarschadenversicherung, die spezielle Feuerschäden und Wasserschäden zahlt.

Die Höhe Ihrer Versicherungsprämie hängt neben dem von Ihnen gewählten Leistungsumfang und dem aktuellen Wiederaufbauwert Ihres Gebäudes auch von der Bauweise der Immobilie ab. Am preiswertesten versichert sind Massivbauhäuser mit Hartdach. Häuser in Leichtbauweise, aus Holz oder mit Reetdach sind teurer, da risikobehafteter. Je nach Region und den damit verbundenen Risiken durch Leitungswasserhärte und Sturmhäufigkeit kann der Beitrag ebenfalls variieren.

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