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Newsletter 2013 - Januar

Ratenkredit ohne Sorgen: Wann Sie eine Restschuldversicherung brauchen

Ratenkredit ohne Sorgen: Wann Sie eine Restschuldversicherung brauchen

Das Traumauto ist finanziert, die Wohnung erstrahlt nach der Renovierung in neuem Glanz, das Leben geht mit neuem Schwung weiter. Allerdings ist auch dann niemand vor dem Schicksal gefeit: Arbeitslosigkeit und Unfälle lassen sich leider nicht ausblenden. Ändert sich plötzlich Ihre Lebenssituation und Sie können Ihren Kredit nicht mehr bedienen, geraten Sie ganz schnell in finanzielle Bedrängnis. So kann beispielweise eine längere Krankheit dazu führen, dass Sie die Tilgungsraten mit einem niedrigeren Einkommen nicht mehr zahlen können. Stirbt der Kreditnehmer, bleiben die Hinterbliebenen nicht nur mit ihrer Trauer zurück, sondern müssen auch die Forderungen der Bank weiter zurückzahlen. Gut, wenn Sie für diese Fälle vorgesorgt und eine Restschuldversicherung abgeschlossen haben.

Wenn der Kredit nicht mehr bezahlt werden kann

Bei der Restschuldversicherung – oft auch Restkreditversicherung genannt – handelt es sich um eine Art der Risikolebensversicherung. Werden Sie während der Kreditlaufzeit arbeitslos oder arbeitsunfähig, springt die Restschuldversicherung ein und zahlt je nach Höhe der Absicherung die weiterhin fälligen monatlichen Tilgungsraten teilweise oder ganz. Im Todesfall des Kreditnehmers übernimmt die Versicherung den noch offenen Kreditbetrag komplett.

Wie hoch die Versorgungslücke im Falle einer Arbeitslosigkeit oder einer Arbeitsunfähigkeit ist, zeigt unser Beispiel: Klaus B. hat ein monatliches Bruttoeinkommen von 2.800 Euro, das Nettogehalt beträgt nach den Abzügen der Steuerklasse III 2.020 Euro. Wird Herr B. nun arbeitslos, erhält er 1.353 Euro. Die Versorgungslücke beträgt insgesamt 667 Euro. Ganz ähnlich ist es im Fall einer Arbeitsunfähigkeit. Als Krankengeld erhält Herr B. maximal 1.594 Euro, die Versorgungslücke ist mit 426 Euro immer noch sehr hoch. Geld, das möglicherweise für die Abzahlung des Kredites gedacht war.

Hoher Kreditbetrag oder Familienoberhaupt? Wann eine Restschuldversicherung sinnvoll ist

Doch ist es wirklich ratsam, für jeden Kredit eine Restschuldversicherung abzuschließen? Schließlich macht diese Zusatzversicherung den Kredit leicht teurer. Die Antwort auf diese Frage ist von mehreren Faktoren abhängig: So bestimmt beispielsweise die Höhe des Kreditbetrages über Sinn und Unsinn einer Restschuldversicherung. Liegt der Kreditbetrag über einer Summe von 10.000 Euro, ist die Absicherung durch eine Restkreditversicherung in den meisten Fällen sinnvoll. Auch Familien mit nur einem Hauptverdiener empfehlen wir den Abschluss einer Kreditversicherung. Denn wenn ein Großteil des Einkommens wegfällt, kann der Ratenkredit oft nicht mehr bedient werden. Ebenfalls Sinn macht eine Restschuldversicherung, wenn eine lange Kreditlaufzeit vereinbart wurde oder keine weiteren Absicherungen für den Kredit bestehen.

Wichtiger Schutz oder einfach nur teuer?

Oft wird eine Restschuldversicherung als überteuert und entbehrlich bezeichnet. Handelt es sich nur um kleine Kreditbeträge, ist der Abschluss einer Restschuldversicherung häufig tatsächlich unnötig. In vielen Fällen kann die Restschuldversicherung jedoch die wirtschaftliche Existenz sichern. So sinkt beispielsweise Ihre finanzielle Belastung im Falle einer Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit enorm. Besonders die Absicherung gegen Arbeitslosigkeit ist einmalig – keine andere Versicherungsart bietet diesen Risikoschutz an.

Auch die Hinterbliebenen sind im Todesfall des Kreditnehmers finanziell abgesichert. Ein weiterer Vorteil: Sie erhalten den Kreditschutz ohne Gesundheitsprüfung. Tritt der Todesfall aufgrund einer bestehenden Vorerkrankung ein, kann es allerdings sein, dass die Versicherung die Zahlung verweigert. Prüfen Sie deshalb in den Versicherungsbedingungen, ob eine solche Klausel besteht und wenn ja, in welchem Umfang. Ebenso kann es sein, dass der Versicherungsschutz erst nach einer bestimmten Wartezeit beginnt. Einige Versicherungen bestehen außerdem auf einer Karenzzeit, ehe sie ihre Leistungen auszahlen.

Unsere Beratung spart Geld

Je nachdem welche Risiken sie absichern möchten, bestimmt sich auch die Beitragshöhe der Restschuldversicherung. Entscheiden Sie sich beispielsweise nur für den Todesfallschutz, ist die Kreditabsicherung günstiger als wenn Sie außerdem noch das Risiko Arbeitslosigkeit versichern möchten. Ein Vergleich der verschiedenen Angebote lohnt sich in jedem Fall, denn je teurer die Restschuldversicherung ist, desto teurer wird auch Ihr Kredit. Unsere Finanzberater vor Ort vergleichen für Sie kostenlos und unverbindlich nicht nur die unterschiedlichen Kreditangebote, sondern auch die entsprechenden Restschuldversicherungsanbieter. Gern gehen wir mit Ihnen das Kleingedruckte gemeinsam durch – so finden wir garantiert das passende Angebot für Sie.

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