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Newsletter 2014 - Januar

Ist 2014 der richtige Zeitpunkt für den Immobilienkauf?

Sie möchten sich 2014 endlich den Traum vom Eigenheim erfüllen? Dann können Sie jetzt von einem niedrigen Zinsniveau profitieren. Wir verraten Ihnen, wie sich das Zinsniveau in diesem Jahr voraussichtlich entwickelt, warum der Immobilienkauf in einigen Regionen teurer wird und auf welche Punkte Sie bei der Immobilienfinanzierung 2014 achten sollten.

Aktuell günstige Zinsen langfristig sichern

Ist 2014 der richtige Zeitpunkt für den Immobilienkauf?

Obwohl die Zinssätze für Baufinanzierungen in den letzten Monaten leicht angestiegen sind, liegen diese weiterhin auf einem historisch niedrigen Niveau. Entscheidend für die niedrigen Baufinanzierungszinsen ist dabei nicht - wie oftmals angenommen - der gesunkene Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank, sondern das Zinsniveau von Pfandbriefen. Hieran orientieren sich die Renditen deutscher Staatsanleihen: Werden diese vermehrt nachgefragt, führt das zu sinkenden Baufinanzierungszinsen. Langfristig rechnen unsere Experten für Baufinanzierungen jedoch wieder mit steigenden Zinsen, auch kurzfristig sind starke Schwankungen möglich. Wir empfehlen deshalb, sich die aktuell günstigen Zinsen möglichst lange zu sichern und sich für eine Zinsbindung von mehr als zehn Jahren zu entscheiden. Ebenso sollte eine Tilgung von mindestens zwei Prozent vereinbart werden, um eine schnelle Rückzahlung des Darlehens zu gewährleisten.

Grunderwerbssteuer steigt in einigen Bundesländern

Wer in Berlin, Bremen, Niedersachsen oder Schleswig-Holstein eine Immobilie bauen oder erwerben möchte, zahlt seit dem 1. Januar 2014 eine höhere Grunderwerbssteuer. So müssen Immobilienkäufer in Schleswig-Holstein jetzt 6,5 statt 5,0 Prozent an den Fiskus abführen, in Berlin werden nun 6,0 statt 5,0 Prozent fällig. In Bremen und Niedersachsen steigt die Grunderwerbssteuer von 4,5 auf 5,0 Prozent. Wer in diesen Bundesländern eine Immobilie erwerben möchte, sollte deshalb besonders auf eine günstige Finanzierung achten und die verschiedenen Angebote gut vergleichen. Bereits mit einer Zinsersparnis von 0,2 Prozent können Sie mehrere tausend Euro sparen und so die gestiegene Grunderwerbssteuer wieder ausgleichen.

7 Punkte, auf die Sie bei einer Immobilienfinanzierung noch achten sollten

1. Einen Kassensturz machen
Unser Budgetrechner ist eine erste Hilfe bei der Frage, ob Sie das gewünschte Objekt auch finanzieren können. Diese ist schnell, unkompliziert und unverbindlich. Sie können die Dr. Klein Einstiegs-Beratung jederzeit, ohne Terminvereinbarung, telefonisch in Anspruch nehmen.

2. Reserven bilden
Wichtig ist die Bildung von finanziellen Rücklagen, um unerwartete Ausgaben für Reparaturen oder Renovierungen ausgleichen zu können. Experten raten dazu, jeden Monat eine feste Geldsumme zurückzulegen, am besten als gut verzinstes Tagesgeld. Das finanzielle Polster sollte zwischen drei und fünf Monats-Nettoeinkommen betragen.

3. Eigenkapital einbringen
Mindestens 20 Prozent der Finanzierungskosten sollten Sie selbst aufbringen können. Müssen Sie Ihre Immobilie mit mehr als 80 Prozent beleihen, steigt der Zinssatz für Ihren Kredit deutlich und ihre Finanzierung verteuert sich.

4. Sondertilgungen und Tilgungssatzwechsel vereinbaren
In Ihrem Darlehensvertrag sollten außerdem Sondertilgungsoptionen sowie die Möglichkeit eines Tilgungssatzwechsels nicht fehlen. So können Sie Ihre Finanzierung jederzeit an Ihre aktuelle Lebenssituation anpassen.

5. Fördermöglichkeiten nutzen
Prüfen Sie auch, ob Sie eventuell eine staatliche Förderung in Anspruch nehmen können. Unterstützt werden Bauherren zum Beispiel durch KfW-Darlehen oder -Zuschüsse. Unter bestimmten Bedingungen erhalten Sie auch finanzielle Hilfe durch die Wohnungsbauförderung Ihres Bundeslandes.

6. Versicherungsschutz nicht vergessen
Immobilienkäufer sollten sich durch einen ausreichenden Risikoschutz absichern. Eine Risikolebensversicherung ist Pflicht, denn Sie übernimmt bei einem plötzlichen Todesfall die Zahlung der Raten und erspart Ihrer Familie so finanzielle Nöte. Auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist wichtig – enthält diese eine Darlehensabsicherung, werden die Raten nicht nur bei Krankheit, sondern auch im Falle von Arbeitslosigkeit weitergezahlt.

7. Alternativen nutzen
Ziehen Sie auch Alternativen zum klassischen Volltilgerdarlehen in Betracht. So können Sie sich beispielsweise mit dem Bauspar-Kombidarlehen - einer Kombination aus Bausparvertrag und Annuitätendarlehen - nicht nur langfristig die aktuell günstigen Zinsen sichern, sondern auch noch Ihren Sollzinssatz reduzieren.

Professionelle Beratung spart Zeit und Geld

Damit Ihrem Traum von den eigenen vier Wänden nichts mehr im Wege steht, sollten Sie sich umfassend durch einen erfahrenen Experten beraten lassen. Unsere Dr. Klein Finanzberater vor Ort stehen Ihnen bei allen Fragen rund um das Thema Immobilienfinanzierung mit Rat und Tat zur Seite und finden garantiert das passende Baufinanzierungsangebot für Sie. Rufen Sie uns einfach an, kommen Sie in einer unserer Filialen vorbei oder füllen Sie erst einmal ganz in Ruhe die kostenlose Finanzierungsanfrage aus. Wir melden uns dann umgehend bei Ihnen und erstellen Ihnen gern ein unverbindliches Finanzierungsangebot.

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