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Die Basisrente

Die Basisrente (Rürup-Rente) als Steuersparmodell

Basisrente als Steuersparmodell

Es gibt zwei Begriffe die für die gleiche Art von staatlich geförderter Altersvorsorge stehen - Basisrente und Rürup-Rente. Die Basisrente wird vom Staat durch Steuervorteile gefördert. Je nach dem wie hoch Ihr individueller Steuersatz ist, können Sie in der Beitragsphase/ Ansparphase viel an Steuern sparen. Der Weg ist einfach, machen Sie Ihre eingezahlten Beiträge steuerlich geltend und mindern Sie damit Ihr zu versteuerndes Einkommen. Dabei gilt: Je höher Ihr Steuersatz, desto weniger müssen Sie netto für die Basisrente aufbringen.

Aktuell sind 70 Prozent der Versorgungsaufwendungen steuerlich absetzbar. Dieser Betrag steigt jedes Jahr um zwei Prozent, so dass Sie im Jahr 2025 100 Prozent der Versorgungsaufwendungen steuerlich absetzen können. Dabei werden Beiträge bis 20.000 Euro bei Ledigen und 40.000 Euro bei Verheirateten berücksichtigt. Derzeit können Sie also als Single maximal 12.800 Euro und als Verheirateter maximal 25.600 Euro steuerlich absetzen.

Für die Basisrente gilt eine so genannte nachgelagerte Besteuerung. Das bedeutet: Sie sparen Ihr Kapital zunächst steuerfrei an. Die Rente, die im Ruhestand an Sie ausbezahlt wird, müssen Sie jedoch versteuern. Der volle Steuersatz greift jedoch erst ab dem Jahr 2040, wobei dieser niedriger sein wird als Ihre Einkommenssteuer während des Arbeitslebens. Ein weiterer Vorteil: Das Vermögen, das Sie im Rahmen der Basisrente aufbauen, ist vor Hartz IV, Pfändung und Konkurs geschützt.

Wichtige Regelungen bei der Basisrente

Die Rürup-Rente können nur Sie selbst in Anspruch nehmen – sie ist nicht vererbbar. Wenn Sie also versterben, erhält die Versicherungsgemeinschaft Ihre eingezahlten Beiträge zuzüglich der erwirtschafteten Renditen. Sie können dies allerdings vermeiden, indem Sie eine Todesfallabsicherung abschließen. Um Ihren Ehepartner oder die Kinder abzusichern, können Sie zusätzlich einen Hinterbliebenenschutz vereinbaren.

Auch für den Fall einer Berufsunfähigkeit können Sie mit der Rürup-Rente vorsorgen – hierfür bieten die Gesellschaften oftmals zusätzliche Versicherungsleistungen an. Für welche Variante Sie sich auch entscheiden: Die Beiträge Ihrer Zusatzversicherung werden steuerlich gefördert. Die Auszahlung des Kapitals erfolgt frühestens ab dem 60. Lebensjahr und in Form einer lebenslangen Leib-Rente. Die Rürup-Rente dient zudem ausschließlich der Altersversorgung, die Möglichkeit einer einmaligen Kapitalauszahlung besteht nicht.

Wer kann die private Basisrente abschließen?

Die Rürup-Rente steht grundsätzlich jedem offen. Sie ist aber vor allem dann attraktiv, wenn Sie freiberuflich oder selbständig tätig sind. In beiden Fällen sind Sie nicht über die gesetzliche Rentenversicherung beziehungsweise berufsständische Versorgungswerke versichert. Als Angestellter können Sie mit der privaten Basisrente ein zusätzliches Vermögen für den Ruhestand aufbauen und dabei Steuern sparen. Hier gilt es allerdings zu beachten, dass die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung unter die steuerbegünstigten Versorgungsaufwendungen fallen.

Auch wenn Sie älter sind und Ihr Ruhestand näher rückt, profitieren von der Rürup-Rente: Sie können durch einen hohen Einmalbetrag Ihre Versorgungslücken schließen und gleichzeitig Steuern sparen.

Rürup Rente

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