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Milliardenhilfen für Spanien und ein klares Wahlergebnis in Griechenland – Aber wie geht es jetzt weiter?

Lübeck, 21. Juni 2012 – Der Zinskommentar von Dr. Klein

Wie geht es mit dem Euro weiter?

Erst kürzlich ist auch Spanien unter den Rettungsschirm der Europäischen Union geschlüpft. Mit bis zu 100 Milliarden Euro muss die Gemeinschaft die maroden Banken stützen. Die sich nach der spanischen Entscheidung an den Aktienmärkten kurzfristig abgezeichnete Euphorie verpuffte aber wieder sehr schnell. Spanien muss für neue Schulden Rekordzinsen zahlen. Die Angst der Anleger vor einer neuen Eskalation nimmt zu. Ob Spanien allein mit den jetzt geplanten Hilfen für den Bankensektor sein Schuldenproblem meistern kann, bleibt aber noch offen. Viele Investoren zweifeln daran.

 

Der Erfolg der konservativen „Neuen Demokratie“ bei den griechischen Wahlen macht nun endgültig den Weg für die notwendigen Sparmaßnahmen in dem südeuropäischen Land frei. Die Partei um Antonis Samaras muss nun sehr schnell eine handlungsfähige Regierung bilden. Führende europäische Politiker signalisierten bereits eine Lockerung der Auflagen und gehen damit auf eine zentrale Forderung Samaras‘ ein. Gefährlich kann es für Europa aber trotzdem noch werden. Die wichtigen Reformvereinbarungen müssen nun zügig umgesetzt werden. Die Haushaltskonsolidierung muss im Fokus der neuen Regierung stehen. Ein Wachstumspaket sollte die Sparbemühungen aber unbedingt ergänzen. Griechenland hat sich mit dem Wahlergebnis eindeutig für Europa entschieden. Nun kann die Troika aus  Europäischer Zentralbank (EZB), EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds (IWF) wieder ihre Arbeit aufnehmen und zusammen mit der neu zu bildenden Regierung der griechischen Krise trotzen. Die Aktienmärkte und der Euro reagierten, ähnlich wie anfänglich in Spanien, sehr positiv auf das Wahlergebnis. Nachhaltiger Erfolg stellt sich aber nur bei konsequenter Umsetzung der Reformen ein.

Auch das verschuldete Italien rückt immer stärker in den Fokus der Euro-Krise. Zuletzt sind die Reformen ins Stocken geraten. Das Land steckt in der Rezession. Bei der sehr hohen Staatsverschuldung Italiens bedeuten die aktuell höheren Finanzierungskosten starke zusätzliche Belastungen. Trotz der deutlich besseren Ausgangslage als zum Beispiel in Spanien, muss Italien deutliche Fortschritte bei den Reformen vorweisen, um die Märkte zu beruhigen. Der italienische Ministerpräsident Mario Monti ist aber nach wie vor der Meinung, dass sein Land keine Hilfen aus dem europäischen Rettungspaket benötigt. Unterstützung erhält er dabei vom Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Sofern die von Monti angeschobenen Reformen umgesetzt werden, „wird es keine Risiken geben“, so Schäuble.

Deutsche Staatsanleihen sind gefragter denn je

Gerade wegen der Unsicherheiten in den angeschlagen Staaten Südeuropas sind deutsche Staatsanleihen gefragter denn je. Dies führt hier zu Nullrenditen. In direkter Folge verharren die deutschen Baufinanzierungszinsen auf niedrigstem Niveau. Darlehen mit sehr langen Zinsbindungen von 20, 25 und 30 Jahren sind heute nur unwesentlich teurer als die meist angefragten Kredite mit zehnjähriger Sollzinsbindung. Sie sichern aber das historisch niedrige Zinsniveau für die komplette Darlehenslaufzeit. Allgemeine Zinserhöhungen, das größte Risiko nach Auslauf der ersten Zinsbindung, sind für den Finanzierer, der sich vollständig abgesichert hat, kein Thema mehr. Dank der heute üblichen Produktoptionen sind diese Finanzierungsmodelle in einem Höchstmaß flexibel und jederzeit an die sich gegebenenfalls veränderte persönliche Situation des Kreditnehmers anpassbar. Welche Variante für Sie die beste ist, bespricht Ihr Dr. Klein-Berater gern in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen.

 

Tendenz:

Kurzfristig: seitwärts schwankend 
Langfristig: steigend

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Über den Zinskommentar von Dr. Klein (ZiKo)

Die Dr. Klein-Experten kommentieren regelmäßig die Entwicklung der Baufinanzierungszinsen in Deutschland. Zusätzlich geben Sie eine eigene Prognose für die in Zukunft erwartete Zinsentwicklung ab.

Pressekontakt

Anna Commentz
Leiterin PR & Presse
Tel.: +49 (0) 451/ 1408 - 7245 
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