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Newsletter 2013 - September

Günstig ins neue Eigenheim: Spezielle Förderungen für Familien

Haushalte mit Kindern haben eine höhere Wohneigentumsquote als kinderlose Paare oder Single-Haushalte. So machen laut dem Bundesamt für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) Haushalte mit Kindern nur 31 Prozent der Gesamtbevölkerung aus, stellen jedoch 58 Prozent der Wohneigentümer. Sie profitieren dabei von vielen staatlichen Fördermaßnahmen zur Bildung von Wohneigentum. Wir verraten Ihnen, wie der Staat Familien mit Kindern beim Immobilienkauf unterstützt. 

Wohn-Riester kombiniert Altersvorsorge und Wohneigentumserwerb

Günstig ins neue Eigenheim: Spezielle Förderungen für Familien

Mit Wohnriester, wie das Gesetz zur Eigenheimrente auch genannt wird, haben Sie die Möglichkeit, das geförderte Altersvorsorgevermögen und die gewährten Riester-Zulagen für den Eigenheimerwerb einzusetzen. Die Grundzulage beträgt 154 Euro, die Kinderzulage 185 Euro. Für Kinder, die nach dem 31. Dezember 2007 geboren wurden, gibt der Staat sogar 300 Euro dazu. Bei einem Ehepaar mit zwei Kindern, die nach dem genannten Stichtag geboren wurden, kann der jährliche Zuschuss so bis zu 908 Euro betragen! Die geleisteten Ausgaben für einen Altersvorsorgevertrag können Sie übrigens bis zu einem Maximum von 2.100 Euro – abzüglich der Grundzulage – steuerlich geltend machen.

Günstiger finanzieren mit der Familienhypothek

Eine speziell auf Familien ausgerichtete Baufinanzierung ist die Familienhypothek. Die Bank gewährt hierbei für Familien mit Kindern unter 18 Jahren und mit Kindergeldanspruch einen Zinsabschlag auf den Sollzinssatz. Als weitere Vorteile werden oft Sondertilgungsrechte und eine Option zur Änderung des Tilgungssatzes eingeräumt. Ob die Familienhypothek auch für Sie in Frage kommt, finden Sie am besten in einem persönlichen Gespräch mit einem unserer Finanzberater vor Ort heraus.

Zinsgünstige Darlehen von der staatlichen KfW-Förderbank

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erleichtert Ihnen über zinsgünstige Darlehen die Finanzierung von Neubauten oder gekauften Gebrauchtimmobilien sowie die energetische Modernisierung oder den altersgerechten Umbau von bereits bestehenden Immobilien. Ihr Vorteil: Mit der Erhöhung der Energieeffizienz steigt auch der Wert Ihrer Immobilie. Wenn Sie noch nicht genau wissen, wie Sie Ihr Eigenheim energetisch für die Zukunft rüsten können, werfen Sie einen Blick auf den Sanierungskonfigurator des Bauministeriums. Unsere Spezialisten für Baufinanzierung beantworten außerdem gern Ihre Fragen zu den verschiedenen KfW-Darlehen und helfen Ihnen bei der Antragstellung. Unser Tipp: Wenn Sie Ihre KfW-Förderung über Dr. Klein abschließen, erhalten Sie außerdem einen Zinsabschlag bis zu 0,30 Prozent auf die gewählte KfW-Finanzierung.

Kommunen unterstützen Familien mit Immobilienwunsch

Zahlreiche Kommunen orientieren ihre Bauland- und Wohneigentumspolitik an Haushalten mit Kindern. Sie möchten so die Abwanderung in andere Städte stoppen und mit dem Zuzug neuer Familien die Infrastruktur stärken. Hierzu werden nicht nur Brachflächen, sondern auch ehemalige Büro- und Industrieareale in Wohngebiete umgewandelt. Auch Baugruppen“ bekommen eine immer größere Bedeutung. Sie wirken einseitigen Bewohnerstrukturen entgegen und ermöglichen Familien zu einem wesentlich geringeren Budget den Erwerb von Wohneigentum. Dabei werden die Wünsche der Erwerber bereits frühzeitig im Planungsverfahren aufgegriffen; die Kommunen stehen ihnen dabei beratend zur Seite. Beispielsweise unterstützt Berlin seit 2008 Baugruppen und generationsübergreifendes Wohnen mit einer beratenden Netzwerkagentur.

Beispiel Nürnberg: Gezielte Förderung von Familien beim Eigentumserwerb

Dass Familien mit Zuschüssen und Förderungen erfolgreich an eine Stadt gebunden werden können, zeigt das Beispiel Nürnberg. Als Reaktion auf den Bevölkerungsrückgang und die Abwanderung junger Familien ins Umland wies Nürnberg mehr Bauland für Einfamilienhäuser aus, legte in städtebaulichen Verträgen Quoten für gefördertes Wohneigentum fest, setzte auf umfassende Beratung und Werbung und initiierte 1999 das Programm „100 Häuser für 100 Familien“. Es beinhaltete einen Zuschuss von bis zu 7.000 Euro für junge Familien und Alleinerziehende mit mindestens einem Kind für den Bau oder Erwerb eines selbstgenutzten Eigenheims oder für den Ersterwerb einer Familienwohnung. Ergänzend gab es eine Zulage von 2.000 Euro für jedes weitere Kind sowie eine Öko-Zulage von 500 Euro (KfW Effizienzhaus 70) oder 1.000 Euro (KfW Effizienzhaus 55 oder Passivhaus) für energetische Maßnahmen am geförderten Eigenheim. Zwischen 1999 und 2011 wurden mit diesem Programm 1.051 Häuser beziehungsweise Wohnungen unterstützt, in denen inzwischen 1.980 Kinder wohnen. Der Wegzug ins Umland konnte gestoppt werden.

Zinsentwicklung

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