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Unruhe im Euro-Land: Geldpolitik der USA ist nicht unumstritten

Um seine Bankenkrise in den Griff zu bekommen, hat Irland nach wochenlangem Zögern Hilfen aus dem EU-Rettungsfonds beantragt. Milliardenbürgschaften für den Finanzsektor hatten das Haushaltsdefizit Irlands auf 32 Prozent aufgebläht. Laut Experten ist von Hilfen von bis zu 90 Milliarden Dollar die Rede. Im Gegenzug für das beantragte Hilfspaket drängen die anderen EU-Staaten Irland, seinen extrem niedrigen Körperschaftssteuersatz von 12,5 Prozent dem europäischen Durchschnitt anzunähern. Für Betriebe in Deutschland fallen Unternehmenssteuerbeträge von knapp 30 Prozent an. Der irische Finanzminister stellte aber bereits klar, dass seine Regierung diesen Forderungen nicht folgen will. Studien zufolge behindert eine Erhöhung der Körperschaftssteuer mit größter Wahrscheinlichkeit das Wachstum und die Grundlage des irischen Ansatzes besteht darin, die Wirtschaft wieder zum Wachstum zurückzuführen.

Am Markt besteht derweil Einigkeit, dass Irland wahrscheinlich nicht der letzte europäische Staat ist, der unter den Rettungsschirm schlüpfen muss. So sehen zum Beispiel viele volkswirtschaftliche Kennziffern Portugals düsterer aus als die von Irland. Das Problem Portugals ist aber nicht wie in Irland der Bankensektor. Portugal leidet 2010 unter einem rekordverdächtigen Leistungsbilanzdefizit von über zehn Prozent des Bruttoinlandsproduktes, in Irland beträgt es lediglich 0,3 Prozent. Auch die Wachstumsprognosen sind in Portugal schlechter. Während die Wirtschaftsleistung Portugals im nächsten Jahr wahrscheinlich schrumpfen wird, soll Irland um 1,5 Prozent wachsen. Die Haushaltslage ist dagegen in Portugal derzeit entspannter, da der Staat im Gegensatz zu Irland nicht Milliarden in den Bankensektor stecken musste, aber ohne Wachstum bringt auch der strikteste Sparkurs nichts.

Auch die Risikoaufschläge für spanische Staatsanleihen steigen derzeit auf ein Rekordhoch. In EU-Kreisen wächst die Sorge, dass Spanien, die viertgrößte Volkswirtschaft in der Euro-Zone, ebenfalls Hilfen aus dem 750 Milliarden Euro schweren Rettungsfonds der EU und des Internationalen Währungsfonds benötigen könnte. Laut Experten könnte das Land im Ernstfall mindestens 400 Milliarden Euro benötigen. Spanien leidet unter hoher Neuverschuldung und einer Arbeitslosenquote von zwanzig Prozent.

Bei den Baufinanzierungszinsen waren in den letzten Wochen steigende Zinsen zu verzeichnen. Teilweise erhöhten die Banken ihre Konditionen um bis zu einem halben Prozent. Die steigende Tendenz bei den Baugeldzinsen wird mit größter Wahrscheinlichkeit auch in den nächsten Wochen weiter zu sehen sein. Daher ist es jetzt an der Zeit, sich die Zinsen zu sichern. Für alle Kreditnehmer, deren Sollzinsbindung in den nächsten fünf Jahren ausläuft heißt dies: Jetzt ein Forward-Darlehen abschließen und so die Zinsen festzuzurren. Unsere Baufinanzierungsexperten von Dr. Klein beraten Sie hierzu gerne und erarbeiten mit Ihnen die für Sie beste Finanzierung. Sprechen Sie uns an!

Tendenz
Kurzfristig: leicht schwankend
Langfristig: steigend

Experten-Kommentar zur Zinsentwicklung

Die Dr. Klein-Experten kommentieren regelmäßig die Entwicklung der Baufinanzierungszinsen in Deutschland. Zusätzlich geben Sie eine eigene Prognose für die in Zukunft erwartete Zinsentwicklung ab.

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