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Newsletter 2013 - Oktober

Raus aus dem Minus: So entgehen Sie der Dispofalle

Raus aus dem Minus: So entgehen Sie der Dispofalle

Eigentlich ist ein Dispositionskredit eine gute Sache: Steht beispielsweise einmal überraschend die Reparatur Ihres Autos an und Sie benötigen dafür kurzfristig einen überschaubaren Betrag, ist der Dispokredit eine schnelle Alternative zum Ratenkredit. Vorausgesetzt, Sie zahlen ihn auch zügig wieder zurück. Nutzen Sie Ihren Dispokredit dagegen dauerhaft ohne Aussicht auf baldige Rückzahlung, kann es teuer werden.

Wenn der Dispo in die Schuldenfalle führt

Günstig ist ein Dispokredit nicht: Um die 12 Prozent zahlen Nutzer im Durchschnitt für die Inanspruchnahme. Was viele dabei vergessen: Mit dem Zahlen der Zinsen wird der Dispokredit nicht getilgt, die Zinsen kommen vielmehr zur Kreditsumme noch dazu. Nehmen Sie Ihren Dispo immer weiter in Anspruch, kann es dann passieren, dass Sie eventuell nur noch die Zinsen, nicht aber den Kredit zurückzahlen können – die Schuldenfalle droht. Haben sich Ihre finanziellen Verhältnisse erst einmal verschlechtert, kann die Bank Ihren Dispositionkredit kürzen oder sogar kündigen. Auch eine Pfändung Ihres Gehaltes ist möglich, sollten Sie den offenen Kreditbetrag nicht zurückzahlen können. Die Folge: Sie erhalten einen negativen SCHUFA-Eintrag und Ihre Kreditwürdigkeit verschlechtert sich weiter.

Umschuldung spart Kosten

Überziehen Sie regelmäßig Ihren Dispo, kann das Umschulden auf einen günstigeren Ratenkredit helfen. Dies lohnt sich besonders, wenn Sie für Ihren Dispokredit einen zweistelligen Zinssatz zahlen müssen. Ein Beispiel: Ihr Dispokredit beträgt 3.000 Euro, dafür zahlen Sie 14 Prozent Zinsen. Schulden Sie Ihren Dispo auf einen Ratenkredit mit 4,98 Prozent Zinsen um, fällt bei einer Laufzeit von 36 Monaten eine monatliche Rate von 89,74 Euro an. Im Vergleich dazu müssten Sie für den Dispokredit jeden Monat 101,33 Euro zahlen – über die Laufzeit von 36 Monaten gerechnet beträgt der Mehraufwand fast 418 Euro. Sie sparen also mit der Umschuldung rund 10 Prozent der gesamten Kreditkosten! Zudem erhalten Sie durch die feste monatliche Rate, dem fixen Fälligkeitstermin und der festgelegten Laufzeit Planungssicherheit.

So bleiben Sie schuldenfrei

Um eine Neuverschuldung zu vermeiden, kalkulieren Sie die Umschuldungssumme am besten etwas großzügiger und wählen für Ihren Ratenkredit einen Betrag, der etwas über dem Dispokredit liegt. Als Richtwert gilt hier die Summe von einem Monatsgehalt. So können Sie ganz einfach Ihren finanziellen Spielraum erweitern und müssen Ihren Dispo nicht gleich wieder in Anspruch nehmen. Hilfreich ist auch das Führen eines Haushaltsbuches, in dem alle Ein- und Ausgaben notiert werden. Unnötige Kosten werden so aufgespürt und können reduziert werden. Auch der Wechsel des Girokontos kann sinnvoll sein. In unserem Girokonto Vergleich sehen Sie auf einen Blick, wie hoch der Dispozinssatz bei der jeweiligen Bank ist.

Schulden Sie rechtzeitig um

Warten Sie mit der Umschuldung nicht, bis Sie hoch verschuldet sind, sondern lösen Sie Ihren Dispo rechtzeitig ab. Müssen Sie immer mehr Einkommen in die Rückzahlung Ihres Dispokredites investieren, ist der Zeitpunkt für eine Umschuldung definitiv erreicht. Damit Sie hierbei die richtige Wahl treffen, lassen Sie sich am besten von einem unserer Finanzberater vor Ort helfen. Sie beraten Sie umfassend zum Thema Umschuldung, übernehmen die Kommunikation mit den Banken für Sie und helfen Ihnen wenn gewünscht bei der Gestaltung Ihrer Wunschrate. Und das alles zur Dr. Klein Bestzinsgarantie – probieren Sie es aus!

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