GKV vergleichen lohnt sich
GKV vergleichen ist mit der Einführung des Gesundheitsfonds unumgänglich geworden. Die Beliebtheit der Krankenkasse richtet sich nicht mehr nach der Höhe der Beiträge, vielmehr zahlen jetzt alle gesetzlich Versicherten den einheitlichen Beitragssatz von 15,5 Prozent ihres Bruttoeinkommens. Durch diese grundlegende Änderung erfährt die Konkurrenz unter den Krankenkassen einen entscheidenden Aspektwechsel. Zwar sind im Leistungskatalog grundsätzlich folgende Maßnahmen enthalten:
• Krankenversorgung (ambulant und stationär)
• Kostenübernahme für Arznei- Und Heilmittel, die Bestandteil einer Krankheitsbehandlung sind
• Vorsorgeuntersuchungen und Schutzimpfungen
• Schwangerschaftsbetreuung (inklusive Beratung, künstliche Befruchtung, ggf. Abbruch)
• Zahnbehandlungen
• Krankengeld
Auch wenn die gesetzliche Krankenversicherung den vollen erforderlichen Gesundheitsschutz gewährt, gibt es doch eine ganze Reihe von Leistungen, die nicht abgedeckt sind. Dazu gehören unter anderem:
• Behandlungen durch alternativmedizinische Therapeuten und Heilverfahren
• Außerordentlich kostenintensive Medikamente und Anwendungen, sofern günstigere Alternativen vorhanden sind
• Sehhilfen und Hilfsmittel
• Mehr als drei Versuche künstlicher Befruchtung
Beitragsvergleich bei der GKV
Zwar können Verbraucher immer noch verschiedene Tarife wählen – also ob mit oder ohne Selbstbeteiligung, Kostenrückerstattung oder auch zum Beispiel die Behandlung durch extra vergünstigte Hausärzte. Individuelle Vorteile haben Versicherte allerdings vor allem durch den Vergleich der Leistungskataloge. Insbesondere durch den steigenden Konkurrenzdruck der Kassen gibt es – je nach Bedürfnis – die unterschiedlichsten Serviceleistungen. So werben einige Krankenkassen mit der Rückerstattung derPraxisgebühr, während andere Medikamentenzuzahlungen übernehmen oder eine besonders komfortable Behandlung gewähren.
Und obwohl es mittlerweile den einheitlichen Beitrag für alle gesetzlichen Krankenkassen gibt, können die Versicherungsgesellschaften den Beitrag in gewissem Maße nach unten oder oben korrigieren. So können die Krankenkassen den Einheitsbeitrag für die Versicherten um bis zu ein Prozent seines Bruttoeinkommens steigern, falls sie mit dem vom Gesundheitsfonds zugeteilten Geld nicht auskommen. Versicherte haben für diesen Fall jedoch die Möglichkeit, von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen.
Die richitge Bedarfsanalyse
Nicht selten stoßen Verbraucher beim Beitragsvergleich für die GKV auf Krankenversicherungen, bei denen sie letztlich weniger als den Einheitsbeitrag zahlen. Denn alle Gesetzlichen Krankenkassen haben im Umkehrschluss auch jederzeit die Möglichkeit, ihre Versicherten bspw. an ihren wirtschaftlichen Erfolgen teilhaben zu lassen. Dies geschieht in der Weise, in denen die Kassen Prämien ausschütten.
Aus diesen Gesichtspunkten heraus ist ein Wechsel der Krankenkasse derzeit besonders attraktiv. Denn Kassen bieten nicht nur einen unterschiedliche Service oder Kulanzwesen, sie haben auch keine einheitlichen Beitragssätze. Deshalb lohnt sich der Wechsel umso mehr. Nutzen Sie also unseren Beitragsrechner, um die Beiträge Ihrer Krankenkasse einmal mit denen anderer Krankenkassen zu vergleichen. Achten Sie dabei allerdings nicht nur auf die alleinige Beitragshöhe, sondern vergleichen Sie auch die angebotenen Leistungen der jeweiligen Krankenkassen.