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Witwenrente: Warum die staatliche Unterstützung nicht ausreicht

Geringe Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung als Witwenrente

Der Tod des Ehepartners oder eines Elternteils ist für die Hinterbliebenen ein schwerer Schicksalsschlag. Die gesetzliche Rentenversicherung greift den Betroffenen unter die Arme und unterstützt sie mit Witwenrente, Witwerrente oder Waisenrente. Doch häufig reicht die staatliche Unterstützung nicht aus, um den bisherigen Lebensstandard zu halten. Deshalb sollten Sie rechtzeitig privat vorsorgen, um Ihre Familie bestmöglich abzusichern.

Wer erhält eine Witwenrente?

Wer erhält eine Hinterbliebenenrente?

Die Witwenrente ist eine staatliche Leistung, die Ehepartnern zusteht – vorausgesetzt, Sie als Versicherter haben zuvor mindestens fünf Jahre lang in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt. Des Weiteren wird nur dann ausgezahlt, wenn der/die Hinterbliebene nicht wieder geheiratet hat. Auch eingetragene Lebenspartnerschaften haben unter bestimmten Voraussetzungen ein Anrecht auf die Hinterbliebenenrente.

Die „kleine“ und „große“ Witwenrente

Die „kleine Witwenrente“ dient einer vorübergehenden Absicherung – die Leistungen werden nur 24 Monate lang gewährt; außerdem werden nur 25 Prozent der Rente des Verstorbenen ausgezahlt. Der Gesetzgeber geht bei dieser Variante davon aus, dass der/die Hinterbliebene nach einer Übergangszeit schnell wieder selbst für den Unterhalt sorgen kann.

Die „große Witwenrente“ steht Personen zu, die entweder

  • älter als 45 Jahre alt sind,
  • ein eigenes Kind oder ein Kind des versicherten Ehegatten, das das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, erziehen 
  • oder erwerbsgemindert sind


Im Rahmen der „großen Witwenrente“ werden der Hinterbliebenen 55 Prozent der Rente des Verstorbenen ausbezahlt.

Wann erhalten Kinder die staatliche Waisenrente?

Für Kinder, die ein Elternteil verloren haben, ist eine Halbwaisenrente vorgesehen; Sie beträgt zehn Prozent der Rente des Verstorbenen. Falls beide Eltern versterben, verdoppelt sich die Zahlung auf 20 Prozent. Allerdings können Ihre Kinder die Leistungen der Waisenrente nur bis zum 27. Lebensjahr beziehen. Auch hier gilt: Die Waisenrente kann nur dann beansprucht werden, wenn der Verstorbene zuvor mindestens fünf Jahre lang Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat.

Privat vorsorgen mit einer Risikolebensversicherung

Trotz der staatlichen Fürsorge reicht die Witwenrente und Waisenrente nicht aus, den gewohnten Lebensstandard zu halten. Die Betroffenen sehen sich dann nicht nur mit der emotionalen Belastung des Todes eines geliebten Menschen konfrontiert, sondern geraten auch in finanzielle Not. Um Ihrer Familie das zu ersparen, sollten Sie rechtzeitig eine Risikolebensversicherung abschließen. Vor allem unverheiratete Paare können nicht auf den Schutz einer privaten Risikoversorge verzichten. Stößt einem der Partner etwas zu, haben sie keinen Anspruch auf staatliche Unterstützung.

Risikolebensversicherung

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