Wie funktioniert die Riester Rente?
Profitieren Sie von der hohen staatlichen Förderung bei der Riester Rente
Die Riester Rente funktioniert als eine freiwillige private Altersvorsorge, mit der Sie Versorgungslücken im Alter schließen können. Sie zahlen als Arbeitnehmer bis zu Ihrer Verrentung Beiträge in eine private Rentenversicherung, in einen Banksparplan oder einen Fonds ein. Zusätzlich erhalten Sie eine staatliche Zulage sowie Steuerfreibeträge. Jedes Riesterprodukt ist staatlich geprüft und erhält ein Zertifikat, wenn es die gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Dazu gehören:
- eine garantierte Rückzahlung mindestens in Höhe der eingezahlten Beiträge
- eine Mindestverzinsung
Zudem sind die Anbieter von Riesterverträgen dazu verpflichtet, die Anlagemöglichkeiten, die Struktur des Portfolios und das Risikopotential Ihnen als Versicherungsnehmer offen zu legen.
Diese Varianten gibt es bei der Riester Rente
Je nach dem wie Ihr Vertrag ausgestaltet ist, bestehen die Leistungen der Riester Rente aus einer:
- lebenslangen Rente mit Garantiezeit
Die Rente wird auch nach Ihrem Ableben über einen vertraglich vereinbarten Zeitraum an die Hinterbliebenen weitergezahlt. - lebenslangen Rente mit Todesfall-Leistung
Bei der Todesfall-Leistung zahlt Ihre Versicherung das angesparte Kapital an die Hinterbliebenen aus – abzüglich der bereits geleisteten Rentenzahlungen.
Wie funktioniert Ihre Auszahlung der Riester Rente?
Üblicherweise beginnen die Zahlungen mit dem 65. Lebensjahr, also mit Ihrem Eintritt in den Ruhestand. Sie können jedoch Leistungen ab dem 60. Lebensjahr beantragen, wenn Sie gleichzeitig eine frühe gesetzliche Rente beziehen. Die monatlichen Rentenzahlungen sind dann jedoch geringer als bei einem Rentenbeginn mit 65 Jahren und hängen von Ihrer individuellen Vertragsgestaltung ab. Grundsätzlich werden Anlagen gefördert, die im Rentenalter lebenslang zu monatlichen Einkommensleistungen führen und somit eine ergänzende Absicherung darstellen
