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Newsletter 2013 - Oktober

Sparschwein ade - Alternativen, die sich lohnen

Sein Geld unter dem Kopfkissen horten? Kaum zu glauben, aber noch immer lassen viele Deutsche ihre Geldreserven zuhause liegen. Laut einer Studie der Bank of Scotland vertrauen rund 59 Prozent ihr Erspartes ausschließlich ihrem Sparschwein an. Dabei ist diese Sparform in Haushalten mit Kindern unter 18 Jahren besonders ausgeprägt: Rund 90 Prozent greifen dort auf das Sparschwein zurück. Auch regional gibt es Unterschiede: Beliebt ist das Sparschweinchen vor allem im Saarland, in Sachsen und in Hessen.

Die Gründe für das so genannte „Heimsparen“ sind vielfältig: Den meisten Zuhause-Sparern gibt das Sparschwein ein Gefühl der Sicherheit. Attraktiv ist für viele Befragte auch die sofortige Verfügbarkeit des Geldes. Ein weiteres Kriterium ist das finanzielle Polster für Notfälle. Auch das fehlende Vertrauen in eine Bank oder die Angst vor einer erneuten Finanzkrise verleitet viele Sparer dazu, ihr Geld zuhause aufzubewahren.

Wertverlust durch Sparstrumpf

Sparschwein ade - Alternativen, die sich lohnen

Die Studie zeigt, wie viel Wert wir Deutsche auf die Sicherheit unserer Geldanlage legen. Dennoch ist das Heimsparen die denkbar schlechteste Art zu sparen, denn aufgrund von Inflation und der fehlenden Zinserträge verliert Ihr Erspartes stetig an Wert. Um mehr aus Ihrem Geld zu machen, muss der Zinssatz der Geldanlage jedoch über der Inflationsrate liegen. Diese betrug im August 2013 1,5 Prozent – Zinssätze, die darüber liegen, steigern Ihren Ertrag. 

Auch beim Thema Sicherheit ist das Zuhause-Sparen keine gute Wahl. So kann beispielsweise ihr Geld bei einem Einbruch ganz einfach gestohlen werden. Auf einem Bankkonto ist Ihr Erspartes dagegen durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Eine EU-weite Regelung sichert Ihr Erspartes bis zu einer Höhe von 100.000 Euro. Des Weiteren sind die meisten deutschen Banken dem deutschen Einlagensicherungssystem angeschlossen, Bankinstitute mit Sitz im Ausland unterliegen der Einlagensicherung des Herkunftslandes. Welchem Einlagensicherungssystem die einzelnen Banken angehören, sehen Sie auch in unserem Tagesgeld Vergleich.

Lohnenswerte Alternativen zum Heimsparen

Zugegeben: Zinsstarke Alternativen zum Sparstrumpf zu finden ist heutzutage nicht leicht. Der niedrige Leitzins hat viele Banken veranlasst, ihre Zinssätze für Geldanlagen zu senken. Dennoch ist Ihr Geld auf einen Tages- oder Festgeldkonto besser aufgehoben als zuhause. Tagesgeld eignet sich besonders gut als flexibles Finanzpolster für unvorhergesehene Ausgaben. Zwar liegen die Zinssätze hier aktuell nicht höher als die Inflationsrate; einige Banken, wie zum Beispiel die ING-DiBa oder die Volkswagen Bank, bieten Ihnen aber mehrmonatige Zinsgarantien als zusätzliches Extra zum Tagesgeldkonto an.

Können Sie Ihr Geld auch längerfristig anlegen, raten wir Ihnen zu einem Festgeldkonto. Nur dort erreichen Sie derzeit bei 100prozentiger Sicherheit auch hohe Zinsen. So erhalten Sie beispielsweise für eine fünfjährige Festgeldanlage bei der Renault Bank aktuell einen Zinssatz von 2,40 Prozent. Legen Sie dort 15.000 Euro an, haben Sie nach fünf Jahren einen Zinsertrag von rund 1.900 Euro erwirtschaftet.

So finden Sie den passenden Anbieter

Unser Tipp: Lassen Sie Ihr Geld nicht zuhause unter dem Kopfkissen oder im Sparschwein liegen. Entscheiden Sie sich lieber für ein gut verzinstes Festgeld- und/oder Tagesgeldkonto, so können Sie dem Wertverlust Ihrer Ersparnisse vorbeugen und sich über die Jahre ein kleines Vermögen aufbauen. Die besten Anbieter finden Sie in unserem Tages- und Festgeld Vergleich. Dort sehen Sie auch gleich, welchen Zinsertrag Ihnen die Anlage bringt und welcher Einlagensicherung der Anbieter unterliegt. Möchten sich gern persönlich beraten lassen, stehen Ihnen unsere Finanzberater vor Ort gern zur Verfügung. Zusammen finden wir garantiert die passende Geldanlage für Sie.

Tagesgeldkonto Tipp

Dr. Klein empfiehlt Ihnen ein gutes Tagesgeldkonto mit besonders gutem Preis-Leistungsverhältnis.

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