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Erste Bausparkassen passen Konditionen an: Was bedeutet das für Verbraucher?

Lübeck, 2. Februar 2023. An rapide steigende Zinsen bei klassischen Baufinanzierungen mussten sich Immobilieninteressentinnen und -interessenten bereits im vergangenen Jahr gewöhnen. Viele traten daher recht kurzfristig von ihren eigentlichen Plänen des Hauskaufs oder Neubaus zurück – und orientierten sich um. Bausparen stand plötzlich wieder ganz oben auf der Liste der Finanzierungsoptionen, da hier die Zinssätze noch deutlich niedriger lagen. Im Interview erklärt Sophia Hübner, Spezialistin für Bausparen bei Dr. Klein, was sich 2023 bereits geändert hat und wovon Interessierte jetzt profitieren können.

Bausparen ist im vergangenen Jahr wieder sehr attraktiv geworden. Wieso ist es zu dieser Entwicklung gekommen?

Foto: Sophia Hübner, Spezialistin für Bausparen
Foto: Sophia Hübner, Spezialistin für Bausparen

Sophia Hübner: "Speziell im letzten Jahr sind Immobilieninteressierte wieder vermehrt wegen der günstig gebliebenen Darlehenszinsen auf das Bausparen aufmerksam geworden. Als die Zinsen für Baufinanzierungen Anfang 2022 teilweise sprunghaft angestiegen sind, kosteten Bauspardarlehen je nach Tarif rund 0,6 bis 1,5 Prozentpunkte weniger als ein klassisches Annuitätendarlehen."

Wie hat sich das Zinsniveau der Baukassen denn mittlerweile verändert? Gibt es schon Anpassungen nach oben?

Sophia Hübner: "Es gibt zwei Arten von Zinsen bei jedem Bausparvertrag: Die Guthabenzinsen während der Ansparphase und die Darlehenszinsen während der Darlehensphase. Die ersten beiden Bausparkassen haben beide Zinssätze bereits zum 1. Januar 2023 nach oben hin angepasst. Das Niveau der Darlehenszinsen beider Bausparkassen bewegt sich nun in der Spanne von 2,35 bis 3,85 Prozent – je nach Tarif. Wenn wir uns dazu die Zahlen vom Ende des letzten Jahres vor Augen führen, ist eine deutliche Erhöhung festzustellen. Vor Mitte Dezember lagen wir noch bei einem Darlehenszinsniveau von bis zu maximal 2,7 Prozent."

Und wie sieht es mit der Guthabenverzinsung aus? Lohnt sich die jetzt schon wieder?

Sophia Hübner: "In der Tat. Zusammen mit dem gestiegenen Sollzins hat sich – zumindest bei den beiden Bausparkassen, die ihre Konditionen schon angepasst haben – auch der Guthabenzins erhöht. Und das nicht unerheblich, denn wir sprechen von einer Anhebung auf 1 bis 1,6 Prozent. Solche Guthabenzinsen hatten wir zuletzt im Jahr 2014. Das Thema Bausparen bekommt nun also einmal mehr Aufwind."

Das ausführliche Gespräch gibt es im Blog "Hausgemacht" von Dr. Klein, unter anderem zu diesen Fragen: 

  • Woran liegt es, dass die Zinsen für Bauspardarlehen noch so lange Zeit niedrig bleiben konnten – zumindest im Vergleich zur klassischen Baufinanzierung?
  • Kann man schon absehen, wann und um wie viel Prozentpunkte die restlichen Bausparkassen ihre Konditionen anpassen werden?
  • Wird Bausparen jetzt wieder unattraktiv? 
  • Was müssen Interessenten jetzt in puncto Bausparvertrag beachten? 
Susanne Kerstan
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